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Thema: Horizons: AstroAlex auf dem Weg zur ISS

  1. #1

    Standard Horizons: AstroAlex auf dem Weg zur ISS

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    Der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst, von vielen einfach nur AstroAlex genannt, ist zum zweiten Mal auf dem Weg zur ISS. Am frühen Nachmittag hob er als Teil einer dreiköpfigen Crew mit einer Sojus-Raumkapsel von Baikonur aus ab. Gerst wird bis Dezember im All bleiben und soll ab Oktober auch das Kommando auf der ISS übernehme. Am Freitagnachmittag wird die ISS erreicht sein. (6. Juni 2018)

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  2. #2
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    Heute, Freitag, 08.08.18, um 15:08 soll das Andocken, rund 50 Stunden nach dem Abheben sein. U.a. bei DLR, aber auch bei NASA, ESA und Roskosmos gibt es Livestreams, evtl auch im TV, z. B. bei Phoenis, Welt und N24. Es ist immer wieder faszinierend, wenn sich die Sojus mit wenigen cm pro Sekunde nähert.
    Als engagierter und faszinierter Laie freue ich mich über Hinweise, die meinen Horizont erweitern.

  3. #3
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    Die sind 50 Stunden in der engen Kapsel?? Warum dauert das denn so lange?

    "Das Sojus-Raumschiff braucht diesmal zwei Tage, oder 34 Orbits, weil die Unterschiede in Bahnebene und Phasenwinkel zur ISS für einen 4-Orbit Transfer zu groß ist. Deshalb benötigt die Sojus für die ganzen Bahnänderungsmanöver mehr als vier Orbits (oder sechs Stunden), um diesen Abstand aufzuholen", erläutert Volker Schmid, horizons-Missionsleiter im DLR, den längeren Flug. Um 16.50 Uhr MESZ soll sich am 8. Juni die Luke zwischen Sojus-Kapsel und Raumstation öffnen und die Crew kann in die ISS einschweben.
    Das ist doch Wahnsinn, wie halten die das aus, sitzen zwei Tage in ihren Exkrementen ... und wir wollen bemannt zum Mars, das wird vlt. in 200 Jahren was, oder nie
    Geändert von pauli (08.06.2018 um 11:23 Uhr)
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  4. #4
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    So sollte es eigentlich sein:

    Man könnte meinen, der Weltraum sei unendlich weit von uns entfernt. Doch der Aufstieg ins All dauert gerade einmal acht Minuten.
    Dann hat zum Beispiel ein russisches Sojus-Raumschiff – von einer Rakete nach oben transportiert – schon seine Endgeschwindigkeit von 28.000 Stundenkilometern erreicht. In über 100 Kilometern Höhe schwenkt es anschließend in die Umlaufbahn um die Erde ein.

    Und in dem Moment, wenn die letzte Raketenstufe abgetrennt wurden, setzt von einer Sekunde zur nächsten schlagartig die Schwerelosigkeit ein: Alles an Bord schwebt. Der Internationalen Raumstation ISS nähert sich die Crew dann allmählich an, bis es genau sechs Stunden nach dem Start zum Andocken kommt. Der Weg ins All ist also nur ein kleiner „Katzensprung“.
    Katzensprung

    edit
    ok, hat sich geklärt

    Wenn alles nach Plan läuft, koppelt das Sojus-Raumschiff am Freitag gegen 15 Uhr nach 34 Erdumrundungen an die ISS. Während der Reise dürfen sich der russische Kosmonaut und die zwei Astronauten aus Deutschland und den USA in der Raumfähre bewegen, nur während des Starts müssen sie sich in das extrem enge Rückkehrmodul zwängen, in dem sie nicht einmal die Beine ausstrecken können.

    Nach dem Start dürfen die Raumfahrer die Luke zum sogenannten Orbitalmodul öffnen, dort lagert Fracht und dort gibt es auch eine Toilette. Zu diesem Zeitpunkt dürfen sie auch die Druckanzüge ausziehen, die sehr unbequem sind.
    Geändert von pauli (08.06.2018 um 12:05 Uhr)
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  5. #5
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    Die sind 50 Stunden in der engen Kapsel?? Warum dauert das denn so lange?


    Das ist doch Wahnsinn, wie halten die das aus, sitzen zwei Tage in ihren Exkrementen ... und wir wollen bemannt zum Mars, das wird vlt. in 200 Jahren was, oder nie
    Die nehmen halt den Begriff, ich stecke bis zum Hals in der Sch... wörtlich.

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