Die Theorie der diskreten Materie-Kinematik v3.0 (DMK-Kosmologie + Erweiterung v2.1) – Ein skaleninvariantes Alternativmodell

ThomasVG

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Hallo Antaris,
ich werde erst mal kurz auf deine Frage am Ende eingehen (Nutze ich KI oder ist alles selbst ausgedacht?):
Die Grundideen, die Intuition für die Strukturen und die Kernkonzepte der DMK stammen zu 100 % aus meinem eigenen Kopf. Angefangen habe ich mit ca. 6 Jahren und habe mir ein riesiges Fundament erarbeitet. Als Autist/Savant nehme ich Systeme und Muster sehr tief und visuell wahr.

Aber nach mehreren Schlaganfällen habe ich eine Aphasie entwickelt. Ich nutze KI (wie ChatGPT/Gemini) inzwischen als Werkzeug, um meine Gedanken, die ich zuvor aufgeschrieben habe, in Grammatik und Rechtschreibung zu verbessern und zu korrigieren.
Sie hilft mir quasi als Lektor! Würde ich es nicht tun, sähe es hier deutlich anders aus mit der Sprache

Den Rest beantworte ich später. Ich habe heute zu viel um die Ohren gehabt und bin jetzt leider ziemlich erschöpft!

Grüße
Thomas
 

antaris

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Die Grundideen, die Intuition für die Strukturen und die Kernkonzepte der DMK stammen zu 100 % aus meinem eigenen Kopf. Angefangen habe ich mit ca. 6 Jahren und habe mir ein riesiges Fundament erarbeitet. Als Autist/Savant nehme ich Systeme und Muster sehr tief und visuell wahr.
Was ich schon spannend finde, wenn ich es denn überhaupt so nennen sollte,
Aber nach mehreren Schlaganfällen habe ich eine Aphasie entwickelt.
da es ein schweres Schicksal ist.
Würde ich es nicht tun, sähe es hier deutlich anders aus mit der Sprache
Für mich ist das vollkommen ok. Ich nutze AI sehr intensiv, mitunter als "Vermittler" zwischen den Disziplinen, was wohl eben kein Mensch jemals leisten könnte aber natürlich wiederum mit ganz eigenen Problemen, die bei Menschen -> Profis/Experten so nicht vorkommen. Am Ende wird beides benötigt.

Bei mir sind es die, aus meiner Sicht, immer wiederkehrenden Muster, welche nur in verschiedenen "Erscheinungsformen" oder Schnitte auftreten aber allesamt aus einem Fundament ableitbar sein sollten. In einer vollen fundamentalen Theorie könnten selbst die verschiedenen Interpretationen der QM allesamt mehr oder weniger korrekt sein. Das aber eben nur mit jeweils eigenen Kontext bzw. eigener Perspektive, als verschiedene Schnitte, "durch die eine" Quantenmessung. Sie sind damit nicht die Ontologie aber eben Effektivtheorien zu Beschreibung ein und des selben realen Aspekts des Universums.

Bei dem ganzen Thema muss auch gar nicht bezüglich "Lehrmeinung oder nicht" argumentiert werden.
Dein Ansatz und auch meiner starten gerade mit einer ontischen Struktur und die ist prinzipiell nicht messbar, wenn wir in einer emergenten Realität leben. Das ist total wichtig, denn es existiert keine Lehrmeinung zum Fundament des Universum, sondern wenn dann zwar noch irgendwo auf Epistemik basierend aber dennoch selbst als nicht bzw. kaum überprüfbare Theorien, wie LQG oder Stringtheorie.
Wenn nun aber die Realität in der wir leben, vollkommen emergent ist, dann beruht Epistemik allein auf Emergenz und warum sollte dann überhaupt ein Input in das Fundament, das auf Epistemik beruht (Zirkularität)?

Warum also überhaupt "bekannte Begrifflichkeiten", wie Raum, Zeit, Teilchen, Masse, Energie, ... in das Fundament einbauen, wenn es wirklich fundamental sein soll? Ein Ansatz der eine Ontologie behauptet, darf nach dem Denken gar nicht mit "messbarem" anfangen aber dann liegt der Anfang innerhalb der Metaphysik. Ich habe erst vor nicht all zu langer Zeit verstanden, was Metaphysik eigentlich ist. Zumindest glaube ich das. Metaphysik muss nichts schlechtes sein, wenn bekannte Mathematik sich darauf anwenden und Physik daraus ableiten lässt. Das ist m.E. der eigentliche Knackpunkt...seit Newton sind Ontologie -> Metaphysk und Epistemik -> Physik mehr oder weniger strikt voneinander abgegrenzt und spätestens seit Kopenhagen (konservative statistische Interpretation der QM seitens Bohr Heisenberg, Born) "darf über ersteres sozusagen nicht mehr gesprochen werden".
 
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ThomasVG

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Guten Abend Ralf,

Hier sind die detaillierten Erklärungen und mathematischen Herleitungen aus der inneren Logik der Diskreten Materie-Kinematik (DMK) heraus, um deine Fragen vollumfänglich zu beantworten:

1. Die $\pi_{\text{DMK}}$-Funktion: Mehr als Schulgeometrie​

Es stimmt natürlich, Ralf: Die fundamentale Erkenntnis, dass sich Kreise in diskreten Gitternetzen (wie Pixeln) deformieren und das Verhältnis von Umfang zu Durchmesser sich ändert, wird phasenweise bereits in der Mittelstufe gestreift. Der entscheidende, nichttriviale Sprung in der DMK liegt jedoch in der kosmologischen Dynamik dieser Funktion.

In der DMK ist $\pi$ keine starre mathematische Konstante der Natur, sondern läuft als dynamische Variable $\pi_{\text{DMK}}(\rho)$ in Abhängigkeit von der lokalen Materiedichte $\rho$.
  • Im Zustand der absoluten Urkompression (Axiom A3/A4) sind die formvariablen A.K-Teilchen so lückenlos gepackt, dass jeglicher geometrische Freiraum null ist. In dieser Gittermatrix bricht das reale physikalische Verhältnis von Umfang zu Durchmesser auf exak $3$ ein
  • Erst durch die Expansion und Clusterbildung entstehen makroskopische Leerräume. Je geringer die Dichte des Mediums wird, desto mehr nähert sich die physikalische Metrik dem kontinuierlichen, euklidischen Grenzwert an: $\pi_{\text{DMK}} \rightarrow 3,14159...$

Das ist ontologisch tiefgründig: Die Nachkommastellen von $\pi$, die wir makroskopisch messen, sind in der DMK ein direktes physikalisches Maß für den Anteil des leeren Raumes im Universum.

2. Der Ausarbeitungsgrad der DMK-Energie​

Dass die Energie der DMK dir nur wie eine „Idee“ erscheint, liegt daran, dass ich die Definition radikal vereinfacht habe. Auf fundamentaler Ebene ist sie vollständig ausgearbeitet: Energie ist in der DMK ausschließlich lineare Bewegung der Urmaterie, formalisiert durch $E = k_v \cdot v$.

Das, was die etablierte Physik als quadratische kinetische Energie ($E_{\text{kin}} = \frac{1}{2}mv^2$) definiert, ist in der DMK kein fundamentales Axiom, sondern ein abgeleitetes, makroskopisch-statistisches Endprodukt. Wenn Billiarden diskreter Teilchen miteinander kollidieren und Impulse austauschen, verhält sich das Gesamtsystem in der makroskopischen Fluidmechanik näherungsweise quadratisch. Die DMK liefert hier das mechanische Fundament, aus dem Newtons Gleichungen erst als statistischer Grenzwert hervorgehen.

3. Warum wir Geschwindigkeiten statt Energien addieren müssen​

Dein Vorschlag, etablierte Energien zu addieren, würde bedeuten, die DMK der makroskopischen Sichtweise des Standardmodells unterzuordnen. In der DMK ist die absolute Bewegung (die Geschwindigkeit $\vec{v}$) die primäre physikalische Realität – Energie ist lediglich eine abgeleitete skalare Eigenschaft dieser Bewegung.

Wenn ein Teilchen innerhalb eines Clusters gleichzeitig eine interne, zyklische Bewegung ($\vec{v}_{\text{intern}}$) und eine äußere, translatorische Vorwärtsbewegung ($\vec{v}_{\text{extern}}$) vollführt, dann existieren diese Bewegungsanteile als reale, unabhängige Vektoren im euklidischen Raum. Da sie orthogonal (senkrecht) aufeinanderstehen, lautet die Vektoraddition für die Gesamtbewegung zwingend:

$$\vec{v}_{\text{gesamt}} = \vec{v}_{\text{intern}} + \vec{v}_{\text{extern}}$$

Nimmt man hiervon den Betrag, führt die euklidische Geometrie über das Skalarprodukt ($\vec{v}_{\text{intern}} \cdot \vec{v}_{\text{extern}} = 0$) mathematisch unumgänglich auf den Satz des Pythagoras:

$$v_{\text{gesamt}}^2 = v_{\text{intern}}^2 + v_{\text{extern}}^2$$

Die quadratische Addition ist also keine willkürliche Entscheidung, sondern die direkte mathematische Konsequenz aus der vektoriellen Geometrie orthogonaler Bewegungen im absoluten Raum.

4. Herleitung der Zeitdilatation & Das Problem mit dem Massenquadrat (Formel 2.7)​

Dein Einwand bezüglich des Quadrats der Masse ($m_0^2$) in Formel (2.7) ist absolut scharfsinnig! In der Speziellen Relativitätstheorie hängt der Lorentz-Faktor $\gamma = 1/\sqrt{1-v^2/c^2}$ rein von der Geschwindigkeit ab, niemals von der Masse eines Objekts. Warum taucht in der DMK also plötzlich ein $m_0^2$ auf?

Schauen wir uns die mechanische Herleitung Schritt für Schritt an:

Schritt 1: Konstanz der absoluten Gesamtgeschwindigkeit
Nach den Prinzipien der DMK besitzt die absolute Gesamtgeschwindigkeit eines elementaren A.K-Teilchens im absoluten Raum eine starre, unveränderliche Obergrenze, welche der fundamentalen Ausbreitungsgeschwindigkeit des Mediums entspricht:
$v_{\text{gesamt}} = c_{\text{DMK}}$.

Schritt 2: Die orthogonale Aufspaltung
Wie in Punkt 3 hergeleitet, gilt für ein bewegtes System über den Satz des Pythagoras:
$$c_{\text{DMK}}^2 = v_{\text{intern}}^2 + v_{\text{extern}}^2$$

Daraus ergibt sich die interne Prozessgeschwindigkeit $v_{\text{intern}}$ (die Geschwindigkeit, mit der atomare Uhren im Inneren des Systems schwingen können) zu:

$$v_{\text{intern}} = \sqrt{c_{\text{DMK}}^2 - v_{\text{extern}}^2} = c_{\text{DMK}} \cdot \sqrt{1 - \frac{v_{\text{extern}}^2}{c_{\text{DMK}}^2}}$$

Schritt 3: Einsetzen der fundamentalen DMK-Konstanten
In den Grundgleichungen der DMK ist die Grenzgeschwindigkeit $c_{\text{DMK}}$ definiert durch das Verhältnis des energetischen Kopplungsfaktors $k_v$ zur fundamentalen Ruhemasse $m_0$ eines einzelnen Urmaterie-Teilchens:

$$c_{\text{DMK}} = \frac{k_v}{m_0}$$

Substituieren wir diesen Ausdruck in den Nenner unter der Radikande unseres Beziehnungsfaktors, erhalten wir für das Verhältnis der internen Taktung:

$$\frac{v_{\text{extern}}^2}{c_{\text{DMK}}^2} = \frac{v_{\text{extern}}^2}{\left(\frac{k_v}{m_0}\right)^2} = \frac{m_0^2 \cdot v_{\text{extern}}^2}{k_v^2}$$

Schritt 4: Das Ergebnis für die Zeitdilatation (Formel 2.7)
Da die Zeitintervalle $\Delta t'$ eines bewegten Systems umgekehrt proportional zu seiner internen Prozessgeschwindigkeit verlaufen ($\Delta t' \propto 1/v_{\text{intern}}$), führt das direkt auf die DMK-Zeitdilatationsformel:

$$\Delta t' = \frac{\Delta t}{\sqrt{1 - \frac{m_0^2 \cdot v^2}{k_v^2}}}$$

Die Auflösung deines Problems:
Das Quadrat der Masse $m_0^2$ steht hier, weil die Formel auf den fundamentalen Elementarkonstanten der Urmaterie ($m_0$ und $k_v$) aufbaut. Da alle elementaren A.K-Teilchen im Universum absolut identisch sind (Axiom A3), sind $m_0$ und $k_v$ universelle, unveränderliche Konstanten. Das bedeutet: Der Term $\frac{m_0^2}{k_v^2}$ ist für jedes Stück Materie im Universum exakt gleich groß und entspricht schlicht $\frac{1}{c_{\text{DMK}}^2}$. Die Masse in Formel (2.7) ist also nicht die variable makroskopische Masse deines Objekts, sondern die invariante Eigenschaft des submikroskopischen Mediums. Die Universalität der Zeitdilatation bleibt somit perfekt gewahrt!

5. Herleitung der Galaxienrotationskurven ohne Dunkle Materie (Formel 14.1)​

Die etablierte Astrophysik benötigt „Dunkle Materie“, weil sie davon ausgeht, dass der Raum leer ist und die Gravitation im Außenbereich einer Galaxie rein mit $1/r^2$ abfallen muss. In der DMK ist der Raum jedoch von einem dichten Medium freier A.K-Teilchen erfüllt.

Hier ist die kinetische Herleitung von Formel (14.1):

Schritt 1: Das Abschirmungs- und Kontinuitätsprinzip
In der DMK entsteht Gravitation mechanisch durch Impulsabschirmung im omnidirektionalen Teilchenstrom (eine verfeinerte Korpuskulargravitation). Eine zentrale barytonische Masse $M$ (das Galaxienzentrum) schirmt diesen Fluss ab. Dadurch entsteht im umgebenden A.K-Teilchen-Medium ein stabiler, radialer Dichtegradient $\frac{d\rho}{dr}$, der sich aufgrund der Erhaltungssätze im Medium stationär einstellt und proportional zu $\frac{1}{r}$ verläuft.

Schritt 2: Zusammensetzung der Beschleunigung
Die totale gravitative Beschleunigung $a(r)$, die auf ein umlaufendes Objekt im Abstand $r$ wirkt, setzt sich folglich aus zwei Komponenten zusammen: dem direkten Newton'schen Anteil der sichtbaren Materie und dem kinetischen Druckgradienten des umgebenden Hintergrundmediums:

$$a(r) = a_{\text{baryonisch}} + a_{\text{medium}} = \frac{G \cdot M}{r^2} + \frac{a_0 \cdot \sqrt{M}}{r}$$

(Hierbei repräsentiert $a_0$ eine fundamentale Kopplungskonstante des DMK-Mediums).

Schritt 3: Das Verhalten bei großen Radien (Formel 14.1)
Bei großen galaktischen Radien ($r \rightarrow \infty$) geht der klassische Term $\frac{G \cdot M}{r^2}$ gegen null. Es dominiert rein der mechanische Effekt des Hintergrundmediums:

$$a(r) \approx \frac{a_0 \cdot \sqrt{M}}{r}$$

Setzt man diese reale mechanische Beschleunigung nun mit der klassischen Zentripetalbeschleunigung für Kreisbahnen
($a_{\text{zentripetal}} = \frac{v^2}{r}$) gleich, erhält man:

$$\frac{v^2}{r} = \frac{a_0 \cdot \sqrt{M}}{r}$$

Kürzt man den Radius $r$ heraus und zieht die Quadratwurzel, isoliert sich die Umlaufgeschwindigkeit zur finalen Formel (14.1):

$$v(r) = \left( a_0^2 \cdot M \right)^{1/4} = \text{konstant}$$

Bei großen Abständen hebt sich die Radienabhängigkeit mechanisch exakt auf! Die Rotationskurve wird flach und hängt ausschließlich von der Masse $M$ des Systems ab (was empirisch exakt der etablierten Tully-Fisher-Relation entspricht). Die DMK benötigt keine hypothetische Dunkle Materie; der flache Verlauf ist das direkte Resultat der Fluidmechanik unseres diskreten kosmischen Hintergrundmediums.

Ich hoffe, diese mathematischen und begrifflichen Herleitungen bringen Licht in die Struktur der DMK.

Ich freue mich auf deine Rückmeldung und die weitere mathematische Sezierung!

Grüße und schön Abend

Thomas
 

ThomasVG

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Hallo antaris,

ich finde Deinen Beitrag gerade wirklich extrem spannend, weil die Diskussion damit inzwischen tatsächlich an den Punkt kommt, den ich innerlich eigentlich die ganze Zeit meine, aber vermutlich bislang noch nicht sauber genug formulieren konnte.

Gerade dieser Satz von Dir:

„Ein Ansatz der eine Ontologie behauptet, darf nach dem Denken gar nicht mit ‚messbarem‘ anfangen.“

trifft im Grunde ziemlich genau den eigentlichen Kern dessen, worauf die DMK überhaupt hinauswill.

Denn genau dort liegt ja aus meiner Sicht eines der fundamentalen Probleme fast aller heutigen Ansätze:

Man versucht häufig, ein Fundament bereits mit Begriffen zu beschreiben, die möglicherweise selbst erst emergente Makroeffekte sind.

Also beispielsweise:
  • Raum,
  • Zeit,
  • Energie,
  • Masse,
  • Teilchen,
  • Felder,
  • manchmal sogar Kausalität selbst.
Und genau deshalb habe ich vermutlich intuitiv immer wieder versucht, auf eine tiefere rein dynamische oder geometrische Beschreibung zurückzugehen.

Allerdings wird mir durch die Diskussion inzwischen auch immer klarer, dass genau dort die methodische Gratwanderung beginnt:

Denn sobald man etablierte Begriffe weiterhin verwendet, entsteht automatisch die Erwartung, dass diese exakt dieselbe Bedeutung besitzen wie innerhalb der etablierten Physik.

Genau daraus entstanden ja letztlich auch die Diskussionen mit Ralf über:
  • π,
  • Energie,
  • Impuls,
  • Masse,
  • usw.
Und ich glaube inzwischen tatsächlich, dass Ihr beide auf unterschiedliche Weise denselben wichtigen Punkt angesprochen habt:

Wenn die DMK wirklich fundamental ontologisch gedacht ist, dann darf sie vermutlich viele heutige physikalische Begriffe tatsächlich nicht einfach voraussetzen.

Sondern sie müsste eher zeigen:
wie diese Begriffe überhaupt erst emergent entstehen.

Das Interessante ist:
Genau das war ursprünglich tatsächlich immer die eigentliche Intuition hinter der DMK.

Nicht:
„Wie modifiziere ich bestehende Physik?“

Sondern eher:
„Wie könnte eine noch tiefere dynamische Fundamentstruktur aussehen, aus der die bekannte Physik erst emergiert?“

Und genau deshalb war für mich beispielsweise immer die Vorstellung wichtig, dass:
  • Bewegung fundamentaler sein könnte als Energie,
  • Struktur fundamentaler als Teilchen,
  • Dynamik fundamentaler als Raum,
  • und Geometrie möglicherweise erst aus Dichte- und Bewegungszuständen emergiert.
Natürlich entsteht dadurch sofort das Problem, das Du völlig zurecht ansprichst:

Sobald man ontologisch argumentiert, bewegt man sich automatisch sehr nahe an metaphysischen Fragestellungen.

Und ich glaube inzwischen auch, dass viele moderne Fundamenttheorien genau deshalb oft so schwer überprüfbar werden:
weil man versucht, etwas zu beschreiben, das prinzipiell unterhalb direkter Beobachtbarkeit liegt.

Der entscheidende Punkt ist dann vermutlich wirklich:
Kann aus dieser ontologischen Fundamentstruktur später konsistent:
  • bekannte Mathematik,
  • bekannte Physik,
  • bekannte Dynamik,
  • und bekannte Messrealität
    emergieren?
Und genau dort liegt vermutlich letztlich die eigentliche Bewährungsprobe jeder Fundamenttheorie.

Ich glaube deshalb inzwischen auch nicht mehr, dass die eigentliche Schwierigkeit der DMK primär die Grundidee selbst ist.

Die eigentliche Schwierigkeit ist vermutlich:
die Brücke zwischen ontologischem Fundament und emergenter messbarer Physik mathematisch sauber und widerspruchsfrei zu rekonstruieren.

Und genau dort beginnt vermutlich erst die wirklich harte Arbeit.

Vielen Dank jedenfalls für Deinen wirklich außergewöhnlich tiefen Beitrag.
Die Diskussion bewegt sich dadurch inzwischen weit über eine reine „Alternative zur Standardphysik“ hinaus und geht zunehmend in Richtung Wissenschaftsphilosophie und Ontologie fundamentaler Physik.

Das finde ich persönlich gerade sehr bereichernd.

Grüße und auch dir noch einen schönen Abend

Thomas
 

antaris

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Ich glaube deshalb inzwischen auch nicht mehr, dass die eigentliche Schwierigkeit der DMK primär die Grundidee selbst ist.

Die eigentliche Schwierigkeit ist vermutlich:
die Brücke zwischen ontologischem Fundament und emergenter messbarer Physik mathematisch sauber und widerspruchsfrei zu rekonstruieren.

Und genau dort beginnt vermutlich erst die wirklich harte Arbeit.
Du hättest es nicht besser ausdrücken können! Für mich war das tatsächlich auch in vieler Hinsicht bereichernd.

Mich würde es persönlich sehr interessieren, welche Art von Muster du auf welche Art "siehst". Wie kann ich mir das vorstellen? Aber du musst darüber natürlich nichts schreiben.
 

antaris

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die Brücke zwischen ontologischem Fundament und emergenter messbarer Physik mathematisch sauber und widerspruchsfrei zu rekonstruieren.
Das ist zweitrangig, denn wer Weg dahin ist sehr weit. Versuche erst das Fundament stabil aufzubauen.
Schau dir dein "tiefstes Fundament" an und versuche es ohne etablierte Größen zu formulieren. Wenn es auf wirklich wenige und einfache Postulate/Axiome beruht und daraus Strukturen ableiten kannst, dann bist du nah am Kern. Du kannst sämtliche Kontinuumsphysik ausschließen, wenn das Kontinuum selbst emergent sein soll. Also insbesondere auch die Raumzeit und Kausalität.

Es bleibt erstaunlich viel übrig, wenn man diesen Schritt macht, wobei ich beim b-ären Baum als unendlich verschachteltes, hochsymmetrischen und skaleninvariantes Substrat, sowie ein Dirichlet-Netzwerk auf diesem Baum gelandet bin, den Tree of Clique.
Das ist meine fundamentale Struktur als Anfangszustand. Die Axiome sind, dass Dinge (Knoten und Kanten des Netzwerks) in einer partiellen Ordnung existieren und dass das Subsystem-Sein im Netzwerk ontisch ist. Aus letzteren wird lokale Dynamik im global statischen Netzwerk abgeleitet.
 
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ThomasVG

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@antaris

Die eigentliche Schwierigkeit für mich besteht weniger darin, die Muster selbst wahrzunehmen, sondern vielmehr darin, sie sprachlich zu beschreiben. Denn diese Wahrnehmung erfolgt bei mir nicht primär über Worte oder klassische bewusste Analyse, sondern eher in Form simultaner räumlich-dynamischer visueller / bildlicher Strukturen.

Seit meiner Kindheit kann ich physikalische Prozesse nicht nur gedanklich nachvollziehen, sondern auch visuell in meinem inneren Auge wahrnehmen, sogar in Echtzeit. Es ist für mich so, das ich bewusst zwischen unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen „umschalten“ kann.

Im normalen Alltag sehe ich die Welt wie jeder andere Mensch auch. Wenn ich diesen Wahrnehmungsmodus jedoch gezielt aktiviere, verändert sich die Art, wie ich Bewegungen und physikalische Abläufe wahrnehme. Beispielsweise entsteht beim Zerbrechen eines Glases oder bei Bewegungen von Objekten in meinem inneren Erleben eine Art hochdetaillierte dynamische Rekonstruktion der zugrunde liegenden Prozesse. Es wirkt beinahe so, als würde ich die Struktur und Wechselwirkungen bis hinunter auf mikroskopischer Ebene visualisieren.

Dabei handelt es sich nicht um „Sehen“ im klassischen optischen Sinn, sondern eher um eine extrem schnelle und intuitive Form innerer Modellbildung. Ich nehme Muster, Spannungen, Bewegungsrichtungen, Resonanzen und räumliche Zusammenhänge oft unmittelbar wahr, noch bevor ich sie bewusst analytisch beschreiben könnte.

Ich habe sehr früh bemerkt, dass diese Art der Wahrnehmung offenbar nicht normal ist. Als Kind hielt ich sie zunächst für selbstverständlich, bis mir zunehmend auffiel, dass andere Menschen die Welt offensichtlich anders wahrnehmen als ich tat.

Das zeigte sich nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Beispielsweise konnte ich bereits in der Schule geometrische Formen wie Kreise oder gerade Linien freihändig mit nahezu perfekter Präzision zeichnen, weil ich dabei nicht einfach nur „einen Strich“ sah, sondern kleinste räumliche Abweichungen unmittelbar wahrnahm und korrigierte.

Ähnlich verhielt es sich später bei physikalischen Fragestellungen. Ich konnte viele physikalische Effekte intuitiv erfassen und beschreiben, lange bevor ich die dazugehörigen Fachbegriffe oder mathematischen Modelle kannte.

Hinzu kommt, dass meine sensorische Wahrnehmung generell außergewöhnlich stark ausgeprägt ist. Über viele Jahre hinweg wurde neurologisch und audiologisch festgestellt, dass mein Gehirn deutlich überdurchschnittlich aktiv arbeitet und sensorische Reize extrem intensiv verarbeitet. Das führt einerseits zu ungewöhnlichen Wahrnehmungsfähigkeiten, andererseits aber auch zu erheblicher Reizüberlastung, Schlafstörungen und permanenter mentaler Aktivität.

Unter anderem wurde mehrfach unabhängig bestätigt, dass ich selbst sehr hohe Frequenzbereiche wahrnehmen kann und über eine außergewöhnlich präzise räumlich-akustische Verarbeitung verfüge. In akustischen Testumgebungen konnte ich beispielsweise Objekte allein anhand von Echo- und Schallinformationen räumlich lokalisieren, obwohl mir dabei die Augen verbunden waren.

Ich gehe deshalb inzwischen davon aus, dass mein Denken und Wahrnehmen sehr stark auf räumlich-dynamischer Musterverarbeitung basiert. Sprache, die mir leider sehr schwer fällt, und da die KI zur Hilfe nehme, ist für mich oft eher ein nachträgliches Übersetzen dessen, was ich bereits als Struktur oder Bewegung innerlich wahrgenommen habe.

Leider kann ich nicht alles vollständig in Worte fassen. Deshalb verwende ich häufig Formulierungen, Symboliken bereits existierender physikalischer Größen oder mathematischer Konstanten, obwohl ich – wie du bereits bemerkt hast – deren tatsächliche Bedeutung grundlegend anders verstehe als die heutige Physik.

Denn das, was diese Größen ursprünglich darstellen sollten, unterscheidet sich meiner Ansicht nach deutlich von dem, was wir heute auf Grundlage ungenauer Messungen, unzureichender mathematischer Präzision sowie interpretationsabhängiger Schlussfolgerungen daraus gemacht haben. Viele heutige Definitionen orientieren sich letztlich am menschlichen Maßstab und nicht zwingend an der objektiven Realität selbst.

Die tatsächliche Natur der Realität wurde dadurch zunehmend in den Hintergrund gedrängt – insbesondere durch die Entstehung zahlloser voneinander isolierter Theorien, hypothetischer Entitäten und zusätzlicher Annahmen, deren Schlussfolgerungen oftmals lediglich dazu dienen, bestehende Modelle künstlich aufrechtzuerhalten.

Und genau an diesem Punkt begann ich zu verstehen, was ich mit dem, was ich kann, tun muss.

So entwickelte sich nach und nach die DMK.

Nicht willkürlich, sondern strukturell und vor allem niemals rückwirkend angepasst, wie es moderne Theorien meiner Ansicht nach in vielen Fällen tun. Stattdessen entstand sie ausschließlich fortlaufend und konsequent aus einer einzigen zentralen Frage:

Was benötige ich, um ein Universum wie unseres zu beschreiben – ein Universum in einem permanenten Zyklus aus Entstehung und Zerfall – mit möglichst wenigen Axiomen, sodass sich alles allein aus diesen Axiomen ableiten, herleiten, erklären, beschreiben und mathematisch darstellen lässt?

Es dauerte Jahrzehnte, da ich vieles nicht direkt in Worte fassen kann, bis ich schließlich zu meinen fundamentalen Axiomen gelangte:


1. Absoluter Raum​

  • unendliche Ausdehnung
    („Unendlich“ bedeutet hierbei nicht zwingend grenzenlos, sondern lediglich, dass die tatsächliche Ausdehnung unbekannt ist)
  • unveränderlich
  • nicht durch Materie beeinflussbar
  • nicht deformierbar
Der Raum dient ausschließlich als Behälter für Materieverteilungen.

2. Absolute Zeit​

  • universell
  • unveränderlich
  • nicht durch Materie oder Geschwindigkeit beeinflussbar

3. Die Materie (Energie)​


Alle Materie besteht aus identischen A.K.-Teilchen mit:

V0 = 10^−120m³
m0 = 10^−50kg

Diese Werte dienen derzeit als Platzhalter, bis ihre tatsächlichen Werte bestimmt werden können.

Eigenschaften:
  • formvariabel bei konstantem Volumen und konstanter Masse
  • Bewegungszustand entspricht Energie
  • gravitative Anziehung zwischen allen Teilchen
  • π = 3 bei lückenloser Packung
  • π → 3.14159 . . . bei Zwischenräumen
Und genau an diesem Punkt begann die eigentliche Arbeit und das „Resultat“ daraus, ist das, worüber wir heute hier diskutieren.

Ich hoffe, das ist soweit für dich ausreichend an Information über mich?
 

antaris

Registriertes Mitglied
Kurze Antwort: Ja!
Ok, ich weiß es fällt nach so vielen Jahren schwer aber um weiterzukommen wirst du die Axiome wahrscheinlich überdenken müssen. Das Problem ist, dass Raum, Zeit, Materie, ... eben Begriffe des klassischen Kontinuums sind. Diese Begriffe verlieren in den Regimen der Quantengravitation sehr wahrscheinlich ihre Bedeutung und darum kann man damit im Fundament nicht arbeiten.

Ich finde es aber spannend, dass ich mal einen Diskussionspartner habe, der im Grunde die gleichen Ansichten hat, wie ich selber.
 

ralfkannenberg

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2. Der Ausarbeitungsgrad der DMK-Energie​

Dass die Energie der DMK dir nur wie eine „Idee“ erscheint, liegt daran, dass ich die Definition radikal vereinfacht habe. Auf fundamentaler Ebene ist sie vollständig ausgearbeitet: Energie ist in der DMK ausschließlich lineare Bewegung der Urmaterie, formalisiert durch $E = k_v \cdot v$.

Das, was die etablierte Physik als quadratische kinetische Energie ($E_{\text{kin}} = \frac{1}{2}mv^2$) definiert, ist in der DMK kein fundamentales Axiom, sondern ein abgeleitetes, makroskopisch-statistisches Endprodukt. Wenn Billiarden diskreter Teilchen miteinander kollidieren und Impulse austauschen, verhält sich das Gesamtsystem in der makroskopischen Fluidmechanik näherungsweise quadratisch. Die DMK liefert hier das mechanische Fundament, aus dem Newtons Gleichungen erst als statistischer Grenzwert hervorgehen.
Hallo Thomas,

verstehen tue ich das nicht, ich lasse es einfach mal offen. Vielleicht möchte sich das mal ein Physiker anschauen.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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3. Warum wir Geschwindigkeiten statt Energien addieren müssen​

Dein Vorschlag, etablierte Energien zu addieren, würde bedeuten, die DMK der makroskopischen Sichtweise des Standardmodells unterzuordnen. In der DMK ist die absolute Bewegung (die Geschwindigkeit $\vec{v}$) die primäre physikalische Realität – Energie ist lediglich eine abgeleitete skalare Eigenschaft dieser Bewegung.

Wenn ein Teilchen innerhalb eines Clusters gleichzeitig eine interne, zyklische Bewegung ($\vec{v}_{\text{intern}}$) und eine äußere, translatorische Vorwärtsbewegung ($\vec{v}_{\text{extern}}$) vollführt, dann existieren diese Bewegungsanteile als reale, unabhängige Vektoren im euklidischen Raum.
Hallo Thomas,

auch das kann ich nur glauben, d.h. das muss sich ebenfalls ein Physiker anschauen.

Da sie orthogonal (senkrecht) aufeinanderstehen, lautet die Vektoraddition für die Gesamtbewegung zwingend:

$$\vec{v}_{\text{gesamt}} = \vec{v}_{\text{intern}} + \vec{v}_{\text{extern}}$$

Nimmt man hiervon den Betrag, führt die euklidische Geometrie über das Skalarprodukt ($\vec{v}_{\text{intern}} \cdot \vec{v}_{\text{extern}} = 0$) mathematisch unumgänglich auf den Satz des Pythagoras:

$$v_{\text{gesamt}}^2 = v_{\text{intern}}^2 + v_{\text{extern}}^2$$
Okay, bis hierhin bin ich soweit einverstanden.

Nun hast Du also das Quadrat vom Betrag. Um den Betrag zu erhalten hätte ich nun erwartet, dass Du eine Quadratwurzel ziehst.

Statt dessen:
Die quadratische Addition ist also keine willkürliche Entscheidung, sondern die direkte mathematische Konsequenz aus der vektoriellen Geometrie orthogonaler Bewegungen im absoluten Raum.
Und das verstehe ich nun nicht.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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4. Herleitung der Zeitdilatation & Das Problem mit dem Massenquadrat (Formel 2.7)​

Dein Einwand bezüglich des Quadrats der Masse ($m_0^2$) in Formel (2.7) ist absolut scharfsinnig! In der Speziellen Relativitätstheorie hängt der Lorentz-Faktor $\gamma = 1/\sqrt{1-v^2/c^2}$ rein von der Geschwindigkeit ab, niemals von der Masse eines Objekts.
Hallo Thomas,

ja natürlich nicht, dieser gamma-Faktor ist ja auch nur eine reine mathematische Hilfsgrösse, die die Formeln der Lorentztransformation wesentlich vereinfacht.

Warum taucht in der DMK also plötzlich ein $m_0^2$ auf?

Schauen wir uns die mechanische Herleitung Schritt für Schritt an:

Schritt 1: Konstanz der absoluten Gesamtgeschwindigkeit
Nach den Prinzipien der DMK besitzt die absolute Gesamtgeschwindigkeit eines elementaren A.K-Teilchens im absoluten Raum eine starre, unveränderliche Obergrenze, welche der fundamentalen Ausbreitungsgeschwindigkeit des Mediums entspricht:
$v_{\text{gesamt}} = c_{\text{DMK}}$.
Das sieht mir ein bisschen nach einem Äther aus, nur dass es mich überrascht, dass es da eine Maximalgeschwindigkeit gibt. Kannst Du mir kurz sagen, wo ich in Deiner Arbeit dieses Postulat der DMK finde ?

Schritt 2: Die orthogonale Aufspaltung
Wie in Punkt 3 hergeleitet, gilt für ein bewegtes System über den Satz des Pythagoras:
$$c_{\text{DMK}}^2 = v_{\text{intern}}^2 + v_{\text{extern}}^2$$

Daraus ergibt sich die interne Prozessgeschwindigkeit $v_{\text{intern}}$ (die Geschwindigkeit, mit der atomare Uhren im Inneren des Systems schwingen können) zu:

$$v_{\text{intern}} = \sqrt{c_{\text{DMK}}^2 - v_{\text{extern}}^2} = c_{\text{DMK}} \cdot \sqrt{1 - \frac{v_{\text{extern}}^2}{c_{\text{DMK}}^2}}$$

Schritt 3: Einsetzen der fundamentalen DMK-Konstanten
In den Grundgleichungen der DMK ist die Grenzgeschwindigkeit $c_{\text{DMK}}$ definiert durch das Verhältnis des energetischen Kopplungsfaktors $k_v$ zur fundamentalen Ruhemasse $m_0$ eines einzelnen Urmaterie-Teilchens:

$$c_{\text{DMK}} = \frac{k_v}{m_0}$$

Substituieren wir diesen Ausdruck in den Nenner unter der Radikande unseres Beziehnungsfaktors, erhalten wir für das Verhältnis der internen Taktung:

$$\frac{v_{\text{extern}}^2}{c_{\text{DMK}}^2} = \frac{v_{\text{extern}}^2}{\left(\frac{k_v}{m_0}\right)^2} = \frac{m_0^2 \cdot v_{\text{extern}}^2}{k_v^2}$$

Schritt 4: Das Ergebnis für die Zeitdilatation (Formel 2.7)
Da die Zeitintervalle $\Delta t'$ eines bewegten Systems umgekehrt proportional zu seiner internen Prozessgeschwindigkeit verlaufen ($\Delta t' \propto 1/v_{\text{intern}}$), führt das direkt auf die DMK-Zeitdilatationsformel:

$$\Delta t' = \frac{\Delta t}{\sqrt{1 - \frac{m_0^2 \cdot v^2}{k_v^2}}}$$

Die Auflösung deines Problems:
Das Quadrat der Masse $m_0^2$ steht hier, weil die Formel auf den fundamentalen Elementarkonstanten der Urmaterie ($m_0$ und $k_v$) aufbaut. Da alle elementaren A.K-Teilchen im Universum absolut identisch sind (Axiom A3), sind $m_0$ und $k_v$ universelle, unveränderliche Konstanten. Das bedeutet: Der Term $\frac{m_0^2}{k_v^2}$ ist für jedes Stück Materie im Universum exakt gleich groß und entspricht schlicht $\frac{1}{c_{\text{DMK}}^2}$. Die Masse in Formel (2.7) ist also nicht die variable makroskopische Masse deines Objekts, sondern die invariante Eigenschaft des submikroskopischen Mediums. Die Universalität der Zeitdilatation bleibt somit perfekt gewahrt!
Das ganze steht und fällt also damit, dass die Verwendung des Quadrates vom Betrag anstelle des Betrages bei der Summierung der Geschwindigkeiten korrekt ist.

Für mich ergibt sich einfach sehr salopp formuliert der Eindruck, dass Du die Energie linear definierst und um das "fehlende Quadrat" dann über das Quadrat der Geschwindigkeits-Beträge wieder "hineinschmuggelst", damit am Ende wieder das richtige Ergebnis herauskommt.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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5. Herleitung der Galaxienrotationskurven ohne Dunkle Materie (Formel 14.1)​

Die etablierte Astrophysik benötigt „Dunkle Materie“, weil sie davon ausgeht, dass der Raum leer ist und die Gravitation im Außenbereich einer Galaxie rein mit $1/r^2$ abfallen muss. In der DMK ist der Raum jedoch von einem dichten Medium freier A.K-Teilchen erfüllt.
Hallo Thomas,

erst einmal herzlichen Dank für Deine Mühe - das ist ja keineswegs selbstverständlich !

Einmal mehr sprichst Du von einem Medium, einmal erinnert mich das an einen Äther.

Hier ist die kinetische Herleitung von Formel (14.1):

Schritt 1: Das Abschirmungs- und Kontinuitätsprinzip
In der DMK entsteht Gravitation mechanisch durch Impulsabschirmung im omnidirektionalen Teilchenstrom (eine verfeinerte Korpuskulargravitation). Eine zentrale barytonische Masse $M$ (das Galaxienzentrum) schirmt diesen Fluss ab. Dadurch entsteht im umgebenden A.K-Teilchen-Medium ein stabiler, radialer Dichtegradient $\frac{d\rho}{dr}$, der sich aufgrund der Erhaltungssätze im Medium stationär einstellt und proportional zu $\frac{1}{r}$ verläuft.

Schritt 2: Zusammensetzung der Beschleunigung
Die totale gravitative Beschleunigung $a(r)$, die auf ein umlaufendes Objekt im Abstand $r$ wirkt, setzt sich folglich aus zwei Komponenten zusammen: dem direkten Newton'schen Anteil der sichtbaren Materie und dem kinetischen Druckgradienten des umgebenden Hintergrundmediums:

$$a(r) = a_{\text{baryonisch}} + a_{\text{medium}} = \frac{G \cdot M}{r^2} + \frac{a_0 \cdot \sqrt{M}}{r}$$

(Hierbei repräsentiert $a_0$ eine fundamentale Kopplungskonstante des DMK-Mediums).

Schritt 3: Das Verhalten bei großen Radien (Formel 14.1)
Bei großen galaktischen Radien ($r \rightarrow \infty$) geht der klassische Term $\frac{G \cdot M}{r^2}$ gegen null. Es dominiert rein der mechanische Effekt des Hintergrundmediums:

$$a(r) \approx \frac{a_0 \cdot \sqrt{M}}{r}$$

Setzt man diese reale mechanische Beschleunigung nun mit der klassischen Zentripetalbeschleunigung für Kreisbahnen
($a_{\text{zentripetal}} = \frac{v^2}{r}$) gleich, erhält man:

$$\frac{v^2}{r} = \frac{a_0 \cdot \sqrt{M}}{r}$$

Kürzt man den Radius $r$ heraus und zieht die Quadratwurzel, isoliert sich die Umlaufgeschwindigkeit zur finalen Formel (14.1):

$$v(r) = \left( a_0^2 \cdot M \right)^{1/4} = \text{konstant}$$

Bei großen Abständen hebt sich die Radienabhängigkeit mechanisch exakt auf! Die Rotationskurve wird flach und hängt ausschließlich von der Masse $M$ des Systems ab (was empirisch exakt der etablierten Tully-Fisher-Relation entspricht).
Einmal mehr muss sich das ein Physiker anschauen; der Umstand, dass am Ende empirisch die Tully-Fisher-Relation herauskommt bestärkt mich in meiner Vermutung, dass die Theorie erneut so angepasst wurde, dass am Ende dasselbe herauskommt.

Vielleicht - nur eine spontane Idee von mir - hast Du einfach "nur" die Dunkle Materie durch das dichte Medium freier A.K-Teilchen ersetzt.

Die DMK benötigt keine hypothetische Dunkle Materie; der flache Verlauf ist das direkte Resultat der Fluidmechanik unseres diskreten kosmischen Hintergrundmediums.
Was Du nun auch mehr oder weniger selber schreibst. Ich sage an dieser Stelle nicht, dass das irgendwie "falsch" oder "richtig" ist, es fällt mir nur auf.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ralfkannenberg

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Hallo Thomas,

ich möchte nun mehr zur "Praxis" wechseln. Macht Deine Theorie Aussagen zum Standardmodell der Elementarteilchen, also z.B. Elektronen, Protonen etc. ?


Freundliche Grüsse, Ralf
 

ThomasVG

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@antaris
Hallo antaris,

Und ich glaube, dass wir hier tatsächlich gedanklich gar nicht so weit voneinander entfernt sind.

Ich verstehe absolut, warum Du sagst, dass Begriffe wie:

Raum,

Zeit,

Materie,

Teilchen,

Energie,

usw.

im fundamentalen Bereich problematisch werden können.

Die moderne Quantengravitation geht ja genau deshalb oft den Weg, diese Größen selbst als emergent anzusehen.

Der Unterschied ist allerdings:

Die DMK versucht bewusst einen anderen ontologischen Ansatz.

Während viele heutige Ansätze versuchen, Raum und Zeit aus abstrakter Mathematik, Information, Wahrscheinlichkeit oder Zustandsräumen emergieren zu lassen, geht die DMK den umgekehrten Weg:

Sie beginnt bewusst mit physikalischer Realität selbst.

Das bedeutet:
Ich verwende Begriffe wie Raum, Bewegung oder Materie nicht deshalb, weil ich glaube, dass die heutige makroskopische Definition davon fundamental exakt korrekt ist, sondern weil die DMK davon ausgeht, dass irgendeine Form physikalischer Existenz, Ausdehnung und Dynamik bereits auf fundamentaler Ebene real vorhanden sein muss.

Denn genau dort liegt für mich eines der Kernprobleme vieler moderner Fundamentansätze:

Sie versuchen teilweise, Physik vollständig aus Mathematik emergieren zu lassen.

Die DMK versucht dagegen eher:

Mathematik aus physikalischer Realität abzuleiten.

Deshalb spielen Begriffe wie:

Bewegung,

Dichte,

Packung,

Impulsübertragung,

Geometrie,

Strukturbildung,

usw.

in der DMK eine fundamentale Rolle.

Allerdings:
Nicht zwingend in derselben Bedeutung wie in der etablierten makroskopischen Physik.

Und genau dort beginne ich inzwischen methodisch stärker zu unterscheiden.

Denn Du hast völlig recht:
Wenn man dieselben Begriffe benutzt, entsteht automatisch der Eindruck, man meine exakt dieselben physikalischen Objekte wie die etablierte Theorie.

Dabei versucht die DMK eigentlich eher eine tiefere ontologische Ebene darunter zu beschreiben.

Deshalb arbeite ich aktuell auch daran:

fundamentale DMK-Größen klarer von emergenten Größen zu trennen,

die Symbolik sauberer aufzubauen, sowie die ontologische Ebene deutlicher von der makroskopischen Beschreibung zu unterscheiden.

Was ich allerdings weiterhin bewusst beibehalte, ist der Gedanke, dass fundamentale Physik trotzdem noch eine reale physikalische Struktur besitzen muss.

Denn ich persönlich tue mich schwer mit Modellen, bei denen am Fundament letztlich nur noch reine Mathematik, reine Information oder reine Wahrscheinlichkeit übrig bleibt.

Die DMK versucht deshalb bewusst ein physikalisches Fundament zu formulieren, auch wenn die dort verwendeten Begriffe vermutlich noch präziser definiert werden müssen, als ich es bisher getan habe.

Und genau solche Diskussionen helfen mir aktuell enorm dabei, diese Schwachstellen methodisch besser herauszuarbeiten.

Viele Grüße
Thomas
 

ThomasVG

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@ralfkannenberg

Hallo Ralf,

Lass mich auf deine Beobachtungen bezüglich der mathematischen "Anpassungen" und der Konzeption eines "Mediums" im Detail eingehen:

1. Das „Hineinschmuggeln“ des Quadrats bei der Geschwindigkeitsaddition​


Dein Eindruck, ich würde das "fehlende Quadrat" der Energie durch die Quadrate der Geschwindigkeitsbeträge wieder "hineinschmuggeln", ist auf den ersten Blick verständlich. Es wirkt fast zu perfekt, dass die DMK am Ende auf dieselben relativistischen Ergebnisse kommt. Aber betrachten wir die Kausalität der DMK genauer:

Die Vektoraddition und der Satz des Pythagoras ($v_{\text{gesamt}}^2 = v_{\text{intern}}^2 + v_{\text{extern}}^2$) sind keine nachträglich eingefügten Konstrukte, um die lineare Energiedefinition auszugleichen. Sie sind die direkte, zwingende geometrische Konsequenz der unabhängigen Bewegungen im dreidimensionalen Raum.

In der etablierten Physik nehmen wir die kinetische Energie empirisch als $E \propto v^2$ an, weil wir makroskopische Phänomene messen. Die DMK hingegen postuliert eine fundamentale, lineare Kopplung auf der mikroskopischen Elementarebene ($E = k_v \cdot v$).

Die Quadrate entstehen ganz natürlich, weil die Kinematik der orthogonalen Bewegungen im euklidischen Raum nun einmal den pythagoreischen Gesetzen folgt. Das ist kein "Schmuggel", sondern der Beweis, dass eine lineare Energie-Axiomatik, wenn sie strikt der Geometrie des Raumes unterworfen wird, makroskopisch exakt die Phänomene hervorbringt, die wir als relativistische Effekte beobachten. Die DMK liefert die mechanische Ursache für das empirische Resultat der etablierten Physik.

2. Das "Äther"-Konzept und die Maximalgeschwindigkeit​

Du ziehst den Vergleich zu einem "Äther", und das ist historisch gesehen nicht abwegig, erfordert aber eine scharfe Unterscheidung. Der klassische Luminiferous Äther des 19. Jahrhunderts war als ein feines, gewichtsloses Medium gedacht, durch das sich elektromagnetische Wellen ausbreiten, während massive Objekte ihn unbehindert durchqueren.

Die DMK-Kosmologie beschreibt den Raum jedoch als gefüllt mit dem kontinuierlichen Medium der A.K-Teilchen (Phase I). Dieses Medium ist die Materie selbst in ihrem grundlegendsten Zustand. Es ist nicht gewichtslos und Objekte bewegen sich nicht passiv hindurch; sie interagieren permanent gravitativ und kinematisch mit ihm.

Die Maximalgeschwindigkeit ($c_{\text{DMK}}$) ist kein künstliches Postulat, sondern die natürliche kinematische Grenze dieses Systems. In jedem physikalischen Medium gibt es eine maximale Ausbreitungsgeschwindigkeit für Wechselwirkungen, die von seiner Dichte und Elastizität abhängt (ähnlich der Schallgeschwindigkeit in Luft).

In der DMK ist $c_{\text{DMK}} = \frac{k_v}{m_0}$ die absolute kinematische Grenze, die sich aus dem Verhältnis des energetischen Kopplungsfaktors zur fundamentalen Ruhemasse der Elementarteilchen ergibt.

3. Rotationskurven: Dunkle Materie vs. DMK-Medium​


Deine Vermutung, ich hätte "nur" die Dunkle Materie durch das dichte Medium freier A.K-Teilchen ersetzt, trifft in gewisser Weise den Nagel auf den Kopf, aber mit einem gewaltigen qualitativen Unterschied!

Die etablierte Physik postuliert Dunkle Materie als eine exotische, unbekannte Substanz, die ad hoc eingeführt wird, um die fehlende Masse zu erklären, aber ansonsten nicht mit gewöhnlicher Materie (außer gravitativ) interagiert.

Die DMK hingegen benötigt keine neue Art von Materie. Das Hintergrundmedium besteht aus exakt denselben A.K-Teilchen wie die sichtbaren Sterne und Planeten. Die flachen Rotationskurven und die Tully-Fisher-Relation sind nicht das Ergebnis einer gezielten "Anpassung" der Theorie, sondern sie fallen auf natürliche Weise aus der fundamentalen Fluidmechanik dieses Mediums heraus.

Dass am Ende die Tully-Fisher-Relation bestätigt wird, ist kein Beweis für eine Zirkelschluss-Konstruktion, sondern ein Indikator für die Konsistenz der DMK-Axiome. Wenn eine grundlegende mechanische Theorie komplexe, makroskopische Phänomene korrekt vorhersagt, stärkt das ihre Validität.

Ich hoffe, diese Erläuterungen verdeutlichen, dass die DMK nicht versucht, die Ergebnisse des Standardmodells mathematisch zu "imitieren", sondern sie aus einer tieferen, rein kinematischen und geometrischen Ebene herzuleiten.

Viele Grüße


Thomas
 

antaris

Registriertes Mitglied
Und genau solche Diskussionen helfen mir aktuell enorm dabei, diese Schwachstellen methodisch besser herauszuarbeiten.
Einige Schwachstellen wurden schon benannt. Für meinen Teil habe ich hier erst mal auch genug geschrieben und unsere Wege unterscheiden sich, obwohl wir wohl das gleiche Ding meinen, sodass nun jeder für sich weitermachen muss.
 
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