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Thema: Trägheitsdämpfer für interstellare Raumschiffe

  1. #21
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    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Die Flüssigkeitsatmung muss extern unterstützt werden, weil die Dichte höher ist.
    Warum gibt es eigentlich keine Tauchgeräte mit Flüssigkeitsatmung? Da könnte man doch viel tiefer tauchen und brauchte keine so aufwändigen Tiefsee-Tauchboote.

    Gruß, Delta3
    Es ist besser, Intelligenz zu haben wenn man sie nicht braucht, als sie zu brauchen, wenn man sie nicht hat

  2. #22
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    Hallo DELTA3,

    Zitat Zitat von DELTA3 Beitrag anzeigen
    Warum gibt es eigentlich keine Tauchgeräte mit Flüssigkeitsatmung? Da könnte man doch viel tiefer tauchen und brauchte keine so aufwändigen Tiefsee-Tauchboote.
    Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Flüssigkeitsatmung
    und
    https://en.wikipedia.org/wiki/Liquid_breathing und bezogen auf JensU's 300 g besonders: https://en.wikipedia.org/wiki/Liquid...g#Space_travel

    Zu dem dort angesprochenen Limit: Knochengewebe hat ein 10% bis 70% höheres spezifisches Gewicht als Muskel- und Fettgewebe (die unterscheiden sich um 10%). Wenn wir 20% als mittleren Unterschied annehmen, dann übt ein 12 kg schweres menschliches Skelett bei 300 g Beschleunigung eine, auf das gesamte Skelett verteilte, andauernde Kraft von rund 6000 N Differenz zum darunter liegenden Gewebe aus.

    Herzliche Grüße

    MAC

  3. #23
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    Gemäss den Angaben dort ist die Anwendung der Flüssigkeitsatmung auf 15-20 Ge limitiert, zumindest so lange keine Atmungsflüssigkeit mit der Dichte von Wasser existiert.

    Aber ich sehe auch keinen Grund, warum man im Weltall viel stärker beschleunigen wollen würde (ganz zu schweigen vom "können"). 15-20 Ge ist bei anhaltender, konstanter Beschleunigung "nur" ~4 Mal schneller und 300 Ge wäre nochmals ca. ~4 Mal schneller (klassisch gerechnet, siehe meinen Post weiter oben). Ob man jetzt für den Flug zum Saturn eine Woche (1 Ge), zwei Tage (15-20 Ge) oder einen halben Tag (300 Ge) braucht, spielt - z.B. für die Strahlenbelastung oder die Vorräte, die man mitnehmen muss - kaum eine Rolle. Zumindest nicht im Vergleich zu der Maschinerie, die ohnehin notwendig wäre, um mit 15-20 Ge (oder gar 300 Ge) zu beschleunigen. Ausnahmen könnten eines fernen Tages vielleicht für militärische Anwendungen oder Notfälle gemacht werden, aber wohl kaum für den "Durchschnittsraumfahrer".
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  4. #24
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    Hallo MAC,

    ich wollte damit nur andeuten, dass Flüssigkeitsatmung nicht funktioniert, weder beim Tauchen, noch im Weltall, weil die Lunge von Säugetieren dafür nicht vorgesehen ist.

    Dazu kommen dann noch die von dir geschilderten Probleme bei der Beschleunigung mit 300 g ... sehr informativ deine Links.

    Grüße, Delta3
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  5. #25
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Hallo Jens,

    sehe ich das richtig?
    Wir sollen uns in den Zug setzen und uns deinem Vortrag zu einem revolutionären Antriebskonzept anhören, zu dem du nebenbei bis jetzt noch nicht das Geringste geschrieben hast, und du hast noch nicht einmal deine Grundannahmen zu diesem Teilschritt soweit wissenschaftlich überprüft?
    Was meinst du wohl, wie sich der Dichteunterschied zwischen Knochensubstanz und Fettgewebe bei 300g auswirkt?
    Ich versuche im neuen Thema -interstellare Raumschiffphysik- den Antrieb bzw. Raumschiffkonzept ohne Bilder zu beschreiben.
    Bilder zum Verständnis würde ich per E-mail auf Anfrage zuschicken.
    Links sind nicht möglich, weil die Bilder nicht auf einem Bildersever liegen.

    Die mögliche g Belastung für den Körper muss praktisch ermittelt werden.

    Gruß,
    Jens

  6. #26
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    Die mögliche g Belastung für den Körper muss praktisch ermittelt werden.
    Freiwillige vor!

  7. #27
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    Zitat Zitat von Murx Beitrag anzeigen
    Freiwillige vor!
    Das macht man so wie in der frühen Raumfahrt.
    Die Raumfahrt war damals Neuland.
    Man nimmt Affen oder Hunde für überwachte Versuche.
    Erst danach kommen die freiwilligen Astronauten.

    Gruß,
    Jens

  8. #28
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    Zitat Zitat von JensU Beitrag anzeigen
    Man nimmt Affen oder Hunde für überwachte Versuche.
    Erst danach kommen die freiwilligen Astronauten.

    Gruß,
    Jens
    Ui ui...
    Denk an den "Planet der Affen...."
    Gruß Stevie

  9. #29
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    Daran habe ich nicht gedacht.

    Der Trägheitsdämpfer ist meine Innovation.
    Wenn sich keine Freiwilligen melden sollten, teste ich ihn selbt und gehe
    an meine Belastungsgrenze.

    Gruß,
    Jens

  10. #30
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    Sehr gute Idee
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