Sonnensystem
Sonne,
Planeten, Asteroiden, Kometen
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Ferne Welten
Gesammelte Artikel über die Suche nach extrasolaren Planeten,
außerirdischem Leben und der zweiten Erde |
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Forum
Was bringt eine bemannte Marsmission, sollen wir wieder zum Mond? Diskutieren Sie mit anderen Lesern im Forum! |
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Masterplan
gegen die Asteroidengefahr
Im Verlauf der Erdgeschichte sind immer wieder Asteroiden und Kometen
auf der Erde eingeschlagen - mit teils dramatischen Folgen für das Leben auf
unserem Heimatplaneten. Als sicher gilt, dass sich irgendwann wieder einmal
eine Asteroid auf Kollisionskurs zur Erde befinden wird. Mit dem
internationalen Forschungsprojekt NEOShield soll sichergestellt
werden, dass die Menschheit darauf vorbereitet ist. 3.
Februar 2012
Anfänge
des Sonnensystems weiter im Fokus
Was genau passierte in den ersten zehn Millionen Jahren unseres
Sonnensystems, wie und wie schnell wurden aus winzigen Staubteilchen
Asteroiden und Planetesimale? Im Rahmen eines von der Deutschen
Forschungsgemeinschaft geförderten Schwerpunktprogramms versuchen
Wissenschaftler seit rund zwei Jahren diese Fragen zu klären. Jetzt ist das
Programm in die zweite Förderperiode gestartet. 31.
Januar 2012
Kalt
und dunkel genug für Eis?
Astronomen haben jetzt ein neues Modell über die
durchschnittliche Temperaturverteilung und die globalen Beleuchtungsverhältnisse
auf Vesta vorgelegt. Danach könnte sich in den Polarregionen des Asteroiden
durchaus Wassereis im Untergrund erhalten haben. Permanent
schattige Krater wie auf dem Erdmond dürfte es auf Vesta allerdings nicht geben. 30.
Januar 2012
Verdampfen
eines Kometen beobachtet
Kometen sind Brocken aus Staub und Eis, die die Sonne umkreisen und
dabei unserem Zentralstern manchmal auch zu nahe kommen. Ihr Schicksal ist
dann besiegelt: Sie verdampfen in der enormen Hitze. Astronomen ist es im
Sommer des vergangenen Jahres erstmals gelungen, diesen Vorgang zu verfolgen.
Bei aller Begeisterung darüber rätseln sie nun, warum dies eigentlich möglich
war. 26.
Januar 2012
Blick
auf die Dünen von Titan
Mit Hilfe von Radardaten der Sonde Cassini haben Astronomen die
Dünen des Saturnmonds Titan genauer unter die Lupe genommen. Dabei stellten
sie deutliche regionale Unterschiede der Erscheinungsform der Sanddünen auf
dem Trabanten fest. Diese könnten etwas über das Klima und die
geologische Geschichte Titans verraten. 24.
Januar 2012
Neuer
Blick auf die Mondpole
An den Polen unseres Mondes gibt es Regionen, die dauerhaft
im Schatten liegen. Hier, so die Vermutung, könnte sich über lange Zeiträume
gefrorenes Wasser gesammelt haben. Entsprechende Hinweise lieferten schon
diverse Mondsonden. Jetzt legten Wissenschaftler die Auswertung von Daten vor,
die mit dem Lunar Reconnaissance Orbiter gewonnen wurden und die einen
neuen Blick in diese Regionen erlauben. 20.
Januar 2012
Sternenstaub
aus einer Supernova
Wissenschaftler haben Staubeinschlüsse in einem Meteoriten untersucht, die
aus einer Supernova stammen und damit älter sind als unser Sonnensystem.
Ihre Analyse ergab, dass sich in den Überresten explodierender Sterne
tatsächlich Schwefelverbindungen bilden müssen. Diese spielen bei zahlreichen
Prozessen eine wichtige Rolle, nicht zuletzt bei der Entstehung von
Leben. 19.
Januar 2012
Computermodell
erklärt Wetterphänomene
Große Seen, Regen, Wolken und Nebel - all dies gibt es auf
dem Saturnmond Titan. Flüssiges Methan hat nämlich auf dem in eine dichte
Atmosphäre gehüllten Trabanten die Rolle übernommen, die Wasser auf der Erde
spielt. Wie genau die Stürme und Seen auf Titan entstehen, war den
Wissenschaftlern allerdings bislang ein Rätsel. Ein neues Computermodell könnte nun
das Wettergeschehen auf dem Mond erklären helfen. 5.
Januar 2012
Saturnmond
energetisch im Gleichgewicht
Der Saturnmond Titan gehört zu den faszinierendsten Objekten
im Sonnensystem. Der größte Trabant des Ringplaneten besitzt nicht nur als
einziger Mond eine dichte Atmosphäre, sondern auch einen Flüssigkeitskreislauf,
der dem der Erde ähnelt. Jetzt haben Messungen ergeben, dass Titan eine
ausgeglichene Energiebilanz aufweist - ein wichtiger Faktor für das Klima des
Mondes. 4.
Januar 2012
Erdrotation
erstmals direkt gemessen
Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, mit Labormessungen die
Schwankungen der Erdachse zu bestimmen. Sie haben dazu in einem
Untergrundlabor den weltweit stabilsten Ringlaser konstruiert, an dessen
Verhalten sich Veränderungen der Erdrotation ablesen lassen. Bislang konnte
man auf die Wanderungen der Polachse nur indirekt über die Richtung zu
Fixpunkten im All schließen. 28.
Dezember 2011
Suche
nach Spuren von Außerirdischen?
Detaillierte Aufnahmen der Mondoberfläche sollten nach
Ansicht zweier amerikanischer Wissenschaftler systematisch nach Spuren von
Außerirdischen abgesucht werden, die den Erdtrabanten vor langer Zeit einmal
besucht haben könnten. Zwar sei die Chance etwas zu entdecken äußerst gering,
die Bedeutung eines möglichen Fundes sollte aber den vergleichsweise geringen
Aufwand wert sein. 28.
Dezember 2011
Komplexe
Moleküle auf der Oberfläche?
Mit dem im Mai 2009 an Bord des Weltraumteleskops Hubble
installierten Cosmic Origins Spectrograph haben Astronomen jetzt
Pluto ins Visier genommen. Sie entdeckten dabei neue Hinweise darauf, dass
sich auf der Oberfläche des Zwergplaneten komplexe Moleküle wie
Kohlenwasserstoffe und Nitrite gebildet haben. Sie könnten für die rötliche
Verfärbung von Pluto verantwortlich sein. 27.
Dezember 2011
Ein
Weihnachtskomet für die Südhalbkugel
Als der australische Astronom Terry Lovejoy Ende November den Kometen
C/2011 W3 entdeckte, konnte niemand ahnen, dass dieser eisige Brocken den Beobachtern auf der Südhalbkugel
zu Weihnachten ein
faszinierendes Schauspiel am Morgenhimmel bescheren würde. Zur großen Überraschung
aller hat Komet Lovejoy nämlich seinen dichten Vorüberflug an der Sonne überstanden. 23.
Dezember 2011
Magnetfeld
durch Sonnenwind erstickt?
Der sonnennächste Planet Merkur verfügt neben der Erde als einziger
Gesteinsplanet über ein globales Magnetfeld. Dieses ist allerdings deutlich
schwächer als man nach den Standardtheorien über dessen Entstehung erwarten
würde. Mit Hilfe eines Computermodells haben Wissenschaftler nun einen
möglichen Schuldigen ausgemacht: den intensiven Sonnenwind. 23.
Dezember 2011
Gips-Ader
verrät feuchte Mars-Vergangenheit
Mit einer russischen Marssonde im Erdorbit und einem
amerikanischen Rover auf dem Weg zum roten Planeten vergisst man fast, dass ein
Marsrover noch immer aktiv auf dem Mars seine Untersuchungen macht: Opportunity.
Jetzt präsentierten Forscher dessen jüngsten Fund - eine Ader aus Kalziumsulfat
oder Gips. Es handelt sich um das vielleicht beste Indiz dafür, dass der Mars
eine feuchte Vergangenheit hatte. 9.
Dezember 2011
3D-Flug
über Vesta
Aus Bildern des Kamerasystems der amerikanischen Sonde Dawn haben
Wissenschaftler des DLR-Instituts für Planetenforschung jetzt einen
eindrucksvollen 3D-Film erstellt, der einen faszinierenden Überflug über den
Asteroiden Vesta erlaubt. Er macht deutlich, was für ein
ungewöhnliches Objekt die Raumsonde derzeit umkreist. 2.
Dezember 2011
Nicht
nur für Astronomen ein Problem
Amateurastronom wissen es: In der Nähe von Städten ist das Beobachten
von lichtschwachen Objekten am Himmel kaum möglich. Und jeder, der einmal in
ländlicher Abgeschiedenheit an den Nachthimmel geblickt hat, ist beindruckt
von der Fülle von Sternen. Lichtverschmutzung macht aber nicht nur
Sternenfreunden das Leben schwer - auch Tiere sind betroffen. 29. November 2011
Neues
Modell der Mondoberfläche
Er liegt zwar praktisch vor der Haustür, birgt aber noch immer so
manches Geheimnis: unser Mond. Aus Aufnahmen der NASA-Sonde Lunar
Reconnaissance Orbiter haben Mitarbeiter des DLR nun ein
detailliertes 3D-Modell der Mondoberfläche erstellt, das die
Höhenverhältnisse auf dem Erdtrabanten verdeutlicht. Es soll auch bei
der Vorbereitung künftiger Missionen helfen. 22. November 2011
Gab
es einst fünf Gasriesen?
Im Sonnensystem könnte es ursprünglich fünf Gasriesen gegeben haben -
dies vermutet zumindest ein amerikanischer Astronom nach Auswertung
umfangreicher Simulationen über die frühe dynamische Entwicklung des
Sonnensystems. Ein Gasriese wurde danach bald aus dem Planetensystem
geschleudert und könnte so die inneren Planeten vor der Zerstörung bewahrt
haben. 16. November 2011
Turbulentes
Geschehen in den Ringen
In den Ringen des Planeten Saturn geht es turbulent zu: Ständig
entstehen und vergehen bis zu zwei Kilometer große Verdichtungen. Die
Entwicklung der Klumpen folge dabei einer klassischen Räuber-Beute-Beziehung,
so ein Team amerikanischer Planetenforscher. Mitunter können Verdichtungen
aber auch ihrer Auflösung entgehen und neue, kleine Monde formen, die dann
mehrere Millionen Jahre überleben. 16. November 2011
Die
Energieverteilung im Sonnenwind
Von der Sonne bläst ein ständiger Partikelstrom ins All, der sogenannte
Sonnenwind. Sein Einfluss ist im gesamten Planetensystem zu spüren, viele
seiner Eigenschaften aber stellen die Wissenschaftler bis heute vor Rätsel.
Mit einem neuen Modell könnte es Bochumer Forschern nun gelungen sein, gleich
zwei Geheimnissen des Sonnenwinds auf die Spur zu kommen. 15. November 2011
2005
YU55 vor naher Erdpassage
Der Asteroid 2005 YU55 wird in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch die
Erde in vergleichsweise geringem Abstand passieren. Der rund 400 Meter
durchmessende Brocken nähert sich unserem Planeten auf bis zu 324.600
Kilometer an und ist der Erde damit näher als der Mond. Eine Gefahr stellt der
Asteroid nicht dar, bietet den Astronomen aber eine seltene Chance für
Beobachtungen. 7. November 2011
Lebensfreundlich
nur im Untergrund?
Wissenschaftler verabschieden sich langsam von der Vorstellung, dass es
auf der Oberfläche des Mars einmal über längere Zeit lebensfreundliche
Bedingungen gab. Eine neue Auswertung von Mineralienkartierungen kommt zu dem
Schluss, dass es flüssiges Wasser vor allem unter der Oberfläche des roten
Planeten gegeben haben dürfte. 3. November 2011
Botschafter
aus der Frühzeit des Sonnensystems
Im Juli des letzten Jahres flog die europäische Raumsonde
Rosetta in einem Abstand von nur 3.170 Kilometern am Asteroiden Lutetia vorüber.
Jetzt stellten Wissenschaftler die Ergebnisse des damaligen Vorüberflugs vor: Der
130 Kilometer lange Brocken ist danach ein seltener Überrest aus der
Entstehungsphase des Sonnensystems. 28.
Oktober 2011
Wie
ein Zwilling von Pluto
Die Entdeckung des Zwergplaneten Eris sorgte vor einigen Jahren für
erhebliche Aufregung und führte schließlich dazu, dass Pluto von der
Internationalen Astronomischen Union zum Zwergplaneten degradiert wurde.
Während einer Sternbedeckung konnten Astronomen nun den Durchmesser von Eris
präzise bestimmen. Er scheint genauso groß zu sein wie Pluto. 27.
Oktober 2011
Klima
sorgte für Bewegung der Kruste
Auch die Oberfläche der Venus, heute eine regungslose Kruste, war einst
beweglich. Grund dafür war aber nicht Plattentektonik wie auf der Erde,
sondern das Klima auf unserem Nachbarplaneten. Dies ergaben jetzt vorgestellte
Modellrechnungen von Planetenforschern des DLR. Danach war die Oberfläche der
Venus einst so heiß, dass sie mobil wurde. 26.
Oktober 2011
Das
Ende des Kometen Elenin
Der nach seinem Entdecker Leonid Elenin benannte Komet
C/2010 X1 ist vermutlich in zahlreiche kleine Trümmerteile zerbrochen. Der
ursprünglich rund zwei Kilometer durchmessende Brocken sorgte in den vergangenen
Monaten in einschlägigen Internetblogs für so viel Aufregung, dass sich die
NASA im August sogar zu einer Stellungnahme veranlasst sah. Eine Gefahr für die Erde war Elenin jedoch nie. 26.
Oktober 2011
Tödliche
Materialströme vom Einschlagort
Geologen der Universitäten in Leicester und Durham haben versucht, die
Folgen eines Asteroideneinschlags auf der Erde zu rekonstruieren. Insbesondere
interessierten sie sich dafür, wie sich das Trümmermaterial des Einschlags
verteilt. Dabei stellten sie Ähnlichkeiten mit großen Vulkaneruptionen fest,
was verheerende Folgen für die Region rund um den Einschlag gehabt haben
dürfte. 18.
Oktober 2011
Temperaturmessung
in der Vergangenheit
Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, die Oberflächentemperatur auf
dem jungen Mars direkt zu bestimmen. Danach war es auf dem Planeten einst
tatsächlich deutlich feuchter und wärmer als heute. Zu dem Resultat gelangten
die Forscher durch die Analyse eines vier Milliarden Jahre alten Meteoriten,
der von der Oberfläche des Mars stammt. 17.
Oktober 2011
Wasserspuren
und Krater im Ares Vallis
Die europäische Weltraumagentur ESA hat jetzt neue Bilder der Marssonde
Mars Express veröffentlicht. Sie zeigen eine auffällige Häufung von
Einschlagkratern im Mündungsgebiet des großen Ausflusstals Ares Vallis. Einige
ältere Krater hingegen sind nur noch schemenhaft zu erkennen. Und dies ist
nicht der einzige Hinweis darauf, dass hier einmal vor langer Zeit Wasser
geflossen ist. 12.
Oktober 2011
Auch
Venus hat eine Ozonschicht
Ozon in der Atmosphäre eines Planeten wurde lange Zeit als Indikator für
möglicherweise vorhandenes Leben gehandelt. Mit Hilfe von Sternbedeckungen hat
die Sonde Venus Express nun die Atmosphäre unseres Nachbarn Venus
genauer analysiert und dabei festgestellt, dass auch die Venus über eine
Ozonschicht verfügt. Das dürfte Konsequenzen für die Suche nach Leben auf
anderen Welten haben. 10.
Oktober 2011
Stammt
das irdische Wasser von Kometen?
Mit Hilfe des europäischen Infrarot-Weltraumteleskops
Herschel fanden Wissenschaftler nun neue Hinweise darauf, dass das irdische
Wasser durch Einschläge von Kometen auf die Erde gelangt sein könnte. Die Forscher
entdeckten bei Beobachtungen des Kometen Hartley 2, dass dessen Wasser nahezu die
gleiche Zusammensetzung hat wie das der Ozeane der Erde. 6.
Oktober 2011
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