Auf der Suche nach der 4ten Dimension

CatherinaSforza

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Interessante Beiträge - Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern, ich kenne die vorherigen Verbalitäten untereinander nicht, finde blackholes Ansichten zum Thema aber durchaus passend - Sachlichkeit kann nicht jeder für sich beanspruchen, sofern wahres Interesse auch mit Emotion verbunden ist.
 
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Neon

Gast
Ich habe ein paar Hausaufgaben gemacht und hier ist das Resultat davon.

Einsteins Postulate, die die Welt veränderten, lauten

• Die Lichtgeschwindigkeit c im Vakuum hat für jedes Inertialsystem denselben Wert.
• Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.

Ich habe nun gelernt, dass die Naturgesetze für mich in einem RS (Raumschiff) bei annähernder c die gleichen sind, wie auf der Erde.
Jetzt wird gesagt, weil ich mich bewege, verändere ich den Einfluß der Zeit auf mich. Und, weil ich mich Bewege, verkürze ich auch die zurückgelegte Strecke und verändere damit logischer Weise den Raum. Bewegung verändert demnach Zeit und Raum. Ich sollte also möglichst mit dem SR 71 Blackbird bei Vollgas zum Bäcker, weil die Strecke damit kürzer ist und ich auch noch jünger wieder zurückkomme als per Pedes. Highspeed knauscht den Raum zusammen und verlangsamt die Zeit. Wow

Ein für mich plausibeles Beispiel wäre:
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Für jemanden der immer langsamer wird, bewegt sich alles um ihn herum immer schneller. Könnte er stehenbleiben und in der Zeit inne halten, dann flöge alles nur so an ihm vorbei. Das berühmte Phänomen wenn man von der Autobahn fährt und an der Raststätte halt macht. Die anderen die gerade noch gemütlich mit mir unterwegs waren, donnern nun mit einem Affenzahn an mir vorbei.

.Für jemanden der immer schneller wird, wird alles um ihn herum immer langsamer bis alles wie eingefroren wirkt. Der Flash lässt grüßen. Auch Superman nutzt das hin und wieder um mal schnell ein paar Bösewichte auszuschlaten, neuerdings ja auch Hancock.

In einem RS mit v=c ist die Strecke von 10LJ also nicht mehr 10LJ lang (sie verkürzt sich glaub ich auf 8 LJ). Könnte ich mich schneller als mit c bewegen dann wäre die Strecke demnach irgendwann sagen wir mal nur noch 300.000 Km lang. Ich könnte in einer Sekunde da sein. Das klingt für mich immernoch wie Magie. Ein unglaubliches Phänomen. Vor allem weil der Raum sich selbst ja irgendwann mit mehr als c bewegen soll, wie einige Astronomen postulieren.
Da kommen mir neue fragen:
Wird das Universum dadurch immer kürzer? Hören wir dann auf zu altern?

Was habe ich weiteres gelernt? Die Zeit ist nicht Absolut, genauswenig wie der Raum, welche Auswirkungen hat das nun auf meine Theorie? Kann der H3D dadurch die H4D Welt nicht mehr als Multiversum wahrnehmen wenn er einen Einblick gewinnen könnte? Ich sage mal, doch kann er. Mein Modell macht lediglich aus der Zeit keine eigene Dimension, weil jede bis zur 3ten Dimension immer auf der Vorherigen aufbaut. Ganz einfache Geometrie. Striche bilden eine Fläche, flächen bilden den Raum. K.a. was aus Räumen wird, aber ich denke es wird uns wie ein Multiversum vorkommen. Ob sich Zeit und Raum in den Dimension bei der möglichen Maximalgeschindigkeit verändern oder nicht, hat möglicherweise sogar mal eine Bedeutung bei der Entdeckung der 4ten Dimension, wer weiß. Ich bin jedoch der Meinung, das es keinerlei Einfluß auf die Tatsache der Multidimenionalität hat.
Es sein denn, dass wenn jemand oder etwas mit c in der H1D Welt unterwegs ist, sich die H2D Welt verbiegt. Das sehe ich hier aber nicht.
 
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FrankSpecht

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Moin, Neon,

klasse, das meiste hast du korrekt interpretiert!

Auf ein, zwei Schönheitsfehler will ich dennoch aufmerksam machen:

Ein für mich plausibeles Beispiel wäre:
Für jemanden der immer langsamer wird, bewegt sich alles um ihn herum immer schneller. Könnte er stehenbleiben und in der Zeit inne halten, dann flöge alles nur so an ihm vorbei. Das berühmte Phänomen wenn man von der Autobahn fährt und an der Raststätte halt macht. Die anderen die gerade noch gemütlich mit mir unterwegs waren, donnern nun mit einem Affenzahn an mir vorbei.
Ja, daher der Begriff "Relativ"itätstheorie.

In einem RS mit v=c ist die Strecke von 10LJ also nicht mehr 10LJ lang (sie verkürzt sich glaub ich auf 8 LJ).
Nein, die Strecke verkürzt sich auf 0 Jahre bei v=c aus Sicht des Reisenden. Ein Photon altert nicht!
Aus Sicht des Beobachters von z.B. der Erde bleibt die Strecke 10 Lj lang.

Könnte ich mich schneller als mit c bewegen dann wäre die Strecke demnach irgendwann sagen wir mal nur noch 300.000 Km lang. Ich könnte in einer Sekunde da sein. Das klingt für mich immernoch wie Magie.
Abgesehen davon, dass du als ruhemasseloses Teilchen sowieso in einer Sekunde die 300.000 km zurückgelegt hättest (relativ zu einem äußeren Beobachter, das Teilchen erlebt es in der Zeit Null!): Solange gefahrlose Wurmlöcher et al. nicht bewiesen sind, sind sie eine Barriere :mad:

PS: Es ist, wie es ist: Du selbst bist der Mittelpunkt des Universums. Alles um dich herum geschieht relativ zu dir!
 
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Major Tom

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Abgesehen davon, dass du als ruhemasseloses Teilchen sowieso in einer Sekunde die 300.000 km zurückgelegt hättest (relativ zu einem äußeren Beobachter, das Teilchen erlebt es in der Zeit Null!): Solange gefahrlose Wurmlöcher et al. nicht bewiesen sind, sind sie eine Barriere :mad:

Weiß nicht ob das jetzt so in die Diskussion passt - aber gesetzt der Fall man könnte ein Materieteilchen von seiner Ruhemasse befreien - würde das dann wie ein Photon losrasen und sich quasi zeitverlustfrei durch den Raum bewegen ? Peter Higgs läßt grüssen ....
MT
 
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Ich

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Ich habe nun gelernt, dass die Naturgesetze für mich in einem RS (Raumschiff) bei annähernder c die gleichen sind, wie auf der Erde.
Jetzt wird gesagt, weil ich mich bewege, verändere ich den Einfluß der Zeit auf mich.
Also ich sehe da einen Widerspruch. Wenn die Naturgesetze für mich dieselben sind, dann kann sich doch der "Einfluss der Zeit" -was immer das ist - auf mich nicht ändern.
 
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Neon

Gast
@FrankSpecht
Ein ruhemasseloses Teilchen (Photon) altert also nie. Ok! Und dadurch ergibt sich das wenn v=c ist t=0. Magie, sag ich doch.
Ein Photon das ursprünglich ruhemasselos ist, hat im Beschleunigten Zustand aber eine protentielle kinetische Energie, oder nicht?

@Major Tom
Wenn man ein Materieteilchen von seiner Masse befreien könnte, will ich der erste sein der dabei ist. Hoffentlich zerfält es dann nicht. Und wenn es stabil bleibt, kann man dadurch doch alles mögliche levitieren oder? Wäre ne tolle Sache.

@Ich
Japp, das scheint ein Widerspruch zu sein. Hat mich auch erst einmal durcheinander gebracht. Aber die Naturgesetze sagen ja auch wenn ein Teilchen keine Massen mehr hat, kann man es unendlich beschleunigen. FrankSpecht stellte bei mir noch einmal klar, dass t=0 ist wenn man c erreicht.
Es scheint Magie zu sein.

Die ART und die SRT sind soweit bei mir angekommen. Was ist denn nun mit meinem eigentlichen Dimensionenmodell?
Ist das nun korrekt? Alle reden nur von c und t. Wie sieht es mit H4D aus?
 
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N

Neon

Gast
@Ich
Oh, verstehe ich da noch etwas falsch? Ich dachte, wenn es eine Gesetzmäßigkeit der Natur ist, dass t=0 wenn v=c ist, dann gilt diese doch in allen systemen gleich. Ob ich nun auf der Erde rumstolpere oder mit c durch den Raum flitze.
Ich muss jetzt aber noch einmal fragen, warum keiner was zu meinem Modell sagt!?
 

Ich

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Oh, verstehe ich da noch etwas falsch? Ich dachte, wenn es eine Gesetzmäßigkeit der Natur ist, dass t=0 wenn v=c ist, dann gilt diese doch in allen systemen gleich. Ob ich nun auf der Erde rumstolpere oder mit c durch den Raum flitze.
Das ist aber was anderes als
Jetzt wird gesagt, weil ich mich bewege, verändere ich den Einfluß der Zeit auf mich.
Ich will eigentlich nur sagen, dass sich nicht der Einfluß der einen absoluten Zeit ändert, sondern vielmehr jeder seine eigene Zeit hat. Aber egal.
Ich muss jetzt aber noch einmal fragen, warum keiner was zu meinem Modell sagt!?
Ich habe was gesagt, aber du hast nicht geantwortet. Aber auch egal, ich kann mit so undefiniertem Zeug eh nichts anfangen. Wollte bloß klarstellen dass du ungerechtfertigte Schlussfolgerungen ziehst.
 

mac

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Hallo Neon,

zu Deinem ‚Modell‘

Als Laie der Physik wage ich es ganz sicher nicht die vorherrschenden und bestätigten Aspekte über dieses Thema zu bezweifeln
Das Bezweifeln kann durchaus ein wirksamer Antrieb sein, sich mit solchen Themen überhaupt zu befassen.

Ganz allgemein: Man sollte bei solchen Zweifeln nur nie aus den Augen verlieren, daß sich ein beträchtlicher Teil aller Wissenschaftler ausgerechnet mit dem Bezweifeln verschiedenster, für teilweise schon sehr sicher gehaltener Erkenntnisse intensiv befasst, nach Widersprüchen sucht und man mit allergrößter Wahrscheinlichkeit eben nicht en passant zu besseren, als den bisher vorhandenen Erkenntnissen kommen wird. Allein schon deshalb ist das Erarbeiten der bisherigen Erkenntnisse, eigentlich ohne sinnvolle Alternative.



Mein Hauptanliegen ist, dass ich wissen will was die von mir hochgeschätzten und bewunderten Fachleute zu meinen Gedanken sagen.
für meinen Geschmack trägst Du hier erheblich zu dick auf.



Für die erste Dimension nehmen wir wie gehabt eine unendliche gerade Linie.
Ein Wesen im eindimensionalen Raum, könnte sich nur immer hin und her bewegen und wäre selbst ein Strich. Es kennt Zeit, welche sich linear verhält.
zum Zeitablauf wurde schon einiges gesagt. Das ist für meine Antwort an Dich hier nicht vorrangig wichtig.



Um in die zweite Dimension zu gelangen, stellen wir uns vor, wie wir unendlich viele gerade Striche (eindimensional) nebeneinander legen. Die Striche weichen in allen möglichen Winkeln (359°) von der ersten Hauptlinie ab, wodurch wir eine unendliche Fläche bekämen. Würde das eindimensionale Wesen es schaffen (wie, darauf komme ich später), die zweite Dimension wahrzunehmen, dann sähe die zweite Dimension für das eindimensionale Wesen aus wie ein Multiversum.
ich nehme es mal so hin.



Ein zweidimensionales Wesen, könnte sich darin frei bewegen, vor und zurück, kreise ziehen oder Haken schlagen, ganz wie es wünscht. Auch hier verläuft die Zeit für dieses Wesen linear. Dem eindimensionalen Wesen käme das wie Magie vor denn es würde das zweidimensionale Wesen mal hier und mal dort in seiner eigenen eindimensionalen Welt wahrnehmen, anscheinend nicht an seine Zeit gebunden.
ab hier verhedderst Du Dich entweder in Deiner Modellvorstellung, oder bringst sie für mich so mißverständlich vor, daß ich mich darin verheddere.

Ich nehme mal Deine Aussage zum, für das 1D-Wesen sichtbare Multiversum, aufgebaut aus unendlich vielen 1D Strichen, als gegeben an. Was aber würde es unter den geometrischen Bedingungen sehen, die Du dabei vorgibtst?

Niemals wäre das 2D Wesen komplett in einem Multiversum gleichzeitig vorhanden. Seine Entfernung vom 1D-Wesen würde sich in jedem 1-D Strich nur mit maximal c ändern und wenn das 1D-Wesen alle unendlich vielen 1-D-‚Universen‘, die die 2-D-Ebene bilden, ‚sehen‘ und damit etwas anfangen kann, dann setzt das zumindest eine 2-D-Geometrie voraus, mit der das 1-D-Wesen dieses Multiversum beschreiben kann. Dann würde es auch hier ‚sehen‘, daß sich das 2-D-Wesen nur mit max. c durch die 1D-Universen seines Multiversums ‚bewegt' und auch die Wurzel aus der Summe beider Geschwindigkeitsquadrate niemals c überschreitet.



Das zweidimensionale Wesen würde das arme eindimensionale Wesen wahrnehmen und sich vielleicht über seine Beschränktheit lustig machen.
würdest Du das tun, wenn Du ein 2D oder ein 1D Lebewesen wahrnehmen würdest?



Er würde sich offenbar frei durch die Zeit bewegen.
Offenbar? Wieso offenbar?



Wie könnte man nun aber z.B. als dreidimensionales Wesen eine höhere Dimension entdecken?
Ich meine, da alle Dimensionen ineinander verschachtelt sind, jede höhere Dimension aber für die darunterliegende zeitlich unabhängig und verschoben erscheint,
mir erscheint das eben auch unter solchen Bedingungen nicht zeitlich unabhängig und ich habe nicht verstanden, wie Du auf diese Unabhängigkeit kommst.
Die Bewegung eines Teilchens durch den Raum in der Zeit ist nicht unabhängig von einer oder mehrerer der betrachteten Dimensionen.



sollte man nach Teilchen suchen (ich nenne sie hier einfach mal Vierer-Teilchen), welche sich frei durch die Zeit bewegen. Diese Teilchen, müssen zur vierten Dimension gehören.
spätestens hier hast Du völlig vergessen, was Du am Anfang geschrieben hattest.
Das hypothetische Multiversum ist für uns unzugänglich. Und mindestens seine Existenz und die Fähigkeit alle unendlich vielen Multiversen gleichzeitig beobachten zu können wären doch die von Dir gemachte Grundvoraussetzung für das Entdecken solcher Teilchen, die sich abgesehen davon dennoch nach beschreibbaren Gesetzen ‚bewegen‘ müssen.
Dieses Chaos bei Deiner Beschreibung und Deinen Schlußfolgerungen daraus, respektive die Konfusion die Du damit auslöst, ist sicher auch ein Grund, warum darauf so wenig eingegangen wird.

Herzliche Grüße

MAC
 
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Neon

Gast
Hallo Mac,

wie immer freue mich auch über Deine Meinung.

für meinen Geschmack trägst Du hier erheblich zu dick auf.

Naja, Freundlichkeit hat noch nie geschadet. Und wenn ich sage das ich die Spezialisten ehre und schätze ist das nur die Wahrheit und finde das gehört sich einfach. Menschen wie Prof. Dr. Lesch, Prof. Mitchio Kaku und Prof. Stephen Hawking sind hier glaube ich nicht, aber der Eine oder Andere gelernte und verdiente Physikus wird hier doch sein, oder nicht?
Dick aufgetragen wäre es doch eigentlich mit schwülstigen Äußerungen aller Shakespeare oder so.


spätestens hier hast Du völlig vergessen, was Du am Anfang geschrieben hattest.
Das hypothetische Multiversum ist für uns unzugänglich. Und mindestens seine Existenz und die Fähigkeit alle unendlich vielen Multiversen gleichzeitig beobachten zu können wären doch die von Dir gemachte Grundvoraussetzung für das Entdecken solcher Teilchen, die sich abgesehen davon dennoch nach beschreibbaren Gesetzen ‚bewegen‘ müssen.
Dieses Chaos bei Deiner Beschreibung und Deinen Schlußfolgerungen daraus, respektive die Konfusion die Du damit auslöst, ist sicher auch ein Grund, warum darauf so wenig eingegangen wird.

Du gehst hart mit mir ins Gericht, wenn du mir zusammenhangloses und verwirrung auslösendes Argumentieren vorwirfst. Bist du dir sicher, dass ich mit dem Modell gegen die herrschenden Naturgesetze verstoße? Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein H1D oder H2D Wesen gesehen. Auch H4D Wesen sind mir bisher glaub ich nicht begegnet. Aber die Idee, dass alle Dimensionen auf einander aufbauen und es soetwas wie ein Multiversum geben soll, hab ich schon gehört. Eine Hypothese ist, wie du folgerichtig sagst nicht real. Kann sie aber werden. Nachdem dafür Beweise aufgetaucht sind. Du sagst ja auch, dass gerade die unkonventionellen Wege nicht selten zum Erfolg führen.
Ich kenne da ein nettes Beispiel: Jemand der sich an die Regeln hält und mit den herrschenden Vorgaben arbeitet, handelt richtig.
Wer dagegen quer zur herrschenden Auffassung denkt und neue Wege beschreitet, entwickelt neue Ideen und treibt den Fortschritt voran.
Er handelt dabei aber falsch, weil er quer denkt. Neil Armstrong dachte wahrscheinleich das es total bescheuert ist in einer Blechdose zum Mond zu fliegen, dort zu landen und herumzuhopsen. Alles viel zu gefährlich und vage. Dennoch hat er es getan. Nicht weil er wußte was alles schiefgehen konnte oder ob er gegen die herrschenden Auffassungen verstieß, sondern weil er ein Held ist, egal obs klappt oder nicht. Ein vielleicht gewagtes Beispiel, oder? Na gut hier noch eins: Sehr viele waren einmal der Auffassung, dass die Erde eine Scheibe ist, und wer zu weit nach Osten fährt, fällt vom Rand der Pizza und purzelt ins All hinaus. Es gäbe dort kein Land im Westen und wer nicht darauf hören will, wird unweigerlich sterben. Heute wissen wir es natürlich besser. Wir haben eine runde Erde, bewegen uns mit vielfacher Schallgeschwindigkeit um diese Erde, sind zum Mond geflogen, werden bald den Mars betreten und Einstein hat seltsamer Weise Recht gehabt, auch wenn es mir immernoch wie Magie vorkommt.

Das hier ist aber nicht gegen den Mainstream!
Eigentlich behaupte ich nichts anderes als, dass dieses Multiversum, wenn es denn existiert (Beweise gibt es glaube ich noch keine, oder?) die nächst höhere Dimension für uns darstellt.
Um Verwirrungen zu vermeiden, musste ich z.B. den Bereich der SRT indem die Zeitdilatation behandelt wird langsamer und öfter lesen.
Das kann einem schon einen Knoten in die Birne machen, wenn man außer Acht lässt, dass es sich zunächst um Effekte der Wahrnehmung handelt. Das muss man da rauslesen. Außerdem habe ich gedacht, dass ich bereits eine normale Resonanz bei den anderen Forumsmitgleidern ausgelöst hätte. Denkst du wirklich ich liege so sehr daneben, dass mir keiner etwas dazu sagen will?

Mfg

Neon
 
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mac

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Hallo Neon,


Naja, Freundlichkeit hat noch nie geschadet. Und wenn ich sage das ich die Spezialisten ehre und schätze ist das nur die Wahrheit und finde das gehört sich einfach. Menschen wie Prof. Dr. Lesch, Prof. Mitchio Kaku und Prof. Stephen Hawking sind hier glaube ich nicht, aber der Eine oder Andere gelernte und verdiente Physikus wird hier doch sein, oder nicht?
Im Prinzip ist dagegen nichts einzuwenden, aber wie so oft: Die Dosis macht das Gift.



Dick aufgetragen wäre es doch eigentlich mit schwülstigen Äußerungen aller Shakespeare oder so.
Ja, steigern kann man sowas immer. Aber ich glaube nicht, daß Du im Alltag jemanden kennst, der in wohl gesetzten Versen mit Dir parliert.



Du gehst hart mit mir ins Gericht, wenn du mir zusammenhangloses und verwirrung auslösendes Argumentieren vorwirfst.
Das ist wahr und es hat Dir wohl den Blick auf die eigentlichen Aussagen so sehr verstellt, daß Du darauf argumentativ gar nicht eingegangen bist.

Das muß ich mir ankreiden.

Ich bleibe aber bei der Sachaussage, daß Du uns hier ein in sich widersprüchliches ‚Model‘ zur Beschreibung Deiner Gedanken aufgezeigt hast.


Dein konkreter Testvorschlag zu Deinem Modell war:
sollte man nach Teilchen suchen (ich nenne sie hier einfach mal Vierer-Teilchen), welche sich frei durch die Zeit bewegen.
und ich hatte Dir dazu geschrieben, daß das Multiversum eine Hypothese (von Vielen) ist, daß es, selbst wenn es in dieser Form existieren würde, von uns wohl nicht (und schon gar nicht gleichzeitig) beobachtbar wäre und, und das ist die wesentliche Kritik, Du den Teilchen eine Eigenschaft (frei durch die Zeit bewegt) zuschreibst, für die Du keine schlüssige Begründung lieferst.

Herzliche Grüße

MAC
 

FrankSpecht

Registriertes Mitglied
Moin,
Ein Photon das ursprünglich ruhemasselos ist, hat im Beschleunigten Zustand aber eine protentielle kinetische Energie, oder nicht?
Definitv JEIN! Ein Photon HAT Lichtgeschwindigkeit, weil es keine Ruhemasse hat. Ein ruhemasseloses Teilchen kannst du nicht beschleunigen. Ein Photon ist nicht "ursprünglich" ruhemasselos. Es hat und hatte niemals eine Ruhemasse. Aber es hat kinetische Energie (= Strahlungsenergie).
wikipedia: Photon Masse
Andreas Müller: Photon
 

ollyti

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Hallo Neon,
Hast Du mir in den Letztem Monaten über die Schulter gesehen? Deine These, das Zeit keine Dimension ist, weil Zeit auch in eine 1 und 2 Dimensionalen Welt möglich wäre. Man kan sich vorstellen das eine 4 Dimension das Muliversum unserer 3 Dimension wäre und ein "Bewohner der 4D-Welt hätte die Zeit genauso an der Backe wie wir 3D-Weltler. Ein 4D-Weltler Bewegt sich also duch ein "Bündel" von 3D-Welten, welche sich alle sehr ähnlich sein müssten. So morgen vieleicht mehr mfg ollyti
 
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Plexucra

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Die Annahme, dass Zeit keine Dimension sei hängt wohl mit unseren eingeschränkten,
auf die Alltagswelt optimierten Vorstellungsvermögen zusammen.
Vor allem liegt das daran, dass wir vor allem räumlich oder bildlich denkende Wesen sind.
Daher wird wohl auch versucht in solchen Diskussionen die Dinge immer
anhand "niederer" Raumdimensionen zu erklären / zu veranschaulichen.

Aber auch die Zeit-Dimension kann man als solche "niedere" Raumdimension veranschaulichen:
Dazu kann man sich z.B. den animierten "springenden" Punkt hernehmen den man als Kind
vielleicht auf einen kleinen Block selbst gemalt hat.
Auf jeder nachfolgenden Seite ist der Punkt leicht versetzt zur vorigen Seite des Blockes.
Wenn man die Seiten dann schnell durchblättert sieht man den Punkt scheinbar springen.
Als Video mit 40 Bildern pro Sekunde gemacht ist das natürlich noch fließender.
Das Video besteht hier aus 2D-Bildern zuzüglich der Zeitdimension.
Daher kann man das komplette Video auch verlustfrei in ein 3D-Bild überführen (und natürlich auch zurück).
Anstatt eines springenden Punktes würde man dann jedoch eine art Schlange sehen die im Raum schwebt.
Die Zeitdimension hat bei dieser Veranschaulichung also problemlos die Rolle der 3. Raumdimension eingenommen.

Man kann sein komplettes Leben auf die gleiche Weise auch als ein 4-Dimensionales Objekt betrachten.
Zu einem gewissen %-Satz ist dieses Objekt "schon" fertig.
Ob wir den Rest der Skulptur überhaupt beeinflussen können steht auf einen anderen Blatt ;-)
 

mac

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Hallo Pexucra,

Deine Beschreibung mit dem 'hüpfenden Punkt' finde ich richtig gut! Sehr anschaulich!

Man sollte sich aber immer darüber im Klaren sein, daß solche vereinfachenden 'Modelle' geeignet sind einen ganz bestimmten, meistens eng begrenzten Sachverhalt zu verdeutlichen, aber umgekehrt fast nie dazu taugen auf ihnen eigene weiter führende Vorstellungen aufzubauen.

Herzliche Grüße

MAC
 

ollyti

Registriertes Mitglied
Hallo Plexura,
Ich habe den Eindruck, das Du dich in den Dimensionen verzählt hast. Die 1D-Welt ist eine Linie, welche nicht gerade sein muss, aber sein kann. Dein Punkt der ja keine Dimension hat ist ja ein kurzer Strich auf der in der 1D-Welt "Sonst wäre es eine Singularität". Dein Punkt "Kurzer Strich" bewegt sich auf seiner Welt "Linie" vorwärts, was ein Process ist.Da in der 1D-Welt Processe stattfinden können was bedeutet das Zeit vergeht. Zeit ist also ein in allen n-dimesionen ein "Processvector". Diese 1D-Welt könnte in unserer 3D-Welt wie ein Drat eine jegliche Form haben wie z.B. eine Rolle oder Kneuel. Wenn Du die Processe in der 1D-Welt duch zugabe der Zeit in die in die 3D-Welt überführst geht das nur durch wenn man sehr schnell spricht.
mfg ollyti
 
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Neon

Gast
Die 1D-Welt ist eine Linie, welche nicht gerade sein muss, aber sein kann.

Doch, sie muss schnurgerade sein. Erst in der 2ten Dinemsion kann sie für den Beobachter auch Kurven haben.

Wie schon gesagt, hat die Geschwindigkeit (v) eine eindeutige Auswirkung auf die Wahrnehmung und den Raum. Wenn ein Punkt zu einer Schlange wird, ist das noch keine wirkliche Schlange, es sieht unter den gegebenen Umständen nur so aus.

Als Erklärungsversuch eine Veranschaulichung niedrigerer Dimensionen heranzuziehen war schon immer legitimes und wirkungsvolles Mittel. Das sollte hier nicht negiert werden. So mancher Mathe Prof. könnte darüber etwas verstimmt reagieren.

1D ist und bleibt 1D. eine linie im eigentlichen Sinne. Sie besitzt jedoch keinerlei Breite. nur eine Länge. In meinem Verständnis unendlich.
Alle Dimensionen bauen auf einander auf. 2D kann nicht ohne 3D existieren, 3D nicht ohne 1D und 2D. Und natürlich gibt es ohne 1,2 und 3D keine 4D. Ich kann mir sogar vorstellen, das es auch abwärtsgerichtete Verbindungen gibt. Das heißt, das die Dimensionen in Wechselwirkung zu einander stehen. Mal angenommen, unsere Beobachtungen im Subatomaren Bereich wäre der Beweis der Wechselwirkung der Dimensionen und die Teilchen die ganz nach belieben aufzutauchen und wieder zu verschwinden scheinen haben ihren Ursprung in einer höheren Dimension. Dann hätten wir Theoretisch bereits eine Grundlage dafür. Ist diese Behauptung gegen den Mainstream? Ich sage mal nee, weil es dazu gar keinen Mainstream gibt, noch nicht.
Da sind ja einige Grundlagenforscher noch dran.
 
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Neon

Gast
Moin,

Definitv JEIN! Ein Photon HAT Lichtgeschwindigkeit, weil es keine Ruhemasse hat. Ein ruhemasseloses Teilchen kannst du nicht beschleunigen. Ein Photon ist nicht "ursprünglich" ruhemasselos. Es hat und hatte niemals eine Ruhemasse. Aber es hat kinetische Energie (= Strahlungsenergie).
wikipedia: Photon Masse
Andreas Müller: Photon

Ich verstehe, die Kinetische Energie kommt von der Welle. Ich bin nur verwirrt von dem Umstand, dass etwas masseloses, also auch eine Welle kinetische Kraft aufbauen kann.
 

ollyti

Registriertes Mitglied
Hallo Neon,
Selbstverständlich ist für "Bewohner" der 1D-Welt die Welt schnurgrade, aus der sicht von "2D- Bewohnern" kann Sie gekrümmt und in 3D aufgerollt sein, wenn man diese Welt sichtbar machen Könnte, was aber mangels an Ausdehnung in der y und z Achse nicht möglich ist.
mfg ollyti
 
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