Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit und das Higgsfeld

Sebastian Hauk

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Der Autor der Theorie hat die Arbeit noch einmal in Teilen abgeändert und Erklärungen ergänzt. Der Autor der Theorie bin nicht ich. Ich hatte nur die Idee für die Theorie. Ich könnte niemals die mathematischen Formeln herleiten. Das sollte doch klar sein.


Viele Grüße
Sebastian
 
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ralfkannenberg

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Zitat:

Hinweis: Eine Neueröffnung ist nur dann erlaubt, wenn es sich eine wesentliche Änderung ergeben hat, also nicht nur zur Fortsetzung einer Diskussion.

Hallo zusammen,

ich habe mir das neue PDF angeschaut und es gab tatsächlich Änderungen. Ob diese wesentlich sind kann ich auf die Schnelle nicht beurteilen, aber ich schlage vor, Sebastian nochmals 30 Tage zur Verfügung zu stellen, damit er Red' und Antwort stehen kann.

Also @Sebastian Hauk : noch eine faire Chance !!! - Und bitte beachte auch die Nettiquette.


Freundliche Grüsse, Ralf


Bezug: https://zenodo.org/records/20689760
 
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ralfkannenberg

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Hallo Sebastian,

als erstes noch etwas zur Klarstellung: Deine Erwartungshaltung ist masslos überzogen. Es ist nicht so, dass mich Deine Theorie einen "Sch..." interessiert und tatsächlich habe ich bemerkt, dass Du an der Theorie weiter gearbeitet hast; das habe ich auch mehrfach geschrieben.

Das Problem ist ein anderes: die SRT funktioniert gut und ist experimentell auch gut abgesichert. "Die Welt" wartet nicht auf eine bessere Theorie. Das heisst aber nicht, dass es keine bessere Theorie gibt und es ist auch möglich, dass die HET das leistet.

Nur: Du bist in der Bringschuld, d.h. Du musst Deine Leserschaft davon überzeugen, dass es sich lohnt, Deine Theorie näher anzuschauen. Und das ist bislang unterblieben, statt dessen beschimpfst Du Deine Leserschaft.

Und ich möchte, dass dieser sehr gute Beitrag vom Astrofreund und Antaris auch in diesem Thread dokumentiert ist:

  1. Der Algebrafehler:Auf Seite 4 steht die Division
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    . Das ist mathematisch schlicht falsch; korrekt ist 1/(1+V/c). Dass hier ein Faktor 3 statt 0,6 herauskommt, ist kein banaler Schreibfehler, sondern das Fundament, auf dem das gesamte Modell bricht.
  2. Die Längenkontraktion:Die Formel
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    ist keine Lorentz-Kontraktion. Sebastian verwendet hier eine Doppler-ähnliche Kombination, die physikalisch nicht die Längenkontraktion eines bewegten Körpers beschreibt.
  3. Die Geschwindigkeitsaddition:Sein Ansatz
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    ist lediglich eine lineare Skalierung, keine relativistische Geschwindigkeitsaddition. Dass dies nach links ausgesandtes Licht nicht auf -c transformiert, ist der empirische Beweis für das Scheitern des Modells.
  4. Zirkelschluss durch Korrekturfaktoren:Die Faktoren
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    sind keine Herleitung aus Naturgesetzen, sondern wurden ex post so definiert, dass das SRT-Ergebnis erzwungen wird. Das ist 'Curve-Fitting', keine Physik.
  5. Die Fehlinterpretation von Einstein: Sebastian liest Einsteins Zug-Beispiel (Paragraph 9) wie eine Newtonsche Mechanik. Er setzt voraus, dass Ereignisse eine absolute, zeitliche Ankerfunktion haben müssen, und interpretiert die Relativität der Gleichzeitigkeit als ein Problem der 'Lichtlaufzeit-Messung' (also eine rein optische Täuschung), statt als die fundamentale Struktur der Raumzeit zu erkennen. Die SRT besagt jedoch gerade, dass es keine absolute Gleichzeitigkeit gibt, auch nicht 'unter der Haube' – genau das ist der Punkt, den Einsteins Beispiel verdeutlichen sollte. Wenn man das mit einer 'privaten Theorie' zu heilen versucht, hat man die SRT nicht ergänzt, sondern schlicht nicht verstanden.

Original: https://chatgpt.com/s/t_6a2fb8cc8e488191aec27ba541f69cc5


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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@Sebastian Hauk

Du hast gar keine Higgs-Kopplung im Sinn des Standardmodells definiert. Du hast einen frei gewählten, geschwindigkeitsabhängigen Korrekturfaktor K±, der per Konstruktion c wiederherstellt, und nennst ihn Higgsfeld.
Es ist das gleiche Thema nur unter einem neuen Namen und noch offensichtlichere c Normierung. Da geht gar nix ein, was irgendwie Higgs-artig hergeleitet wäre.
 

antaris

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@Sebastian Hauk

Du hast gar keine Higgs-Kopplung im Sinn des Standardmodells definiert. Du hast einen frei gewählten, geschwindigkeitsabhängigen Korrekturfaktor K±, der per Konstruktion c wiederherstellt, und nennst ihn Higgsfeld.
Es ist das gleiche Thema nur unter einem neuen Namen und noch offensichtlichere c Normierung. Da geht gar nix ein, was irgendwie Higgs-artig hergeleitet wäre.

Es reicht mir aus, dass erstens das Higgsfeld Masse erzeugen kann und zweitens dass eine Bewegung relativ zum Higgsfeld die Masse erhöhen kann. Die Gravitationswellen können Higgswellen sein, weil die Materie das Higgsfeld krümmen kann.


Hätte, könnte, würde, sollte zählt hier aber nicht.
Dazu erhöht sich die intrinsische Masse ja gerade nicht oder wirst du etwa schwerer, wenn du dich bewegst?



ChatGPT5.5 plus:


„Higgsfeld“ ist hier vor allem ein prestigeträchtiges Etikett für einen frei konstruierten Normierungsmechanismus.


Sebastian behauptet im PDF:


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sei eine „Photon-Higgs-Kopplung“, die
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multiplikativ auf c normiert. Außerdem spricht er von Materie, die „Higgswellen“ aussendet, von Photonen, die daran koppeln, und von einem Higgsfeld-Ruhesystem.


Das hat mit dem Higgsfeld des Standardmodells aber praktisch nichts zu tun.


Im Standardmodell ist das Higgsfeld ein skalares Feld mit nichtverschwindendem Vakuumerwartungswert; es ist für elektroschwache Symmetriebrechung und die Massen von
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, Z und Fermionen relevant. Photonen bleiben masslos; CERN formuliert es populär so, dass Photonen nicht mit dem Higgsfeld wechselwirken und daher keine Masse erhalten. (CERN)


Der tiefere technische Grund ist: Nach elektroschwacher Symmetriebrechung bleibt die elektromagnetische
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-Symmetrie ungebrochen. Der Photon ist das Eichboson dieser ungebrochenen Symmetrie und bleibt masslos; in Reviews wird genau dieser masslose
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-Feldanteil auf die ungebrochene U(1)-Symmetrie zurückgeführt. (CERN Dokumentendienst)


Damit sind mehrere Dinge in Sebastians Modell fachlich nicht gedeckt:


Erstens: Materie sendet nicht einfach Higgswellen aus, die den Raum als lokales Normierungsmedium durchdringen. Das Higgsfeld hat einen Vakuumerwartungswert; Higgsbosonen sind massive Anregungen dieses Feldes, keine langreichweitigen Ätherwellen, die jedes Photon auf c trimmen.


Zweitens: Photonen koppeln im Standardmodell nicht so an das Higgsfeld, dass ihre Geschwindigkeit normiert würde. Es gibt effektive Higgs-Photon-Photon-Kopplungen über Schleifenprozesse, etwa bei
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, aber das ist etwas völlig anderes als eine alltägliche, richtungsabhängige Geschwindigkeitskorrektur
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.


Drittens: Ein Higgsfeld-Ruhesystem ist schon verdächtig. Der Higgs-Vakuumerwartungswert ist ein skalares Vakuummerkmal; er definiert keinen mechanischen Ätherrahmen, relativ zu dem Licht einmal c+V und einmal c-V hätte.


Viertens: Seine Formel enthält die gewünschte SRT-Struktur schon versteckt. Denn


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und analog


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Also wird
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genau so gebaut, dass
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.
Das ist keine Higgsphysik, sondern eine algebraische Rücknormierung.
 

Sebastian Hauk

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Erkennt denn jeder, dass meine Theorie die Symmetrie des Raumes bricht?

Die Brechung der Symmetrie des Raumes sollte man in der Lage sein schnell zu erkennen.
 

albertus

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Ist es denn wirklich so schwer zu erkennen, wann es keinen Sinn macht, weiter zu machen. An welche Wunder glauben hier diejenigen, die meinen, das hier etwas wesentlich anderes, neues kommt. Auch dieser Thread wird so ausgehen, wie der vom Webmaster nun gottseidank gesperrte. Lasst das Füttern! Ich beantrage hiermit die sofortige Schließung dieses Threads und den Entzug der Schreibrechte für Sebastian Hauk.

Albertus
 
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Sebastian Hauk

Registriertes Mitglied
Natürlich wird der Thread nach 30 Tagen gesperrt.

Ist das nicht bekannt?

Ich habe meine Theorie weiterentwickeln lassen. Ist meine Theorie denn immer noch um so vieles schlechter als die anderen Theorien im Unterforum "Gegen den Mainstream"?

Lässt sich mit meiner Theorie zu wenig berechnen?

Widersprechen die Berechnungen den experimentellen Ergebnissen?

So etwas ist doch entscheidend.

Oder so etwas sollte entscheidend sein.
 
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ralfkannenberg

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Ich habe meine Theorie weiterentwickeln lassen. Ist meine Theorie denn immer noch um so vieles schlechter als die anderen Theorien im Unterforum "Gegen den Mainstream"?
Hallo Sebastian,

sie ist nicht schlechter, aber sie ist gleich schlecht.

Du bist aber bereit, Änderungen zu tätigen, und deswegen bin ich der Meinung, dass Du eine weitere Chance für 30 Tagen bekommen sollst, und wenn sich der Fortschritt als erfreulich erweist, dürfen da nach Ablauf auch gerne weitere 30 Tage dazu kommen.

In den letzten fast 20 Jahren war der Fortschritt völlig ungenügend, aber nachdem Du jetzt einen Autor an Deiner Seite hast besteht eine gewisse Hoffnung, dass Ihr beide zusammen nun entweder einen "Durchbruch" erzielt oder - auch das ist ein Zeichen von Fachkompetenz - zum Ergebnis kommt, dass man die HET mit ihren Higgswellen verwerfen sollte.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Widersprechen die Berechnungen den experimentellen Ergebnissen?
Hallo Sebastian,

ich habe leider immer noch nicht verstanden, warum beim Hafele-Keating-Experiment die HET dasselbe Ergebnis wie die SRT liefert. Alle Uhren, die Du wünschst, hast Du in diesem Experiment, also sollte meinem Verständnis nach mit Hilfe der HET ein anderes Ergebnis herauskommen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

albertus

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Beim Hafele-Keating-Experiment gibt es keine Relativität der Gleichzeitigkeit gemäß SRT.
Wie kommt man denn auf solchen Unfug?

Hafele-Keating und die Relativität der Gleichzeitigkeit – ein häufiges Missverständnis

Oft wird das Hafele-Keating-Experiment (HKE) als bloßer Beweis für Zeitdilatation durch Geschwindigkeit (SRT) und Gravitation (ART) dargestellt. Dabei gerät ein entscheidender, aber oft verborgener Aspekt aus dem Fokus: Die Relativität der Gleichzeitigkeit.

1. Die Annahme: Häufig liest man, die Relativität der Gleichzeitigkeit spiele beim HKE keine Rolle, da es „nur“ um den Vergleich von Uhren am Ende des Fluges geht. Das ist physikalisch zu kurz gegriffen.

2. Die Realität: Das HKE findet auf einem rotierenden Bezugssystem (Erde) statt. Um die Uhren im Flugzeug (Ost/West) mit denen am Boden zu vergleichen, müssen wir sie in ein Inertialsystem (ECI) transformieren. Genau hier greift die Lorentz-Transformation. Der berühmte Sagnac-Effekt, der den Zeitunterschied zwischen dem Flug nach Osten und dem Flug nach Westen maßgeblich bestimmt, ist mathematisch gesehen nichts anderes als die Konsequenz der Nicht-Gleichzeitigkeit auf rotierenden Bahnen.

3. Geometrische Deutung: Betrachtet man das Experiment im Minkowski-Diagramm, so durchlaufen die Uhren im Flugzeug und am Boden unterschiedliche Weltlinien. Die „Jetzt-Ebenen“ (Gleichzeitigkeitsebenen) der Flugzeuguhren sind gegenüber dem Erdbodensystem verkippt.

Wer behauptet, das HKE funktioniere ohne die Relativität der Gleichzeitigkeit, übersieht, dass wir ohne die Transformation der Gleichzeitigkeitsebenen (Lorentz-Transformation) gar keine konsistente Zeitdifferenz berechnen könnten. Die Zeitdifferenz ist nicht einfach ein „mechanisches Nachgehen“ der Uhren, sondern die geometrische Differenz des „Schnitts“ durch die Raumzeit auf unterschiedlichen Pfaden.

Fazit: Das HKE ist ein exzellenter Beleg für das Zusammenspiel von SRT und ART. Die Relativität der Gleichzeitigkeit ist dabei kein bloßes theoretisches Anhängsel, sondern der fundamentale mathematische „Kleber“, der die Berechnungen der verschiedenen Uhren-Weltlinien erst ermöglicht. Sollte man schon verstehen, bevor man eine neue Theorie entwickelt ...
 
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