Gefahren durch die Experimente am CERN - LHC

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mac

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Hallo aveneer,

Und wenn doch? Nun, der Vorteil von einer glatten Haarestruktur für den Wolpertinger wäre: Er kann denn Krallen des Greifs leichter entkommen.;)
na, da hamwers doch! Er hat raue Haare, was eine höhere Wechselwirkung mit den Krallen des Greifs zur Folge hat und er ausgestorben ist. Beweis: Die Anzahl der bestätigten Sichtungen geht gegen 0
:p

Glatthaarkatzekraulende Grüße

MAC
 

MichaMedia

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Aveneer,

ich meine es, weil Du es so beschreibst, das Superfluid gleich zu setzten ist mit Reibungslos, allerdings ist genau das gemeint, was du zur Gravitation sagst.
Superfluid soll aussagen das die Neutronen keine Wechselwirkung unterliegen, also nicht Reibung oder Aufprall, sie sollen angeblich nicht mit einem µSL Wechselwirken. Man kann es vielleicht auch so sagen, das µSL sieht sein Futter nicht.

Es hat also nichts mit Reibung zu tun, sondern eben genau mit der Wechselwirkung, nach dem Bose-Einstein-Modell ist diese gleich NULL, darauf bezieht sich der Herr mit dem Akademischen Titel.
Sie mag vielleicht sehr gering sein, aber kann auch nur mit der Gleichung auf Null gesetzt werden, alle Beobachtungen sprechen für ein ungleich Null.

Und wie gesagt, der Mantel ist für ein µSL schon Eat4Free bei McDonalds.

Gruß Micha
 

Bynaus

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Übrigens - nur so als kleine Bemerkung am Rande - wenns zu kompliziert wird mit dem Superfluid, einfach auf die Weissen Zwerge umsteigen. Für die gilt genau das gleiche, bloss ohne Superfluid...
 

aveneer

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@MichaMedia
Es hat also nichts mit Reibung zu tun, sondern eben genau mit der Wechselwirkung, nach dem Bose-Einstein-Modell ist diese gleich NULL,
Ich hatte ja auch geschrieben, dass ein (µ)SL sowieso keine Wechselwirkung benötigt!? Und auch das Bose-Einstein-Kondensat wird sich nicht der „Raumzeit“-Krümmung entziehen können – und das ist das einzige worüber ein neutrales SL sein "Futter" sucht/erhält. Es ist wie ein Staubsauger dessen sog über die „Raumzeit“ erfolgt – dem kann sich auch ein Bose-Einstein-Kondensat nicht entziehen.
Im Gegenteil! Wenn sich das Bose-Einstein-Kondensat wie EIN Teilchen verhält, dann sollte das ganze „suprafluide Bose-Einstein-Kondensat“ bei der ersten Berührung mit einem SL sofort als ganzes verschwinden, da ein Teilchen nicht als ein halbes verschwinde kann.
Aber „Gott sei dank“ würde ein µSL zunächst nur Elementarteilchen verschlingen, die bilden aber nur das Bose-Einstein-Kondensat, gehören aber nicht selbst zu dem „Mega Teilchen“, sonst würden die µSL das Kühlmittel im LHC ausschlürfen wie einen „B52“ :D(hoffe dieses Getränk ist bekannt). Ich meine, man kann aus dem Bose-Einstein-Kondensat ein einzelnes „e-„ entfernen ohne das der Rest gleich mit kommt.
Gruß
Aveneer
@Mac:
Beweis: Die Anzahl der bestätigten Sichtungen geht gegen 0
Und weil die Wolpertinger die Hauptnahrung der Greifs waren – gibt es sie auch nicht mehr.:(:p
@ Bynaus
Für die gilt genau das gleiche, bloss ohne Superfluid...
Wie langweilig :p
 

MichaMedia

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@aveneer,

das war keine Kritik an deinem Wissen, sondern an deine Formulierung und einem Gedankenfehler. Du hast das zwar jetzt korrekter Beschrieben, ersetzt aber die Gravitation mit Raumzeit.

Ich und ich (hihihi Wortspiel) verstehen was Du meinst, aber genau das ist eben der Knackpunkt, daher hast Du nun wieder eine eigentlich unglückliche Formulierung zur Erklärung gegeben und auch noch den Gedankenfehler:
Und auch das Bose-Einstein-Kondensat wird sich nicht der „Raumzeit“-Krümmung entziehen können – und das ist das einzige worüber ein neutrales SL sein "Futter" sucht/erhält. Es ist wie ein Staubsauger dessen sog über die „Raumzeit“ erfolgt – dem kann sich auch ein Bose-Einstein-Kondensat nicht entziehen.
Genau diese Krümmung, so wie Du es in diesem Fall formulierst, wird von Superfluid umschlossen, das ist aber der Radius, wo noch nichts verschwindet, die Materie wehre noch nicht im Gefahrenbereich, sie umfließt das SL. Mit dieser Annahme hat der Herr Rösler schon wo Recht, aber nur in der Theorie, weiter konnte bisher nie bei Superfluiden eine Null festgestellt werden. Man kann es eigentlich auch sich so vorstellen, dass das Superneutron eine Blase bildet, in der sich das MSL befindet und mit wandert, diese ist genau so groß, wie der Einwirkungsumfang des SL, dieser ist von dessen Zähnen aber noch weit entfernt.

Also der Herr Rösler hat da gar nicht so unrecht, zumindest für den leckeren fruchtig-flüssigen Inhalt, aber die Hülle des Bonbons muss erst gefuttert werden um da ran zu kommen.

Wenn Du das noch nicht richtig verstehst oder nach vollziehen kannst, dann stelle Dir das Superfluid als Strahlung vor, welche komplett die Jenninge ist, die beim Gravitationslinsenprinzip um das SL verläuft.
Hört sich Merkwürdig an, aber als ich damals lass dass man theoretisch durch einen Neutronenstern laufen könnte (ohne Hülle), war ich platt und wollte wissen warum, Superfluid eben.

Von daher hatte ich es auch nicht direkt klar gestellt, sondern Dich gebeten es zu Überdenken, aber auch beim Überdenken blieb bei Dir der Allesfresser mit den langen Armen, aber da sind nun auch noch dünne Finger dran ;)

So und jetzt mach ein Foto von der roten Stelle an Deiner Stirn :D

Gruß Micha
 

galileo2609

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Um das 'Suprafluiditäts-Argument' zu finden, muss man wieder selber suchen. Es gab mit Datumsangabe 11.06.2008 den Text 'Seven Reasons for Demanding an LHC Safety Conference' auf der Website des Herrn Fasnacht. Darin wird das 'Argument' als siebter Punkt angesprochen
Nachdem der Herr Schmitt heute nur lesend auf 'astronews.com' weilte, muss ich mich selbst präzisieren:
Da hätte ich aber trotzdem nochmal eine Frage zu einem Punkt der letzten Roessler Erklärung :
************************************************
Die aus der Höhenstrahlung vorhergesagten superschnellen Schwarzen Löcher sind wegen ihrer hohen Geschwindigkeit für die Erde und alle anderen Himmelskörper ungefährlich – ausser für die allerdichtesten (Neutronensterne). Für Neutronensterne sind sie aus einem anderen Grund ungefährlich: diese supraflüssigen Himmelskörper sind für sie reibungsfrei passierbar.
************************************************
Es gibt doch in der Tat diese "letzte Erklärung" von Rössler: 'Presseerklärung | Prof. Dr. Dr. h.c. Otto E. Rössler 20. Juni 2008', die am 23.06.2008 von einem Rudolf Uebbing aus Dortmund auf der 'achtpasen'-Site promotet wurde: 'Presseerklärung zum LHC-Experiment d. CERN wg. ausserordentlicher Wichtigkeit - Prof. Dr. O.E. Rössler'. Der Herr Uebbing geht darin auch - wie bereits ein paar Tage zuvor - auf den jüngsten LHC-Sicherheitsreport ein, wie zu erwarten mit der notwendigen Immunisierungsstrategie des Missionsziels der 'Gruppe der 24':
Leider läßt der Report konkrete Angaben dieser Art gänzlich vermissen und ist somit eher einer Guten-Willens-Erklärung vergleichbar, nicht aber objektiv genug, um für tatsächliche Risikobewertungen herangezogen werden zu können. Die CERN-Fachleute schweigen sich beredt aus - wie ich die gegebenen Fakten beurteilen muß.
Der Herr Uebbing, der sich für die 'Gruppe der 24' auch in anderen Foren und Weblogs zu Wort meldete, scheint sich zum 'Chefideologen' der 'Machinenstürmer' zu mausern, der nicht nur die Forderungen der 'Gruppe' in immer transzendentalere Höhen treibt, sondern auch die theoretische Physik in toto zur 'Revision' zwingen will. Der Herr Uebbing hat dazu auch einen konkreten Vorschlag zur Hand, mit welchen Untersuchungen sich die Physiker erstmal beschäftigen sollten, um den Start des LHC auf den Sankt Nimmerleinstag verschieben zu können:
2.) Vorweg zu nehmende Überprüfung und Verfeinerung der bisherigen Theorien (Standardmodell) - Selbstrevision der Physik, weltweit! Erstellung einer Liste aller bisher beobachteten Phänomen, die nicht im Einklang mit dem Standardmodell stehen. Verfeinerung / Neuaufbau des Standardmodelles, bis die beobachteten, festgestellten Phänomen ausreichend beschrieben werden können und im Einklang mit dem revisionierten Standardmodell stehen - also schrittweise Abarbeitung einer Liste der bislang beobachteten Abweichungen und Widersprüche.

3.) Suche nach einem schwarzen Loch im Sonnensystem; die Masse betrage nur einen Bruchteil der Erdmasse. Sollte eine bislang unbekannte, unsichtbare, konzentrierte Masse im Sonnensystem als Ergebnis der Untersuchung sich präsentieren, wären die Punkte 1 und 2 meiner Vorschlagliste unter strengeren Aspekten durchzuführen! Die Suche würde mathematisch analog der historisch bekannte Suche nach dem Planeten Neptun durchzuführen sein. Die riesige Menge an Beobachtungsdaten / Bahnbewegungsdaten der Asteroiden wäre die Grundlage. Ein solches Suchprojekt wäre sicherlich in 1 bis 2 Jahren mit den heutigen Rechnergenerationen zu bewältigen. ((Anmerkung: Sollte ein kleines massives schwarzes Loch mit deutlich mehr als 1000 Tonnen Masse vom Erdkörper eingefangen werden, wie sehe dann das Schicksal der Erdkugel aus ? Dieses Szenario ist mir als Leser von Wissenschaftliteratur noch nicht untergekommen. Ich vermute, bei einer Startmasse von 2000 Tonnen werden wesentlich weniger als 50 Monate verstreichen, bis die einstürzende Materie des Erdkörpers Erdbeben, Erhitzung, Strahlung und letzendlich soviel Energie erzeugt, dass der Resterdkörper auseinanderbirst und einen weiteren Asteroidengürtel zwischen Venus und Mars erzeugt. ))
Nun wissen wir auch, auf was sich die "aus der Luft gegriffenen" 50 Monate bis zum Weltuntergang aus den Rössler-Interviews beziehen. Also, Herr Schmitt, wenn sie weiter hier mitlesen, dann schicken sie doch mal den Herrn Uebbing hier vorbei. Der scheint zumindest so von sich überzeugt zu sein, dass er zum Reden willens und fähig ist. Mal sehen, ob er auch argumentieren kann. Als zweite Wahl wäre das schon mal nicht schlecht, wenn der Herr Rössler nicht zu erreichen ist.

Grüsse galileo2609
 

aveneer

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Hi MichaMedia,
Genau diese Krümmung, so wie Du es in diesem Fall formulierst, wird von Superfluid umschlossen,
Wie kann man etwas umfließen was doch nur eine Geodäte im Raum darstellt?
Wenn Du das noch nicht richtig verstehst oder nach vollziehen kannst, dann stelle Dir das Superfluid als Strahlung vor, welche komplett die Jenninge ist, die beim Gravitationslinsenprinzip um das SL verläuft.
Aber ein Teil – das direkte Licht - fällt hinein?
Aber ich „verstehe“:confused:. Also halte ich mich aus der Diskussion von µSL’s und superfluiden Neutronensuppen wohl besser heraus. Wenn Dr. Rösler eine mathematisch akzeptierte Berechnung aufweisen kann, in dem das Boson-Einstein-Kondensat, den „gefährlichen“ Rand geradeso umspült dass nichts passiert -dann soll es so sein. Warum auch immer? Ich weis zwar nicht warum superfluide Flüssigkeiten ausgerechnet den Raum/Rand umfließen kann/möchte/muss … – wie sie die „No-go-area“ umschifft, wenn sie doch nur eine Geodäte darstellt und keinen physiklisch wechselwirkenden Zustand. Aber egal.
Hört sich Merkwürdig an, aber als ich damals lass dass man theoretisch durch einen Neutronenstern laufen könnte (ohne Hülle), war ich platt und wollte wissen warum, Superfluid eben.
Das ist für mich etwas völlig anderes. Hier umschifft das Boson-Einstein-Kondensat „feste Materie“, das ist etwas mit dem Wechselwirkungen stattfinden können (Felder…). Auch das Boson-Einstein-Kondensat folgt eben den quantenphysikalischen Gesetzen bei der Wechselwirkung mit Protonen/Elektronen und Atomen. Dass ich mit 10000 km/h in eine superfluide Flüssigkeit eintauschen kann ohne es zu merken ist mir klar. (Also theoretisch-keine Reibung eben) Ein SL ist von außen betrachtet (auch für das Boson-Einstein-Kondensat) hingegen nur eine Geodäte (bis man hinein fällt) .
Aber ich höre jetzt mal auf Bynaus und halte mich von nun an die Weissen Zwerge.
das war keine Kritik an deinem Wissen, sondern an deine Formulierung und einem Gedankenfehler.
Doch war es schon – aber berechtigt (vielleicht;)). Damit habe ich kein Problem. Ich bin ja nicht allwissend und kann Kritik gut vertragen (immer besser).

Gruß
Aveneer
 

tom.1st

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Nun wissen wir auch, auf was sich die "aus der Luft gegriffenen" 50 Monate bis zum Weltuntergang aus den Rössler-Interviews beziehen. Also, Herr Schmitt, wenn sie weiter hier mitlesen, dann schicken sie doch mal den Herrn Uebbing hier vorbei. Der scheint zumindest so von sich überzeugt zu sein, dass er zum Reden willens und fähig ist. Mal sehen, ob er auch argumentieren kann. Als zweite Wahl wäre das schon mal nicht schlecht, wenn der Herr Rössler nicht zu erreichen ist.

Grüsse galileo2609

wie eigentlich unschwer zu erkennen sein müsste waren die von Herrn Rössler genannten 50 Monate eher da als Herrn Uebbings Artikel ,Herr Uebbing hat diese nur als Beispiel verwendet........

Aufgrund ihrer Verhaltens und entsprechend verdrehter Äusserungen muss ich leider feststellen das Sie genau das verkörpern was Sie uns in die Schuhe schieben wollen !!!
Steht hier vielleicht der Gedanke im Raum alle Kritikpunkte nieder machen zu wollen um zum eigenen Beruhigen nur positives zu sehen ?
Wäre ja sogar menschlich ........
 

galileo2609

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wie eigentlich unschwer zu erkennen sein müsste waren die von Herrn Rössler genannten 50 Monate eher da als Herrn Uebbings Artikel ,Herr Uebbing hat diese nur als Beispiel verwendet........
Ich sag ja: worauf "sich die 50 Monate beziehen", das war in den Interviews von Herrn Rössler bisher nur als "aus der Luft gegriffen" bezeichnet worden.

Aber gut, dass sie da sind! Schicken sie den Herrn Uebbing mal hier vorbei?

galileo2609
 

MichaMedia

Registriertes Mitglied
Hallo Mac,

ich sah dein Post erst jetzt:
Suprafluidität

Wenn das was Du hier befürchtest zuträfe, dann könnte beispielsweise eine einmal suprafluide Substanz nicht mehr erwärmt werden, weil sich keine Energie darauf übertragen ließe. Ebenso gäbe es keine Wechselwirkung zwischen einem Neutronenstern und Materie die mit ihm kollidiert. Ebenso könnte ein Neutronenstern kein Magnetfeld erzeugen. Bei all diesen Wechselwirkungen muß und wird Energie übertragen und umgewandelt werden und all diese Reaktionen werden auch beobachtet.
Diese Eigenschaften sind zum größten Teil dem Mantel zuzuschreiben, wie das Magnetfeld eben, da der Mantel aus Eisenkernen besteht in kristallenen Gitterstrukturen.
Zur Wechselwirkung habe ich auch was geschrieben, mehr gerichtet an Aveneer, aber auch für die Allgemeinheit.
Ich schätze Deine sonst hochqualifizierten Postings sehr, nur in diesem Thread denke ich sollten wir mögliche Vorstellungsbezugnahmen die ebenfalls den „Wenn – Dann“ bezug herstellen, einfach sein lassen. Ich (also ich) habe mich ebenfalls im Wort vergriffen und mir ist schon klar, das dieser Thread nur dann eine Befürwortung wiederspiegelt, wenn wir nur ganz klar das „Ist“ wiedergeben und nicht persönliche Meinungen die auf unzureichende Vorstellungskenntnisse zurückzuführen sind.

Im Klartext heißt es, dass wir für den Inhalt eines Neutronensterns dem Herrn Rösler nicht wiedersprechen können, aber bei dessen Hülle und die ist im Gegensatz zum Inhalt nicht zu vernachlässigen, dabei bleiben wir legal beim Mainstream und geben einem Herrn Rösler nicht durch Unwissenheit recht, sondern zeigen relevante Details die seinen Erklärungen entgegen wirken.

Daher auch mein Anstoß an Aveneer, statt seine Postings richtig zu stellen, solle er es selbst machen. Wir dürfen bei so einer Frage einfach nicht fiktiv werden und damit Lesern zeigen dass wir nur befürworten, was wir nicht verstehen, hier ist eben ein größeres Niveau angesagt.
Ich weiß das ich mein ersten Posting, zu Recht von Orbit kritisiert, in den Sand gesetzt habe, mir wurde dennoch die Wichtigkeit dann klar, als ich den Kommentar von Tom lass dazu.
Von daher bitte, keine „kann nicht sein weil…“ Äußerungen, wenn man nicht im Detail es Aufzeigen kann und nur selbst Überzeugt ist. Damit meine ich alle (auch mich) nicht nur Mac, war ehe weniger persönlich sondern mehr Allgemein gehalten.

So, zusätzlich füge ich noch ein Argument ein, welches mehr mit logischer Zunahme der Anzahl an µSL zu tun hat, wenn die Entstehung von µSL gang und gäbe wehre, dann dürften wir nach 13,7 Milliarden Jahren kosmische Existenz, eine Anzahl an µSL Aufweisen, das schlicht weg jegliches „Großalter“ verneinen muss, das Alter der Erde wehre somit schon gar nicht gegeben. Wenn ich in einem Gitter feuer, treffe ich irgendwann auch einen Knoten.
Ich tendiere dazu, dass weitaus mehr Energie vorhanden sein muss, um µSL zu erstellen, als die im LHC zur Verfügung steht, selbst mehr als bei kosmischer Bestrahlung.
Ob mit oder ohne Stringtheorie.

Gruß Micha.
 

galileo2609

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Steht hier vielleicht der Gedanke im Raum alle Kritikpunkte nieder machen zu wollen um zum eigenen Beruhigen nur positives zu sehen ?
Wäre ja sogar menschlich ........
Es ist übrigens erstaunlich, zu welch inhaltlicher Aussage sie nach den letzten Posts in der Lage sind, Herr Schmitt. Aber um ihnen das nochmal klar zu machen:
stern.de: Umstrittenes Experiment, 08.05.2008
Ich behaupte nun, es dauert lediglich 50 Monate, bis die Erde vernichtet wäre.

Eine aus der Luft gegriffene Zahl, mit der Sie verdeutlichen wollen, dass es rasend schnell gehen würde?
Ja. Alle Quasare wachsen exponentiell, wenn etwas in der Nähe ist. Es muss dringend geschaut werden, ob diese Hierarchie nicht bis zu den kleinsten schwarzen Löchern herunter reicht. Man kann es nicht ausschließen.

Urknall in der Röhre - erzeugt das CERN schwarze Löcher?, 24.04.2008 (9:32)
Da ist dann 50 Monate etwas, das genauso vernünftig aus der Luft gegriffen ist wie 5 Milliarden Jahre.
Haben sie das verstanden? Sie können ja jetzt mal - ausnahmsweise - inhaltlich etwas zu diesen Sätzen beitragen.

galileo2609
 

tom.1st

Registriertes Mitglied
Ich tendiere dazu, dass weitaus mehr Energie vorhanden sein muss, um µSL zu erstellen, als die im LHC zur Verfügung steht, selbst mehr als bei kosmischer Bestrahlung.
Ob mit oder ohne Stringtheorie.

Gruß Micha.

Wenn ich folgenden Punk hernehme mus sich Dir da recht geben .

***************************************************
Neutronensterne entstehen bei der Explosion (Supernova) von Sternen mit mehr als rund acht Sonnenmassen. Solch eine Explosion erfolgt, wenn der Fusionsbrennstoff des Sterns erschöpft ist, die Fusionsprozesse im Sterninneren zum Erliegen kommen und der Strahlungsdruck, welcher der Gravitation entgegenwirkt und den Stern stabilisiert, entsprechend abnimmt. Ein kompliziertes Wechselspiel sorgt in solchen Situationen dafür, dass die äußeren Sternregionen nach außen geschleudert werden, während die Kernregionen kollabieren. Im zusammenstürzenden Sternenkern treten extreme Kräfte auf, die bewirken, dass die Elektronen in die Atomkerne gepresst werden und sich mit den Protonen zu Neutronen verbinden. Liegt die Masse des kollabierenden Kerns zwischen 1,4 und etwa 3 Sonnenmassen, kommt der Kollaps zum Stillstand: Ein Neutronenstern ist entstanden. Liegt die Masse darüber, ist der Kollaps nicht aufzuhalten und ein Schwarzes Loch entsteht.
****************************************************

Demnach wäre die Entstehung also sehr Masseabhängig.......
 

galileo2609

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ja aber vielleicht existieren sie nur noch aufgrund derer vorweg diskutierten Beschaffenheit
Wenn sie jetzt wieder das 'reibungsfreie Passieren' aus der Mottenkiste holen wollen, haben sich hier die User wohl für sie die Arbeit umsonst gemacht, die sie hätten leisten müssen. Oder was wollen sie damit sagen? Sind sie zu verständlichen Aussagesätzen in der Lage?

galileo2609
 

galileo2609

Registriertes Mitglied
Ach ja, Herr Schmitt,

da ich gerade das 'Stern-Interview' mit Herrn Rössler erwähnt habe. Also diese Passage fand ich besonders prickelnd:
Wäre ein solches Loch eigentlich wirklich schwarz?
Nein, das Loch selbst ist unsichtbar. Nur die hineinspiralisierende Materie ist sichtbar, weil sie sehr heiß ist. Es hätte also die Form eines kleinen Quasars. Wenn das Loch im Erdinneren vielleicht die Größe eines Fußballs erreicht hat, können sich die Jets einen Weg durch die Erdoberfläche bahnen. Man würde dann Lichtstrahlen in der Nacht entdecken, die vielleicht aus dem stillen Ozean kommen.

Wären diese Strahlen laserartig?
Ja, und dann fällt es irgendwann einem Beobachtungssatelliten auf. Aber man kann es zunächst nicht erklären. Und irgendwann gibt es auf der anderen Seite der Erde auch so einen Strahl, der vielleicht aus Gestein herauskommt.

Und das Wasser und das Gestein sind plötzlich weg?
Richtig, das würde dann sehr schnell zeigen, wie gefährlich das Ganze ist. Weil alles in diesen Strudel hinein gerät. Vom Mond aus sähe das sicher ganz hübsch aus
Das ist nicht ernst gemeint, oder? Das kommt so gut wie die P.M.-Illustration für Endzeitphantasten! Also für mich stellt sich hier doch deutlich dar, dass ihr Guru Rössler sich endgültig aus der ernstzunehmenden Gemeinde der Naturwissenschaftler verabschiedet hat. Haben sie dazu inhaltlich was zu sagen?

galileo2609
 

Orbit

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Micha und aveneer
Könntet Ihr die Nebendiskussion um die Neutronensterne nicht in einem separaten Thread weiterführen? Das Ganze ist doch nur ein von Rössler eingefädeltes Ablenkungsmanöver, welches D. Schmitt nun exakt mit dieser Absicht hier zur Sprache bringt. Und Ihr seid prompt darauf reingefallen. Ich kann das einerseits schon verstehen; denn Ihr interessiert Euch halt für diese Himmelskörper und ihre Suprafluidität. Schmitt interessiert das aber keinen Dreck, er nützt die allgemeine Verwirrung nur zu seinen Gunsten aus
Und was ist von den vom CERN genannten Neutronensternen jetzt noch übrig ???
Und stellt nebenbei einmal mehr unter Beweis, dass er überhaupt keine Ahnung hat, worum es geht. Über diesen fatalen Tatbestand können auch die drei Fragezeichen nicht hinweg täuschen :D. Er hat nämlich erst jetzt gerade gemerkt, dass die Enstehung von Neutronenstern etwas mit deren Masse zu tun hat,
Demnach wäre die Entstehung also sehr Masseabhängig.......
und Euren Debatten über Gravitation, Geodäten, Suprafluidität und Mantel aus kristallinen Eisenkernen kann er eh nicht folgen.
Bis er so weit ist, wenn er das überhaupt anstrebt, wird der LHC-Versuch längst laufen. :D

Gruss Orbit
 
Zuletzt bearbeitet:

FrankSpecht

Registriertes Mitglied
Moin. galileo,

und Hochachtung für deine hervorragende Recherche!

Habe auch gerade den Stern-Artikel gelesen. Ich kann nicht glauben, dass ein Wissenschaftler solche Äußerungen von sich gibt:
Als Chaosforscher weiß ich aber, dass in der Natur nichtlineares Wachstum viel häufiger ist als lineares. Schauen Sie sich die ersten schwarzen Löcher an, die entdeckt wurden. Die Materie spiralisiert nach innen und wird heißer und heißer. Nach unten und oben schießen Jets, also Lichtstrahlen, heraus.
Ein "echter" Wissenschaftler würde hier bestimmt nicht "oben" und "unten" verwenden, aber sei's drum.
Außerdem bestehen die Jets nicht aus Lichtstrahlen...tststs, was soll diese Blenderei mit wissenschaftlichen Ausdrücken?

Die Jets bei Schwarzen Löcher entstehen durch Akkretionsscheiben, wie sie um viele andere Objekte (z.B. junge Sterne) auch beobachtet werden. Nicht durch das Schwarze Loch selbst.

Man, man, man, wo soll (bzw. wann wird) die Argumentationskette der LHC-Gegner enden?
 
Status
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