OK – dann mach ich mal einen Anfang.
Habe versucht, micht etwas in die Materie zu vertiefen und hoffe, es nun etwas klarer formulieren zu können.
Interessant zu analysieren bei den Teilchen erscheint mir deren Spin. Wenn ich es richtig einordne, sind Teilchen mit halbem Spin solche, welche herkömmliche Materie bilden. Es gibt aber auch Teilchen mit Spin 1, welche auch massehaltig sein können, aber nicht herkommlich Materie bilden (da sie ja nicht einen halben Spin haben).
Wenn ich es richtig verstehe, sind die Fragen, um die sich Deine Überlegungen drehen die folgenden: Können Teilchen mich halbzahligem Spin aus solchen mit ganzzahligem entstehen und wenn ja, wie kann ein solcher Prozess vor sich gehen? Wie ist es möglich, dass aus masselosen Teilchen solche mit Masse entstehen?
Diesbezüglich stelle ich die folgenden Thesen auf:
1. Teilchen mit ganzzahligem Spin sind solche, die alleine in einer Kreisbewegung rotieren. Allenfalls könnte man dem „autonomer Spin“ sagen.
2. Solche Teilchen entstehen, wenn frei bewegliche Energieeinheiten (wohl Photonen) freien Raum finden, der es ihnen erlaubt, sich nicht in einer Wellenbewegung fortzusetzen, sondern in einer Kreisbewegung zu rotieren. Diese „kleinen Raumteilchen“ bilden den „ungestauchten“ Raum.
3. In den extremen Verhältnissen kurz nach dem Urknall haben frei bewegliche Energieeinheiten miteinander fusioniert und sodann, wenn sie auf freien Raum trafen, grössere (frei rotierende) Teilchen mit Spin 1 gebildet. Da sie grösser sind als die kleinen Raumteilchen, stauchen sie den Raum und tragen somit (wenn auch eine äusserst geringe) Masse.
4. Wenn äusserst viel Energie auf das grosse Raumteilchen einwirkt, kann das Phänomen auftreten, dass weitere Energieeinheiten aufgenommen werden: Diese Aufnahme kann in zwei Arten erfolgen: a) der Radius der Rotation bleibt gleich gross, die Kreiswegegung erfolgt aber nicht mehr in einer „glatten“, sondern in einer Wellenbewegung; b) Energieeinheiten werden in die Kreisbewegung selber aufgenommen.
4. Je stärker die zugeführte Energie ist (diese Energie ist wohl die elektromagnetische Kraft), desto grösser wird der Rotationskreis und umso mehr vergrössert sich das Potenzial, dass die Kreisbewegung in einer Wellenbewegung erfolgt.
5. Je stärker die Wellenbewegung ist, desto grösser wird die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Raumteilchen mit einem anderen anfängt zu interagieren – weil die Oberfläche ja nicht mehr glatt ist. Dies könnte allenfalls die schwache Wechselwirkung sein.
6. Wenn die beiden Teilchen nun interagieren, könnte man es sich vorstellen, dass sie sich wie verketten. Die Rotation erfogt sodann somit nicht mehr einfach, sondern zweifach, was im Ergebnis zu einem halben Spin führt.
7. Diese Verkettung könnte allenfalls die starke Wechselwirkung darstellen. Durch sehr viel Zuführung von Energie von aussen, könnte durch die erzeugten Schwingungen die Verkettung wieder aufgelöst werden.
8. Dies könnte erklären, weshalb die schwache Wechselwirkung in hochenergetischen Zuständen stärker wird und es sich bei der starken Wechselwirkung umgekehrt verhält.
Teilchen mit Spin ½ sind könnten somit als doppelt rotierende Teilchen verstanden werden.
In ihrer kleinstmöglichen Form hätten diese Raumteilchen somit keine Masse (eine Energieeinheit ein einfach rotierender Form – kleines Raumteilchen). Es kann in seiner Kreisbewegung nicht schwingen, weil die Kreisbewegung bereits den kleinstmöglichen Schwingungsradius darstellt. Grosse Raumteilchen können demgegenüber in „Schwingung“ versetzt weden, da ihr Radius grösser ist. Mit jeder Zuführung einer (frei beweglichen) Einergieeinheit (wohl Photon) in die Kreisbewegung, vergrössert sich der Radius und somit die Masse. Es gäbe somit nicht nur das kleine und das grosse Raumteilchen, sondern es wären noch erheblich grössere Raumteilchen denkbar. Die Teilchen könnten somit wie ein Ballon (Ballon-Teilchen [Neutralino?]) anwachsen (somit wäre auch zu erklären, wie ein Teilchen mit Spin 1 so massereich werden kann). Allenfalls könnte dieser Prozess die Inflation am Anfang des Universums (mit-) erklären. Die Inflation erfolgte genau vor der Bildung herkömmlicher Materie (Teilchen mit Spin ½). Das würde mit der obigen Reihenfolge zusammenpassen. Je grösser das Teilchen und somit das Schwingungspotenzial wird, desto grösser wird die Neigung mit einem anderen zu interagieren. Wenn ein bestimmtes Mass erreicht ist, wäre sogar vorstellbar, dass es (wie eine Seifenblase) von selber platzt (und somit sehr viel Energie frei setzen würde).
Die schwache Wechselwirkung könnte folglich dadurch entstehen, dass die Rotation nicht mehr glatt kreisförmig verläuft, sondern in Wellenform und dadurch Interaktionspotenzial entsteht (schwache Wechselwirkung). Wenn dann interagiert worden ist mit einem anderen Raumteilchen, ist eine Verkettung entstanden, bzw. wurde die Kreisbewegung gekoppelt (dies könnte darstellen, was als „Confinement“ bezeichnet wird).
Allenfalls können wir diese Abfolge grundsätzlich (weiter) diskutieren und, wenn wir auf einen Zweig gekommen sind, dann im einzelnen anlysieren wie z.B. die Konsitenz eines Ballonteilchens ist (Wellenbewegung der Rotation [Austauschteilchen?] sowie Radius der Rotation) und wie diese bei Reaktion mit einem anderen Ballonteilchen zu einer Verkettung führen kann), etc.
Gruss
Pfunz