@Sebastian Hauk
Du hast gar keine Higgs-Kopplung im Sinn des Standardmodells definiert. Du hast einen frei gewählten, geschwindigkeitsabhängigen Korrekturfaktor K±, der per Konstruktion c wiederherstellt, und nennst ihn Higgsfeld.
Es ist das gleiche Thema nur unter einem neuen Namen und noch offensichtlichere c Normierung. Da geht gar nix ein, was irgendwie Higgs-artig hergeleitet wäre.
Es reicht mir aus, dass erstens das Higgsfeld Masse erzeugen kann und zweitens dass eine Bewegung relativ zum Higgsfeld die Masse erhöhen kann. Die Gravitationswellen können Higgswellen sein, weil die Materie das Higgsfeld krümmen kann.
Hätte, könnte, würde, sollte zählt hier aber nicht.
Dazu erhöht sich die intrinsische Masse ja gerade nicht oder wirst du etwa schwerer, wenn du dich bewegst?
ChatGPT5.5 plus:
„Higgsfeld“ ist hier vor allem ein prestigeträchtiges Etikett für einen frei konstruierten Normierungsmechanismus.
Sebastian behauptet im PDF:
sei eine „Photon-Higgs-Kopplung“, die
multiplikativ auf c normiert. Außerdem spricht er von Materie, die „Higgswellen“ aussendet, von Photonen, die daran koppeln, und von einem Higgsfeld-Ruhesystem.
Das hat mit dem Higgsfeld des Standardmodells aber praktisch nichts zu tun.
Im Standardmodell ist das Higgsfeld ein skalares Feld mit nichtverschwindendem Vakuumerwartungswert; es ist für elektroschwache Symmetriebrechung und die Massen von
, Z und Fermionen relevant. Photonen bleiben masslos; CERN formuliert es populär so, dass Photonen nicht mit dem Higgsfeld wechselwirken und daher keine Masse erhalten. (
CERN)
Der tiefere technische Grund ist: Nach elektroschwacher Symmetriebrechung bleibt die elektromagnetische
-Symmetrie ungebrochen. Der Photon ist das Eichboson dieser ungebrochenen Symmetrie und bleibt masslos; in Reviews wird genau dieser masslose
-Feldanteil auf die ungebrochene U(1)-Symmetrie zurückgeführt. (
CERN Dokumentendienst)
Damit sind mehrere Dinge in Sebastians Modell fachlich nicht gedeckt:
Erstens:
Materie sendet nicht einfach Higgswellen aus, die den Raum als lokales Normierungsmedium durchdringen. Das Higgsfeld hat einen Vakuumerwartungswert; Higgsbosonen sind massive Anregungen dieses Feldes, keine langreichweitigen Ätherwellen, die jedes Photon auf c trimmen.
Zweitens:
Photonen koppeln im Standardmodell nicht so an das Higgsfeld, dass ihre Geschwindigkeit normiert würde. Es gibt effektive Higgs-Photon-Photon-Kopplungen über Schleifenprozesse, etwa bei
, aber das ist etwas völlig anderes als eine alltägliche, richtungsabhängige Geschwindigkeitskorrektur
.
Drittens: Ein
Higgsfeld-Ruhesystem ist schon verdächtig. Der Higgs-Vakuumerwartungswert ist ein skalares Vakuummerkmal; er definiert keinen mechanischen Ätherrahmen, relativ zu dem Licht einmal c+V und einmal c-V hätte.
Viertens: Seine Formel enthält die gewünschte SRT-Struktur schon versteckt. Denn
und analog
Also wird
genau so gebaut, dass
.
Das ist keine Higgsphysik, sondern eine algebraische Rücknormierung.