ThomasVG
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@ralfkannenberg
Du argumentierst vollkommen korrekt innerhalb der heutigen Standarddefinitionen von:
Die DMK setzt allerdings genau an der Frage an, ob diese heutigen Größen auf fundamentaler Ebene überhaupt bereits die primären physikalischen Größen darstellen, oder ob sie erst emergente makroskopische Beschreibungsebenen größerer dynamischer Strukturen sind.
Das bedeutet:
Die DMK versucht nicht einfach nur, die bekannte Gleichung:
E_{kin}=\frac{1}{2}mv^2
durch eine andere Formel zu ersetzen.
Sondern sie stellt wesentlich grundlegender die Frage, ob:
Der Ansatz der DMK lautet eher:
Bewegung selbst ist die primäre physikalische Realität,
während Energie, Masse und Impuls erst emergente makroskopische Beschreibungsebenen kollektiver Bewegungszustände darstellen.
Deshalb entstehen viele scheinbare Widersprüche zur heutigen Physik genau dort, wo man versucht, die DMK unmittelbar mit den bereits etablierten makroskopischen Definitionen zu identifizieren.
Der Ausdruck:
E = k_v \cdot v
soll innerhalb der DMK daher nicht zwingend dieselbe physikalische Bedeutung besitzen wie im heutigen klassischen Energiebegriff.
Er beschreibt vielmehr den Versuch, fundamentale Bewegung direkt mit physikalischer Wirksamkeit zu verknüpfen.
Die heutige Trennung zwischen:
Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass die DMK damit bereits mathematisch vollständig konsistent formuliert wäre.
Aber der Ansatz versucht bewusst nicht, innerhalb der bestehenden Definitionen zu bleiben, sondern gerade die fundamentale Interpretation dieser Größen selbst neu zu betrachten.
In gewisser Weise entsteht genau hier vermutlich der eigentliche Paradigmenkonflikt zwischen DMK und heutiger Standardphysik.
Denn sobald man dieselben Begriffe verwendet, entsteht fast automatisch der Eindruck, sie müssten auch exakt dieselbe fundamentale Bedeutung besitzen.
Genau das stellt die DMK jedoch teilweise infrage.
Zu Deinem zweiten Punkt bezüglich des Urknalls:
Ja, die Ähnlichkeit ist durchaus beabsichtigt.
Die DMK beschreibt allerdings keinen mathematisch singulären Punkt unendlicher Dichte, sondern einen real physikalischen maximal dichten Anfangszustand diskreter Struktur.
In diesem Sinne könnte man die DMK tatsächlich als eine Art:
„Urknall ohne Singularität“
verstehen.
Der Anfangszustand besitzt innerhalb der Theorie bereits:
Auch hier versucht die DMK letztlich, heutige makroskopische Konzepte nicht als fundamental, sondern als emergent zu interpretieren.
@antaris
Hallo antaris,
Du hast vollkommen recht:
Sobald Begriffe wie:
Das Problem ist mir durchaus bewusst.
Allerdings liegt genau hier auch ein fundamentaler Unterschied zwischen der DMK und vielen heutigen Standardtheorien:
Die DMK versucht nicht, bereits auf der untersten Ebene mit vollständig fertigen mathematischen Objekten zu starten, sondern zunächst eine physikalische Ontologie zu formulieren, aus der spätere mathematische Strukturen überhaupt erst emergieren sollen.
Das bedeutet:
Die DMK versteht ihre Axiome momentan tatsächlich eher als fundamentale physikalische Grundannahmen und nicht als bereits vollständig hergeleitete Endtheorie.
Zur zentralen Frage:
„Was ist der Status dieser lokalen minimalen Unterschiede?“
Aktuell interpretiert die DMK diese Unterschiede tatsächlich als intrinsischen Bestandteil des fundamentalen Anfangszustandes selbst.
Das heißt:
Die Theorie geht momentan nicht von einem absolut perfekten mikroskopisch identischen Zustand aus.
Die minimale lokale Bewegungsdynamik gehört vielmehr bereits zur fundamentalen Struktur der maximal dichten Anfangskonfiguration.
In diesem Sinne sind die lokalen Unterschiede derzeit eher fundamentale Anfangsbedingungen als vollständig aus tieferen Regeln abgeleitete Größen.
Und genau hier liegt vermutlich auch die größte noch offene fundamentale Frage der DMK:
Ob diese Mikrodynamik später selbst noch aus tieferen geometrischen oder kinematischen Prinzipien ableitbar wird, oder ob sie tatsächlich axiomatisch fundamental bleibt.
Ich würde momentan eher Letzteres sagen.
Denn auch heutige fundamentale Theorien besitzen letztlich nicht vollständig weiter ableitbare Grundstrukturen.
Die Quantenmechanik erklärt beispielsweise ebenfalls nicht, warum genau bestimmte Quantenzustände oder Fluktuationen existieren — sie beschreibt zunächst ihre mathematische Struktur.
Ähnlich verhält es sich aktuell in der DMK:
Die fundamentale Bewegungsdynamik der A.K.-Teilchen wird zunächst axiomatisch angenommen.
Die eigentliche Zielsetzung der Theorie besteht dann darin zu zeigen, dass aus dieser fundamentalen Dynamik:
Zur Frage deterministisch oder stochastisch:
Die DMK ist momentan eher deterministisch gedacht, allerdings mit extrem hoher Sensitivität gegenüber lokalen Anfangszuständen.
Das bedeutet:
Die fundamentalen Bewegungsregeln selbst wären deterministisch,
die konkrete emergente Entwicklung könnte jedoch aufgrund nichtlinearer Dynamik praktisch chaotische Strukturen erzeugen.
Die lokale Mikrodynamik wird also derzeit nicht als echte fundamentale Zufallsstochastik verstanden, sondern eher als hochkomplexe deterministische Dynamik eines maximal gekoppelten Systems.
Zur Skaleninvarianz:
Innerhalb der DMK bezieht sich diese bislang primär auf die wiederkehrenden strukturellen Organisationsprinzipien diskreter Clusterbildung über verschiedene Größenordnungen hinweg.
Die Idee ist also weniger:
„exakte mathematische Selbstähnlichkeit aller Gleichungen“
sondern eher:
ähnliche dynamische Organisationsmuster auf unterschiedlichen emergenten Ebenen.
Beispielsweise:
Damit diese Idee langfristig tragfähig wird, müsste die DMK diese Übergänge mathematisch wesentlich präziser formulieren, insbesondere:
Gruß Thomas
Du argumentierst vollkommen korrekt innerhalb der heutigen Standarddefinitionen von:
- Energie,
- Impuls,
- Masse,
- und deren Ableitungsbeziehungen.
Die DMK setzt allerdings genau an der Frage an, ob diese heutigen Größen auf fundamentaler Ebene überhaupt bereits die primären physikalischen Größen darstellen, oder ob sie erst emergente makroskopische Beschreibungsebenen größerer dynamischer Strukturen sind.
Das bedeutet:
Die DMK versucht nicht einfach nur, die bekannte Gleichung:
E_{kin}=\frac{1}{2}mv^2
durch eine andere Formel zu ersetzen.
Sondern sie stellt wesentlich grundlegender die Frage, ob:
- Energie,
- Masse,
- Impuls,
- Trägheit
Der Ansatz der DMK lautet eher:
Bewegung selbst ist die primäre physikalische Realität,
während Energie, Masse und Impuls erst emergente makroskopische Beschreibungsebenen kollektiver Bewegungszustände darstellen.
Deshalb entstehen viele scheinbare Widersprüche zur heutigen Physik genau dort, wo man versucht, die DMK unmittelbar mit den bereits etablierten makroskopischen Definitionen zu identifizieren.
Der Ausdruck:
E = k_v \cdot v
soll innerhalb der DMK daher nicht zwingend dieselbe physikalische Bedeutung besitzen wie im heutigen klassischen Energiebegriff.
Er beschreibt vielmehr den Versuch, fundamentale Bewegung direkt mit physikalischer Wirksamkeit zu verknüpfen.
Die heutige Trennung zwischen:
- Energie,
- Impuls,
- und Masse
Das bedeutet natürlich nicht automatisch, dass die DMK damit bereits mathematisch vollständig konsistent formuliert wäre.
Aber der Ansatz versucht bewusst nicht, innerhalb der bestehenden Definitionen zu bleiben, sondern gerade die fundamentale Interpretation dieser Größen selbst neu zu betrachten.
In gewisser Weise entsteht genau hier vermutlich der eigentliche Paradigmenkonflikt zwischen DMK und heutiger Standardphysik.
Denn sobald man dieselben Begriffe verwendet, entsteht fast automatisch der Eindruck, sie müssten auch exakt dieselbe fundamentale Bedeutung besitzen.
Genau das stellt die DMK jedoch teilweise infrage.
Zu Deinem zweiten Punkt bezüglich des Urknalls:
Ja, die Ähnlichkeit ist durchaus beabsichtigt.
Die DMK beschreibt allerdings keinen mathematisch singulären Punkt unendlicher Dichte, sondern einen real physikalischen maximal dichten Anfangszustand diskreter Struktur.
In diesem Sinne könnte man die DMK tatsächlich als eine Art:
„Urknall ohne Singularität“
verstehen.
Der Anfangszustand besitzt innerhalb der Theorie bereits:
- Bewegung,
- Dynamik,
- Struktur,
- und physikalische Eigenschaften,
Auch hier versucht die DMK letztlich, heutige makroskopische Konzepte nicht als fundamental, sondern als emergent zu interpretieren.
@antaris
Hallo antaris,
Du hast vollkommen recht:
Sobald Begriffe wie:
- maximale Dichte,
- lokale Bewegungszustände,
- Freiheitsgrade,
- Asymmetrien,
- Skalenübergänge,
- oder emergente Leerraumstrukturen
Das Problem ist mir durchaus bewusst.
Allerdings liegt genau hier auch ein fundamentaler Unterschied zwischen der DMK und vielen heutigen Standardtheorien:
Die DMK versucht nicht, bereits auf der untersten Ebene mit vollständig fertigen mathematischen Objekten zu starten, sondern zunächst eine physikalische Ontologie zu formulieren, aus der spätere mathematische Strukturen überhaupt erst emergieren sollen.
Das bedeutet:
Die DMK versteht ihre Axiome momentan tatsächlich eher als fundamentale physikalische Grundannahmen und nicht als bereits vollständig hergeleitete Endtheorie.
Zur zentralen Frage:
„Was ist der Status dieser lokalen minimalen Unterschiede?“
Aktuell interpretiert die DMK diese Unterschiede tatsächlich als intrinsischen Bestandteil des fundamentalen Anfangszustandes selbst.
Das heißt:
Die Theorie geht momentan nicht von einem absolut perfekten mikroskopisch identischen Zustand aus.
Die minimale lokale Bewegungsdynamik gehört vielmehr bereits zur fundamentalen Struktur der maximal dichten Anfangskonfiguration.
In diesem Sinne sind die lokalen Unterschiede derzeit eher fundamentale Anfangsbedingungen als vollständig aus tieferen Regeln abgeleitete Größen.
Und genau hier liegt vermutlich auch die größte noch offene fundamentale Frage der DMK:
Ob diese Mikrodynamik später selbst noch aus tieferen geometrischen oder kinematischen Prinzipien ableitbar wird, oder ob sie tatsächlich axiomatisch fundamental bleibt.
Ich würde momentan eher Letzteres sagen.
Denn auch heutige fundamentale Theorien besitzen letztlich nicht vollständig weiter ableitbare Grundstrukturen.
Die Quantenmechanik erklärt beispielsweise ebenfalls nicht, warum genau bestimmte Quantenzustände oder Fluktuationen existieren — sie beschreibt zunächst ihre mathematische Struktur.
Ähnlich verhält es sich aktuell in der DMK:
Die fundamentale Bewegungsdynamik der A.K.-Teilchen wird zunächst axiomatisch angenommen.
Die eigentliche Zielsetzung der Theorie besteht dann darin zu zeigen, dass aus dieser fundamentalen Dynamik:
- Raumstruktur,
- Zeit,
- Masse,
- Gravitation,
- Energie,
- Felder,
- und makroskopische Physik
Zur Frage deterministisch oder stochastisch:
Die DMK ist momentan eher deterministisch gedacht, allerdings mit extrem hoher Sensitivität gegenüber lokalen Anfangszuständen.
Das bedeutet:
Die fundamentalen Bewegungsregeln selbst wären deterministisch,
die konkrete emergente Entwicklung könnte jedoch aufgrund nichtlinearer Dynamik praktisch chaotische Strukturen erzeugen.
Die lokale Mikrodynamik wird also derzeit nicht als echte fundamentale Zufallsstochastik verstanden, sondern eher als hochkomplexe deterministische Dynamik eines maximal gekoppelten Systems.
Zur Skaleninvarianz:
Innerhalb der DMK bezieht sich diese bislang primär auf die wiederkehrenden strukturellen Organisationsprinzipien diskreter Clusterbildung über verschiedene Größenordnungen hinweg.
Die Idee ist also weniger:
„exakte mathematische Selbstähnlichkeit aller Gleichungen“
sondern eher:
ähnliche dynamische Organisationsmuster auf unterschiedlichen emergenten Ebenen.
Beispielsweise:
- Cluster innerhalb von Clustern,
- Rotationsstrukturen,
- Dichtegradienten,
- dynamische Grenzflächen,
- und emergente Leerraumorganisation.
Damit diese Idee langfristig tragfähig wird, müsste die DMK diese Übergänge mathematisch wesentlich präziser formulieren, insbesondere:
- welche Freiheitsgrade fundamental sind,
- welche emergent entstehen,
- und welche Strukturen tatsächlich aus den Axiomen folgen.
Gruß Thomas