Eigentlich sollten die Besatzung der US-Raumfähre Discovery
schon längst wieder auf der Erde zurück sein, doch auch bei der Landung
kam es zu Verzögerungen: Wegen schlechten Wetters spendierte die NASA den
Astronauten einen Extratag im All. Heute gibt es für das Shuttle
fünf Möglichkeiten zur Landung.
Die Discovery hatte am Freitag von der Internationalen
Raumstation ISS abgedockt, nachdem noch einen Tag lang Arbeiten im Inneren
der Station ausgeführt worden waren. Den Samstag verbachte man dann mit
dem Verstaunen der Ausrüstungsgegenstände und den Tests für die
eigentlich für Sonntag geplante Rückkehr zur Erde.
Doch wie schon beim Start machte auch bei der Landung das Wetter der
NASA einen Strich durch die Rechnung: Wegen starker Winde musste die
Raumfähre im All bleiben. Die Wetterbedingungen dürften sich nach
Ansicht von Meteorologen am heutigen Montag kaum verbessern. Trotzdem
würde es zwei Landemöglichkeiten in Florida geben. Als Alternative böte
sich der Luftwaffenstützpunkt Edwards in Kalifornien an. Ob die
Wetterbedingungen dort allerdings eine Landung erlauben, so die NASA in
einem Statusreport, sei zur Zeit noch fraglich. Allerdings seien die
Aussichten dort besser als in Florida.
Die Mannschaft der Discovery verbrachte einen ruhigen Sonntag,
nachdem sie Raumfähre auf einen weiteren Tag im All vorbereitet hatten.
Sie machten das, was wohl viele an einem Sonntag tun: Ausspannen und sich
mit der Familie unterhalten.