Bynaus
Registriertes Mitglied
Du drischst hier seit ~40 Beiträgen auf Strohmänner ein. Ich sage, dass wir weder irgendjemand noch eine beliebige Person sind.
Natürlich sind wir irgendjemand. Wie alle anderen auch. Niemand ist jemand anderes als irgendjemand.
Vor Tausend Jahren hatte die Menschheit keine Möglichkeit, sich selbst zu zerstören. Jetzt gibt es die. Das ist Fakt und keine Ansicht.
Sicher konnte sich die Menschheit selber zerstören. Jetzt ist es einfach einiges einfacher geworden. Es ist aber für die Fragestellung, ob es zulässig ist, das DA anzuwenden, nicht relevant.
Natürlich können wir beide Recht haben.
Nein. Die Menschheit kann sich nicht gleichzeitig in ihrer Frühphase und in ihrer Endphase befinden.
Das ist doch Blödsinn. Das DA macht eine Wahrscheinlichkeitsaussage über unsere Zugehörigkeit zu einer Phase, ohne irgendwas über die Zukunft zu kennen.
Und ich mache eine Wahrscheinlichkeitsaussage über unsere Zugehörigkeit zu einer Phase, wobei ich etwas über die Zukunft zu kennen glaube: nämlich ein in den nächsten Jahrhunderten erhöhtes Risiko, hops zu gehen.
Das Problem ist, dass das zwei verschiedene Arten von Wahrscheinlichkeit sind, die du nicht vergleichen kannst. Im Prinzip ist es wie Lotto und Lottostatistik.
Deine Chance, mit einer bestimmten Zahl oder Zahlenkombination zu gewinnen, ist IMMER gleich gross. Völlig unabhängig von irgendwas, so lange du nur annimmst, dass die Zahlenziehmaschine tatsächlich zufällig Zahlen zieht.
Dann gibt es aber auch die Lottostatistiken. Man kann zählen, wie häufig bestimmte Zahlen gezogen werden. Bestimmte Zahlen werden dann in einem bestimmten Zeitabschnitt häufiger gezogen als andere. Einige werden vielleicht eine Zeit lang gar nie gezogen. Aber nur, weil die 23 nun schon seit 33 Ziehungen nicht mehr gezogen wurde, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie in der nächsten Ziehung gezogen wird, nicht grösser als sonst auch.
Was du machst, ist, du im Prinzip sagst, "sieh mal, jetzt müsste dann mal die 23 gezogen werden, kann ja nicht sein, dass die 34 Ziehungen hintereinander gezogen wird, und ich behaupte jetzt, die Chance, dass in der nächsten Ziehung die 23 gezogen wird, grösser ist als sonst".
Ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn du argumentieren willst, dass deiner Meinung nach einiges dafür spricht, dass wir uns in der Endphase der Bevölkerungsverteilung gemäss DA befinden und deshalb per Definition mit dem DA zu einem falschen Ergebnis kommen. Darüber lässt sich diskutieren.
Aber du darfst das nicht Wahrscheinlichkeit nennen oder zumindest nicht mit der Wahrschienlichkeit, von der im DA die Rede ist, vermengen (a la "die Chance ist >2.5%" - wenn das so ist sind wir nicht in der Endphase). Es sind zwei völlig verschiedene Betrachtungsweisen, die nicht vergleichbar sind.
Aber Ok, hören wir auf. Sagen wir einfach, du denkst, dass wir eher in der Endphase sind als in der Mittelphase.
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