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Thema: Belege zur Problematik des Atheismus im persönlichen Leben

  1. #21
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    Das musste ja kommen. Wenn jemand einen Thread zum Thema "Problematik des Atheismus im persönlichen Leben" eröffnet, dann hat das natürlich ein ganz anderes, viel höheres Niveau, als wenn man sagt, dass gewisse bärtige Männer (einschliesslich, aber nicht zwingend ausschliesslich dem Nikolaus) inexistent sind...
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  2. #22
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    Meiner Meinung nach ist der Grund, warum sich Menschen auch ohne starke religiöse Verankerung einigermaßen zivilisiert verhalten der soziale Druck. Die Angst vor Ächtung sozusagen. Zu einem gewissen Grad ist moralisches Verhalten auch durchaus durch den Zeitgeist geprägt. Macht die Verführbarkeit der Massen ja so gefährlich.
    Trotzdem wäre eine Gesetzgebung ohne Strafandrohung wohl ziemlich wirkungslos.

  3. #23
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    MajorTom, das ist Unsinn.
    Ich bin totaler und kompletter Atheist.
    Auch als Atheist weiß man was richtig und falsch ist.
    Und richtig von falsch zu unterscheiden hat nichts mit Religion zu tun.
    Genauso wie Altruismus nichts mit Religion zu tun hat.
    Das ist eine Frage der Erziehung und der Anlage des Gehirns selbst.

  4. #24
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Mir persönlich gefällt am jüdischen Glauben, dass es dabei eher um einen Blick in eine ferne Zukunft geht
    Mehr dazu hier: What do Jews in Israel think about Jesus Christ the Messiah and God in the Flesh - YAHWEH.
    Geändert von Bernhard (20.03.2018 um 19:36 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  5. #25
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    Hallo Alex,
    es sind wohl schon mehr Menschen für Gott und Vaterland ermordet worden als für kriminelle Motive – daher würde ich nie erlauben zu behaupten, Atheisten wären amoralisch.
    Aber es ist meine Meinung, daß Erziehung und Lebensumfeld prägend auf die Moralvorstellungen des jeweiligen Zeitalters wirken.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Das musste ja kommen. Wenn jemand einen Thread zum Thema "Problematik des Atheismus im persönlichen Leben" eröffnet, dann hat das natürlich ein ganz anderes, viel höheres Niveau, als wenn man sagt, dass gewisse bärtige Männer (einschliesslich, aber nicht zwingend ausschliesslich dem Nikolaus) inexistent sind...
    Hallo Bynaus,

    ja, dem kann ich in dieser Form vorbehaltlos zustimmen. Zumal die zweite Aussage trivial ist, auch wenn sie von Dir vermutlich nicht trivial gemeint war; allerdings habe ich keinerlei Bedarf, das jetzt zu vertiefen.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  7. #27
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    Ralf, du weisst schon, dass diese Aussage ironisch gemeint war?

    @MajorTom: Der soziale Druck spielt eine gewisse Rolle, aber bei den wichtigsten moralischen Fragen ist er meiner Ansicht nach völlig irrelevant. Es gibt eine Reihe von illegalen Dingen, die ich ganz grundsätzlich nie tun würde, ganz egal ob es jemals rauskommt oder nicht. Ganz einfach weil es falsch ist. Leute, die dieselben Dinge angeblich nur darum nicht tun, weil sie Angst vor der Strafe eines bärtigen alten Mannes haben, sind mir eher unheimlich.
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  8. #28
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    Hallo Bynaus,
    Gott erhalte dir deinen Glauben an das Gute im Menschen.
    Was denkst du wie die Auswirkung auf eine Kriminalstatistik wäre, würde man jede Strafandrohung abschaffen ?

  9. #29
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    Hallo Tom,

    Strafandrohung ist das eine, aber das Wissen darum, was falsch und was richtig ist, sowie der angemessene Umgang mit diesem Wissen ist etwas, was zuvor erworben wird bzw. erworben werden sollte, bevor die Notwendigkeit besteht, dass das Strafrecht angedroht bzw. angewandt werden muss.

    Hier ist das soziale Umfeld von entscheidender Relevanz, um ein Unrechtsbewusstsein überhaupt erst einmal entstehen zu lassen. Und wenn man das verinnerlicht hat, hat man zugleich eine innere Hemmschwelle, die einen davon abhält, Verbrechen zu begehen - eben weil man weiß, dass es falsch ist.

    Erst wenn man diese Hemmschwelle überwunden hat - sei es, weil sie bei manchen sehr niedrig ist (was verschiedene Ursachen haben kann) oder weil die äußeren Umstände dazu zwingen (z.B. in Dilemma-Situationen) - greift die Wirkung der Strafandrohung über den Gesetzgeber. Aber dann ist in der Regel schon sehr viel im Vorfeld falsch gelaufen.

  10. #30
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    @MajorTom: es gibt unzählige Dinge, die falsch sind, aber nicht illegal. Und die meisten Menschen halten sich meistens daran. Das hat dann nichts mit einer Strafandrohung zu tun, sondern entweder mit sozialer Kontrolle (wie du schon erwähnt hast) und/oder mit "Anstand", also dem erlernten Empfinden von richtig und falsch und einem diesem Empfinden entsprechendem Handeln.

    Würdest du, sagen wir, deinem eigenen Kind in einem unbeobachteten Moment das Sparschwein leeren (in deine eigenen Taschen) und danach irgend eine plausible Geschichte erfinden, was damit geschehen ist? Warum - oder warum nicht? Es wäre weder wirklich illegal, noch gibt es eine soziale Kontrolle.
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