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Wenn viele Sterne als Schwarzes Loch enden, warum gibt es
dann so wenige davon?
Sterne, die deutlich massereicher sind als unsere Sonne, beenden ihr
stellares Leben als Supernova. Nach der Explosion bleibt dann ein Neutronenstern
oder ein stellares Schwarzes Loch zurück. Zwar gibt es deutlich weniger
massereiche Sterne als massearme, doch sollte es natürlich weitaus mehr dieser
stellaren Schwarzen Löcher geben, als die Astronomen bislang kennen. Das Problem
mit Schwarzen Löchern ist allerdings: Man kann sie oft nicht sehen - daher auch
ihr Name. Um sie sehen zu können, müssen sie beispielsweise Teil eines
Doppelsternsystems sein und Material von ihrem Partner abziehen. Dieses heizt
sich dann auf hohe Temperaturen auf und kann daher mit Teleskopen entdeckt
werden. Ist ein stellares Schwarzes Loch aber Einzelgänger und nicht aktiv,
lässt es sich kaum aufspüren. (ds/14.
Februar 2017)
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