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Was passiert, wenn Schwarze Löcher kein Material mehr zum
"Fressen" haben?
Wenn es in der Umgebung von Schwarzen Löchern kein Material mehr gibt, das die
Schwerkraftfallen verschlingen können, dann verschlingen sie einfach kein
weiteres Material mehr. Sie bleiben dann so lange "inaktiv", bis sich vielleicht
einmal wieder ein Stern oder eine Gaswolke in ihre Nähe verirrt. Ist ein
Schwarzes Loch aber inaktiv, lässt es sich nur sehr schwer nachweisen,
insbesondere, wenn es sich um ein stellares Schwarzes Loch handelt, dessen
Gravitationskräfte auf seine Umgebung vergleichsweise gering sind. Solche
stellaren Schwarzen Löcher finden Astronomen nämlich in der Regel nur, wenn es
sich um Doppelsysteme handelt, in denen das Schwarze Loch ständig Material von
einem nahen Begleitstern abziehen kann. Dieses Material, das sich in einer
Scheibe um das Schwarze Loch sammelt, heizt sich auf hohe Temperaturen auf,
bevor es im Schwarzen Loch verschwindet und sendet daher eine intensive
Strahlung aus, aus der die Astronomen auf die Existenz des Schwarzen Lochs
schließen. Fällt diese aber weg, ist es nahezu unmöglich, das Schwarze Loch noch
aufzuspüren. (ds/ 27.
Februar 2012)
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