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Thema: Erstes Open-Source-Werkzeug der Biotechnologie

  1. #1
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    Standard Erstes Open-Source-Werkzeug der Biotechnologie

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    wird die Geschichte des "Lebens" umgeschrieben ???
    Was tun sich da für Möglichkeiten im positiven wie negativen Sinn auf.
    Erschreckend und Interessant zugleich.
    Die Forscher der privaten Organisation Cambia haben gleich mehrere Bakterien zu neuen "Transportern", so genannten Genfähren, umgestaltet. Mit ihrer Hilfe lassen sich neue Erbanlagen in zahlreiche verschiedene Pflanzen übertragen -- etwa, um sie gegen Schädlinge zu wappnen, gegen Salz und Kälte -- oder ihnen bessere Erträge zu entlocken.

    Seite in English
    http://www.cambia.org/

  2. #2
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    Standard

    Mit ihrer Hilfe lassen sich neue Erbanlagen in zahlreiche verschiedene Pflanzen übertragen -- etwa, um sie gegen Schädlinge zu wappnen, gegen Salz und Kälte
    wie man auch zur Gentechnik stehen mag, ohne diese Möglichkeiten wird es nicht gelingen auf dem Mars Pflanzen heranzuziehen, die den wenn terraformten, Umweltbedingungen dort angepaßt werden können.

    Ispom
    Gruß von Ispom

  3. #3
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    Gibt es Bakterien, die bei 90 Bar und 470°C Lufttemperatur Kohlendioxid mit Gestein verbinden können?
    Mit Spuren von Wasser in der Atmosphäre...

  4. #4
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen

    Gibt es Bakterien, die bei 90 Bar und 470°C Lufttemperatur Kohlendioxid mit Gestein verbinden können? Mit Spuren von Wasser in der Atmosphäre...
    Ich schlage vor, hundert Jahre Entwicklung in der Nanotechnik abzuwarten.

  5. #5
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    Standard

    Du meinst, das Nanoroboter das machen können werden??
    Die schmelzen doch auch weg...

    Ausserdem: in hundert Jahren ist die Venus noch heißer, und noch exponentiell mehr Wasser ist weg...

  6. #6
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen
    Du meinst, das Nanoroboter das machen können werden??
    Die schmelzen doch auch weg...

    Ausserdem: in hundert Jahren ist die Venus noch heißer, und noch exponentiell mehr Wasser ist weg...
    Warum willst du denn auf die Venus? Gibt es dort große Rohstoffvorkommen?
    An etwas anderes Sinnvolles an der Venus kann ich gerade net denken.

  7. #7
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    Zitat Zitat von ispom Beitrag anzeigen
    wie man auch zur Gentechnik stehen mag, ohne diese Möglichkeiten wird es nicht gelingen auf dem Mars Pflanzen heranzuziehen, die den wenn terraformten, Umweltbedingungen dort angepaßt werden können.

    Ispom
    Es wird auch mit Gentechnik nicht gelingen, auf dem Mars Pflanzen anzubauen, es sei denn, es gibt anorganische Pflanzen. Dort fehlt einfach das Magnetfeld.

    Grüße Algol

  8. #8
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    Zitat Zitat von _Mars_ Beitrag anzeigen

    Du meinst, das Nanoroboter das machen können werden??
    Die schmelzen doch auch weg...
    Ich dachte daran, daß man Mikroben eventuell so züchten kann, daß sie sich in einem großen (Nano-)Werkzeugladen die Teile suchen und verbasteln, die sie für eine bestimmte Umwelt brauchen. Beispielsweise so eine Art gekühlte Ritterrüstung. Ber der kurzen Reproduktionszeit und der großen Individuenzahl denke ich könnten immer ein paar dabei sein, die sich (in unserem Sinne) vernünftig verhalten, die man dann weiter auslesen oder gentechnisch ausschlachten kann. Das ist natürlich blanke Zukunftsmusik. Es ist ein Schritt in Richtung Bork. Du weißt schon: "Widerstand ist zwecklos!".

    Zitat Zitat von _Mars_
    Ausserdem: in hundert Jahren ist die Venus noch heißer, und noch exponentiell mehr Wasser ist weg...
    Da wird es vermutlich einfacher sein, die Venus ein Stück näher zu ziehen. Stell Dir einfach vor, man entdeckt eine Faser mit nahezu unbegrenzter Festigkeit und schafft es Mars und Venus damit aneinander zu binden... Aber ich glaube nicht, daß die irdische Schwefelsäureindustrie soviel Bedarf hat. Aber den Mars zu besiedeln stelle ich mir toll vor. Man ärgert sich glatt, daß man für so eine Bewerbung schon zu alt ist.

  9. #9
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    Warum willst du denn auf die Venus? Gibt es dort große Rohstoffvorkommen?
    An etwas anderes Sinnvolles an der Venus kann ich gerade net denken.
    Genau die ähnlichen wie auf der Erde. Nur das Wasser ist zu Teilen verloren gegangen.
    Es wird auch mit Gentechnik nicht gelingen, auf dem Mars Pflanzen anzubauen, es sei denn, es gibt anorganische Pflanzen. Dort fehlt einfach das Magnetfeld.
    1. Der Mars besitzt ein schwaches Magnetfeld, welches vom Sonnenwind induziert wird.
    2. In bisherigen Untersuchungen konnten keine Wirkungen auf Lebewesen festgestellt werden. (Evt. könnten Träume von Schwankungen des Erdmagnetfeldes zusammenhängen)

    Ich dachte daran, daß man Mikroben eventuell so züchten kann, daß sie sich in einem großen (Nano-)Werkzeugladen die Teile suchen und verbasteln, die sie für eine bestimmte Umwelt brauchen.
    Ach ja, die Idee gibt es folgendermaßen schon:
    Sie wollten eine Drohne bauen, welche den Verkehr überwacht. Damit diese nicht immer auftanken muss, sollte sie etwas fressen.
    Diese sollte Fliegen und andere Insekten fressen, und die Mikroben im inneren verwandeln diese in Stoffe für die Brennstoffzellen... Soll schon in großen Teilen klappen.

    Aber den Mars zu besiedeln stelle ich mir toll vor. Man ärgert sich glatt, daß man für so eine Bewerbung schon zu alt ist.
    Sicher ist der Mars geeignet. Das Sichtfeld ist halt etwas kleiner, und die Schwerkraft etwas weniger... Ansonsten passt eigentlich alles, er wäre bereit für menschlichen Besuch!
    Wann endlich?!

    Die Venus.... genau so wie die Erde wäre sie etwas für konservativere.... Fast gleiche Schwerkraft, gleiche Sichtweite...

    Satelliten zur Sonne wären von dort billiger zu schicken, ins äussere Sonnensystem und darüber hinaus allerdings nicht...

  10. #10
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    Die Venus.... genau so wie die Erde wäre sie etwas für konservativere.... Fast gleiche Schwerkraft, gleiche Sichtweite...
    Und bei Grillpartys bräuchte man keine Kohlen für den Grill, und das Geld für teure Sonnenbrillen könnte man sich sparen.
    Geändert von Orbit (21.04.2009 um 20:27 Uhr)

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