Mondfinsternis
Am Sonntagabend konnte man von Deutschland aus eine totale Mondfinsternis
verfolgen und viele Menschen schauten gebannt, wie der verdunkelte Mond im Osten
am Horizont erschien.
Auch von der Internationalen Raumstation ISS hatte man den Erdtrabanten
während der Finsternis im Blick, wie unser heutiges Bild des Tages zeigt: Es
entstand am Sonntag während sich die ISS gerade über dem südlichen Pazifik
befand.
Die Internationale Raumstation ISS umrundet die Erde in einer Höhe von etwa
400 Kilometern. Damit ist sie dem Mond nur minimal näher als wir auf der
Erdoberfläche - der Mond ist zwischen 356.000 und 405.000 Kilometer von der Erde
entfernt. Für eine Umkreisung unseres Planeten benötigt die ISS rund eineinhalb
Stunden.
Eine Mondfinsternis gibt es immer dann, wenn die Erde zwischen Mond und Sonne
gerät und der Schatten der Erde den Mond verdunkelt. Das kann nur passieren,
wenn Sonne, Erde und Mond auf einer Linie liegen - also bei Vollmond.
Foto: NASA [Quelle]
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