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Thema: TESS: Planetenjäger beginnt mit Beobachtungen

  1. #1

    Standard TESS: Planetenjäger beginnt mit Beobachtungen

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    Der im April gestartete NASA-Satellit TESS, der die Erde auf einer langgestreckten Umlaufbahn umrundet, hat mit den wissenschaftlichen Beobachtungen begonnen. Der Satellit erfasst die Helligkeit von unzähligen Sternen und sucht nach einer leichten Verdunkelung, die auf den Transit eines Planeten hindeuten könnte. Die ersten Daten sollen im August zur Erde übertragen und sofort ausgewertet werden. (30. Juli 2018)

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  2. #2
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    Gute Jagd! Ich glaube, wir dürfen darauf zählen, dass ein paar sehr interessante, nahe Systeme gefunden werden. Ich denke auch, dass die erste terrestrische (Exo-)Welt, in deren Atmosphäre wir zum ersten Mal freien Sauerstoff finden werden, sich unter den von TESS gefundenen Planeten befinden wird.
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  3. #3
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    Und was ist mit Exo-Monden, wär doch mal was Neues

  4. #4
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    Und was ist mit Exo-Monden, wär doch mal was Neues
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man Monde mittels der Transitmethode aufspüren kann. Oder irre ich mich da?
    „Das Volumen des Festkörpers wurde von Gott geschaffen, seine Oberfläche aber wurde vom Teufel gemacht.“
    Wolfgang Pauli

  5. #5
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    Dürfte ganz einfach sein, wenn mehrere Transits ausgewertet werden können:
    "steht" ein ausreichend gr0ßer Mond neben dem Planeten, wird mehr Fläche abgeschatter als vor/hinter.
    Die Abdunklungen müßten ein zeitlich periodisches Muster ergeben, die Beobachtungen sollten dicht liegen.
    Da man Planeten kleiner die Erde haben möchte, sehe ich plausible Chancen, bei einem "Jupi" geht es schlecht.

    Grüße Dip

  6. #6
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    Wird ein Planet aureichend lange beobachtet um diese zusätzliche Verdunkelung beobachten zu können und falls ja, wie kann man unterscheiden ob es nicht ein anderer Planet ist?
    „Das Volumen des Festkörpers wurde von Gott geschaffen, seine Oberfläche aber wurde vom Teufel gemacht.“
    Wolfgang Pauli

  7. #7
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    Ein Mond müsste bei einem Transit mal links, mal rechts neben seinem Planeten stehen. Selbst wenn man ihn nicht im einzelnen Transit auflösen kann (auch das ist grundsätzlich denkbar), legt man ganz viele Transits übereinander ergibt sich eine charakteristische Form der Lichtkuve, aus der sich Entfernung und Grösse des Mondes ableiten lassen.

  8. #8
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    Dann hab ich mal noch ne ganz blöde Frage:
    wie lange beobachtet man denn einen Stern? Da ist doch sicher einiges an Zeit erforderlich um solche Planet-Mond Transits aufzuzeichnen. Bei den eingeteilten 26 Sektionen, á ca. 1 Monat Beobachtungszeit, reicht doch die Zeit nicht aus, oder?
    „Das Volumen des Festkörpers wurde von Gott geschaffen, seine Oberfläche aber wurde vom Teufel gemacht.“
    Wolfgang Pauli

  9. #9
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    Erstmal braucht man ein Monitoring "für die Statistik", man muß alle Sterne in den Sektoren häufig aufnehmen.
    Die Auswertung, ob manche öfter mal dunkler waren, liefert dann die Kandidaten, aber höchstens grobe Parameter.
    Es müssen sich Einzelbeobachtungen anschließen, um die Findung zu bestätigen und die Größen und Bahnen zu berechnen.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Ein Mond müsste bei einem Transit mal links, mal rechts neben seinem Planeten stehen. Selbst wenn man ihn nicht im einzelnen Transit auflösen kann (auch das ist grundsätzlich denkbar), legt man ganz viele Transits übereinander ergibt sich eine charakteristische Form der Lichtkuve, aus der sich Entfernung und Grösse des Mondes ableiten lassen.
    Wie unterscheidet man bei einer Verdunkelungsmessung links, rechts, oben oder unten, neben dem Planeten?

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