Forschung
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Kosmologie, Gamma-Ray-Bursts, Sterne
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Ferne Welten
Gesammelte Artikel über die Suche nach extrasolaren Planeten,
außerirdischem Leben und der zweiten Erde |
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Neues
Kompetenzzentrum in Erlangen
Die Universität Erlangen-Nürnberg ist um ein neues Forschungszentrum
reicher. Am kommenden Montag wird das Erlangen Centre for Astroparticle
Physics (ECAP) offiziell eröffnet. In ihm sollen Kompetenzen im Bereich
Neutrino-, Röntgen- und hochenergetische Gammastrahlungsastronomie vereinigt
werden. Achtzig Wissenschaftler werden für das ECAP arbeiten.
14. Mai 2008
Laser
aus Konstanz für Planetensuche?
Laser könnten zukünftig bei der Kalibrierung von astronomischen Instrumenten
zur Suche nach extrasolaren Planeten eine immer wichtigere Rolle spielen.
Jetzt haben deutsche Physiker zusammen mit amerikanischen Kollegen den
schnellsten Ultrakurzpuls-Laser der Welt vorgestellt. Durch ihn könnte es
möglich werden, bald auch extrasolare Planeten von Erdgröße zu entdecken.
13. Mai 2008
Astronomen
entdecken neuen Weißen Zwerg-Typ
Amerikanische Astronomen haben die Existenz eines neuen Typs von
pulsierenden Weißen Zwergen vorhergesagt und jetzt auch das erste Exemplar
entdeckt. Es handelt sich um einen veränderlichen Kohlenstoff-Weißen Zwerg.
Die Forscher hoffen durch den Fund mehr über diese - auch erst im
vergangenen Jahr entdeckte - Klasse von Weißen Zwergen zu erfahren.
2. Mai 2008
Schwarzes
Loch aus Galaxie katapultiert
Das Szenario klingt wie aus einem Science Fiction-Film: Zwei Schwarze Löcher im Herzen einer Galaxie verschmelzen miteinander und erzeugen Gravitationswellen, die das so entstandene
noch größere Schwarze Loch aus der Galaxie herauskatapultieren. Vor einigen
Jahren belegten Computersimulationen, dass dies im All durchaus vorkommen
kann. Jetzt haben Astronomen tatsächlich ein solches Schwarzes Loch
aufgespürt.
30. April 2008
Älteste
Objekte noch in ihrer Jugendzeit?
Die Kugelsternhaufen der Milchstraße gehören mit einem geschätzten Alter von
neun bis 13 Milliarden Jahren zu den ältesten Objekten im Universum.
Trotzdem, so glaubt jetzt ein Astronom nach Beobachtungen mit dem
NASA-Röntgenteleskop Chandra, könnten sie sich größtenteils noch in
ihrer Jugendzeit befinden. Der Fund ist überraschend, würde aber helfen
einen Widerspruch zwischen Theorie und Beobachtung zu klären.
28. April 2008
Lichtecho
erhellt Zentrum einer aktiven Galaxie
Astronomen bot sich jetzt ein seltener Einblick in das Zentrum einer aktiven
Galaxie: Die Wissenschaftler beobachteten ein Lichtecho von intensiver
Röntgenstrahlung, die durch die Zerstörung eines Sterns durch ein
supermassereiches Schwarzes Loch entstanden war. Dank dieses seltenen
Schauspiels gelang es, den Kern der entfernten Galaxie mit einer ganz neuen
Methode zu kartografieren. 18. April 2008
Intelligentes
Leben äußerst selten?
Die Suche nach Signalen von intelligentem Leben im All erfreut sich seit
Jahren großer Beliebtheit. Doch wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass
es "da draußen" noch jemanden gibt, mit dem wir in Kontakt treten können?
Äußerst unwahrscheinlich, meint nun Professor Andrew Watson von der
University of East Anglia. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich innerhalb
von vier Milliarden Jahren intelligentes Leben entwickelt, würde nämlich bei
maximal 0,01 Prozent liegen. 17. April 2008
Neue
Hinweise auf Aktivität des Schwarzen Lochs
Mit Hilfe von vier Röntgensatelliten hat eine Gruppe
japanischer Astronomen neue Hinweise darauf gefunden, dass vom zentralen
Schwarzen Loch unserer Milchstraße vor gerade einmal 300 Jahren ein gewaltiger
Ausbruch ausging. Der Entdeckung gelang durch die Beobachtung von sogenannten
Lichtechos des Ausbruchs. 16. April 2008
Schwarze
Löcher, Geonen und Quantenschaum
Der amerikanische Physiker John Wheeler ist am Sonntag im
Alter von 96 Jahren gestorben. Wheeler, der als junger Mann noch mit Einstein
und Bohr arbeitete, war an der Entwicklung der Atom- und Wasserstoffbombe
beteiligt und gilt vielen als Vater der modernen Gravitationstheorie. Wheeler
prägte auch den Begriff, den heute jeder für ein "gravitativ komplett
kollabiertes Objekt" benutzt: Schwarzes Loch. 15. April 2008
Der
Geburtsort von Iota Horologii
Mitte 1999 entdeckten Astronomen um den Stern Iota Horologii einen
Gasriesen, der seine Sonne auf einer erdähnlichen Bahn umrundet. Nun gelang
es ESO-Wissenschaftlern den Geburtsort des Sterns zu ermitteln: Er liegt in
den Hyaden mehr als 130 Lichtjahren von der jetzigen Position des Sterns
entfernt. 15. April 2008
Kühlster
Brauner Zwerg entdeckt
Astronomen haben jetzt den kühlsten Braunen Zwerg aufgespürt, der je
beobachtet wurde. Das Objekt, das nicht über ausreichend Masse verfügt, um
die nuklearen Fusionsprozesse in seinem Inneren zu zünden, hat eine
Temperatur von gerade einmal 350 Grad Celsius. Bei dem Fund könnte es sich
um eine neue Klasse von Brauen Zwergen handeln. 14. April 2008
Kleinster
Exoplanet nicht unumstritten
Wieder einmal macht ein Exoplanet Schlagzeilen, der erdähnlicher sein könnte
als alle bisherigen - zumindest von seiner Masse her. Ein Astronomenteam
glaubt nämlich, Hinweise auf einen Planeten zu haben, der nur die 5,5-fache
Masse der Erde hat. Bestätigt sich der Verdacht, wäre es der bislang
kleinste entdeckte Planet um eine ferne Sonne. Doch die Daten überzeugen
nicht alle Experten. 11. April 2008
Laser
für Suche nach zweiter Erde
Die meisten extrasolaren Planeten wurden bislang mit einer Methode
aufgespürt, mit der sich hauptsächlich Jupiter-ähnliche Planeten entdecken
lassen, die ihre Sonne in relativ geringem Abstand umkreisen. Die Entdeckung
einer zweiten Erde war mit diesem Verfahren bislang nicht möglich. Das
könnte sich aber nun ändern: Mit einer neuen Laser-Technologie wollen
amerikanische Astronomen das Verfahren 100-mal empfindlicher machen und so
auch wirklich erdähnliche Planeten aufspüren.
8. April 2008
Upgrade
für Gravitationswellen-Detektor
Der Gravitationswellen-Detektor LIGO soll in den kommenden Jahren ein
wichtiges Upgrade erhalten. Dafür stellte die amerikanische National
Science Foundation jetzt insgesamt rund 205 Millionen Dollar über einen
Zeitraum von sieben Jahren zur Verfügung. Mit Advanced LIGO soll
die Empfindlichkeit des Detektors um den Faktor Zehn erhöht werden. Die
Forscher hoffen dann auf fast tägliche Messungen von Gravitationswellen.
7. April 2008
Kleinstes
Schwarzes Loch entdeckt
NASA-Forscher haben das kleinste bislang bekannte Schwarze Loch aufgespürt:
Die Schwerkraftfalle hat nur die etwa 3,8-fache Masse unserer Sonne und
einen Durchmesser von rund 24 Kilometern. Das Objekt liegt damit an der
unteren Massengrenze für stellare Schwarze Löcher. Trotz seiner geringen
Größe ist es für potentielle Raumfahrer in der Nähe aber nicht ungefährlich.
2. April 2008
Entstehung
eines Planeten beobachtet?
Amerikanische Astronomen haben in einer Staubscheibe um den
Stern AB Aurigae deutliche Hinweise darauf gefunden, dass hier gerade ein Planet
oder Brauner Zwerg entsteht. Die Forscher folgern dies aus einer verräterischen
Lücke in der Scheibe um die junge Sonne. Die Beobachtungen könnten helfen, die
Vorgänge bei der Entstehung von Planeten besser zu verstehen.
28. März 2008
Methan
auf HD 189773b
Über kaum einen extrasolaren Planeten ist so viel bekannt,
wie über den Gasriesen HD 189733b. Die ferne Welt gehört zu den Planeten, die -
von der Erde aus gesehen - regelmäßig vor ihrer Sonne vorüberziehen und dadurch
detailliertere Beobachtungen erlauben. Jetzt spürten Wissenschaftler mit dem
Weltraumteleskop Hubble Methan in der Atmosphäre des Gasriesen auf. Für
sie ist der Fund ein wichtiger Meilenstein.
19. März 2008
Das
Material aus dem Erden werden
Amerikanische Astronomen glauben erstmals die beginnende Entstehung von
erdähnlichen Planeten beobachtet zu haben. Um das etwa 2.400 Lichtjahren
entfernte Doppelsternsystem KH 15D spürten die Forscher Staubkörner auf, die
deutlich größer sind als andere Staubkörner im All. Aus ihnen könnten einmal
terrestrische Planeten entstehen. Die Wissenschaftler berichten über ihre
Entdeckung in der heutigen Ausgabe der Zeitschrift Nature.
13. März 2008
Sind
Planeten Grund für Formenvielfalt?
Planetarische Nebel gehören zu den wohl eindrucksvollsten Objekten im All
und sind an Formenvielfalt kaum zu überbieten. Ihr Name allerdings beruht
auf einem historischen Irrtum, handelt es sich doch bei den Nebeln um das
Endstudium im Leben eines sonnenähnlichen Sterns. Ein Team von Astronomen
vermutet aber jetzt, dass für die Form der Planetarischen Nebel tatsächlich
Planeten verantwortlich sein könnten.
12. März 2008
Erdähnliche
Planeten um Alpha Centauri B?
Kreisen erdähnliche Planeten um das nächstgelegene Sternensystem? Ein Team
von Astronomen der University of California in Santa Cruz hält dies
für durchaus möglich. Die Forscher haben umfangreiche Computersimulationen
des Alpha Centauri-Systems durchgeführt und sind davon überzeugt, dass
erdähnliche Planeten dort nicht nur entstehen konnten, sondern dass sie mit
verfügbaren Teleskopen auch aufgespürt werden können.
10. März 2008
Spielt
die Erdrotation eine Rolle?
Enge Vorüberflüge an Planeten sind eine beliebte Methode, um
Raumsonden zusätzlichen Schwung für ihre Reise in die äußeren Regionen unseres
Sonnensystems zu verschaffen. Das Verfahren funktioniert zuverlässig, doch
werden die Sonden bei diesem Schwungholen zuweilen schneller als von der Theorie
vorhergesagt. Ein NASA-Forscher hat diese sogenannte Flyby-Anomalie nun
analysiert. Spielt die Drehung der Erde eine Rolle?
5. März 2008
Getrübter
Blick auf Supernovae?
Ist der interstellare Raum voller winziger Kohlenstoffhärchen, die das Licht
entfernter Objekte dimmen? Diese Vermutung haben jetzt zwei Forscher der
Carnegie Institution of Science nach Analyse von Meteoriten
aufgestellt. Stimmt die These der Wissenschaftler, müsste dies auch das
Licht entfernter Supernova-Explosionen betreffen, durch dessen Analyse man
vor rund zehn Jahren die mysteriöse Dunkle Energie postuliert hat.
3. März 2008
Riesensterne
brauchen Geburtshelfer
Damit extrem massereiche Sterne in einer interstellaren Wolke aus Staub und
Gas entstehen können, brauchen sie offenbar die Hilfe von kleineren
sonnenähnlichen Sternen. Dies ist das Resultat einer jetzt vorgestellten
Studie zweier Astrophysiker. Stimmt die These, würde das auch bedeuten, dass
man in entfernten Galaxien Gefahr läuft, die wahre Sternentstehungsaktivität
zu unterschätzen.
28. Februar 2008
Lauschen
auf ein Läuten der WIMPs
Daran, dass es Dunkle Materie gibt, zweifelt kaum ein Physiker, doch um was
es sich bei diesem mysteriösen Material handeln könnte, darüber gehen die
Meinungen auseinander. In einer Mine in Minnesota warten Forscher darauf,
dass ihnen einer der Hauptverdächtigen ins Detektornetz geht, ein Weakly
Interacting Massive Particel, kurz WIMP. Bis jetzt haben sie - trotz
leistungsfähiger Apparaturen - noch keinen einzigen entdeckt.
26. Februar 2008
Das
dunkle Netz des Universums
Ein internationales Astronomenteam hat gewaltige Strukturen aus Dunkler
Materie gefunden, die das Universum Filament-artig durchziehen. Die
Filamente sind bis zu 270 Millionen Lichtjahre groß. Die Strukturen wurden
durch Analyse von Aufnahmen der weltgrößten Digitalkamera entdeckt, die am
Canada-France-Hawaii-Telescope auf Hawaii montiert ist.
22. Februar 2008
Keine
verdampfende Atmosphäre um HD 209458b?
Verdampft um den extrasolaren Planeten HD 209458b eine
Wasserstoffatmosphäre? Seit Hubble im Jahr 2003 eine
Wasserstoffwolke um den heißen Jupiter entdeckte, galt diese Theorie als
wahrscheinlichste Erklärung der Beobachtung. Doch nun mahnt ein
Wissenschaftlerteam zur Vorsicht: Der Wasserstoff könnte auch aus
neutralisiertem Sternenwind stammen.
21. Februar 2008
Miniaturversion
des Sonnensystems entdeckt?
Dank des Microlensing-Effektes gelang es Astronomen nun, ein
Planetensystem in rund 5.000 Lichtjahren Entfernung aufzuspüren. Die
Forscher entdeckten um die ferne Sonne zwei Planeten, die die gleichen
Größenverhältnisse haben wie Jupiter und Saturn in unserem Sonnensystem.
Wurde hier also eine Miniaturausgabe unserer galaktischen Heimat entdeckt?
19. Februar 2008
Terrestrische
Planeten häufiger als gedacht?
Mit Hilfe des Infrarot-Weltraumteleskops Spitzer haben Astronomen
Hinweise darauf gefunden, dass um relativ viele sonnenähnliche Sterne
unserer Nachbarschaft terrestrische Planeten entstehen könnten. Dies würde
bedeuten, dass auch Planeten, die lebensfreundliche Bedingungen aufweisen,
deutlich häufiger zu finden sein dürften, als lange Zeit angenommen.
18. Februar 2008
Erstmals
Vorgängerstern entdeckt?
Supernova-Explosionen vom Typ Ia gehören zu den wichtigen
Entfernungsindikatoren im All: Durch sie gelang beispielsweise der Nachweis,
dass sich unser Universum beschleunigt ausdehnt. Der Vorgängerstern einer
Supernova dieses Typs wurde allerdings noch nie aufgespürt. Und nur so
ließen sich letzte Zweifel an der Ursache dieser Sternenexplosionen
beseitigen. Jetzt könnten zwei Astronomen aber fündig geworden sein.
14. Februar 2008
Blick
in die kosmische Ursuppe
Am CERN in der Schweiz entsteht mit dem Large Hadron Collider
gerade der leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger der Welt. Seiner
Inbetriebnahme im Sommer fiebern auch Physiker der Universität Münster
entgegen, die am Bau eines Detektors für das ALICE-Experiment beteiligt
sind. Die Forscher wollen im Schweizer Untergrund den Zustand der Materie
unmittelbar nach dem Urknall untersuchen.
14. Februar 2008
Magellansche
Wolken auf Kollisionskurs?
Australische Astronomen haben eventuell Hinweise auf das Schicksal der
Magellanschen Wolken gefunden: Die beiden Galaxien, die lange Zeit als
Begleiter der Milchstraße angesehen wurden, könnten in einiger Zeit mit der
Milchstraße verschmelzen. Entscheides Indiz ist eine fingerartige
Wasserstoffwolke, die von den Magellanschen Wolken ausgeht und direkt bis in
die Scheibe der Milchstraße reicht.
5. Februar 2008
Explodierende
Weiße Zwerge als Indiz?
Existieren Schwarze Löcher mit einer Masse von vielleicht Tausend
Sonnenmassen? Hinweise darauf gibt es, doch der Beweis für ihre Existenz
steht noch aus. Jetzt schlagen Astronomen vor, nach einer besonderen Art von
Supernova-Explosion zu suchen, zu der es kommen sollte, wenn ein Weißer
Zwergstern einem solchen Schwarzen Loch zu nahe kommt.
1. Februar 2008
Expansion
durch Dunkle Energie bestätigt
Welche geheimnisvolle Kraft führt dazu, dass das Universum mit zunehmender
Geschwindigkeit expandiert? Ist dafür tatsächlich eine Dunkle Energie
verantwortlich, die bis zu drei Vierteln der Energiedichte des Universums
ausmacht oder weisen die Daten auf einen grundsätzlichen Fehler in der
Theorie der Schwerkraft hin? Eine neue Untersuchung, in der die Bewegung von
Tausenden weit entfernter Galaxien bestimmt wurde, unterstützt nun die
Dunkle Energie-These.
1. Februar 2008
Rasender
Stern aus anderer Galaxie
Vor etwas mehr als zwei Jahren entdeckten Astronomen einen Stern, der mit
hoher Geschwindigkeit durch den Halo unserer Galaxie rast und den
Wissenschaftlern einiges Kopfzerbrechen bereitete: Solche
Hochgeschwindigkeitssterne kommen in der Regel aus dem Zentrum unserer
Milchstraße. Nur war dies bei diesem Stern eigentlich unmöglich. Jetzt haben
Astronomen versucht, das Rätsel um HE0457-5439 zu lösen.
29. Januar 2008
High-Tech-Laser
macht Detektoren empfindlicher
Die Suche nach Gravitationswellen erfordert auch in anderen Gebieten der
Physik Höchstleistungen. Forscher des Max-Planck-Instituts für
Gravitationsphysik und der Leibniz Universität Hannover haben nun einen ganz
besonderen Laserstrahl erzeugen können, durch den die Empfindlichkeit von
Gravitationswellen-Detektoren spürbar erhöht werden könnte. Ob jetzt der
direkte Nachweis dieser von Einstein postulierten Wellen gelingt?
25. Januar 2008
Fast
wie zu Hause
Wäre die Erde auch nur ein wenig kleiner und hätte eine etwas geringere
Masse, würde es auf ihr vermutlich keine Plattentektonik und damit eventuell
auch kein Leben geben. Zu diesem Ergebnis kamen jetzt amerikanische
Astronomen. Ihre Schlussfolgerung für die Suche nach anderen bewohnbaren
Planeten im All: Auf Super-Erden könnte man sich durchaus zu Hause fühlen.
22. Januar 2008
Entstand
2M1207B durch eine Kollision?
Der Planet 2M1207B war der erste Planet außerhalb unseres Sonnensystems, von
dem es gelungen war, ein Foto zu machen. Doch die ferne Welt gab den
Astronomen seit ihrer Entdeckung Rätsel auf, passten doch einige
grundlegende Daten zu keiner bekannten Theorie über die Entstehung von
Planeten. Amerikanische Astronomen glauben nun eine Lösung gefunden zu
haben: 2M1207B könnte das Produkt einer gewaltigen Kollision sein.
18. Januar 2008
Deutlich
mehr Masse als angenommen?
Neutronensterne und Schwarze Löcher sehen vielleicht doch
ein wenig anders aus als man bislang dachte: Nach Beobachtungen mit dem
Arecibo-Radioteleskop in Puerto Rico glauben Astronomen nämlich, dass
Neutronensterne deutlich massereicher sein können als angenommen. Nach den
Ergebnissen der Wissenschaftler sollte es somit mehr Neutronensterne und
weniger Schwarze Löcher geben.
16. Januar 2008
Ein
ungewöhnliches stellares Quartett
Mit Hilfe von Teleskopen auf dem Mauna Kea auf Hawaii haben Astronomen
ein äußerst ungewöhnliches Vierfach-Sternsystem aufgespürt: Die vier Sonnen
liegen so eng beieinander, dass sie in unserem Sonnensystem alle innerhalb
des Orbits von Jupiter Platz finden würden. Jetzt rätseln die
Wissenschaftler wie ein solch eigentümliches System überhaupt entstehen
konnte.
15. Januar 2008
Hunderte
vagabundierende Schwarze Löcher?
Beruhigend klingt das nicht: Stimmen die jüngsten Simulationen
amerikanischer Astronomen, könnten Hunderte von Schwarzen Löchern durch
unsere Milchstraße geistern. Zu entdecken wären diese galaktischen
Vagabunden, die jeweils die vieltausendfache Masse unserer Sonne haben, nur
schwer. Zu viel Sorgen sollte man sich auf der Erde deswegen allerdings
nicht machen.
10. Januar 2008
Mysteriöse
Explosion in großer Ferne
Mit Hilfe des NASA-Satelliten Swift und des Gemini-Nord
Teleskops haben Astronomen einen kurzen Gamma-Ray-Burst entdeckt,
der sich weiter von uns entfernt ereignet hat als jeder andere entdeckte
Burst dieser Art zuvor. Die gewaltige Explosion, die vermutlich durch die
Verschmelzung zweier Neutronensterne entstand, ereignete sich damit vor 7,4
Milliarden Jahren.
9. Januar 2008
Teleskopzeit
für Galaxienjäger
Seit dem Sommer vergangenen Jahres kann jeder von zu Hause aus Galaxien
klassifizieren und damit den Astronomen helfen, mehr über die Struktur des
Universums zu erfahren. Die User von Galaxyzoo haben inzwischen
rund 500 neue überlappende Galaxien entdeckt. Dank dieser Resultate konnte
sich das Team nun Beobachtungszeit am WIYN-Teleskop sichern, um einige der
entdeckten Systeme genauer zu untersuchen.
8. Januar 2008
Keine
Messung und doch ein Ergebnis
Mit Hilfe großer Detektoranlagen versuchen Physiker auf der ganzen Welt die
von Einstein postulierten Gravitationswellen zu messen. Bis heute ist den
Forschern noch keine dieser Wellen ins Detektornetz gegangen. Trotzdem
lieferten ihre Messungen jetzt ein überraschendes Ergebnis: Ein
Gamma-Ray-Burst in der Andromeda-Galaxie hätte eigentlich von messbaren
Gravitationswellen begleitet sein müssen. Gemessen wurde allerdings nichts.
7. Januar 2008
Bausteine
für Leben um HR 4796A?
Amerikanische Astronomen glauben um den acht Millionen Jahre alten Stern HR
4796A komplexe organische Moleküle entdeckt zu haben, die auch als Bausteine
für Leben dienen könnten. Die Stoffe fanden sich in der Staubscheibe um die
ferne Sonne. Die Existenz dieser Substanz würde nach Ansicht der
Wissenschaftler darauf hindeuten, dass diese Grundbausteine für Leben
relativ häufig in Planetensystemen vorkommen.
4. Januar 2008
Jüngster
Exoplanet entdeckt
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Astronomie in Heidelberg haben
den jüngsten bisher bekannten Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt.
Seinen Mutterstern umgibt noch jene Gas- und Staubscheibe, aus der er
kürzlich geboren wurde. Diese Beobachtung, die in der heute erscheinenden
Ausgabe der Zeitschrift Nature vorgestellt wird, erlaubt wichtige
Rückschlüsse auf den zeitlichen Ablauf der Planetenbildung.
3. Januar 2008
SETI-Forscher
suchen mehr Freiwillige
Es gibt nur wenige Menschen, die die Suche nach
außerirdischem Leben nicht fasziniert. So wundert es nicht, dass Millionen
Computerbesitzer auf der ganzen Welt bereit waren, im Rahmen des SETI@home-Projektes Wissenschaftlern bei der Fahndung nach außerirdischen Signalen
behilflich zu sein. Nach Modernisierung des Radioteleskops in Arecibo benötigt das Projekt
nun noch mehr Mitstreiter.
3. Januar 2008
Junger
Stern wirbelt Gas ins All
Astronomen haben die bislang besten Hinweise darauf
gefunden, dass von einem jungen, gerade entstehenden Stern Material in einem
Fontänen-artigen Jet ins All hinaus gewirbelt wird. Der Fund ist für die Wissenschaftler
deswegen so wichtig, weil sie sich nur dadurch erklären können, weshalb der
stellare Embryo überhaupt zu einem richtigen Stern wachsen kann.
2. Januar 2008
Ältere Meldungen aus dem Bereich Forschung finden Sie
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