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Wenn man ins All blickt, schaut man in
die Vergangenheit. Müsste man also nicht eigentlich in jede Richtung dasselbe
sehen, nämlich den Urknall?
Im Prinzip ja, allerdings ist uns der Blick auf den Urknall
selbst nicht möglich. Wir beobachten aber in der Tat eine Strahlung,
die kurz nach dem Urknall entstand und nahezu gleichmäßig aus allen
Richtung zu sehen ist: die kosmische Hintergrundstrahlung. Die Strahlung stammt aus der Zeit, zu der das Universum so weit
abgekühlt war, dass sich Atomkerne und Elektronen zu Atomen
verbinden konnten und das Weltall dadurch durchsichtig wurde. Das
war in etwa 300.000 Jahre nach dem Urknall der Fall. Vorher bestand
das Universum aus undurchsichtigem ionisiertem Gas. (ds/29. März
2005)
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