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Thema: Uhren auf einer rotierenden Scheibe synchronisieren

  1. #471
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    Zitat Zitat von JuRo Beitrag anzeigen
    ... Wenn Beobachter bei Uhr A einen Lichtstrahl um 12:00 abschickt, dann sieht Beobachter bei Uhr B um 12:01, dass an Ort A 12:00 Uhr ist.
    Und um 12:02 liest Beobachter bei A, dass Uhr B 12:01 anzeigt. Die Uhren laufen für beide nicht synchron. ...
    Nein Juro,

    Wenn Beobachter bei Uhr A einen Lichtstrahl um 12:00 abschickt,
    dann sieht Beobachter bei Uhr B um 12:01, dass an Ort A 12:00 Uhr waaar (und nicht "ist"),

    und um 12:02 liest Beobachter bei A, dass Uhr B 12:01 angezeigt haatt (und nicht "anzeigt".

    Dein Einstein-Zitat von S.894 gilt für isotrope Inertialsysteme mit c+ = c_ , wie siehts bei c+v und c-v aus?

  2. #472
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    Zitat Zitat von cryptic Beitrag anzeigen
    Wenn man Uhren auf der Scheibe mit einem Signal aus der Mitte synchronisiert dann sieht es ungefähr so aus
    (nichts anderes wird bei GPS gemacht). http://666kb.com/i/df7tusje3rz1hlttr.gif ...
    aber wirklich nur ungefähr, und sonst nicht, gleichwohl müssen die Umlaufuhren gleich sein.

  3. #473
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    Nein Juro,

    Wenn Beobachter bei Uhr A einen Lichtstrahl um 12:00 abschickt,
    dann sieht Beobachter bei Uhr B um 12:01, dass an Ort A 12:00 Uhr waaar (und nicht "ist"),

    und um 12:02 liest Beobachter bei A, dass Uhr B 12:01 angezeigt haatt (und nicht "anzeigt".
    Lieber Herr Senf,

    das ist so leider nicht ganz richtig.

    der Beobachter sieht an seinem Ort B, dass an Ort A 12:00 Uhr ist das ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. Der Beobachter an Ort B rechnet sich natürlich aus, dass an Ort A möglicherweise 12:01 Uhr sein könnte, die Information hat ihn aber noch nicht erreicht.

  4. #474
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    Daumen runter

    Zitat Zitat von JuRo Beitrag anzeigen
    … der Beobachter sieht an seinem Ort B, dass an Ort A 12:00 Uhr ist das ist die Relativität der Gleichzeitigkeit. …
    Lieber JuRo,

    nein, das ist nicht die Relativität der Gleichzeitigkeit. Das ist die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit. Den Unterschied musst du zuerst verstehen, dann darfst du über dieses Thema weiter versuchen zu diskutieren. Jetzt, in der Weihnachtszeit hast du sicher die Musse dich in das Thema einzuarbeiten.

    Liebe Grüsse, Charly
    RelativKritisch - Pseudowissenschaft auf dem Sezierteller
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  5. #475
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    Zitat Zitat von Charly Beitrag anzeigen
    Lieber JuRo,

    nein, das ist nicht die Relativität der Gleichzeitigkeit. Das ist die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit. Den Unterschied musst du zuerst verstehen, dann darfst du über dieses Thema weiter versuchen zu diskutieren. Jetzt, in der Weihnachtszeit hast du sicher die Musse dich in das Thema einzuarbeiten.
    Lieber Charly,

    leider ist das so nicht richtig, denn es geht um die Uhrensynchronisation. Wenn Uhr A und Uhr B an Ort A synchron gehen, dann zeigen beide Uhren gleichzeitig dieselbe Zeit an, 12:00 Uhr. Und wenn Uhr A an Ort A und Uhr B an Ort B synchron gehen, dann sieht ein Beobachter bei B die Uhren gleichzeitig mit 12:00 Uhr und 12:01 Uhr. Das ist nicht synchron, weil gleichzeitig relativ ist.

  6. #476
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    Bei solchen Stories muss ich immer an der uralten Witz vom Autofahrer auf der Autobahn denken, der auf die Radiodurchsage "Achtung! Auf der Autobahn kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen." nur meint "Wie einer? Ganz Viele! "...

    Meine Astro-Page: www.Jeffer.de

  7. #477
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    Zitat Zitat von JuRo Beitrag anzeigen
    Ich empfehle dir, dich nochmal mit dem Beobachter in der Scheibenmitte auseinandersetzen. Dazu habe ich für dich eine kleine und einfache Aufgabe vorbereitet.
    Was passiert wenn der Beobachter in der Mitte einen Lichtblitz erzeugt? Erreicht aus seiner Sicht das Licht zwei Uhren gleichzeitig oder nicht?
    Gegenfrage: Was genau ist passiert, als Du ....? Aber nett von Dir.

    Wie ich schon bemerkte, fantasierst Du mit übergeordneter ortsunabhängiger Gleichzeitigkeit. Wenn ein Lichblitz einen vom Beobachter unterschiedlichen Ort trifft, dann "sieht" der Beobachter das erst, nachdem auch ihn das Lichtsignal von dort erreicht. Oder können Deine Beobachter direkt statt indirekt sehen?

    Du brauchst dich dadurch nicht motiviert fühlen, mir weitere Fragen zu stellen. BEANTWORTE @ICHS FRAGEN ERST MAL.
    Geändert von Dgoe (24.12.2016 um 03:22 Uhr)

  8. #478
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    Lieber JuRo!

    dir haben jetzt mehrere Forenteilnehmer versucht klarzumachen, dass du doch im Irrtum befindest. Du solltest das akzeptieren und (durch Nachfragen) verstehen lernen. Es bringt dir nichts, auf deiner irrigen Meinung zu beharren. Solange du das einfache Problem für inertiale Beobachter nicht verstehst, hat es keinen Sinn, über das wesentlich schwierigere Problem der rotierenden Scheibe zu diskutieren.

    Ich versuch's nochmal:

    Zitat Zitat von JuRo Beitrag anzeigen
    ... es geht um die Uhrensynchronisation. Wenn Uhr A und Uhr B an Ort A synchron gehen, dann zeigen beide Uhren gleichzeitig dieselbe Zeit an, 12:00 Uhr. Und wenn Uhr A an Ort A und Uhr B an Ort B synchron gehen, dann sieht ein Beobachter bei B die Uhren gleichzeitig mit 12:00 Uhr und 12:01 Uhr. Das ist nicht synchron, weil gleichzeitig relativ ist.
    Zu deinem "gleichzeitig" und dem "sieht". Du verwechselst immer noch die Definition der Gleichzeitigkeit mit dem, was der Beobachter sieht.

    Du hattest oben Einstein zitiert. Dabei sollte dir auffallen, dass es nicht darum geht, dass die Uhren die selbe Zeit anzeigen, sondern dass die Zeitintervalle gleich schnell vergehen.

    1) Mehrere inertiale, relativ zueinander ruhende Beobachter A, B, C, ... führen durch Austausch von Lichtsignalen gemäß Einstein eine gemeinsame Definition von gleichzeitig ein. Dadurch ist sichergestellt, dass wenn eine Uhr bei A die Zeit tA = 0 anzeigt, alle anderen Uhren ebenfalls tB = tC = ... = 0 anzeigen, für eine gedachte Gleichzeitigkeit aus Sicht von A (die B, C, ... übernehmen). Diese gedachte Gleichzeitigkeit ist eine mathematische Konstruktion, nichts unmittelbar sichtbares.

    2) Wenn nun der Beobachter A zu seiner Zeit TA die Uhren von B, C, ... beobachtet, dann sieht er eine Bild dieser Uhren zum Zeitpunkt TA - DAB/c, TA - DAC/c, ... wobei DAi den räumlichen Abstand der i-ten Uhr und DAi/c, die Lichtlaufzeit der i-ten Uhr zur Uhr bei A bezeichnet. A sieht diese Uhren nicht so, wie sie gemäß seiner und der gemeinsamen Definition von gleichzeitig jetzt aussehen, sondern er sieht diese Uhren so, wie sie in seiner Vergangenheit aussahen.

    Zusammenfassung: Es gibt also einen Unterschied zwischen (1) der Zeit, die A jetzt zu seiner Teit TA der Uhr bei B gemäß der für A und B gemeinsamen Definition von Gleichzeitigkeit zuschreibt, nämlich die Zeit TB = TA, und (2) der Zeit, die A jetzt zu seiner Teit TA auf der Uhr bei B sieht, nämlich TA - DAB/c.

    Dass wir trotzdem von synchron gehenden Uhren ausgehen dürfen, liegt daran, dass i) dies allen Beobachtern bewusst ist, dass sie diese Lichtlaufzeit gem. (2) bzw. den räumlichen Abstand kennen und aus ihren Beobachtungen herausrechnen können, und dass ii) die Lichtlaufzeit und der Gang von Uhren synchron bleibt, da wir gemäß (1) von relativ zueinander ruhende Beobachter A, B, C, ... ausgehen. (1) ist also eine für die Beobachter gemeinsame mathematische Konstruktion auf Basis der Beobachtung von (2)
    Geändert von TomS (24.12.2016 um 10:03 Uhr)
    Gruß
    Tom

    «while I subscribe to the "Many Worlds" theory which posits the existence of an infinite number of Toms in an infinite number of universes, I assure you that in none of them am I dancing»

  9. #479
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    Ich werde diesen Thread jetzt schließen. Konkrete Fragen zu der Thematik können gerne in einem neuen Thema diskutiert werden, sofern dies konstruktiv uns zielführend geschieht. S. D.

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