Die Thermal Interpretation der Quantenmechanik

A.Neumaier

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Classical Models for Quantum Light (A. Neumaier, pdf, Präsentation zu einer Vorlesung)
Classical Models for Quantum Light: In this lecture, a timeline is traced from Huygens' wave optics to the modern concept of light according to quantum electrodynamics. The lecture highlights the closeness of classical concepts and quantum concepts to a surprising extent. For example, it is shown that the modern quantum concept of a qubit was already known in 1852 in fully classical terms.
Classical Models for Quantum Light II: In this lecture, the results of the historical review given in my lecture ''Classical models for quantum light'' are utilized to reassess the meaning of observables and stochastic processes for the classical and quantum description of light. In particular we discuss the description of partially coherent, fluctuating light through classical stochastic Maxwell equations (with uncertainty in the initial conditions only), and look at a generalization that works for all quantum aspects of arbitrary quantum systems.
 

Bernhard

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Bernhard

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Nachdem sich die TI nun einer recht breiten Beliebtheit erfreut und auch einer längeren Überprüfung standhält, habe ich sie hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Interpretationen_der_Quantenmechanik#Thermische_Interpretation als Alternative, bzw. Erweiterung der VWI kurz vorgestellt.
Laut WP-Vorschriften wurden die Arbeiten zur TI noch nicht ausreichend von anderen Wissenschaftlern zitiert und begutachtet. Ich musste den Abschnitt also wieder löschen. Es bleibt aber ein Hinweis bei "Weitere Interpretationen". Der Einwand kann auf der Diskussionsseite des Artikels nachgelesen werden.
 

A.Neumaier

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Laut WP-Vorschriften wurden die Arbeiten zur TI noch nicht ausreichend von anderen Wissenschaftlern zitiert und begutachtet. Ich musste den Abschnitt also wieder löschen. Es bleibt aber ein Hinweis bei "Weitere Interpretationen".
Statt auf [77] bitte auf mein Buch
Arnold Neumaier, Coherent Quantum Physics, De Gruyter, 2019
und auf das Paper zu 100 Jare Born (mit Link zum Preprint) verweisen, und das Preprint [77] nur zusätzlich (weil frei verfügbar).
Der Einwand kann auf der Diskussionsseite des Artikels nachgelesen werden.
Und wo kann man den ursprünglich plazierten Text nachlesen?
als Alternative, bzw. Erweiterung der VWI kurz vorgestellt.
Die TI ist sicher keine Erweiterung der VWI, da sie mit einer Welt auskommt. Sie hat mit ihr aber gemeinsam, dass sich damit das Universum als Ganzes modellieren lässt und dass kein Kollaps vorausgesetzt wird.
 

Bernhard

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Statt auf [77] bitte auf mein Buch
Arnold Neumaier, Coherent Quantum Physics, De Gruyter, 2019
und auf das Paper zu 100 Jare Born (mit Link zum Preprint) verweisen, und das Preprint [77] nur zusätzlich (weil frei verfügbar).
Habe es geändert. Quelle mit Link hinzugefügt und die Literaturliste ergänzt.
Und wo kann man den ursprünglich plazierten Text nachlesen?
Jetzt nur noch in der Versionsgeschichte. Es ist/war der folgende Text:
Bei der thermischen Interpretation des österreichischen Mathematikers Arnold Neumaier wird wie bei der Viele-Welten-Interpretation die unitäre Dynamik von Quantensystemen bis hin zu makroskopischen Systemen als grundlegend betrachtet.<ref>A. Neumaier, ''Foundations of quantum physics I. A critique of the tradition'', 2019, {{arXiv|190210778v2}}</ref><ref name="thermal_interpretation">A. Neumaier, ''Foundations of quantum physics II. The thermal interpretation'', 2019, {{arXiv|190210779v2}}</ref> Die bornsche Interpretation und das von-Neumannsche Projektionspostulat gelten dort nur als praktische Näherungen. Es wird also postuliert, dass diese beiden Annahmen aus der unitären Dynamik mathematisch hergeleitet werden können. Es wird ferner angenommen, dass beide Annahmen mit Hilfe der Theorie der [[offenes Quantensystem|offenen Quantensysteme]] und der Dynamik des [[Dichteoperator]]s für Vielteilchensysteme mathematisch hergeleitet werden können.<ref>A. Neumaier, ''Quantum tomography explains quantum mechanics'', 2024, {{arXiv|211005294v5}}</ref>
 
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ralfkannenberg

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Hast Du die Argumente auf der Diskussionsseite gelesen?
Hallo Bernhard,

das habe ich oft genug gemacht. Einmal reicht es.

Da gibt man sich Mühe wie ein Idiot und investiert Stunde um Stunde - selbst ein kleiner Artikel kostet wenn man fast alles copy/pasten kann 2-3 Stunden, sammelt Quelle um Quelle, formattiert das Zeugs irgendwie, dass es von der Wikipedia auch akzeptiert wird, und dann passiert so etwas. - Ich habe damals auch letztlich völlig überflüssige und erneut zeitraubende Diskussionen mit irgendwelchen Bürokraten im Wiki-Sprech auf den Diskussionsseiten mitgemacht. - Nein danke !!

Aber das gehört hier nicht hin.


Freundliche Grüsse, Ralf
 

Bernhard

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Da gibt man sich Mühe wie ein Idiot und investiert Stunde um Stunde - selbst ein kleiner Artikel kostet wenn man fast alles copy/pasten kann 2-3 Stunden, sammelt Quelle um Quelle, formattiert das Zeugs irgendwie, dass es von der Wikipedia auch akzeptiert wird, und dann passiert so etwas. - Ich habe damals auch letztlich völlig überflüssige und erneut zeitraubende Diskussionen mit irgendwelchen Bürokraten im Wiki-Sprech auf den Diskussionsseiten mitgemacht. - Nein danke !!
Hallo Ralf, der kleine Abschnitt war ziemlich schnell ein- und auch wieder ausgetragen und bereits als "Testsonde" angelegt, weil ich die "Probleme" auch schon kenne. Ich finde es ok, dass es in der WP Regeln gibt, die offenbar einen gewissen "Wildwuchs" verhindern sollen und habe diesbezüglich etwas dazu gelernt :cool:
 
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Bernhard

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Ich habe damals auch letztlich völlig überflüssige und erneut zeitraubende Diskussionen mit irgendwelchen Bürokraten im Wiki-Sprech auf den Diskussionsseiten mitgemacht. - Nein danke !!
Hallo Ralf, ich möchte nicht respektlos sein und gebe deshalb noch eine Erklärung. Man darf die Sache eben nicht persönlich nehmen und muss Bedarf vielmehr sachlich bestimmt argumentieren.

Bei der WP-Redaktion Physik ist ein emeritierter Kernphysiker dabei (https://de.wikipedia.org/wiki/Jörn_Bleck-Neuhaus) , der ein ausgesprochener Freund der kopenhagener Interpretation ist. Dementsprechend gute Argumente müssen bei den Interpretationen der QM genannt werden, um erfolgreich jenseits von Kopenhagen beitragen zu können. Mittlerweile weiß der Teilnehmer Bleckneuhaus aber, dass mit Kopenhagen nicht automatisch alle Fragen zur QM sofort beantwortet sind. Als "stur" habe ich die Redaktion dort noch nicht erlebt. Dafür aber vorsichtig, was ja angesichts der Anonymität im www leicht verständlich ist.
 

Jakito

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Die TI hat eine Sichtweise, die mit “spukhafter Fernwirkung“ umgehen kann. So wird ein verschränktes Paar Elektronen als räumlich entsprechend ausgedehnt betrachtet. Mit Dekohärenz oder “Messung“ bricht dann diese räumliche Ausdehnung wieder zusammen.

Zu Diskussionen kommt es dann bei der Modellierung von Messungen, insbesondere weil bei der Sichtweise der TI Schrödinger-Bild und Heisenberg-Bild irgendwie auseinander zu laufen scheinen. Ursprünglich wunderte ich mich noch, wieso die TI nicht „einfach“ konsequent im Ehrenfest-Bild bleibt. Inzwischen habe ich aber verstanden, dass man trotz TI in der Lage sein muss, die Modellierung in den verschiedenen Bildern zu verstehen.
 

TomS

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@Jakito

Was meinst du damit, dass "Schrödinger-Bild und Heisenberg-Bild irgendwie auseinander zu laufen scheinen"?

Dir unitäre Transformation zwischen beiden entspricht grob der Betrachtung des inertialen vs. des mitbewegten Systems in der klassischen Mechanik. Und Matrixelemente bzw. Korrelationsfunktionen sind ohnehin invariant.

Und "mit der Messung bricht … diese räumliche Ausdehnung … zusammen" kann nur insofern zutreffen, als die Poincare-Invarianz der Theorie nicht verletzt wird.
 

Jakito

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Bei Wikipedia ist ja eine bisher fehlende Rezeption der TI vermutet worden:
Bevor dieser Interpretation hier auf gleicher Stufe mit Kopenhagen, Consistent-Histories, Everett usw behandelt, sollte sie auch nachweisbar eine entsprechende Rezeption erfahren haben (d.h., über Jahre immer wieder von verschiedenen Wissenschaftlern referenziert worden sein). So (ohne peer-review und ohne Rezeption) ist nicht einmal unabhängig bestätigt, dass sie als konsistent angesehen wird, noch dass es sich um eine eigenständige Interpretation und nicht um eine Variante der schon beschriebenen handelt.
Es hat aber durchaus eine Rezeption gegeben, nicht nur bei mir. Deshalb ist meine obige Antwort nicht falsch, selbst wenn A. Neumaier es anders sehen sollte. Es ist die Antwort auf Basis der Rezeption der TI durch einen spezifischen Forscher: mich! 😀
 

Jakito

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Was meinst du damit, dass "Schrödinger-Bild und Heisenberg-Bild irgendwie auseinander zu laufen scheinen"?
Was als lokal erscheint, und was als nicht-lokal, scheint irgendwie verschieden zu sein. Aufgrund der Sichtweise der TI auf „spukhafte Fernwirkung“ entsteht dann erstmal ein klein wenig Verwirrung. Die würde sich vermutlich wieder auflösen, wenn man sich die Zeit nehmen würde, ein paar typische Beispiele in den verschiedenen Bildern etwas gründlicher anzuschauen.
 

Jakito

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Und "mit der Messung bricht … diese räumliche Ausdehnung … zusammen" kann nur insofern zutreffen, als die Poincare-Invarianz der Theorie nicht verletzt wird.
Ich hätte es wohl vorsichtiger formulieren sollen, z.B: „mit … verschwindet diese räumliche Ausdehnung dann wieder“.
 

Sebastian Hauk

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Die TI hat eine Sichtweise, die mit “spukhafter Fernwirkung“ umgehen kann. So wird ein verschränktes Paar Elektronen als räumlich entsprechend ausgedehnt betrachtet. Mit Dekohärenz oder “Messung“ bricht dann diese räumliche Ausdehnung wieder zusammen.
Nur soll diese räumliche Ausdehnung laut Quantenphysik sehr groß sein. Lichtjahre stellen hier kein Problem dar.
 

Jakito

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Nur soll diese räumliche Ausdehnung laut Quantenphysik sehr groß sein. Lichtjahre stellen hier kein Problem dar.
Prinzipiell ja, aber praktisch sollten wir es lieber bei der Ausdehnung unseres Sonnensystems belassen. Die Verschränkung soll ja auch wirklich praktisch noch da sein, und nicht nur in einem unrealistischen theoretischen Model.

In „dem anderen Thread“ hatten A. Neumaier und ich „kurz“ über Verschränkung bei gemischten Zuständen, d.h. insbesondere bei endlicher Temperatur, diskutiert. Dort liegt auch die Antwort, wieso Verschränkung tatsächlich wieder verschwindet, auch ohne einen postulierten Kollaps.
 
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