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Thema: 75 Jahre Weiße Rose

  1. #1
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    Standard 75 Jahre Weiße Rose

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    Zum Gedenken an die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“: http://www.75jahreweisserose.de/
    Freundliche Grüße, B.

  2. #2
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    Traurig, dass man (wieder) daran erinnern muss, aber immerhin gut dass wir es noch können.

  3. #3
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    Das kommt darauf an, wie Du "muss" definierst. Keiner von den hier Anwesenden war dabei. Es dient letztendlich nur dem Selbstverständnis.
    Wir Älteren haben noch eine gewisse Prägung auf den Nachhall dieser Zeit.
    Die Fraktion unterhalb der 50 wird sagen, dies war keine gute Zeit, aber ich kann mich nicht damit identifizieren.
    Die unter 30 jährigen werden sagen, das hat einmal stattgefunden. Es ist aber lange her und gehört zur Geschichte.
    Die ganz jungen sagen, was ist das? was macht das? Kenne ich nicht und/oder das hat keine Bedeutung für mich.
    Du wirst niemanden, der nicht eh schon ein gewisses Interesse dafür aufbringt, durch welche Beiträge auch immer, mehr als bestenfalls nur ein "Aha, so war das also." entlocken.
    Geändert von Protuberanz (18.02.2018 um 00:32 Uhr)

  4. #4
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    Hallo P.

    Zitat Zitat von Protuberanz Beitrag anzeigen
    Du wirst niemanden, der nicht eh schon ein gewisses Interesse dafür aufbringt, durch welche Beiträge auch immer, mehr als bestenfalls nur ein "Aha, so war das also." entlocken.
    wenn ich dieser Auffassung wäre, hätte ich dieses Thema sicher nicht erstellt.

    Es geht doch vielmehr darum die Erinnerung an bestimmte Werte und ein bestimmtes vorbildliches Verhalten wach zu halten, davon zu lernen und für sich selbst davon zu profitieren. In den Medien wird schon viel zu oft aggressives Verhalten gezeigt und ich denke, es hilft zu zeigen, dass es eben auch anders geht.
    Geändert von Bernhard (18.02.2018 um 07:49 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

  5. #5
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    Deine Zielstellung ist klar Bernhard. Daran habe ich keinen Zweifel. Ich zweifle lediglich an den Adressaten.
    Bleibt mir nur zu sagen, ich hoffe Dein Thread hat die gewünschte Wirkung und ich irre mich.

  6. #6
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    Hallo Bernhard,

    vielen Dank!

    Ich hoffe, daß ich in der kommenden Woche nochmal genug Zeit habe um auf dieses Thema einzugehen. Ich möchte das nicht mal eben zwischendurch versuchen.

    Herzliche Grüße

    MAC

  7. #7
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    @Protuberanz:
    Die Fraktion unterhalb der 50 wird sagen, dies war keine gute Zeit, aber ich kann mich nicht damit identifizieren.
    Da muss ich Dich als 43-jähriger korrigieren.
    Imho genügt vollkommen die Einsicht, dass die Menschen, egal in welchem Jahrhundert, immer gleich ticken, die gleichen Anfälligkeiten und Schwächen haben.

    Mein eigener Moment, wo es "Klick" machte war, als ich etwa 38 war.
    Mir wurde auf einmal bewusst, dass die Zeit zwischen dem NS-Regime und mir im Alter von 5 Jahren genauso groß ist wie meine erlebte Lebenszeit, an die ich mich bündig erinnern kann, und die ich zeitlich abschätzen kann.
    Auf einmal war der Krieg nicht mehr ein Ereignis "als Dinosaurier die Erde bevölkerten", sondern ich konnte es einordnen und in Relation zu meiner erlebten Zeit bringen.
    Und wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht und nicht dieser Hybris verfällt, nachdem "man" "heutzutage" ja "ganz anders" ist als alle Menschen davor, dann kann man relativ leicht die damaligen Verhaltensmuster, Ängste und Fehlschlüsse auch heute überall finden.

  8. #8
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Es geht doch vielmehr darum die Erinnerung an bestimmte Werte und ein bestimmtes vorbildliches Verhalten wach zu halten, davon zu lernen und für sich selbst davon zu profitieren. In den Medien wird schon viel zu oft aggressives Verhalten gezeigt und ich denke, es hilft zu zeigen, dass es eben auch anders geht.
    Ich wage die Prognose, dass es in den nächsten 20 Jahren in Deutschland wieder solche mutigen und charakterstarken Personen brauchen wird.

    Gewisses "Gedankengut" stösst in Deutschland wieder auf Akzeptanz und ihre politischen Vertreter erhalten immer bessere Wahlergebnisse und höhere Prognosewerte, während parallel dazu beispielsweise die Sozialdemokratie völlig zerfällt und sich die Regierungsbildung immer schwieriger gestaltet.

    Man muss schon weit wegschauen, wenn man Ähnlichkeiten zum Ende der Weimarer Republik nicht sieht.

    Ich hoffte, dass wir in Deutschland aus der Geschichte gelernt hätten; das haben wir vermutlich auch getan, aber leider war es nicht nachhaltig. Auch deswegen ist es wichtig, daran zu erinnern, dass es damals Menschen gab, die unter Einsatz ihres Lebens anders gedacht und nicht weggeschaut haben.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  9. #9
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Ich wage die Prognose, dass es in den nächsten 20 Jahren in Deutschland wieder solche mutigen und charakterstarken Personen brauchen wird.
    Die Tatsache, dass es gar nicht so leicht war dieses Thema hier einzustellen zeigt, dass die Thematik vielmehr hochaktuell ist. Und wenn man eine Lehre aus den letzten 60 Jahren Demokratie in Deutschland ziehen kann, so ist es vielleicht die Erkenntnis, dass der Friede sinnvollerweise auch in Friedenszeiten gesichert werden sollte.

    Den Ängsten, die zur Zeit im Osten des Landes grassieren kann man also zum Glück noch immer entgegenhalten, dass die Utopie einer EU noch nicht ganz ausgeträumt ist. Die EU wird in der Welt als Wirtschaftsmacht wahrgenommen und respektiert. Die Wirtschaft der "neuen" Bundesländer hat sich seit der Wende gut entwickelt. Es müssen also zum Glück keine Minderwertigkeitskomplexe einer ganzen Nation mehr "auskuriert" werden - im Gegenteil. Deutschland kann auf seine Mitgliedschaft in der EU, 60 Jahre Frieden und die guten Beziehungen zu seinem Nachbarn Frankreich sehr stolz sein. Dass in der EU nicht alles zum Besten steht ist dabei auch klar, aber die Menschen beschäftigen sich wenigstens mit dieser Thematik, wie sogar oder insbesondere der Brexit zeigt.

    Noch immer höre ich auch W. Putins Rede im Bundestag, wo er von der ausgestreckten Hand Russlands und einem ganz neuen Verhältnis zwischen Deutschland und Russland sprach.

    Ich denke, man sollte dem Pessimismus also keinen Vorschub leisten, sondern vielmehr sehr gut darüber nachdenken, welche Werte und Ideen unterstützenswert sind. Erst so entwickelt man sich doch zu einer gereiften Persönlichkeit und findet nebenbei viel innere Freude und Wärme.
    Freundliche Grüße, B.

  10. #10
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    Mit ausgetreckten Händen kommen mittlerweile auch heutige Diktatoren, und da steht Putin in einer Reihe mit Erdogan.

    Was den Osten angeht, so kommt hier auch wieder "nur" eine allzu menschliche Schwäche durch: das Ferne (ob räumlich oder zeitlich) wird vereinfacht und glorifiziert, die Komplexität der Probleme der Gegenwart dem "System", oder ggf. Minderheiten in die Schuhe geschoben.

    So wird auch leider ein Gedenken wie das an die Weiße Rose von den rechten Kreisen nur wieder als "Büßerkultur" wahrgenommen. Ich hätte aber auch keinen Verbesserungsvorschlag anzumelden von dem ich überzeugt wäre, außer dass ich solchen Idioten immer sage dass es nicht Deutsche waren sondern Nazis und man sich gerne aussuchen kann ob man sich auch heute noch zu den Tätern von damals rechnen will.

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