Verständnisfrage zu "Ausrichtungssystem für Nanosatelliten getestet"

joeydee

Registriertes Mitglied
Hallo,
ich beziehe mich hier auf den Artikel

http://www.astronews.com/news/artikel/2013/09/1309-025.shtml
PARABELFLUG
Ausrichtungssystem für Nanosatelliten getestet
Redaktion / idw / Pressemitteilung der TU Berlin
astronews.com
17. September 2013

Leider gibt es hier noch keinen Link zu einem Thread, ich habe dennoch eine Verständnisfrage. Im Einleitungstext heißt es:
Der Mechanismus erlaubt die Ausrichtung des Mini-Satelliten relativ zum Gravitationsfeld der Erde und ist nicht auf die Stromversorgung durch den Satelliten angewiesen.
Im Text (auch im Original-Pressetext) dann etwas ausführlicher:
Der neu entwickelte Mechanismus mit einer Größe von 15 mal 8 mal 8 Zentimeter sorgt für die Ausrichtung eines etwa 20 Kilogramm schweren Satelliten relativ zum Gravitationsfeld der Erde, ohne dafür Energie aus den Solarzellen des Satelliten zu benötigen.

Im Artikel ist aber, soweit ich das verstehe, nur die Rede vom Ausfahrmechanismus eines bis zu 5m langen Sensorarms per Federkraft, wo in diesem Falle wohl lediglich die Sensoren für die Messung der Ausrichtung platziert werden sollen. Ich denke mal, für die Ausrichtung/Korrektur selbst sind dann nach wie vor Steuerdüsen und Energie (auch für die Sensoren) erforderlich? Oder sorgt der Arm selbst irgendwie rein physikalisch ohne weitere Energiezufuhr für die Lagekorrektur?
 

TommyGarrett

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Hallo,
ich beziehe mich hier auf den Artikel

http://www.astronews.com/news/artikel/2013/09/1309-025.shtml
PARABELFLUG
Ausrichtungssystem für Nanosatelliten getestet
Redaktion / idw / Pressemitteilung der TU Berlin
astronews.com
17. September 2013

Leider gibt es hier noch keinen Link zu einem Thread, ich habe dennoch eine Verständnisfrage. Im Einleitungstext heißt es:

Im Text (auch im Original-Pressetext) dann etwas ausführlicher:


Im Artikel ist aber, soweit ich das verstehe, nur die Rede vom Ausfahrmechanismus eines bis zu 5m langen Sensorarms per Federkraft, wo in diesem Falle wohl lediglich die Sensoren für die Messung der Ausrichtung platziert werden sollen. Ich denke mal, für die Ausrichtung/Korrektur selbst sind dann nach wie vor Steuerdüsen und Energie (auch für die Sensoren) erforderlich? Oder sorgt der Arm selbst irgendwie rein physikalisch ohne weitere Energiezufuhr für die Lagekorrektur?

Nicht viel wissen über den Satelliten .. Die Teilnahme ist in dem Thread .. Ich brauche einige Informationen vor, meine eigene Sicht zu sammeln.
 

TommyGarrett

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Hallo,
ich beziehe mich hier auf den Artikel

http://www.astronews.com/news/artike...1309-025.shtml
PARABELFLUG
Ausrichtungssystem für Nanosatelliten getestet
Redaktion / idw / Pressemitteilung der TU Berlin
astronews.com
17. September 2013

Leider gibt es hier noch keinen Link zu einem Thread, ich habe dennoch eine Verständnisfrage. Im Einleitungstext heißt es:

Im Text (auch im Original-Pressetext) dann etwas ausführlicher:


Im Artikel ist aber, soweit ich das verstehe,
Photovoltaik nur die Rede vom Ausfahrmechanismus eines bis zu 5m langen Sensorarms per Federkraft, wo in diesem Falle wohl lediglich die Sensoren für die Messung der Ausrichtung platziert werden sollen. Ich denke mal, für die Ausrichtung/Korrektur selbst sind dann nach wie vor Steuerdüsen und Energie (auch für die Sensoren) erforderlich? Oder sorgt der Arm selbst irgendwie rein physikalisch ohne weitere Energiezufuhr für die Lagekorrektur?

Nicht viel wissen über den Satelliten .. Die Teilnahme ist in dem Thread .. Ich brauche einige Informationen vor, meine eigene Sicht zu sammeln
.
Warte immer noch auf Antwort ..
 

Kibo

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Deine Muttersprache ist nicht deutsch oder? Deine Frage habe ich leider nicht verstehen können, versuch's doch einmal auf englisch.

mfg
 

eschmidb

Registriertes Mitglied
Hallo,

es handelt sich um eine Stabilisierung, die auf dem Gravitationsgradienten entlang eines langen Auslegers basiert. Die Gravitation ist am Ende des Auslegers, wenn dieser in Richtung Erde zeigt, etwas größer als die Gravitation am Nanosatelliten.

Gruß Ernst
 

Sissy

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Hi "TommyGarret"

Nicht viel wissen über den Satelliten .. Die Teilnahme ist in dem Thread .. Ich brauche einige Informationen vor, meine eigene Sicht zu sammeln.

Ist Deutsch Deine Muttersprache? Falls ja, dann verstehe ich nicht, was Du uns mitteilen oder fragen möchtest.

Welcher Satellit?

Im Artikel geht es um eine mechanische Vorrichtung, die man unter irdischer Schwerkraft nicht testen kann. Daher hat man sie auf einem Parabelflug in einem extra für solche Flüge umgebauten Flugzeug getestet. Während des Fluges kommt es auf Grund der Flugbahn (Parabel) zu kurzen Zeiten, in denen keine irdische Schwerkraft spürbar ist. Und in diesen 22 Sekunden dauernden Schwerelosigkeitszustand hat die mechanische Vorrichtung funktioniert. :)

Ist doch prima. Nun weiß man, daß die theoretischen Grundlagen bei der Planung der Vorrichtung korrekt waren. Jetzt kann man hergehen und zukünftige Satelliten damit ausstatten. Und dann in den Weltraum schicken... Da das Teil keinen Strom braucht, kann man es auch im Erdschatten ausklappen (wo Solarpanels keinen Strom liefern würden) und kann sich eine große (und schwere) Batterie sparen. Weniger Gewicht für ne Batterie, mehr Nutzlast. :)

Falls Deutsch nicht Deine Muttersprache ist, könntest Du die Frage in Deiner Muttersprache stellen und wir schauen mal, ob wir es in verständliches Deutsch übersetzen können...

Freundliche Grüße
Sissy
 

eschmidb

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Hallo,

es handelt sich um eine Stabilisierung, die auf dem Gravitationsgradienten entlang eines langen Auslegers basiert. Die Gravitation ist am Ende des Auslegers, wenn dieser in Richtung Erde zeigt, etwas größer als die Gravitation am Nanosatelliten.

Gruß Ernst

Ich möchte noch ergänzen, dass es sich dabei um ein Studentenprojekt handelt. Der Effekt des Gravitationsgradienten ist sicher sehr klein und die Luftreibung in Höhe der ISS ist auch wirksam. In grösserer Höhe nimmt zwar die Luftreibung ab, aber auch die Wirkung des Gravitationsgradienten. Dazu kommt noch Strahlungsdruck und Sonnenwind.
Ich bin skeptisch, ob das je praktische Bedeutung haben wird.
 
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