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Auf der Mondoberfläche können am Tag Temperaturen von 100
Grad Celsius herrschen. Wie konnten die Apollo-Astronauten das aushalten?
Wegen der fehlenden Mondatmosphäre können die Temperaturen auf der
Mondoberfläche extrem schwanken: In der Nacht fallen sie auf bis zu minus 160
Grad Celsius, am Tage können sie bei über 100 Grad liegen. Die Apollo-Missionen
fanden daher in den Morgenstunden statt, als sich die Mondoberfläche noch nicht
so aufgeheizt hatte. Das war leicht möglich, da ein Tag auf dem Mond ja rund
einen Monat dauert. Wichtig ist auch, sich zu überlegen, wie sich ein Gegenstand
oder ein Astronaut überhaupt aufheizen kann: Da kommt nämlich nur die direkte
Einstrahlung infrage, weshalb die Raumanzüge der Astronauten auch weiß waren, so
dass sie einen Großteil der Strahlung reflektierten. Außerdem kann Wärme durch
den Boden übertragen werden. Deswegen waren die Stiefel der Astronauten
entsprechend isoliert.
Hinzu kommt, dass das Regolith der Mondoberfläche ein schlechter Wärmeleiter
ist.
(ds/17.
Mai 2019)
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