Mysteriöser Merkur
- Neues vom sonnennächsten Planeten
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Ferne Welten
Gesammelte Artikel über die Suche nach extrasolaren Planeten,
außerirdischem Leben und der zweiten Erde |
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Sorgt
Eisen-Schnee für Magnetfeld?
Außer der Erde verfügt nur noch der sonnennächste Planet
Merkur über ein globales Magnetfeld, das die Wissenschaft jedoch seit seiner Entdeckung vor
ein Rätsel stellt. Die meisten
bisherigen Modelle nämlich können dieses schwache Magnetfeld nicht erklären. Amerikanische
Wissenschaftler glauben nun, dass eine Art Eisen-Schnee im Inneren des Planeten
eine wichtige Rolle spielen könnte. 9. Mai 2008
Magnetfeld
schützt Merkur vor Sonnenwind
Der Vorüberflug der NASA-Sonde
Messenger am Merkur brachte auch Interessantes über das Magnetfeld des
sonnennächsten Planeten ans Licht: Mit Hilfe des Fast Imaging Plasma
Spectrometer (FIPS) stellten die Wissenschaftler fest, dass es offenbar
stark genug ist, um die Oberfläche des Merkur zum überwiegenden Teil vor den
Partikeln des Sonnenwindes zu schützen.
4. Februar 2008
Forscher
begeistert vom Merkur-Vorüberflug
Vor rund zweieinhalb Wochen flog die NASA-Sonde
Messenger in einem Abstand von nur 200 Kilometern am sonnennächsten
Planeten Merkur vorüber. Nachdem die ersten Bilder schon kurz nach dem
Vorüberflug veröffentlicht wurden, ziehen nun die beteiligten Wissenschaftler
eine erste Bilanz: Der Merkur präsentierte sich ihnen doch ein wenig anders als
zuvor vermutet worden war.
31. Januar 2008
Blick
auf den Matisse-Krater
Eineinhalb Wochen nach dem Vorüberflug der NASA-Sonde Messenger
am Merkur werden mehr und mehr neue Aufnahmen des sonnennächsten Planeten
veröffentlicht. Sie zeigen Merkur mit einer eindrucksvollen Detailtreue und
teilweise in Farbe. Aus dem Datenmaterial erhoffen sich die Forscher neue
Hinweise auf die Entstehung und Entwicklung des Planeten und unseres
gesamten Sonnensystems.
24. Januar 2008
Europas
Merkur-Mission kommt voran
Die NASA-Sonde Messenger ist vor einer Woche gerade
an ihrem Ziel, dem sonnennächsten Planeten Merkur, vorübergeflogen. Am
Donnerstag dann brachte auch die Europäische Weltraumagentur ESA ihre
Merkur-Mission ein gutes Stück voran: In Friedrichshafen wurde der Vertrag über
die Entwicklungsphase von BepiColombo unterzeichnet. Der Start der
Mission ist für 2013 geplant.
21. Januar 2008
Die
unbekannte Seite des Merkur
Nach über 30 Jahren flog am Montagabend erstmals wieder eine Sonde am
sonnennächsten Planeten Merkur vorüber: Die NASA-Sonde Messenger
fotografierte bei ihrer Passage auch Regionen des Planeten, die bislang
vollkommen unbekannt waren. Der Planet zeigt sich auch hier als von vielen
Kratern überzogener Himmelskörper. Weitere Daten des Vorüberflugs werden in
den folgenden Tagen erwartet.
16. Januar 2008
Merkursonde
nimmt Ziel ins Visier
Die NASA-Sonde Messenger hat erstmals ihr Ziel
detailliert in Augenschein genommen: Gestern flog die Sonde in einem Abstand von
nur 200 Kilometern am sonnennächsten Planeten Merkur vorüber. Die
Merkur-Beobachtungen, bei denen auch bislang unbekannte Regionen des Planeten
untersucht werden sollten, wurden auch heute noch fortgesetzt. Am Abend soll
dann mit der Datenübertragung zur Erde begonnen werden.
15. Januar 2008
Erster
Merkur-Vorüberflug am Montag
Nach mehr als 30 Jahren bekommt der sonnennächste Planet Merkur am
Montagabend wieder Besuch von der Erde. Die NASA-Sonde Messenger
wird den geheimnisvollen Planeten in einem Abstand von nur 200 Kilometern
passieren und dabei Regionen fotografieren, die zuvor noch nie detailliert
aufgenommen wurden. In über drei Jahren wird Messenger dann in
einen Orbit um Merkur einschwenken.
11. Januar 2008
Laser erkunden den Merkur
Über den Merkur weiß man bisher nicht viel. Nach der NASA,
deren Sonde Messenger gerade auf dem Weg zum sonnennächsten Planeten
ist, will auch die Europäische Weltraumbehörde ESA 2013 zwei Raumsonden starten,
die die Oberfläche des Merkurs genau erfassen sollen. Bei der Mission könnte ein Diodenlasermodul aus
den Laboren der Fraunhofer-Gesellschaft dabei sein.
13. August 2007
Geglückte Generalprobe für Merkursonde
Das Team der NASA-Sonde Messenger hat Ende vergangener Woche die
ersten Bilder des Venus-Vorüberflugs der Merkursonde veröffentlicht. Obwohl
die Bilder wenig spektakulär sind, sind die Wissenschaftler und Techniker
begeistert: Die Aufnahmen liefern nämlich
wertvolle Informationen zur Kalibrierung der Kameras für den Anfang nächsten
Jahres anstehenden ersten Vorüberflug am Merkur.
19. Juni 2007
Merkursonde nimmt Venus ins Visier
Die NASA-Sonde Messenger fliegt heute auf ihrem Weg
zum Merkur an unserem Nachbarplaneten Venus vorüber. Dabei wird die US-Sonde die
europäische Sonde Venus Express bei ihren Beobachtungen unterstützen
und so einen doppelten Blick auf die Venus ermöglichen. Gleichzeitig wird
Messenger durch den Vorüberflug deutlich abgebremst, um so 2011 in einen
Merkur-Orbit einschwenken zu können.
5. Juni 2007
Innerster
Planet hat geschmolzenen Kern
Vor mehr als 30 Jahren entdeckte die Sonde Mariner 10
Hinweise auf ein schwaches Magnetfeld des Merkur. Seitdem rätseln
Wissenschaftler,
wie dieses Magnetfeld entstanden sein kann. Jetzt haben Radarbeobachtungen
des innersten Planeten vermutlich den entscheidenden Hinweis geliefert: Der Merkur
hat offenbar einen geschmolzenen Kern.
7. Mai 2007
Warum
das Magnetfeld so schwach ist
Der sonnennächste Planet Merkur gibt den Forschern immer noch Rätsel
auf: Jetzt aber konnten Wissenschaftler des
Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Katlenburg-Lindau zumindest
theoretisch erklären,
warum Merkurs Magnetfeld viel geringer ist, als bisherige Modelle voraussagen.
Zukünftige Missionen zum Merkur werden zeigen, ob die Max-Planck-Forscher Recht
haben.
21.
Dezember 2006
Entstanden
durch gewaltige Kollision?
Der innerste Planet Merkur gibt den Astronomen immer noch Rätsel auf.
So ist den Wissenschaftlern bislang nicht klar, warum Merkur eine so hohe
Dichte hat. Schweizer Forschern könnte es nun mit Hilfe von
Computersimulationen gelungen sein, hinter das Geheimnis des Merkur zu
kommen: Entstand der Planet durch eine gewaltige Kollision?
6.
April 2006
Das
Magnetfeld des Merkur
In rund sieben Jahren will die europäische Weltraumagentur ESA mit
der Mission BepiColombo den innersten Planeten Merkur erforschen.
Obwohl die Sonde den Merkur erst 2019 erreichen soll, gibt es an der
Technischen Universität Braunschweig schon jetzt Grund zur Freude: Zwei
Wissenschaftler der Universität leiten den Bau eines Instrumentes der
Mission. 3. Januar 2006
Start
frei zur Erforschung des Merkur
Am kommenden Montag, den 2. August, soll sich die amerikanische Raumsonde
Messenger auf den Weg zum Merkur machen. Es ist erst der zweite Besuch,
den der Planet von der Menschheit erhält. Messenger soll unter
anderem herausfinden, ob Merkur noch einen glutflüssigen Kern besitzt, und
ob es an den Polen des glühend heißen Planeten gefrorenes Wasser gibt.
29. Juli 2004
Gemeinsamer
Transit von Merkur und Venus?
Manchen reicht ein seltenes Ereignis nicht: Gleich nach dem Venustransit am
8. Juni 2004 tauchte die Frage auf, wann eigentlich Merkur und Venus
gemeinsam als dunkles Scheibchen vor der Sonne entlang wandern. Zwei
Astronomen berechneten jetzt, dass dies tatsächlich passieren wird,
allerdings erst im Jahr 69.163. 6. Juli
2004
Generalprobe
für seltenen Transit der Venus
Im letzten Jahr zog der Merkur - von der Erde aus gesehen - vor der
Sonnenscheibe vorüber. Für die Astronomen in aller Welt war dieses Ereignis
so etwas wie eine Generalprobe für ein deutlich selteneres Ereignis, das im
Sommer dieses Jahres stattfindet: ein Transit der Venus. Das letzte Mal zog
unser Nachbar im Sonnensystem im Jahr 1882 vor der Sonnenscheibe vorüber.
23. März 2004
"Kosmische
Vision" auf Sparflamme
Das
ambitionierte ESA-Programm Cosmic Vision ist in der harten Realität der
Budgetplanung angekommen. Letzte Woche stutzte das wissenschaftliche
Programmkomitee das Zukunftsprogramm der europäischen Weltraumorganisation aus
Geldmangel zusammen. Unter den Tisch fiel dabei der Merkur-Lander und ein
wissenschaftlich bislang einmaliges Projekt zur Suche nach erdähnlichen
Planeten. 10. November 2003
Die
dunkle Seite des Merkur
Sonnenfinsternisse sind ganz besondere Himmelserscheinungen. In diesem
Monat kommt es gleich zu zwei "Verfinsterungen" unseres Tagesgestirns. Außer
einer (aus Europa nur partiell sichtbaren) ringförmigen Sonnenfinsternis am
31. Mai, ist am Mittwoch ein so genannter Merkur-Transit zu beobachten, bei
dem der innerste Planet vor der Sonnenscheibe vorüber wandert - ein relativ
seltenes Ereignis. 5.
Mai 2003
Baubeginn
für Merkur-Sonde
Nachdem die NASA Mitte letzten Jahres den Startschuss für die Entwicklung
der Mission MESSENGER gegeben hat, die ab April 2009 den Planeten Merkur
erkunden soll, fanden die Pläne jetzt die Zustimmung zweier Kontrollgremien.
Konkret bedeutet dies, dass mit dem Bau des Raumschiffs begonnen werden kann
und somit nach über 30 Jahren erstmals wieder eine Sonde zum innersten
Planeten geschickt wird. 3. April 2002
Riesenkrater
auf Merkur entdeckt
Mit Hilfe von Radarbeobachtungen mit dem weltgrößten Radioteleskop in
Arecibo in Puerto Rico haben zwei amerikanische Forscher einen 85 Kilometer
großen Krater auf dem Planeten Merkur entdeckt. Die Oberfläche des
sonnennächsten Planeten ist bislang nur etwa zur Hälfte erforscht.
19.
März 2002
NASA
schickt Sonde zum Merkur
Die NASA hat Ende letzter Woche den Startschuss für die Entwicklung der
Mission MESSENGER gegeben, die ab April 2009 den Planeten Merkur erkunden
soll. Der Start der Sonde ist für den März 2004 vorgesehen. Damit wird nach
über 30 Jahren erstmals wieder eine Sonde zum innersten Planeten geschickt.
11. Juni 2001
Mit BepiColombo zum Merkur
Die europäische Weltraumagentur ESA will den Merkur
erforschen. Obwohl der Start der Raumsonde noch in weiter Ferne
liegt, legten jetzt das Programmkomitee den Namen der Mission fest
und ehrten damit den Italiener Giuseppe Colombo, der wesentlich an
der ersten Merkur-Mission der NASA-Sonde Mariner beteiligt
war. 4. Oktober 1999
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