Hallo Ralf,
leider nein, denn wenn dem so wäre, wäre der Krieg schon seit 2 Jahren militärisch entschieden. Die Realität ist eben die, dass die USA und die Nato aus Angst vor einem 3.Weltkrieg keinen Stellvertreterkrieg geführt haben.
Deine Logik ist falsch. Gerade weil man die direkte Auseinandersetzung mit Putin wegen 3.WK (mit Atomraketen) etc. fürchtete, hat man einen Stellvertreterkrieg geführt - wie an so manchen anderen Stellen der Welt vorher geübt. Man hat sich vorsichtig von einer roten Linie zur nächsten "vorgetastet", aber immer aufgepasst, dass es kein Krieg Russland - NATO wird. Selinski hat gemacht, was man ihm vorgab. Diese Vorgaben kamen aus den USA und wurden oft per Europäer überbracht.
Wäre es anders, dann wäre der Krieg seit April 2022 zu Ende. Selinski wollte und Putin wollte. Putin hatte da begriffen, das der Angriff auf die Ukraine doch nicht das Richtige war. Dann haben Selenski andere gesagt, dass das nicht geht und das die Ukraine weiter kämpfen soll. Man wird Waffen und Muniton schicken und Geld geben.
Warum eigentlich: hast Du soviel Angst vor ihm ?
Hier irrst Du Dich erneut. Ich habe keine Angst vor Trump. Ich bin mir sicher, dass ich weiß, was Trump und Co. hier wirklich wollen. Das will ich garantiert nicht. Darüber werden wir zum gegebenen Zeitpunkt sprechen. Vorher müssen noch einige Karten aufgedeckt werden und auf dem Tisch liegen. Das ist diese Woche angelaufen und wird in München heute verstärkt fortgeführt.
So leer sind diese Depots nicht. Und ja: auf Kriegswirtschaft umstellen, so wie es die Russische Föderation schon seit einigen Jahren macht. Und dann Billig-Drohnen einkaufen - dem "kleinen Dicken" ist es egal, wer seine Kunden sind, und dem Ajatollah vermutlich auch. Die Geschäfte kann man ja via Schweiz und notfalls via Liechtenstein abwickeln ...
Nein, sind sie nicht. Aber auch nicht ausreichend gefüllt oder
- wurde z.B. für 20 Milliarden dem Bund die Munition geliefert?
- wurden die Bestellungen für 100 Milliarden schon alle geliefert?
- ist man beim Panzerhersteller auf Serienproduktion umgeschwenkt, also weg von der Handarbeit, die nur die Produktion von 20 Panzern im Jahr (!) ermöglicht?
Man wird Panzer und weiteres Militärgerät importieren müssen, damit man in 5 bis 10 Jahren genug Waffen hat. Doch andere EU/NATO-Länder haben das gleiche Problem. Das können die USA nicht von heute auf morgen liefern. Die Türkei hat eine tolle Lösung gefunden, die kauft bei den Russen und bei den Amerikanern ein. Ob sich das hier einer trauen würde?
Polen wartet auch auf Lieferungen aus den USA und hat weitere Bestellungen in Südkorea aufgeben.
Wir werden auch warten müssen, bis die Depots mit Import-Panzern ausreichend gefüllt sind. Wir kaufen 35 teure US-Flugzeuge, die atomwaffenfähig sind. Es wurden 200 US-Hubschrauber eingekauft bzw. sind bereits vor Ort.
Wir kaufen von Israel das Super-Abwehrsystem, wo jeder Schuss 4 Millionen kostet. Der Flugplatz in Holzdorf-Ost (liegt auf der Grenze Sachsen-Anhalt-Brandenburg) ist zum Standort für die Raketen auserkoren und wird massiv die kommenden Jahre ausgebaut. Alles nur um die hundert Kilometer von Berlin, Dresden etc. entfernt. Heute bestimmt schon als Zielkoordinaten in Putins Raketen einprogrammiert. Wir freuen uns darauf ...
Es wäre schon sehr viel gewonnen, wenn Europa die Luftsicherheit in der Ukaine übernehmen würde. Und wenn da ein russisches Flugzeug in die Quere kommt dann fällt das eben "bedauerlicherweise" vom Himmel runter so wie die MH17 am 17. Juli 2014 gegen 15 Uhr.
Vergiß diese Träume. Wer heute dem Trump ans Bein pinkelt, bekommt morgen keine Waffen. So einfach ist das.
Das stimmt, Putin versteht nur die militärische Realität. Und da dürfte der Westen technologisch im Vorteil sein. Es geht ja nicht darum, Russland anzugreifen, sondern es geht darum, völkerrechtlich geschützes ukrainisches Gebiet zu verteidigen.
Der Zug ist abgefahren. Das wäre ein Thema vor 2022 gewesen, aber nicht mehr heute. Die Welt hat sich weiter gedeht.
Man hätte auch Sicherheitsabkommen mit Putin vertraglich vereinbaren können, er hatte die vorbereitet auf den Tisch gelegt. Und auf die NATO-Ausweitung in die Ukraine verzichten können. Wäre alles noch einfacher und billiger geworden und ist nahezu das jetzt kommende Ergebnis.
Europa. ...
Wenn uns der Krieg erreicht ...
An diesen Spekulationen und Angstmachermärchen werde ich mich nicht beteiligen. Das ist genau das Denken, was die Menschen haben sollen. Ich sehe andere Lösungen, weil die wirkliche Situation eine völlig andere ist. So langsam sollte den Menschen hier ein Licht aufgehen. ... Aber abwarten.
... der wird seine gerechte Strafe in Den Haag absitzen. Das ist dann Aufgabe seines Nachfolgers, idealerweise einer in kleinere politische Einheiten zerschlagenen ehemaligen Russsiche Föderation, politische EInheiten, die auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratie fussen.
Wir sollten eine Wette abschließen, was davon wirklich wird? Vielleicht rufst Du in einigen Jahren bei Putin selbst an und bittest um Hilfe? Nöö, ich bin im Kopf nicht durchgebrannt. Abwarten.
Man kennt das noch alles aus den Zeiten des Kalten Krieges.
Was kennst Du. Den wöchentlich Notruf der BILD "der Russe kommt."?
Korrekt. Wenn der Westen o.g. Massnahmen ergreift, wird es Russland sein, der verliert. Vermutlich sogar schneller als jeder denkt.
Wenn das Deine Träume sind - von mir aus. Aber nicht enttäuscht sein, wenn was ganz anderes kommt.
...
Freundliche Grüsse, Ralf
Gut, mehr wird nichtmehr - jedenfalls nicht heute.
Guten Abend, Astrofreund