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Thema: Relativistischer binärer Pulsar B1913+16

  1. #1
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    Standard Relativistischer binärer Pulsar B1913+16

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    Hallo liebe Gruppe ...

    am o.g. Pulsar möchte ich meine Theorie der variablen Gravitationskonstanten testen. Die Gesamtmasse des Pulsares ist 2.8281*m_sonne = 5.628e10 [kg]

    Die Umlaufzeit t = Pb*86400 = 0.323*86400 = 27907 [s]

    Damit läßt sich nach Kepler der Radius ausrechnen:
    R^3 = G*M*t^2/(4*pi^2) = 7.4095e27 => R = 1.9495e9 [m]

    Weiters benötigen wie die Bahngeschwindigkeit v = G*M/R = 438938 [m/s]

    Nun wollen wir die variable Gravitationskonstante testen:
    G*M/R^3 = v^2/R^2 = 4*pi^2/t^2 => t ~ R

    Durch die globale Expansion des Raumes ergibt sich nach 14 Jahren:
    dR/R = 14*31557600*c/Ru = 7.122e-12 [m/m]

    In 28 Jahren macht der Pulsar 31663 Umläufe also:
    Zeitänderung dt = 31663*27907*7.122e-12 = 0.0063 [s] also nicht messbar !!!

    Das Paper zum Thema: https://arxiv.org/abs/astro-ph/0407149

  2. #2
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    Zitat Zitat von quantenmaschine Beitrag anzeigen
    am o.g. Pulsar möchte ich meine Theorie der variablen Gravitationskonstanten testen.
    Das gehört in die Rubrik "Gegen den Mainstream". Ich habe dieses Thema gemeldet.

    EDIT:
    Durch die globale Expansion des Raumes ergibt sich nach 14 Jahren:
    dR/R = 14*31557600*c/Ru = 7.122e-12 [m/m]
    Auf gravitativ gebundende Systeme wirkt die Expansion des Raumes nicht in dieser trivialen Weise. D.h. die Expansion des umliegenden kosmologischen Raumes kann bei dieser Überlegung vernachlässigt werden.
    Geändert von Bernhard (24.11.2018 um 18:25 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  3. #3
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    Standard

    Ich habe das Thema in den Bereich "Gegen den Mainstream" verschoben. Eigene Theorien dürfen nur hier diskutiert werden. Ich bitte künftig um Beachtung.

  4. #4
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    Standard

    Solche Rechnereien faszinieren mich. Da hat nichts miteinander zu tun.
    Die Umlaufzeit t = Pb*86400 = 0.323*86400 = 27907 [s]

    Damit läßt sich nach Kepler der Radius ausrechnen:
    R^3 = G*M*t^2/(4*pi^2) = 7.4095e27 => R = 1.9495e9 [m]

    Weiters benötigen wie die Bahngeschwindigkeit v = G*M/R = 438938 [m/s]
    Schön.
    Nun wollen wir die variable Gravitationskonstante testen:
    G*M/R^3 = v^2/R^2 = 4*pi^2/t^2 => t ~ R
    Heißt: Bei konstanter Geschwindigkeit ist die Zeit proportional zur Strecke. Hat nichts mit Gravitation zu tun, die erste Gleichung in der Reihe wird eh ignoriert. Warum die Geschwindigkeit konstant sein soll ist auch so eine Frage, gerade eben war man ja noch bei Kepler.
    Durch die globale Expansion des Raumes ergibt sich nach 14 Jahren:
    dR/R = 14*31557600*c/Ru = 7.122e-12 [m/m]
    Wir haben hier eine Länge "Ru", die 2 Billionen Lichtjahre beträgt. Seltsam, im Kontext würde man erwarten, dass "Ru" für "Radius des Universums" steht, also vermutlich c/H~=13,7 Gly. Dann stünde da dR/R=14 Jahre*H.
    In 28 Jahren macht der Pulsar 31663 Umläufe also:
    Zeitänderung dt = 31663*27907*7.122e-12 = 0.0063 [s] also nicht messbar !!!
    Das sind 28 Jahre*14 Jahre * c/Ru. Wofür hat man jetzt den Pulsar gebraucht und den Kepler? Und warum nicht messbar?

  5. #5
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    Standard

    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Heißt: Bei konstanter Geschwindigkeit ist die Zeit proportional zur Strecke. Hat nichts mit Gravitation zu tun, die erste Gleichung in der Reihe wird eh ignoriert. Warum die Geschwindigkeit konstant sein soll ist auch so eine Frage, gerade eben war man ja noch bei Kepler.
    Wir haben hier eine Länge "Ru", die 2 Billionen Lichtjahre beträgt. Seltsam, im Kontext würde man erwarten, dass "Ru" für "Radius des Universums" steht, also vermutlich c/H~=13,7 Gly. Dann stünde da dR/R=14 Jahre*H.
    Das sind 28 Jahre*14 Jahre * c/Ru. Wofür hat man jetzt den Pulsar gebraucht und den Kepler? Und warum nicht messbar?
    Der Radius des Universums ist 1967 Gyr also ist \dot{G}/G~5e-13/yr (siehe Buch: Steven Weinberg, Gravition & Cosmology, Seite 630 - \dot{G}/G <= 4e-10/yr)

  6. #6
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    Zitat Zitat von quantenmaschine Beitrag anzeigen
    Der Radius des Universums ist 1967 Gyr
    Woher hast du diese Zahl? Die ist mir noch nie untergekommen und hat keinen Bezug zur mir bekannten Realität. Könnte höchstens eine Obergrenze für den Krümmungsradius des Universums sein. Oder du hast das Universum erschaffen und kennst daher seine Größe so genau.
    also ist \dot{G}/G~5e-13/yr
    Warum? Soll wohl so ein Brans-Dicke-Dingens sein, aber wo kommt \dot{G}/G=c/Ru her? Steht auf jeden Fall nicht im Weinberg.
    (siehe Buch: Steven Weinberg, Gravition & Cosmology, Seite 630 - \dot{G}/G <= 4e-10/yr)
    Das war die Obergrenze damals.

    Aber dir ist wenigstens aufgefallen, dass deine ganze Rechnerei letzendlich ncihts mit dem Pulsar zu tun hat? Du sagst dazu ja nichts mehr.
    Und wenn du schon den Weinberg zur Hand hast, dann hast du auch nachgelesen, dass deine v=const Annahme Käse ist (S. 629)? Magst du deinen Einstiegspost vielleicht hier nochmal in einer korrigierten Version einstellen, so dass er wenigstens etwas Sinn ergibt?
    Geändert von Ich (28.11.2018 um 11:35 Uhr)

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