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Wie entsteht ein Weißer Zwerg?
Ein Weißer Zwerg ist die Endphase eines gewöhnlichen, sonnenähnlichen Sterns und
damit auch der Endzustand der meisten Sterne in der Milchstraße. Aufgrund ihrer
Masse werden diese Sterne in der Regel nicht als Supernova explodieren und damit
auch nicht zu einem Neutronenstern oder einem Schwarzen Loch werden. Bei einem
Weißen Zwergstern handelt es sich also um einen ausgebrannten Stern - oder
genauer, um dessen zunächst noch glühend heißen Kern. Fusionsprozesse laufen
hier nicht mehr ab. Der Stern hatte, bevor er zum Weißen Zwerg wurde, seine
äußeren Hüllen ins All abgestoßen und konnte diese für einige Zeit noch zum
Leuchten anregen, so dass ein eindrucksvoller Planetarischer Nebel entstanden
ist. Später blieb dann nur noch der glühende Rest des Sterns zurück, der dann
über viele Milliarden Jahre langsam auskühlt - der Weiße Zwerg. Weiße Zwerge
sind äußerst kompakte Objekte: Ihre Masse ist nur wenig geringer als die unserer
Sonne, ihr Durchmesser entspricht aber in der Größenordnung mehr dem der Erde.
(ds/15.
Oktober 2012)
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