Wenn so etwas vor etwa 110 Jahren passiert wäre, würden wir dann heute noch Oberflächentemperaturen von 480-500°C vorfinden oder wären die noch höher?Der Sturz eines hypothetischen großen Mondes (D~3000-4000km) auf die Venus würde sehr viel Energie freisetzen (~100 A-Bomben pro m² !!) , wodurch die Mondmaterie+Venuskruste usw. komplett aufgescholzen werden könnte/würde. Die Abkühlungszeit ist entsrechend groß.
im Falle eines kugelsymetrischen Potentials und ohne Reibung, kann die Kugel, horizontalen Abwurf vorrausgesetzt maximal die genau gegenüberleigende Seite berühren.
So etwas hatte ich eigentlich auch schon erwartet, nur wollte ich es mir lieber noch mal von einem Fachmann bestätigen lassen.das Mondmaterial würde die ganze Oberfläche zig Kilometer hoch bedecken, evtl entsteht auch ein Krater. Wie heiß das ganz wäre, da müsste man genauer rechnen, ich schätze 1000-2000K. Und das, außer einer sich bildenden Packeis-ähnlichen dünnen "festen" Kruste, sicher über viele Jahrtausende.
das Toni addieren kann, davon gehe ich aus. Und einen simplen Dreisatz für das spezifische Gewicht traue ich ihm auch ohne irgendwelche Zweifel zu. Das er die Formel für das Volumen nach dem Radius umstellen kann, ebensoMasse und Durchmesser der Venus "danach" ... wahrscheinlich nur Kieselsteinchengrösse. Eine derartige Kollision dürfte keiner der beiden Körper überstehen.
... eigentlich erübrigen. - Sorry! -Masse und Durchmesser der Venus "danach" ... wahrscheinlich nur Kieselsteinchengrösse. Eine derartige Kollision dürfte keiner der beiden Körper überstehen.
Erstmal ein kleines Dankeschön für die Blümchen, MAC!das Toni addieren kann, davon gehe ich aus. Und einen simplen Dreisatz für das spezifische Gewicht traue ich ihm auch ohne irgendwelche Zweifel zu. Das er die Formel für das Volumen nach dem Radius umstellen kann, ebenso
Also das kann es doch wohl nicht gewesen sein?
Was auch immer die verschiedenen Beobachter gesehen haben, es war auf keinen Fall ein 3000 bis 4000 km großer Venus-Mond.
Und deshalb kann die Antwort ja eigentlich nur noch lauten: Das beobachtete Objekt war künstlichen Ursprungs!Was auch immer die verschiedenen Beobachter gesehen haben, es war auf keinen Fall ein 3000 bis 4000 km großer Venus-Mond.
eigenartig! Wenn man das, was nicht möglich ist, mit einiger Mühe benannt hat, kommt als nächster Gedanke das, was mit gigantischem Abstand das Unwahrscheinlichste ist. Hier sehe ich ganz klar den Wunsch als Vater des Gedankens! Nur, wenn Du so vorgehst, wirst Du mit größtmöglicher Sicherheit nichts brauchbares finden.Und deshalb kann die Antwort ja eigentlich nur noch lauten: Das beobachtete Objekt war künstlichen Ursprungs!![]()
ja, und die Mutter war die Fantasie eines Science-Fiction-Autors, der zu lange darüber nachgedacht hat, was es wohl im Weltall alles für ungewöhnliche Erklärungen geben könnte. - Mensch, MAC, das war doch alles mehr ironisch gemeint (Smileys beachten)!eigenartig! Wenn man das, was nicht möglich ist, mit einiger Mühe benannt hat, kommt als nächster Gedanke das, was mit gigantischem Abstand das Unwahrscheinlichste ist. Hier sehe ich ganz klar den Wunsch als Vater des Gedankens!
Prima Idee, MAC! Werde ich machen!Ich schlage daher ein, mit eigenen Mitteln durchführbares Vorgehen vor: Rausfinden wann (Datum, Uhrzeit) die einzelnen Beobachtungen genau waren, und mit Celestia nachschauen, ob zu diesen Zeiten andere Objekte in der Sichtlinie waren.
dies ist ein sehr interessanter Link, den ich bisher nur auf Englisch gesehen habe! Er enthält ja zum Teil genauere Angaben, als ich sie hier machen konnte.... hat die belgische Akademie der Wissenschaften 1887 die Sichtungen genauer untersucht und für etliche der Beobachtungen tatsächlich Sterne in der Sichtlinie identifiziert.
... lässt mich schon wieder an der Richtigkeit meiner (zugegebenermaßen stark beeinflussten) neuen Meinung zweifeln.Nachdem dieses Papier erschienen war, wurde nur noch eine einzige Beobachtung von einem Mann dokumentiert, der vorher schon Anstalten zur Suche nach dem Venussatelliten machte, ihn aber nicht aufspüren konnte: am 13. August 1892 berichtete E. E. Barnard von einem Objekt mit einem Siebtel Magnitude in der Nähe der Venus. Es gibt keinen Stern an der Stelle, die Barnard aufzeichnete, und Barnards Augenlicht war notorisch exzellent. Wir wissen immer noch nicht, was er gesehen hat. War es vielleicht ein Asteroid, der noch nicht in Karten verzeichnet ist? Oder war es eine kurzfristige Nova, die sonst zufälligerweise niemand gesehen hat?
Vor allem der Umstand, dass Herrn "Barnards Augenlicht notorisch exzellent war", ist schon wieder frisches Öl in meinem Getriebe.
1766 veröffentlichte Pater Hell, der Direktor der Wiener Sternwarte, die Ansicht, daß alle Beobachtungen des Objekts optische Täuschungen waren -- das Abbild der Venus sei so hell, daß es vom Augenhintergrund zurück in das Teleskop reflektiert wird und dann als kleineres Abbild zusätzlich zu sehen ist.