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Thema: Wechselwirkung Dunkler Materie

  1. #1
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    Standard Wechselwirkung Dunkler Materie

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    Hallo Zusammen,

    das Thema des verlinkten Artikels hat zwar nichts mit der dunklen Seite zu tun, bin aber beim lesen an folgendem hängen geblieben:

    ......Eine Vermutung der Forscher: Möglicherweise haben vergangene Supernova-Explosionen und starke stellare Winde das Gas und die Sterne in Antlia 2 so stark auseinander getrieben. Auch die Dunkle Materie könnte dadurch stärker "ausgedünnt" und verteilt worden sein als normalerweise üblich. "Aber selbst wenn die Sternbildung die Dunkle-Materie-Verteilung in Antlia 2 verändern konnte, muss sie dabei mit bisher beispielloser Effektivität gewirkt haben", ........

    gefunden hier :
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...b2Ar9SAi7rWoDU


    Wer kann mir das mal näher bringen, da ich der Meinung bin das die dunkle Seite nicht mit Materie wechsel wirkt ???
    Ratlos?
    Dank vorab

  2. #2
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    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    das Thema des verlinkten Artikels hat zwar nichts mit der dunklen Seite zu tun, ...
    Wer kann mir das mal näher bringen, da ich der Meinung bin das die dunkle Seite nicht mit Materie wechsel wirkt ???
    Ratlos?
    Bei mir steht gerade jemand tierisch auf der Leitung. Was meinst Du mit "dunkler Seite"?
    Meinst Du die dunkle Materie? Die wechselwirkt zumindest gravitativ mit baryonischer Materie.
    Aber das war wahrscheinlich nicht Deine Frage.

  3. #3
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    Zitat Zitat von Protuberanz Beitrag anzeigen
    Bei mir steht gerade jemand tierisch auf der Leitung. ....
    OK sorry. noch ein Versuch:

    Wie kann ein Nova explosion für die "Ausdünnung" der DM verantwortlich sein?

  4. #4
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    Zitat Zitat von TomTom333 Beitrag anzeigen
    Wie kann ein Nova explosion für die "Ausdünnung" der DM verantwortlich sein?
    Gar nicht. Im Beitragsszenario ist von Supernovae die Rede. Dieses geht davon aus, das durch die Supernovae (IMHO müssten das aber schon sehr viele SN sein) und die Sternenwinde, die baryonische Materie, also Sterne, Gas, Staub & Trallala auseinanderschoben wird, die Gesamtdichte sich also verringert. Durch die gravitative Wechselwirkung wandert die DM ebenfalls mit und somit verringert sich auch deren Dichte. Eigenartig an diesem Konstrukt ist die Vorstellung, das die Materie zwar nach außen gedrückt werden soll, jedoch nicht nach innen (zumindest ist nichts von einer Materieanhäufung im Zentrum zu lesen). Aber das eine, geschweige denn sehr viele Supernovae selektiv in eine Richtung pusten sollen ist schon sehr seltsam.
    Ich halte das für wenig wahrscheinlich, aber ich bin ja auch kein Experte. Die Forscher haben sicher Gründe für diese Annahme.
    Ich halte das zweite Szenario für wesentlich wahrscheinlicher. Also ein großer Halo aus DM und den Verlust der eigenen Sterne und Gas an die MS.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Protuberanz Beitrag anzeigen
    Eigenartig an diesem Konstrukt ist die Vorstellung, das die Materie zwar nach außen gedrückt werden soll, jedoch nicht nach innen (zumindest ist nichts von einer Materieanhäufung im Zentrum zu lesen).
    Vielleicht nimmt man ja an, dass die Sternentstehung zuerst vorwiegend im Zentrum stattfand? Im Originalpaper findet man dazu:

    Zitat Zitat von El Badry et al. in Torrealba et al.
    Powerful bursty gaseous outflows have been shown to be able to drag many of the constituent stars to much larger radii overall, thus creating noticeably diffuse dwarf galaxies
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  6. #6
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    Diese Formulierung klingt so und paßt auch besser zu dem Szenario. Da wirst Du wohl recht haben Bernhard.

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