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Thema: Weitere Gravitationswellenereignisse von LIGO und VIRGO

  1. #1
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    Standard Weitere Gravitationswellenereignisse von LIGO und VIRGO

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    Hallo,

    die LIGO und VIRGO Teams haben die Ergebnisse des ersten und zweiten Beobachtungslaufes ausgewertet und 4 weitere Kollisionen von schwarzen Löchern gefunden. Darunter auch eines das noch schwerer war als das Erste 85M_sonne, allerdings in einer Rekordentfernung von etwa 2750 Mpc. Neue Berechnungen für die Verschmelzungsraten werden angegeben.
    Siehe hier
    https://arxiv.org/abs/1811.12907

    Grüße UMa

  2. #2

    Standard Gravitationswellen: Vier weitere Kollisionen Schwarzer Löcher

    Die Zahl der bestätigten Gravitationswellenereignisse hat sich um vier weitere Kollisionen Schwarzer Löcher erhöht: Die Resultate des zweiten Beobachtungslaufs der Detektoren Ligo und Virgo wurden am Wochenende bei einem Workshop vorgestellt. Unter den Ereignissen ist auch die massereichste und am weitesten entfernteste bislang entdeckte Gravitationswellenquelle. (3. Dezember 2018)

    Weiterlesen...

  3. #3
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    Standard

    Wow. Nur schon die Einheit der Merger-Raten: GPc^-3y^-1... ist ja schon klar, macht Sinn, aber das vermittelt einem einen deutlichen Eindruck davon, wie hier das Universum auf der ganz grossen Skala "beprobt" wird...
    Planeten.ch - Acht und mehr Planeten
    Final-Frontier.ch - Auf zu neuen Welten

  4. #4
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    Standard

    In diesen Tagen steht der Beginn des O3-Runs von 2xLIGO+VIRGO an:
    Noch hatten wir keinen Schwarzloch-Neutronenstern-Merger SL+NS->SL+em, bei dem ein optischer Beifang auftreten müßte.
    Man hat sich schon mal Gedanken gemacht und das Szenario berechnet https://arxiv.org/abs/1903.04543

    Black hole - neutron star merger light curve models: laying the foundations for multi-messenger parameter estimation
    .... This kind of system is expected to be within reach of the second generation of ground-based detectors. In this context, we develop a series of versatile semi-analytical models to predict the properties of all the electromagnetic (EM) counterparts of BHNS mergers. We include the nuclear-decay-powered kilonova emission, its radio remnant, the prompt emission from the jet and the related afterglow. The properties of these counterparts depend upon those of the outflows that result from the partial disruption of the NS during the merger and from the accretion disc around the remnant, which are necessary ingredients for transient EM emission to accompany the GW signal. We therefore define ways to relate the properties of these outflows to those of the progenitor binary, establishing a link between the binary parameters and the counterpart properties. From the resulting model, we anticipate the variety of light curves that can emerge after a BHNS coalescence, from the radio up to gamma-rays. These light curves feature universal traits which are the imprint of the dynamics of the emitting outflows, but at the same time they show a clear dependence on the BH mass and spin, though with a high degree of degeneracy. The latter can be deduced by joint GW - EM analysis. ...
    Grüße Dip

  5. #5
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    Standard

    Hallo Dip,

    ja, nach meinen letzten Informationen soll der O3 Anfang April starten. Hoffen wir dass die Messgenauigkeit deutlich verbessert wurde. Wenn der strain noise auch nur halbiert werden konnte, können gleiche Ereignisse noch in doppelter Entfernung beobachtet werden. Das würde ein Achtmal so großes Volumen bedeuten und damit eine achtfache Entdeckungsrate.
    Vielleicht haben wir dann bald hunderte verschmelzende Schwarze Löcher vermessen.

    Grüße UMa

  6. #6
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    Standard

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    Yep, am 1. April geht's weiter https://www.ligo.caltech.edu/news/ligo20190326
    Das hätte ich so nicht gemacht, wenn die am 1. gleich ein Ding einfangen, dann kommen die VTler "Fake".

    Grüße Dip

    PS: am 25. März gab es schon 20h-observing-run https://twitter.com/Gmv2_c4r/status/1110357175463862277
    Sieh dir all diese saftigen Zufallsdaten an! Wir sind jetzt seit über 20 Stunden im Observing-Modus. Es ist schwierig,
    dem Drang zu widerstehen, das Interferometer zu berühren und zu optimieren. Eine Woche bis O3! (übersetzt mit DeepL)
    Geändert von Herr Senf (26.03.2019 um 21:35 Uhr)

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