|
Warum wird der Ereignishorizont um ein Schwarzes Loch als
Scheibe dargestellt?
Der Ereignishorizont um ein Schwarzes Loch ist im Prinzip die Grenze, nach
deren Überschreiten es kein Zurück mehr gibt. Etwas, was sich hinter dem
Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs befindet, lässt sich von uns nicht mehr
beobachten. Die Form des Ereignishorizonts entspricht in der Regel einem
Rotationsellipsoid, also einer in die Länge gezogenen oder flachgedrückten
Kugel. In zweidimensionalen Darstellungen könnte dies dann wie eine Scheibe
erscheinen.
Es könnte allerdings auch sein, dass der Fragesteller den Ereignishorizont
mit der Akkretionsscheibe um ein Schwarzes Loch verwechselt. In dieser sammelt
sich Material, bevor es in das Schwarze Loch fällt bzw. den Ereignishorizont
überschreitet. Hierbei handelt es sich tatsächlich um eine Scheibe aus heißem
Gas und Staub, aus der auch die intensive Strahlung stammt, die man von bzw. aus
der Umgebung von Schwarzen Löchern beobachten kann. (ds/26.
August 2013)
Haben Sie auch eine Frage? Frag
astronews.com.
|
 |
|