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Bewerbungsphase für die 18. Runde des
Studierendenprogramms hat begonnen
Redaktion
/ Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e. V. astronews.com
25. Juni 2026
Das Programm REXUS/BEXUS geht in die 18. Runde. Bis 8.
Oktober 2026 können Teams von deutschen Universitäten und Hochschulen
Bewerbungen einreichen, um ein eigenes Experiment auf Höhenforschungsraketen
oder Stratosphärenballons durchzuführen. Die Starts finden dann im Herbst 2027
und Frühjahr 2028 in Nordschweden statt.

Eine REXUS-Rakete
startet vom Raumfahrtzentrum Esrange in Schweden.
Foto: DLR (CC BY-NC-ND 3.0) [Großansicht] |
REXUS/BEXUS, das Programm für Studierende der Deutschen Raumfahrtagentur im
DLR, geht in die 18. Runde. Die Bewerbungsphase des Forschungsprogramms hat in
diesen Tagen begonnen. Ab sofort können sich Teams aus Studierenden von
deutschen Universitäten und Hochschulen für ein eigenes Experiment für die
Forschung auf Höhenforschungsraketen oder Stratosphärenballons bei der Deutschen
Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bewerben.
Einsendeschluss ist der 8. Oktober 2026.
Die Themengebiete können breit gefächert sein. Typische Experimente decken
Themen aus der Luft- und Raumfahrttechnologie, Exploration und
naturwissenschaftlichen Bereichen wie Klimaforschung, additive
Fertigungsverfahren, Physik oder Biologie ab. Bis zu 20 Experimente finden auf
den zwei BEXUS-Ballons und den beiden REXUS-Raketen Platz, die im Herbst 2027
beziehungsweise im Frühjahr 2028 vom Raumfahrtzentrum Esrange bei Kiruna in
Nordschweden starten werden.
Während der Projektzeit durchlaufen die Studierendenteams den gesamten Zyklus
eines echten Raumfahrtprojekts. Voraussetzung dafür ist, eins der begehrten
Teilnehmertickets zu ergattern. Nach einer Vorauswahl werden die Teams zur
Deutschen Raumfahrtagentur im DLR in Bonn eingeladen, um ihr Experiment
vorzustellen. Anschließend erhalten die endgültig ausgewählten Teams eine
Einladung zur Teilnahme am Programm und ein "Flugticket" für einen
Experimentplatz auf einem Stratosphärenballon oder einer Forschungsrakete.
Bevor es richtig los geht, werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu
einer Trainingswoche eingeladen, bei der die Experimentkonzepte von
Raumfahrtfachleuten geprüft und diskutiert werden. Die Teams können dort mit den
jeweiligen Expertinnen und Experten diskutieren und lernen die Raketen- und
Ballonsysteme genauer kennen. "Das Studierendenprogramm REXUS/BEXUS bietet die
einzigartige Gelegenheit, ein eigenes Raumfahrtprojekt durchzuführen. Dazu
gehört neben der Idee, der Planung und dem Bau auch die Qualifizierung, Tests,
der Flug und die anschließende Auswertung der Daten", erklärt Dr. Michael
Becker, Programmleiter in der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. "Alle Teams
werden dabei von Raumfahrtexpertinnen und -experten der Deutschen
Raumfahrtagentur im DLR, des Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und
Mikrogravitation (ZARM), der schwedischen Raumfahrtagentur SNSA, der Mobilen
Raketenbasis MORABA des DLR, der Europäischen Weltraumorganisation ESA und des
schwedischen Raumfahrtunternehmens SSC Space betreut."
Rund sieben Minuten dauert der Flug einer einstufigen REXUS-Rakete. Dabei
trägt sie die Experimente in eine Höhe von bis zu 90 Kilometern. Bei Bedarf
können Experimente für einen Zeitraum von zwei Minuten in annähernder
Schwerelosigkeit durchgeführt oder Objekte mit Messinstrumenten ausgeworfen
werden. Experimente außerhalb der Rakete sind ebenfalls möglich. Die
BEXUS-Ballons steigen während ihres mehrstündigen Flugs je nach Anforderungen
auf eine Höhe von 20 bis 35 Kilometern. Die Experimente werden dabei an einer
Gondel befestigt und senden Daten aus der Stratosphäre. Bei allen Raketen- und
Ballonflügen können die Experiment- und Messdaten über Telemetriesysteme an die
Bodenstation übertragen werden, sodass die Teams schon während des Flugs erste
Ergebnisse erhalten.
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