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Thema: Beantwortete Frage auf astronews

  1. #1
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    Standard Beantwortete Frage auf astronews

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    Könnte es Planeten oder andere Himmelskörper geben, die keine Rotation aufweisen?

    Das ist sehr unwahrscheinlich, weil alle Planeten, aber auch Objekte wie Asteroiden aus Material entstanden sind, das sich in einer rotierenden Scheibe aus Gas und Staub um eine gerade neu entstandene Sonne befand. Den Objekten wurde daher die Eigendrehung schon bei der Entstehung praktisch mit in die Wiege gelegt.
    Ich verstehe ehrlich gesagt die Antwort von astronews nicht, denn sie ist falsch. Der Mond (andere Himmelskörper außer Planeten) zB besitzt keine Eigenrotation und dreht sich rotationsgebunden um die Erde.
    Falls mit Rotation die Drehung um einen anderen Himmelskörper gemeint sein sollte, so gibt es da doch auch zig Beispiele und Vermutungen über aus ihrem Solarsystem hinausgeschleuderte Objekte, Planeten, Braune Zwerge usw.

  2. #2
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    Standard

    Ich verstehe ehrlich gesagt die Antwort von astronews nicht, denn sie ist falsch. Der Mond (andere Himmelskörper außer Planeten) zB besitzt keine Eigenrotation und dreht sich rotationsgebunden um die Erde.
    Natürlich besitzt er Eigenrotation: er dreht sich einmal in 28 Tagen um seine Achse.

    Deshalb können z.B. Planeten in der bewohnbaren Zone von Roten Zwergen durchaus Magnetfelder haben (zumindest theoretisch), obwohl sie eine gebundene Rotation aufweisen.
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  3. #3
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    Für insgesamt max. 1 Himmelskörper der Wahl könnte man schon sagen, er rotiert überhaupt nicht, das Weltall rotiert nur um ihn herum, oder?

  4. #4
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    Zitat Zitat von zardoz Beitrag anzeigen
    denn sie ist falsch.
    Hallo zardoz,

    mit solchen Äusserungen würde ich zurückhaltender sein und sie besser in Form einer Frage formulieren. Das "energetische Minimum" ist die gebundene Rotation, auf die Bynaus hingewiesen hat, und diese beträgt keineswegs 0°.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
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    Wie Dgoe schon richtig bemerkt hat, sind Rotationen und Bewegungen überhaupt im Weltall immer relativ gemeint. Im Allgemeinen meint man bei Rotation, die Rotation bezüglich der Weite des Universums. Also die Sterne als Fixpunkte nimmt. Wenn man auf dem Mond steht, geht dort die Sonne auf und unter, und auch die Sterne. Die Sonne und die Planeten bewegen sich im Bezug zu den Fixsternen. Aber die Fixsterne sehen vom Mond genauso aus wie von der Erde, oder irgend ein anderer Planet oder Mond unseres Sonnensystems.

    Aber diese Fixsterne gehen auf jedem Planet und jedem Mond auf und unter. Das heisst, dieser Mond oder dieser Planet hat eine Eigendrehbewegung. Nur dauert die bei (allen?) Monden die Umdrehung um sich selber genauso lange wie die Drehung um den jeweiligen Planeten.

    Mit freundlichen Grüssen
    pane

  6. #6
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    Standard

    Hallo Pane, hallo Dgoe,

    Zitat Zitat von pane Beitrag anzeigen
    Wie Dgoe schon richtig bemerkt hat, sind Rotationen und Bewegungen überhaupt im Weltall immer relativ gemeint.
    Bewegung ja, Rotation nein!

    Rotation ist nicht relativ zur Umgebung.

    Praktisches Beispiel: (das mittlere kleine Bild).

    Wenn Du, während das Karussell rotiert, auf der Bank sitzt, spürst Du die Fliehkraft. Sitzt Du dagegen währenddessen auf dem Teller in der Mitte (der ja fest steht), spürst Du die Fliehkraft nicht.

    Letzte Woche, zusammen mit meinem Enkel, endlich mal wieder ausprobiert.

    Herzliche Grüße

    MAC

  7. #7
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    Hallo Mac,

    Das Weltall, das aussen herum rotiert, zieht einen nur "mit"

    Gruß,
    Dgoe

  8. #8
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    Hallo Dgoe

    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Das Weltall, das aussen herum rotiert, zieht einen nur "mit"
    ich verstehe nicht, was Du hier sagen willst?

    Wenn es das ist:
    http://www.wissenschaft.de/home/-/jo...niversum%253F/
    dann vergleiche dazu: https://arxiv.org/abs/1605.07178

    Herzliche Grüße

    MAC

  9. #9
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    Hallo Mac,

    Danke für die Links. Den 'Dark flow' (Dunkler Fluß) kannte ich schon, leider stand dort nur auch seinerzeit etwas von wegen: konnte nicht unabhängig bestätigt werden.

    Nur das meinte ich gar nicht, sorry, war zu kurz formuliert und somit missverständlich.
    Ganz plump eigentlich nur: Wenn man von dem rotierend mitbewegten Beobachter ausgeht, dann scheint sich um ihn herum alles zu drehen, während er ruht, abgesehen von scheinbaren Kräften von außerhalb, die an ihm 'zerren'. Der Smiley war da auch nötig, etwas schelmisch.

    Hier wird es ganz gut erklärt, wie es sich 'richtig' verhält:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Inertialsystem
    https://de.wikipedia.org/wiki/Trägheitskraft

    Edit: Also für Mitleser, nicht für Dich gedacht.

    Gruß,
    Dgoe
    Geändert von Dgoe (02.10.2016 um 15:22 Uhr)

  10. #10
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    Scheint wohl doch nicht so trivial zu sein wie auf den ersten Blick. Einigen wir uns einfach darauf, dass die Frage schwammig gestellt wurde und astronews bei der Beantwortung nichts gerade gerückt hat.
    Man muss auch unterscheiden zwischen Eigenrotation um seine eigene Achse, oder aber um einen Punkt außerhalb der eigenen Masse, zB um die Sonne oder die Erde. Insofern rotiert der Mond um Erde und Sonne wohingegen die Erde nur um die Sonne rotiert.
    Rotieren tun sie streng genommen beide. Aber wie verhält es sich denn nun mit Objekten, die aus dem Sonnensystem herausgeschleudert werden und nie wieder zurück kommen? Klar, die rotieren auf der "Scheibe" die wir Milchstraße nennen um einen "Punkt" im Zentrum unserer Galaxis. Aber war das in der Frage so auch gemeint? Ich bin mir nicht sicher.

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