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Thema: Bitcoins behindern SETI Forschung

  1. #1
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    Standard Bitcoins behindern SETI Forschung

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    Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum brauchen viel Rechenleistung daher sind leistungsstarke Grafikkarten zurzeit besonders nachgefragt.
    Bei manchen Teleskopen schalten sich für die Auswertung der Signale an die 100 Grafikkarten zusammen.
    In einem Bericht der BBC beklagt sich Dan Werthimer der Forschungsleiter des Berkeley SETI Research Center dass er Probleme hat die notwendige Hardware zu kaufen. Zwei SETI-Observatorien in den USA und Australien könnten deshalb nicht wie geplant aufgerüstet werden.

    http://www.bbc.com/news/technology-43056744

    MT

  2. #2
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    Vielleicht gibt's die Hardware ja in absehbarer Zeit gebraucht besonders günstig.

  3. #3
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    Hoffentlich bricht dieser Bitcoin-Scheiß endlich zusammen
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  4. #4
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    SETI kann man nicht behindern, denn ob SETI etwas findet, oder nicht, ist ein gigantischer Zufall. Da macht ein wenig mehr oder eben weniger Rechenleistung keinen signifikanten Unterschied.

  5. #5
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    Ich hab gegenwärtig auch einen Antrag laufen, bei dem ich unter anderem Simulationen mit Grafikkarten rechnen möchte. Seit ich begonnen habe, Offerten reinzuholen, kennt der Preis für GPUs nur eine Tendenz - nach oben. Es ist also nicht einfach nur SETI betroffen, sondern alle Sparten der Wissenschaft, wo mit GPUs gerechnet wird. Der beste Moment, um GPUs für die Wissenschaft zu kaufen ist nach einem Bitcoin crash...
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  6. #6
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    Ihr müsst das große Bild sehen: Wenn's keine fünfzehnjährigen Gamer mit reichem Papa und keine Bitcoinschürfer gäbe, dann gäbe es überhaupt keine solchen Grafikkarten. Wenn's nur Forschungsinstitute als Nachfrager gäbe, dann würdet ihr für ein Zehntel der Leistung den zehnfachen Preis zahlen. Die Nachfrage mag akut nervig sein, eigentlich handelt es sich aber um eine gigantische Subvention für die Institute.

  7. #7
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    Das stimmt natürlich auch. Wobei das gegenwärtig grosse Interesse, wissenschftliche Simulationen auf Grafikkarten zu rechnen, wohl auch mit ihrer Verfügbarkeit zu tun hat. Das heisst, ohne Bitcoin und co. wären die Karten nicht nur sehr teuer, sondern es käme wohl gar kaum jemand auf die Idee, diese für die Forschung zu nutzen.
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  8. #8
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    Es soll auch schon die hohe Nachfrage nach dem einen oder anderen Game an der Preissteigerung schuld gewesen sein. So zum Bsp. Player Unknown's Battleground in China.
    Aber wie "Ich" bereits sagte, ohne die Games gäbe es die Grafikkarten nicht und man müßte wieder schnöde und vor allem teure CPU-Cluster verwenden.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Major Tom Beitrag anzeigen
    Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum brauchen viel Rechenleistung daher sind leistungsstarke Grafikkarten zurzeit besonders nachgefragt.
    Bei manchen Teleskopen schalten sich für die Auswertung der Signale an die 100 Grafikkarten zusammen.
    In einem Bericht der BBC beklagt sich Dan Werthimer der Forschungsleiter des Berkeley SETI Research Center dass er Probleme hat die notwendige Hardware zu kaufen. Zwei SETI-Observatorien in den USA und Australien könnten deshalb nicht wie geplant aufgerüstet werden.

    http://www.bbc.com/news/technology-43056744

    MT
    Wer die SETI Forschung und andere Projekte unterstützen möchte, kann seine freie Leerlauf-Rechnerkapazität für vernetztes rechnen zur Verfügung
    stellen. Dadurch wird die Grafikkarten-Hardware effizient genutzt.
    Die Schlüsselfrage dabei ist, wollen die Außerirdischen mit uns Kontakt aufnehmen?

    Gruß,
    Jens

  10. #10
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    Diese "Schlüsselfrage" ist doch längst beantwortet sonst gäbe es Seti nicht.
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