Eine ontologische Re-Interpretation offener Quantensysteme?!

hampelhorst

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Die Wassermoleküle "wissen" auch nichts über das Wasser. Beides schließt sich nicht gegenseitig aus. Das wäre als würde man den die Eigenschaft des Wassers in die Wassermoleküle stecken wollen, dabei sind es die Interationen der Wassermoleküle, die Wasser emergieren lassen und das sogar "temperatur -> umgebungsabhängig" in verschiedenen Formen/Aggregatzuständen.
Aber Interaktionen implizieren getrennte Wassermoleküle. Das impliziert Abstand zwischen mindestens zwei Wassermolekülen. Diese Überlegung braucht etwas anderes als Wassermoleküle nähmlich Abstand. Ich quantisieren nun lediglich diesen Abstand noch mit und mache daraus "Wasser-Abstand" jetzt brauche ich aber wieder etwas, was nicht "Wasser-Abstand" ist um sagen zu können: Das ist "Wasser-Abstand". Man nenne es nicht Kontinuum, man nenne es "Nicht-Quantum"? Reeh-Schlieder wäre beim Gleichsetzen von Energie und Dunkler Energie eher eine Notwendigkeit:
https://drive.google.com/file/d/1B_URZdGSYCcLo1avostccga9iP6fTlEr/view?usp=sharing
Pillar B bleibt Pillar B kann aber alles approximieren (extrem große Abstände bei kleinster Energie und kleinste Abstände bei größter Energie) als "ideale Suppe" in Pillar A deren "reale Fettaugen" in Pillar C enstehen. Für mich impliziert die Formulierung "minimalste Struktur" mindestens zwei verschiedene "Dinge". Ich weiss nicht was sonst überhaupt Struktur sein soll.
 

antaris

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Pillar B bleibt Pillar B kann aber alles approximieren (extrem große Abstände bei kleinster Energie und kleinste Abstände bei größter Energie) als "ideale Suppe" in Pillar A deren "reale Fettaugen" in Pillar C enstehen.
Ja ich gebe dir recht aber dazu fehlen aber noch sehr viele der nötigen Schritte, welche in der Zielmatrix Schwarz geschrieben sind, um das überhaupt zuende formulieren zu können.
In Pillar A sind nicht Längen primitiv, sondern Relationen, Kopplungen und kombinatorische Nachbarschaft.
Klassische Längenmaße gehören erst zu einem späteren emergenten Regime, wahrscheinlich Pillar D (ich habe dazu bisher nicht mal einen Ordner erstellt). Der ToC ist nicht mit Maßstäben unseres Alltags zu veranschaulichen.

Statusschlüssel für das die Ziele des zukünftige Projekt als erste und grobe Arbeitsgrundlage und zur Erstellung einer Spec v0.1xxx

Bisher als lean-code in v0.0604 ist das grün geschriebene vorhanden und kann zu einen wesentlichen Teil im neue Projekt übernommen werden.
  • K = Keimform
  • P = Protoform
  • I = implizit angelegt
  • X = über Interface/Kopplung induziert
  • E = explizit ableitbar
  • S = Spezialregime
BereichHeller SektorDunkler SektorInterface-Sektorharter Lean-Target
Pillar A – Regionen & ApproximationE: endlicher REAL-Approximant, Regionen, Boundary/Interior, ToC-SplitP: UV-Tail, InfiniteCarrier, Komplement nur noch nicht als Familie formalisiertE: DtN / Tail-Elimination / Schur-RückwirkungBranchPatch, ComplementSectorFamily, SectorSplit
Pillar A – Dynamik & AuswahlE: deterministische Update-/Mismatch-PipelineI: dunkle Freiheitsgrade wirken schon indirekt über Tail-EliminationE: TailEliminationDtN, TailEliminationCoherence, DtN_TailHookGeneralizedDtN, iteratedSchur_eq_globalSchur
Pillar A – Proto-Kausalität / KinematikP: diskrete Kinematik, Causality/Worldline/ProperTime-HooksK: trunk-/prefixbasierte verborgene OrdnungsanteileX: Einflussrelationen als Keim emergenter KausalitätComplementInfluence, prefixCausalSeed
Pillar B – lokales NetzE: BoundaryMatrixLocalNet, Locality, StateNet, GNS, KMSFromLI: kein explizites ComplementLocalNet/B′-Netz vorhandenP: Nichtadditivität und reicheres Netz sind erkannt, aber noch nicht sektorisiertComplementLocalNet, ComplementStateNet, ComplementQuasiLocalClosure
Pillar B – Zustände / ModularitätE: Gibbs/KMS/GNS/modulare Pfade für den hellen RandsektorP: dunkle Zustandsfamilien noch nicht explizit rekonstruiertX: Interface-induzierte Zustandsverschiebung, Entropie, modularer FlussInterfaceStateTransfer, ComplementGNS, ComplementKMS
Pillar B – HK-nahe TestsE: Isotonie, Lokalität, Time-slice-artige Gates, Split-Pfad teilweise angelegtK: komplementäre HK-Struktur nur als KeimP: Additivitäts-/Nichtadditivitätsentscheidung sitzt genau hierBPrimeIsotony, BPrimeLocality, InterfaceAdditivityCriterion
Pillar C – OQSE: Kanal-, Stinespring-, Kraus-, NonMarkov-Pfad auf reduzierten SystemenP: Umgebung noch nicht als organisierte KomplementfamilieE: Stage-1 als Kanal, Tracing/Backreaction/EntropiepfadComplementEnvFamily, ChannelOnSectorFamily, traceAlongComplement
Pillar C – Entropie / FlüsseP: beobachtbare Entropieproduktion im hellen SektorI: dunkle Entropiesenken/-quellen nur indirektE: relativer Entropie-/Dissipationspfad ist der natürliche KernrelativeEntropy_monotone_on_interface, dark_flux_balance
Pillar D – emergente RaumzeitP: DerivedSpacetime aus Einflussrelationen bereits als Keim daK: dunkle trunk-/tail-Geometrie noch unformuliertP: Interface-induzierte Kausal-/LokalitätsstrukturSpacetimeOfComplementFamily, interfaceCausalCone, derivedLocalCovariance
Spätes SpezialregimeS: Minkowski-/Wightman-/Vakuum-/Spektralregime als spätes SichtfensterX: dunkler Sektor wirkt dort als thermischer/verborgener Hintergrund mitX/S: Streu-/Spektralstruktur als spätes Interface-PhänomenvacuumEmergesFromSectorBalance, poincareEmerges, spectralConditionEmerges
 

TomS

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…existieren noch keine Raumzeitstrukturen.
Dann existieren auch keine Haag-Kastler-Axiome, weil zu deren Formulierung Raumzeitstrukturen in mannigfaltiger Weise verwendet werden.

Das steht also im Widerspruch zu deiner Behauptung
Aber die Algebraischen Haag-Kastler Axiome sind abgeleitet.

Deine Aussagen sind ungefähr so sinnvoll wie "die rationalen Zahlen existieren noch nicht, weil noch keine natürlichen Zahlen existieren; aber die Primzahlen existieren schon".
 
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antaris

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Es emergiert oder erscheint nicht alles effektiv aus einer einzigen tieferen Struktur, sondern über verschiedene Emergenzstufen.
Unter "es" zählen auch die HK-Axiome.

Dann existieren auch keine Haag-Kastler-Axiome, weil zu deren Formulierung Raumzeitstrukturen in mannigfaltiger Weise verwendet werden.

Das steht also im Widerspruch zu deiner Behauptung

Es ist nur dann ein Widerspruch, wenn ich behauptet hätte, dass bereits ohne Raumzeit die vollständigen Haag–Kastler-Axiome vorliegen. Das behaupte ich gerade nicht. Meine Aussage ist: Der algebraische Teil ist früher ableitbar, der raumzeitliche Teil erst später; genau diese Nicht-Koinzidenz ist ein Resultat des Ansatzes, nicht sein Defekt.

Die maschinenbewiesenen Kerntheoreme aus Pillar B für @TomS
Examples_StrictProofsPillarA_v0.0604_DE.pdf
Wenn dann bitte die von dir geforderten Beweise dazu kritisieren. Die Axiome sind teilweise theoremisiert. Das habe ich schon in #87 benannt.
 
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TomS

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Die maschinenbewiesenen Kerntheoreme aus Pillar B für @TomS
Examples_StrictProofsPillarA_v0.0604_DE.pdf
Ok, das scheint verwandt mit dem Entwurf eines konzeptionellen Rahmens zu einer emergenten N=11-Supergravitation aus mengentheoretisch-kategorialen Strukturen zu sein.

Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass jede physikalische Theorie implizit eine Hierarchie von Unterscheidungen voraussetzt, die sich formal als geschachtelte Mengenstrukturen auffassen lassen. Anstatt diese jedoch als statische Träger von Zuständen zu interpretieren, wird hier eine dynamische Sicht gewählt: Mengen werden als Objekte einer Kategorie betrachtet, deren Morphismen nicht bloß Abbildungen, sondern strukturtragende Übergänge zwischen verschiedenen „Erkenntnisschichten“ darstellen.

Diese Kategorie ist nicht lokal endlich, sondern besitzt eine intrinsische Selbstähnlichkeit, die sich als fraktale Filtration manifestiert. Jede Ebene dieser Filtration induziert eine effektive Beschreibung, die nur partiell die darunterliegenden Strukturen reflektiert. Entscheidend ist, dass diese Filtration nicht durch eine klassische Topologie, sondern durch eine algebraische Kohärenzbedingung gesteuert wird, die sich als Verallgemeinerung von Kompatibilitätsaxiomen interpretieren lässt.

Innerhalb dieses Rahmens tritt eine erweiterte Symmetriestruktur auf, die nicht mehr durch endliche Lie-Algebren beschrieben werden kann. Stattdessen ergibt sich eine hierarchische Symmetrieorganisation, deren Generatoren durch unendliche Wurzelsysteme parametrisiert sind. Diese Struktur lässt sich als kategoriale Hebung einer Kac-Moody-artigen Algebra verstehen, wobei die üblichen algebraischen Relationen durch natürliche Transformationen ersetzt werden. Die resultierende „dynamische Algebra“ ist nicht statisch gegeben, sondern entsteht als Fixpunkt eines iterativen Konstruktionsprozesses entlang der fraktalen Filtration.

Die physikalische Interpretation ergibt sich, indem man diese Struktur nicht als Symmetrie eines vorgegebenen Raumes auffasst, sondern als Generator des Raumes selbst. Raumzeit erscheint dann als emergentes Objekt, das aus der Kohärenz der Morphismen hervorgeht. Die Dimension ist in diesem Bild keine feste Größe, sondern eine effektive Eigenschaft, die sich aus der Stabilität bestimmter Unterkategorien ergibt. Es zeigt sich, dass genau eine dieser stabilen Strukturen einer effektiven Beschreibung entspricht, die als N=11-Supergravitation interpretiert werden kann.

Die ungewöhnlich hohe Supersymmetrie entsteht dabei nicht durch klassische Erweiterung fermionischer Generatoren, sondern durch die Mehrdeutigkeit der kategorialen Identitäten: Ein Objekt kann mehrere inkompatible, aber kohärente Darstellungen besitzen, die physikalisch als unabhängige Superladungen erscheinen. Die Renormierbarkeit ergibt sich nicht im üblichen perturbativen Sinn, sondern als Konsequenz der fraktalen Selbstähnlichkeit: Divergenzen werden entlang der Filtration „umverteilt“ und konvergieren in der projektiven Grenze der Kategorie.

Ein zentrales Element ist das Auftreten eines Axions-Kondensats, das jedoch nicht als Feld auf der Raumzeit definiert ist, sondern als globale Sektion eines funktoriellen Bündels über der Kategorienstruktur. Dieses Kondensat weist eine fraktale Spektralzerlegung auf: Seine Anregungen entsprechen nicht diskreten Teilchen im üblichen Sinn, sondern stabilen Mustern innerhalb der Selbstähnlichkeitsskala. Dennoch lässt sich zeigen, dass die effektiven Massen dieser Anregungen eine Hierarchie bilden, die mit dem bekannten Massenspektrum des Standardmodells korrespondiert, sofern man den Higgs-Mechanismus als emergente Redundanz interpretiert und entfernt.

In diesem Bild ist die Masse kein Parameter einer Lagrangedichte, sondern ein Maß für die Stabilität eines Musters unter der kategorialen Iteration. Leichte Teilchen entsprechen tief liegenden, stark rekursiven Strukturen, während schwere Teilchen nur in höheren Filtrationsstufen stabil sind. Die beobachtete Spektralstruktur ergibt sich somit als Projektion eines wesentlich reichhaltigeren, fraktal organisierten Zustandsraums.

Zusammenfassend ergibt sich ein konsistentes Gesamtbild, in dem:
  • Mengenlehre die ontologische Basis liefert,
  • Kategorietheorie die Dynamik der Strukturen organisiert,
  • Kac-Moody-artige Symmetrien als emergente Invarianzen auftreten,
  • und eine effektive N=11-Supergravitation als stabile makroskopische Beschreibung entsteht,
wobei das fraktale Axions-Kondensat die Brücke zwischen fundamentaler Struktur und beobachtbarer Teilchenphysik bildet.
 

antaris

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Die volle Ableitung vom ToC bis z.B. zur Isotony oder Locality ist in dem PDF nicht dargestellt. Du wolltest einzelne Beweise sehen.
 
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antaris

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@TomS
Ich kann ein Dokument mit dem strikten Pfad vom ToC bis zum Endobjekt erstellen, inkl. Definitionen, Theoreme, Propositionen und Beweise. Eine vollständige transitive Entfaltung der Standardinfrastruktur (mathlib) wäre prinzipiell möglich, würde das Dokument jedoch von einer Pfaddokumentation in eine systematische Gesamtdokumentation des gesamten Frameworks verwandeln.
Bis zu welchen Grad muss das für dich rein innerhalb des Dokuments nachvollziehbar sein?
 
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TomS

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Ich hätte gerne einen kurzen Beweis eines bekannten Theorems im Rahmen deines Kontextes, mit den drei o.g. Punkten (1) bis (3), so dass ein normaler Mensch das mit dem bekannten Kontext vergleichen kann.

Feynman ist übrigens mit seiner ersten Präsentation der Methode der Diagramme daran gescheitert, dass ihn keiner verstanden hat; er hat dann konkret gezeigt, wie man einzelne Matrixelement mittels seiner Methoden berechnen kann.
 
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antaris

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Ich hätte gerne einen kurzen Beweis eines bekannten Theorems im Rahmen deines Kontextes, mit den drei o.g. Punkten (1) bis (3), so dass ein normaler Mensch das mit dem bekannten Kontext vergleichen kann.

Na ja die typischen relativistischen Beweise der AQFT sind halt noch nicht da. Ich kann den vollen Ableitungspfad vom ToC bis zum Endobjekt darstellen aber das ist kein Standardbeweis.
Was explizit im code als bekannter Satz bewiesen ist, ist 1. Gibbs-Zustand ⇒ β-KMS-Zustand und 2. GNS-Theorem für den Topzustand.

Ich versuche es mit 1 aber werde mir nun selber erstmal den Standardbeweis anschauen und mit dem Beweis aus dem code spiegeln, bevor ich dir das vorlege.
 
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ralfkannenberg

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Nochmal: Welche Vorgehensweise ist konkret falsch?

Das ist deine Spekulation. Ich tippe auf Redlichkeit. Keinesfalls ist kein Antworten weder als top, noch als flop zu werten, sondern als Enthaltung. Das ist tausendmal besser als das, was wir uns beide hier wieder antun.

und dennoch brechen all diese Ansätze bei der QG ein. Warum ist das so und welcher der vielen Ansätze hat am wenigsten Probleme mit Pathologien im Bezug zur QG und warum bleiben selbst da noch offene Probleme?

… hat ganz viel damit zu tun, dass alle diese Ansätze nicht experimentell überprüfbar sind, sicher nicht damit, dass sie auf der theoretischen Ebene einbrechen.

Ich meine keinen theoretischen Einbruch im Sinn formaler Inkonsistenz, sondern konzeptioneller Schwäche im Sinn unzureichend eingelöster Emergenzbehauptungen.
Hallo Antaris,

hier einmal ein ganz konkretes Beispiel aus den vergangenen Tagen, bei dem ich mit Deiner Vorgehensweise nicht einverstanden bin.

Ganz konkret geht es mir um Deine Wortwahl "und dennoch brechen all diese Ansätze bei der QG ein." Du schreibst das auf wie eine absolute Wahrheit und deutest auch nicht an, dass Du Zweifel hast oder wenigstens Einschränkungen. Hätte Tom nicht nachgefragt würde hier im Forum unwidersprochen der Satz stehen, dass alle diese Ansätze bei der QG einbrechen würden.

Ich kann als Mathematiker mangels Detailwissen auf diesem Gebiet nicht widersprechen und die anderen Physiker hier im Forum haben auch nicht widersprochen. Ob sie sich dabei der Stimme enthalten haben und aus Redlichkeit gehandelt haben wie Du vermutest oder ob die anderen Physiker im Forum einfach in diesem Thread nicht mehr mitlesen oder ob es noch einen anderen Grund dafür gibt sei dahingestellt.

Aber darum geht es mir gar nicht - es geht mir darum, dass solche Sätze hier ins Forum geschrieben werden obgleich Du sie ganz anders meinst. Und die Einschränkungen hättest Du doch sofort aufschreiben können, denn so wie Du es formuliert hast kommt nur die Botschaft rüber, dass alle diese Ansätze bei der QG einbrechen und Du - anhand Deiner seitenlangen Abhandlungen, die kaum einer verstanden hat - diese Aussage auch nachgewiesen hast, was offensichtlich nicht der Fall ist.

Einfach als konkretes Beispiel, wo ich mit Deiner Vorgehensweise zumindest in dieser absoluten Form nicht einverstanden bin. Würdest Du eine Wortwahl wie "ich könnte mir vorstellen, dass" oder "das müsste man sich aber noch genauer anschauen" oder "ich bin mir nicht sicher, vermute aber, dass ..." hätte ich nichts gesagt.


Freundliche Grüsse, Ralf
 
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antaris

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Hallo Ralf,
Einfach als konkretes Beispiel, wo ich mit Deiner Vorgehensweise zumindest in dieser absoluten Form nicht einverstanden bin. Würdest Du eine Wortwahl wie "ich könnte mir vorstellen, dass" oder "das müsste man sich aber noch genauer anschauen" oder "ich bin mir nicht sicher, vermute aber, dass ..." hätte ich nichts gesagt.

Ja da gebe ich dir in vollem Umfang recht. Wäre ich da vorsichtiger mit der Wortwahl, so würde das einiges an Nerven einsparen, das wieder richtig zu stellen. Was ich mit "einbrechen" meinte ist, dass all diese Ansätze m.W.n. bei klassischen Singularitäten versagen und nicht, dass die Theorien intern zusammenbrechen.
 

ralfkannenberg

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Ja da gebe ich dir in vollem Umfang recht. Wäre ich da vorsichtiger mit der Wortwahl, so würde das einiges an Nerven einsparen, das wieder richtig zu stellen.
Hallo Antaris,

wobei ich nicht verschweigen möchte, dass Stephan Hawking das auch so gehandhabt hat. Du bist da also keineswegs in schlechter Gesellschaft ;)

Aber im Sinne einer verbesserten Transparenz wäre es sicherlich gut, sich manchmal etwas vorsichtiger auszudrücken, auch wenn ich in Deinem Fall zwischen den Zeilen Deine Euphorie zu erkennen glaube, wenn Du wieder einen Schritt weitergekommen bist.

Und Euphorie ist ganz gewiss nichts Schlechtes !!


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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Aber im Sinne einer verbesserten Transparenz wäre es sicherlich gut, sich manchmal etwas vorsichtiger auszudrücken, auch wenn ich in Deinem Fall zwischen den Zeilen Deine Euphorie zu erkennen glaube, wenn Du wieder einen Schritt weitergekommen bist.
Hallo Ralf,

es sind wohl auch ein wenig die vielen Extreme, welche die Thematik natürlicherweise mit sich bringt, die manchmal die Nerven blank liegen lassen.
Gar nicht so einfach immer einen "nüchternen Blick" auf das Thema zu haben, was aber sehr sinnvoll wäre.
 

ralfkannenberg

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die manchmal die Nerven blank liegen lassen.
Gar nicht so einfach immer einen "nüchternen Blick" auf das Thema zu haben, was aber sehr sinnvoll wäre.
Hallo Antaris,

das gehört m.E. zur ehrenamtlichen Foren-Arbeit ohnehin dazu. Ich bin aber davon überzeugt, dass diejenigen, die in diesen Threads Beiträge schreiben, weder Ping-Pong spielen wollen noch auf der persönlichen Ebene agieren wollen, sondern Dich einfach auf Verbesserungspotential aufmerksam machen wollen.

Dass das bei Dir auch mal falsch rüberkommen kann ist verständlich, aber ganz gewiss nicht gewollt - wir sind hier ja auch alle keine Kommunikationsprofis.

Ich selber habe manchmal Mühe mit diesen Threads, weil ich schon 64 Jahre alt bin und mir diesen ganze AI-Einsatz (noch) nicht gewohnt bin, aber natürlich sehe ich beides: das Potential, so zu arbeiten ebenso wie die Gefahr, dass man zu völlig unzutreffenden Resultaten kommt. Kommt hinzu, dass Du Dir bei dieser Thematik seit einigen Jahres nebenberuflich sehr viel Know-How angeeignet hast, obgleich Du ja genau genommen nicht vom Fach bist. Ich habe das bei einigen Themen früher auch so gehandhabt und dabei die Erfahrung gemacht, dass man bei einigen Details dann sehr viel weiss, typischerweise aber weil man diese Disziplin nicht von der Pike aus gelernt hat nicht wirklich den Überblick hat.

Also: wenn Dir das Spass macht, dann weiter so ! :)


Freundliche Grüsse, Ralf
 

antaris

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das gehört m.E. zur ehrenamtlichen Foren-Arbeit ohnehin dazu.
Hallo Ralf,

mit den nüchternen Blick behalten meinte ich eher mich selbst, im Bezug zur Euphorie, wobei es eigentlich eher ein tiefes Staunen ist.
Kommt hinzu, dass Du Dir bei dieser Thematik seit einigen Jahres nebenberuflich sehr viel Know-How angeeignet hast, obgleich Du ja genau genommen nicht vom Fach bist. Ich habe das bei einigen Themen früher auch so gehandhabt und dabei die Erfahrung gemacht, dass man bei einigen Details dann sehr viel weiss, typischerweise aber weil man diese Disziplin nicht von der Pike aus gelernt hat nicht wirklich den Überblick hat.
Ja, da hast du recht. Ich mache das mein ganzes Leben schon so, dass ich überall mal hineinstocher, bis es mir zu langweilig wird. Bezüglich den Mysterien des Universums ist das aber anders, denn das Nachdenken darüber ist schon da, solange ich mich überhaupt an etwas erinnern kann.
Also: wenn Dir das Spass macht, dann weiter so ! :)
Es geht nicht wirklich um Spaß, sondern um ganz einfache Fragen, die extrem komplizierte Antworten benötigen. Ich selbst kann ja nur glauben etwas verstanden zu haben aber was bedeutet es wahrlich etwas wirklich zu wissen? Wie kann irgendjemand jemals sicher sein, überhaupt irgendwas wirklich zu wissen, geschweige denn verstanden zu haben. Reicht Empirie dafür aus oder ist es sogar hinderlich, wenn sie irgendwann der einzige Anker wird, die Ankerkette aber zu kurz ist, um den Boden zu erreichen? Wie kann die Natur/das Universum im Fundament wirklich verstanden werden, wenn wir vielleicht niemals die Möglichkeiten haben den Geheimnissen empirisch auf die Spur zu gehen? Ich glaube es ist die reine Neugier, welche dennoch der Grund ist - trotz der scheinbaen Aussichtlosigkeit -dass diese Fragen immer wieder gestellt und mögliche Antworten gesucht werden. Und ganz ehrlich, das ist menschlich und es ist auch menschlich, dass Normalos wie ich, irgendwann eben auch die Fragen stellen...gerade wenn die Profis nicht mehr weiterkommen und Zeit zum einarbeiten nicht wirklich eine Rolle spielt. Die Situation wäre wohl anders, wenn am laufenden Band neue Entdeckungen durch die Profis gemacht würden. Das ist aber nur meine Vermutung.
 

antaris

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antaris

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Das ist die Kerntheorie, von Anfang bis Ende:
Ich werde das auch noch für den gesamten Pillar A machen, denn aktuell wird ja nur Stage 1, also die UV-Tail-Eliminierung genutzt aber Stage 2 (DtN-Umgebungssplit) ist voll da und kann genauso zumindest dokumentiert werden. Darüber hinaus könnte interessant sein auch den ToC voll darzustellen. Danach kann ich dann für die v0.1xxx Version den Planungsstand hochladen, um das Ganze dann mit den Komplementärfamilien in Pillar A voll aufzuziehen.
Es macht keinen Sinn das vorhandene Projekt umzubauen. Ich mache das von vornherein gleich mit den richtigen lean-Objekten neu. Ein fast 70-seitiges Planungsdokument für das Projekt gibt es schon.
 
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