Der Start der Raumfähre Discovery verzögert sich weiter:
Nachdem wegen technischer Probleme der Start auf Anfang dieser Woche
verschoben wurde, sorgte nun starker Wind für eine weitere
Verschiebung.
Probleme mit einem Ventil und einem Haltebolzen hatten den schon für
die letzte Woche vorgesehenen Start der Discovery zur Internationalen Raumstation ISS
verhindert. Gestern war es nun der starke Wind, der die
Startvorbereitungen in Florida störte. So wird es auch der
Jubiläumsmission - es ist der 100.
Flug in der Geschichte der Shuttle - nicht anders gehen, als vielen
anderen Missionen, deren Start Tag für Tag verschoben wurde.
Der nächste Startversuch ist nun in der kommenden Nacht geplant.
Allerdings warnt die NASA schon jetzt, dass die Wettervorhersage ähnliche
Windverhältnisse voraussagt und es daher eine 70prozentige
Wahrscheinlichkeit geben würde, dass auch dieser Startversuch aus
Wettergründen abgebrochen werden muss.
Die Discovery soll bei ihrem Besuch bei der ISS eine neue Phase
im Ausbau der Station einleiten: Während insgesamt vier Weltraumspaziergängen soll die siebenköpfige
Crew
ein neues Verbindungsstück montieren, was als Rückgrat des weiteren
Stationsausbaus dient. Zudem soll ein neuer Andockport für die Shuttle
angebracht werden.