galileo2609
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Vergiss das Bremsen nicht! Die GDL wird das nämlich erst frühestens ab Mittwoch für dich besorgen.Jetzt muss ich erstmal ausrechnen wie schnell ich mit 1g Antrieb morgen früh auf arbeit wäre![]()
Grüsse galileo2609
Vergiss das Bremsen nicht! Die GDL wird das nämlich erst frühestens ab Mittwoch für dich besorgen.Jetzt muss ich erstmal ausrechnen wie schnell ich mit 1g Antrieb morgen früh auf arbeit wäre![]()
Nichtrelativistisch (so wie du es mal haben wolltest) geht das durchaus.gcorp schrieb:in SRMeisters Eingangspost hatte mir das Beenden der Beschleunigung irgendwo unterhalb der Lichtgeschwindigkeit gefehlt. Wenn ich einfach mal 5 Jahre beschleunige, wäre ich schneller als Lichtgeschwindigkeit, was nicht geht.
Dann ist die bereits erwähnte Gleichung 12.8 im verlinkten Freund, das was du suchst. Mit der kannst du die Wegstrecken der Beschleunigungsphasen bestimmen. Danach die "geradlinig gleichförmige" dazuaddieren und fertig.gcorp schrieb:Die Zeit, die vergeht, wollte ich der Einfachheit halber von dem "ruhenden" Beobachter auf der Erde messen lassen, in der Hoffnung, eine relativistische Berechnung zu umgehen.
Hi galileo,Und 1 g als Beschleunigung genauso.![]()
Die ganze Sache ohne Relativitätstheorie:
s= 2 * sh | sh= halbe Strecke in halber Zeit
a= 20m/s² | 2 fache Erdbeschleunigung
t= 25a = 788,4 *10^6
Wenn ich diese Vorgaben in Gleichung (12.13) aus Aragorns Buch-Link (Freund) einsetze, komme ich bei der relativistischen Rechnung auf s = 3.3e22 Lichtjahre.
Hi Julian,Wenn er noch weitere 25 Jahre bremsen will, macht das 3,422*10^22Lichtjahre.
20 m/s^2 ist in der Tat ein eher unüblicher Wert50 Jahre bei doppeltem Erdengewicht, ob man da wirklich so alt wird?
Hallo Julian,v/Wurzel(1-v2/c²)=g*t
Das schon, aber dort werden die Protonen auch nicht mit "schlappen" 10m/s^2 beschleunigt! Die genaue Zahl kenne ich jetzt zwar auch nicht, aber Du könntest das mit der Angabe von 30 Minuten ja einfach mal ausrechnenIn Wirklichkeit soll der Vorgang aber höchstens eine halbe Stunde dauern!
Hallo Julian,
diese Formel ist so nicht ganz richtig. Schau zur Kontrolle einfach hier nach (Wikipedia).
Das schon, aber dort werden die Protonen auch nicht mit "schlappen" 10m/s^2 beschleunigt! Die genaue Zahl kenne ich jetzt zwar auch nicht, aber Du könntest das mit der Angabe von 30 Minuten ja einfach mal ausrechnen.
Protonen kann man auch deswegen wesentlich stärker beschleunigen, weil die im Vergleich zu einem Raumschiff praktisch nichts wiegen (F=m*a).
Gruß
Das hatte ich in der Eile übersehen. Sorry.v/wurzel(1-v²/c²)=g*t
Und jetzt nach v aufgelöst ergibt:
v=g*t/wurzel(1+g²*t²/c²)
Ich sehe da momentan keine Verbindung zwischen den Protonen vom LHC und dem RaumschiffMit Protonen kann man es ja machen, aber keine uns bekannte Lebensform würde eine derartige Beschleunigung überstehen.
Ich sehe da momentan keine Verbindung zwischen den Protonen vom LHC und dem Raumschiff.
Hintergrund meiner Frage: Ich vermute mal, dass es weit mehr als 300.000km/s sein müssten, da das Raumschiff sonst nicht jeden beliebigen Punkt im sichtbaren Universum anfliegen könnte, wie irgendwo weiter oben mal ausgerechnet wurde. Aber ich dachte, nichts kann schneller sein als das Licht?!? Was genau verstehe ich nicht?
Es wäre nie mehr als 300'000 km/s. Aber da bei hohen Relativgeschwindigkeiten nahe der Lichtgeschwindigkeiten die Zeit "dilatiert" (verlangsamt) wird, würde ein Astronaut im Raumschiff das ganze sichtbare Universum in seiner eigenen Lebenszeit durchfliegen können. Diese Lebenszeit ist so stark gedehnt, dass in der gleichen Zeit auf der Erde Jahrmilliarden vergehen würden. Das heisst, ein konstant mit 1 Ge beschleunigendes Raumschiff kann zwar in 15 Jahren "Bordzeit" die Andromeda-Galaxie erreichen. Da es aber nie schneller als 300000 km/s fliegt, vergehen in diesen "15 Jahren" auf der Erde (ein wenig mehr als) 2.5 Mio Jahre (eben die Entfernung von Andromeda in Lichtjahren).