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Thema: Energiebedarf Mondentstehung, Zeit für Abkühlung, Rotationsverlangsamung?

  1. #121
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    Und weiter mit Teil 2 von Herrn Bremer

    Zitat Zitat von Dieter Bremer Beitrag anzeigen
    Wenn Ihre Kollegen User so weit sind, dass sie die bisher abgestrittenen Darlegungen aus Press/Siever zur nicht vorhandenen Theorie einer Erklärung zur Plattentektonik akzeptieren, können wir an der Stelle weiter machen.
    nochmal, Plattentektonik ist nicht Bestandteil der Threaddiskussion. Beantworten Sie meine Fragen, sobald Ihre Schreibsperre von 7 Tagen aufgehoben wurde. Ich lege Wert auf durchgängige Herleitung der Formeln, korrekte Verwendung der SI Einheiten und eine nachvollziehbare Rechnung. Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, haben Sie ja 7 Tage Zeit, sich Unterstützung zu holen. Oder Sie geben sich geschlagen. Ist ja keine Schande, wenn die eigene Idee mit der Wirklichkeit kollidiert.

    Um wie viel km kleiner im Durchmesser müßte denn die Erde (vor 65.000 Jahren) gewesen sein, um diese 70 % Meeresbodenfläche zu vermeiden? Und woher soll dann die wundersame Zunahme des Radius um diesen Betrag kommen, wenn doch auch noch die Masse des Mondes von der "kleineren" Erdkugel wegflog?
    Richtige und gute Schlussfolgerung!

    Der Grund für die Ausdehnung ist derselbe wie für die Mondentstehung. Physikalische Explosion durch plötzlich druckentlastetes Magma an den heutigen mittelozeanischen Rücken.
    wo ist die dazugehörige Berechnung? Insbesondere die Berechnung der notwendigen Energiemenge für die "Physikalische Explosion" und die zur dadurch verursachten Volumenzunahme des Erdmantels durch "Druckentlastung" um die von Ihnen behauptete Oberflächenvergrößerung der Erde von 666 % zu erklären. Einfach nur "behaupten" reicht nicht. Überzeugen Sie mich. Rechnen Sie es mir vor. Schritt für Schritt.

    Jeder hat das Recht auf seine Meinung. Ich habe meine begründet, Ihre hängt so ziemlich in der Luft, wenn Sie all das betrachten, was ich hier als Antwort geschrieben habe.
    nein. Ihre Antwort ist blos inhaltloses Gelaber. Keine einzige Berechnung, kein stichhaltiger Beweis. Ich habe mehrmals elementare Bestandteile Ihrer Idee widerlegt. Mit verschiedenen Argumenten. Sie haben meine Punkte nicht widerlegt. Und damit ist Ihre Idee tot. Mausetot. Auch wenn Sie noch so trotzig "Nein, ich habe Recht" schreiben. Das reicht nicht. Egal wie oft Sie das widerholen. Sie müssen dazu schon unsere Beweise widerlegen.

    Offensichtlich verstehen Sie die Zusammenhänge nur unzureichend. Es ist unbestritten, dass sich die Erde abgekühlt hat, solange sie heiß war und keine Atmosphäre hatte. Seit Milliarden von Jahren besteht aber ein Gleichgewicht zwischen Sonneneinstrahlung und Wärmefalle durch Treibhausgase sowie Auskühlung durch Strahlung. Und das bedeutet - auch wenn Sie richtig zitiert haben, dass die Wärmeproduktion aus nuklearem Zerfall weniger wurde - dass selbst bei "weniger" Wärmeproduktion im Erdinneren und ausgeglichenem Wärmeeintrag/Wärmeabstrahluung auf der Oberfläche im Erdinneren die Wärme weiter steigt. Und damit die Mondentstehung vor 60.000 Jahren mehr Energie zur Verfügung hatte als vor 4,5 Mia. Jahren.
    Vielen Dank für die qualifizierte Beurteilung meines Wissens. Sarkassmus off.

    Bei all Ihren Argumenten vergessen Sie, daß die "zusätzliche" Wärme durch Radioaktiven Zerfall nicht im unteren Erdkern konzentriert wird und dort bleibt. Sie verteilt sich vom Kern zum unteren Mantel, dann weiter zum oberen Mantel, dann in die Kruste. Es findet ein kontinuierlicher Wärmefluß vom "warm" nach "kälter" statt.

    Wenn der Mond vor 65.000 Jahren (egal durch welchen Prozess auch immer) sich "glutflüssig mit 1800 °C" aus dem Pazifik in seine Umlaufbahn erhoben/katapultiert/abgeschnürt hätte, wäre:

    - unsere Atmosphäre so heiß geworden während diesem Prozess, daß jegliches Leben zu Asche verbrannt wäre und alle Ozeane/Gletscher verdampft wären
    - am Boden des Pazifiks auch heute noch ein "heißes" Loch bzw. eine "heiße" Delle (Depression) vorhanden, was aber nicht so ist
    - sähe die gesamte Geographie (ozeanische Rücken, ozeanische Platten, Gebirge, kontinentale Platten) völlig anderst aus
    - der Mond nicht so kalt, wie wir das heute messen

    Die Temperatur im Erdinneren könnte nur dann über die Zeit zunehmen, wenn die Erde durch eine 100% perfekte Isolierschicht vom Rest des Universums abgeschirmt wäre. Also jegliche Abstrahlung von Wärme unterbunden wäre. Ist sie aber nicht. Die Erde steckt nicht in einer Thermoskanne.

    Vom Erdboden und auch den Ozeanen oder Gletscher- und sonstigen Eisflächen geht eine Wärmestrahlung in den Weltraum hinaus. Kann man per Satellit messen. Jeder Bergmann wird ihnen bestätigen, daß die Temperatur zunimmt, je tiefer man einfährt. Das ist eine Beobachtung, die einer 100%igen Isolierschicht wiederspricht. -> Idee mausetot.

    Nochmal zur Erinnerung: Wenn eine neue Idee durch eine einzige Beobachtung wiederlegt wird, ist die gesamte Idee wiederlegt. Ich habe hier viele Wiederlegungen gebracht. Ihre derzeitige Idee (Mondentstehung vor 65.000 Jahren) ist somit tot.
    Keine Ihrer scheinbaren Widerlegungen hatte Bestand! Auch vorstehend gehen Sie wieder von der Mondentstehung im Nordpacific aus, was NICHT meine These ist. Insofern gebe ich gerne zurück, was Sie geschrieben haben:
    Das ist keine Widerlegung im wissenschaftlichen Sinn. Sie wissen schon. Berechnungen, Messungen, Beobachtungen, Vorhersagen...

    Daß unser Mond aus "Atlantis" erhoben/abgeschnürt/herauskatapultiert/aufgestiegen sein soll, haben Sie erst im vorangegangenen Post geschrieben. Vorher haben Sie sich immer auf Quiring berufen. Dort ist die Mondentstehung aus dem Pazifik heraus beschrieben. Ich kann weder Gedanken lesen noch habe ich eine Glaskugel, die mir verrät, was Sie meinen... Ich kann nur auf das antworten, was Sie schreiben.

    "Atlantis" (altgriechisch "die Insel des Atlas") ist eine mythologische Stadt oder allenfalls ein Stadtstaat, welche angeblich innerhalb eines Tages und einer Nacht untergegangen ist. Erwähnt wurde diese ominöse Stadt erstmals von Platon, einem griechischen Philosophen in der Mitte des 4. Jahrhunderts BC. Der geografische Ort von "Atlantis" ist genauso unbestimmt wie das Land "OZ" aus der Geschichte "Alice im Wunderland". Und "Atlantis" ist ebenso wie diese fesselnde Geschichte kein wissenschaftliches Argument.

    Wir hatten uns doch auf "wissenschaftliche Herangehensweise" geeinigt. Also werden Sie endlich "wissenschaftlich". Beobachtungen, Messungen, Berechnungen, Vorhersagen... Sie wissen schon... Und nicht irgendwelche spannenden Märchen für Kinder oder Erwachsene...


    Not amused
    Sissy

    Nachtrag: von den oben von mir angeführten Widerlegungen bezieht sich nur ein Argument der insgesamt vier Argumente auf den Pazifik. Die anderen 3 gelten unabhängig vom Ort des "Massenaufbruchs". Und nochmal: wenn ein einziges Argument, eine einzige Beobachtung, eine einzige Messung oder Berechnung eine wissenschaftliche Theorie widerlegt, ist die Theorie tot. Aud diesen Passus hatten wir uns geeinigt. Ihre Idee ist also immernoch tot. Egal von welchen Koordinaten auf der Erdkugel der Mond angeblich als glühende Lava mit 1800 °C aufgestiegen/hervorgequetscht/herauskatapultiert wurde.
    Geändert von Sissy (09.03.2016 um 00:22 Uhr)

  2. #122
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    Ruhig Sissy,
    Zitat Zitat von Sissy Beitrag anzeigen
    Und weiter mit Teil 2 von Herrn Bremer
    Der Dieter kann in diesem Forum die nächsten 7 Tage erstmal nicht darauf antworten!
    cs, Frank
    frank-specht.de

  3. #123
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    Standard Vorläufige Abschlußbemerkung

    Hi Frank,

    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Der Dieter kann in diesem Forum die nächsten 7 Tage erstmal nicht darauf antworten!
    Ich weiß.

    Ich hab seinen letzten unverschämten, verlogenen Beitrag ja bewußt gemeldet. Er hat durch die Zwangspause jetzt die Gelegenheit, jemand zu suchen, der seine Idee in Berechnungen und wissenschaftliche Argumente packt. Oder unsere Berechnungen auseinander nimmt. Falls da noch irgendetwas substanzielles zu meinen Fragen kommt, können wir uns das dann in Ruhe anschauen.


    Immerhin hat er im Beitrag # 64 auf Seite 7 dieses Threads sowol meiner mit allgemeinverständlichen Worten ausgedrückten Definition einer wissenschaftlichen Theorie zugestimmt:

    Zitat Zitat von DieterBremer Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Sissy Beitrag anzeigen
    Eine wissenschaftliche Theorie erklärt einen Zusammenhang anhand von Beobachtungen, Messungen und Berechnungen auf Grundlage der derzeit bekannten Naturgesetze und macht Vorhersagen, die irgendwann überprüft werden können.

    Ihre "Theorie der Mondentstehung" ist in diesem Sinne also keine wissenschaftliche "Theorie", sondern zunächst einmal eine Ideensammlung, ein hypothetisches Szenario.
    Kein Widerspruch!
    als auch dem darunter von mir formulierten Ansatz zugestimmt, mit dem klipp und klar geregelt ist, daß 1 einzige Widerlegung seiner Idee das "Aus" der Idee bedeutet:

    Zitat Zitat von DieterBremer Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Sissy Beitrag anzeigen
    So gilt eine Theorie als wiederlegt, wenn eine einzige Beobachtung, Messung oder Berechnung nicht mit den grundsätzlichen Annahmen und/oder Vorhersagen der Theorie übereinstimmt. Dann ist die Theorie so tot wie ein Dinosaurierskelet in der Wüste.
    Richtig!
    und auch meine Aussage zur "Bringschuld" hat Dieter bestätigt:

    Zitat Zitat von DieterBremer Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Sissy Beitrag anzeigen
    c) in der Naturwissenschaft hat derjenige, der eine neue Idee, These oder Theorie vorstellen will, die Bringschuld, alle Fragen bezüglich seiner Idee zeitnah (innerhalb einiger Tage) zu beantworten. Dazu gehört auch die Angabe von Berechnungen, Formeln und Quellen, die wissenschaftlich anerkannt sind.
    Auch hier stimme ich Ihnen im Prinzip zu. und es ist unstrittig, dass ich - wenn ich in einer Zeitschrift veröffentliche - auch ide Formeln herleiten muss, wenn ich etwas NEUES in dem Bereich vorstelle.
    Diese drei Zitate geben uns alles in die Hand, was wir brauchen. Da kommt er jetzt nicht mehr raus. Seine Idee wurde mehrmals widerlegt, die ist tot. Töter. Am Totesten. Aus die Maus.

    Meine prinzipiellen Fragen aus den ersten Postings sind ja durch die übrigen User beantwortet. Euch allen ganz herzlichen Dank für die rege Beteiligung.

    Der geneigte Leser dieses Threads kann das alles nachlesen, selber nachrechnen, die Logik/Plausibilität nachvollziehen. Und sich selber eine fundierte Meinung bilden.

    Grüße
    Sissy

  4. #124
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von Dieter Bremer Beitrag anzeigen
    Und was bringen Sie aus dem Jahr 2015?
    Aus dem Jahre 2015 bringe ich lediglich den Gegenbeweis die von Ihnen genannte Quelle. Ich arbeite mit Ihnen an Ihrer Methodik, wie Sie etwas zu begründen versuchen.
    Hallo zusammen,

    leider hat mir am PC gestern ein anderes Program den Cursor weggenommen, so dass obiger Text von mir unvollständig ist, ohne dass ich das bemerkt hätte.

    Ich will das nun wieder aus der Erinnerung heraus ergänzen:

    Aus dem Jahre 2015 bringe ich lediglich den Gegenbeweis, dass nicht alle Referenzen des von mir genannten Wikipedia-Artikels älter sind als die von Ihnen genannte Quelle. Ich arbeite mit Ihnen an Ihrer Methodik, wie Sie etwas zu begründen versuchen.
    Ich bedauere, dass ich das Malheur nicht zeitnah bemerkt habe.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #125
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    Zitat Zitat von FrankSpecht Beitrag anzeigen
    Ruhig Sissy,

    Der Dieter kann in diesem Forum die nächsten 7 Tage erstmal nicht darauf antworten!
    Hallo zusammen,

    diese 7 Tage werden nicht ausreichen, damit sich Herr Bremer die erforderlichen wissenschaftlichen Standards aneignet.

    Er konstruiert Widersprüche, die aber der Aussage gar nicht widersprechen, und ist nicht bereit, dies einzusehen. Ich verweise hier einmal mehr auf mein "Goldstück-Beispiel".

    Hierfür benötigt man gar nicht die Präzisierung, die Sissy noch angebracht hat, denn damit eröffnet man Leuten wie Herrn Bremer lediglich eine weitere Plattform, weil er irgendwelche Details finden kann (und wird), auf denen er wieder herumhacken wird, um die Diskussion unübersichtlich zu halten. Nein, er muss zuerst lernen, korrekte Schlussfolgerungen zu ziehen und das macht er eben nicht. Und zwar konsequent nicht.

    Ja selbst den an sich völlig banalen Umstand, dass ich als "ersten Einstieg" einen Abschnitt aus der Wikipedia genannt haben, verdreht er nun so, dass ich die Wikipedia als wissenschaftliche Quelle referenziert hätte. Dann geht er noch einen Schritt weiter und behauptet, dass ich eine eigene Theorie vorweisen würde.

    Diesen Gedankengang fortsetzend behauptet er dann, dass ich in Widerspruch zu seinen referenzierten Autoren treten würde, die feststellen, dass die bestehende Theorie noch offene Punkte aufweist. Einer Feststellung, der übrigens niemand widerspricht, aber Herr Bremer verdreht das ganze so, dass ich dem widersprechen würde und geht sogar so weit, dass ich eine eigene Theorie hätte, für die er nun Referenzen einfordert.

    u.s.w. u.s.w.


    Wenn ich viel Lust und Zeit habe, werde ich das mal ausführlich im Thread "Was ist Erkenntnisgewinn und wie geht ein Wissenschaftler damit um ?" analysieren. Da ich allerdings keine Hoffnung habe, dass Herr Bermer dies in seine Argumentationsführung jemals integrieren wird, weiss ich momentan noch nicht, ob ich wirklich Lust und Zeit aufbringen werde, dies zu tun.


    Freundliche Grüsse, Ralf
    Geändert von ralfkannenberg (09.03.2016 um 16:56 Uhr)

  6. #126
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    Hallo,

    da wir morgen (sehr früh) zu einem Kurzurlaub nach England fliegen, hatte und hab‘ ich nur wenig Zeit und werde auch für die nächsten Tage nicht online sein.

    Deshalb nur ganz kurz:

    Es gibt keine Möglichkeit mit einem einzelnen ‚Schuss‘ ein ‚kleines‘ Objekt von der Erdoberfläche in eine stabile Umlaufbahn zu befördern. Immer fällt es entweder wieder runter, oder verläßt den Anziehungsbereich der Erde ganz. Vereinfacht gesagt, hat das den selben Grund, aus dem ein Objekt, welches sich in einer stabilen Umlaufbahn befindet, nicht ohne äußere Einwirkungen wieder runter fallen kann.

    Die Sache wird sehr viel komplizierter, wenn es sich bei einem solchen Objekt um ein mehr oder weniger zusammenhängendes Gebilde von Mondgröße handelt. Da kann man nur durch entsprechende Simulationen zu einigermaßen brauchbaren Ergebnissen kommen. Die kann ich aber mit derzeit vertretbarem Aufwand nicht mal eben so programmieren - da verlasse ich mich eher auf die professionellen Ergebnisse solcher Simulationen.

    Ob ein Szenario wie es von R.J. de Meijer, V.F. Anisichkin, W. van Westrenen beschrieben wird, also auch eine mehr oder minder einmalige Beschleunigung, mehr oder weniger radial weg vom Erdmittelpunkt, zur Entstehung des Mondes führen kann, kann ich daher nicht wirklich beurteilen, bleibe aber skeptisch, bis ich entsprechende Simulationen kenne.

    R.J. de Meijer, V.F. Anisichkin, W. van Westrenen gehen übrigens von einer Rotationsgeschwindigkeit von gut 5 h für eine Erddrehung aus. Bei ‚entsprechender‘ Abplattung der Erde kommt man damit zu einem einigermaßen ausgeglichenen Drehimpuls zwischen den beiden Zuständen (Mond damals in der Erde – Mond und Erde heute)

    Die (sehr einfach gehaltenen) Rechnungen von R.J. de Meijer, V.F. Anisichkin, W. van Westrenen dazu findet man hier: http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1001/1001.4243.pdf etwa ab Zeile 280.

    Herzliche Grüße

    MAC

  7. #127
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    Hallo,

    damit ich hier nichts falsches stehen lasse: Hier
    Zitat Zitat von mac Beitrag anzeigen
    ... kommt man damit zu einem einigermaßen ausgeglichenen Drehimpuls zwischen den beiden Zuständen (Mond damals in der Erde – Mond und Erde heute)
    hatte ich in einem vorhergehenden Post die Drehimpulsdaten von Erde und Mond verwechselt und daraus falsche Schlüsse gezogen.

    Herzliche Grüße

    MAC

  8. #128
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    Zu den Ereignissen am Abend des 8. März 2016

    Ich bin am Abend des 8. März 2016 von der Moderation verwarnt und für 7 Tage gesperrt worden. Begründung: Regelverstoß: [R1] Posten von Gegen den Mainstream-Themen in anderen Foren

    Ich bekenne mich schuldig, die Moderation hat Recht. Tatsächlich habe ich in einem Thread gepostet, der ein „Gegen-den-Mainstream-Thema“ behandelt aber im Bereich „Smalltalk“ angesiedelt ist. Wörtlich heißt es von Threaderöffner Sissy:

    da immer wieder von Dieter Bremer die Idee vertreten wird, unser Mond sei vor maximal 65.000 Jahren durch "Spalten" in der Erdkruste (mittelozeanische Rücken) in glutflüssiger Form ( Lava) […]möchte ich in diesem Thread gerne besprechen, ob dieses Szenario prinzipiell mit heutigen Beobachtungen vereinbar wäre.
    Wenn die Moderation tatsächlich mir den Regelverstoß „Posten von Gegen den Mainstream-Themen in anderen Foren“ zur Last legen will, hätte sie zunächst den Threaderöffner und dann alle anderen User, die in diesem Thread gepostet haben, verwarnen und für 7 Tage sperren müssen.

    Da ich aber ganz allein davon betroffen bin, muss ich davon ausgehen, dass man mir damit praktisch ein Schreibverbot hier verhangen hat. Wie auch immer, alles was ich hier schreiben würde, verstieße gegen die Regeln, da sich ja der gesamte Inhalt des Threads mit dem „Gegen den Mainstream-Thema“ befasst. Insofern werde ich diesem Wunsch nachkommen und hier zukünftig nicht mehr schreiben.

    Ich schreibe diesen Beitrag am 9. März 2016 und werde ihn veröffentlichen, sobald meine Sperre abgelaufen ist.

    Hinweisen möchte ich aber noch auf einen seltsamen Zufall:

    Meine Sperre erfolgte am 8. März 2016 um 21:08 Uhr. Warum alle anderen User, die ebenfalls gegen die Regeln verstoßen haben, bei sich zu einem abgeschlossenen "Gegen den Mainstream" – Thema gepostet haben, wird nicht mitgeteilt.

    Interessant diesbezüglich ist aber der unmittelbar auf die Mitteilung zur Sperrung folgende Beitrag von Sissy. Dort heißt es wortwörtlich:

    so, jetzt ist genug. Ich habe Ihren letzten Post gemeldet. Ihre Behauptung, daß es "keine Theorie zum Verständnis der Plattentektonik" gibt, ist eine bodenlose Unverschämtheit.
    Darf man hier die Frage stellen, ob die unmittelbare zeitliche Nähe zwischen dem Melden eines Beitrags von mir an die Moderation und die daraufhin offenbar unmittelbar folgende Sperre in einem kausalen Zusammenhang stehen?

    Wohl gemerkt, hier wurde sich nicht darüber beschwert, dass ich meine Mondentstehungsthese verteidigt oder darauf geantwortet habe, wie es die Moderation als Grund für die Sperre benennt, sondern es wurde von Sissy eine Meldung an die Moderation gemacht, weil diesem User eine sachliche Argumentation nicht gefallen hat. Darf man also die Frage stellen, ob diese Meldung von Sissy und die zeitlich ziemlich eng beieinander liegende Sperre von mir zusammenhängen?

    Weiterhin muss ich mir dann – von der Moderation geduldet – so etwas ansehen:

    Sie schwurbeln unhaltbaren Schwachsinn zusammen, weil Sie keine stichhaltigen Argumente, Beobachtungen, Messungen, Berechnungen vorweisen können. Dieses Verhalten ist erbärmlich.
    Ich denke, dass ich ein Recht darauf habe, die Fakten hier sachlich zu benennen:

    1.) Ausfällig mir gegenüber wurde Sissy aufgrund folgender Aussage von mir: "Grundlage meiner Überlegungen zur Mondentstehung sind nun mal die Aussagen der bekannten Geologen, dass es KEINE Theorie zum Verständnis der Plattentektonik gibt".

    2.) Es folgte daraufhin die schon zitierte Meldung an die Moderation mit der Behauptung, meine sachliche und durch Zitate gestützte Aussage wäre eine bodenlose Unverschämtheit.

    so, jetzt ist genug. Ich habe Ihren letzten Post gemeldet. Ihre Behauptung, daß es "keine Theorie zum Verständnis der Plattentektonik" gibt, ist eine bodenlose Unverschämtheit.
    3.) Die „bodenlose Unverschämtheit“, die mir von Sissy unterstellt wird, liegt hier ganz auf der Seite von Sissy selbst, denn ich habe zuvor aus dem theologischen Grundlagenwerk vier weltbekannter Wissenschaftler per Zitat bewiesen, dass es KEINE Theorie zum Verständnis der Plattentektonik gibt.

    Es ist für mich ein bisher nicht erlebter Vorgang, dass jemand, der noch dazu um seine Reputation fürchtet und mir juristische und finanzielle Folgen androht, sich über meine sachlichen und durch Zitate aus einem wissenschaftlichen Werk begründete Meinung bei der Moderation beschwert und ich zeitnah zu dieser Meldung gesperrt werde. Ich denke, dass dieses Forum hier in dieser Beziehung einzigartig ist!

    Abschließend noch einmal für Sissy meine Empfehlung: wer auf seine Reputation achten muss, sollte damit aufhören, nicht bewiesenen Wikipedia-Mainstream-Thesen zu erliegen, sondern selbst in der Fachliteratur nachlesen!

    Und das erst recht dann, wenn die Literaturquelle angegeben ist und daraus zitiert wurde.

    Deshalb extra noch mal für Sissy die bereits weiter vorne eingebrachten Zitate aus dem geologischen Grundlagenwerk Press/Siever, Allgemeine Geologie, 5. Auflage, 2008, unveränderter Nachdruck 2011:

    Unter der Überschrift „Mantelkonfektion: der Antriebsmechanismus der Plattentektonik“ heißt es:

    Bis zu diesem Punkt könnte all das, was wir besprochen haben, als rein beschreibende Plattentektonik bezeichnet werden. Aber eine Beschreibung ist noch keine Erklärung. Wir benötigen eine noch umfassendere Theorie, die erklärt, warum sich Platten bewegen. Die Aufstellung einer solchen Theorie bleibt für die Geowissenschaftler eine der großen Herausforderungen. [Hervorhebung durch DB]
    Genau so zitiert bereits in Nummer 83 dieses Threads. Bei Press/Siever auf Seite 46.

    Ich denke, dass ich dem der deutschen Sprache mächtigen User nicht erklären muss, was der letzte zitierte Satz bedeutet: klar und deutlich ist ja ausgedrückt, dass die Wissenschaft selbst noch nicht weiß, warum sich die Platten bewegen und dass diese Frage eine große Herausforderung für die Zukunft darstellt. Noch mal: das Buch wurde im Jahr 2011 gedruckt!

    Noch deutlicher wird zur Bewegung der Lithosphärenplatten im selben Abschnitt ausgesagt:

    Ausgehend von dem einen oder anderen Beleg wurden zahlreiche Hypothesen aufgestellt, doch keine führte zu einer befriedigenden und umfassenden Theorie. [Hervorhebung durch DB]
    Genau so zitiert bereits in Nummer 83 dieses Threads. Bei Press/Siever auf Seite 46.


    Noch mal für alle das Fazit:

    Es gibt keine befriedigende und umfassende Theorie für den Antriebsmechanismus der Plattentektonik!


    Obwohl ich dies mit Angabe der Quelle zitiert habe, wurde ich deshalb von Sissy auf das übelste beschimpft, wobei „Unverschämtheit“ und „Unvermögen“ fast noch die nettesten Darstellungen über mich waren und wegen meiner begründeten, auf Zitaten von Wissenschaftlern beruhenden Meinung sogar der Moderation gemeldet.

    Ich denke, jeder kann nachvollziehen, dass sich unabhängig vom Schreibverbot seitens der Moderation auch keinerlei Lust mehr habe, mich hier mit Wissenschaftlern auseinanderzusetzen, die auf Wikipedia vertrauen und wenn ich diametral entgegengesetzte Aussagen aus der Fachliteratur zitiere, der Moderation gemeldet und rein zufällig genau zu diesem Zeitpunkt gesperrt werde.


    Dennoch abschließend einige sachliche Hinweise für User, die sich ernsthaft um das Nachvollziehen von DRW-Thesen zur Mondentstehung bemühen, wie z.B. MAC. Er schrieb:

    R.J. de Meijer, V.F. Anisichkin, W. van Westrenen gehen übrigens von einer Rotationsgeschwindigkeit von gut 5 h für eine Erddrehung aus. Bei ‚entsprechender‘ Abplattung der Erde kommt man damit zu einem einigermaßen ausgeglichenen Drehimpuls zwischen den beiden Zuständen (Mond damals in der Erde – Mond und Erde heute)
    Um hier Missverständnissen vorzubeugen, da bisher immer von der Erdrotation VOR DER MONDENTSTEHUNG DIE REDE WAR: Zumindest aus meiner Quelle “An alternative hypothesis for the origin of the Moon" in „Earth, Moon and Planets“ vom 23.10.2008 / 21.7.2009 geht das so nicht hervor, falls ich nicht wirklich eine neue Brille brauche. Dort wird definitiv auf Darwin, Ringwood und Wise hingewiesen mit der Aussage:

    In these modified models, the proto-Earth is a rapidly rotating body (rotation period of 2.65 h) […]
    Die 5,7 Stunden Rotationszeit beziehen sich bei de Meijer und van Westrenen auf die Zeit NACH der Mondentstehung (weil man ja meint, das war vor 4,5 Mia. Jahren passiert und muss unter den 4 cm Entfernung des Mondes von der Erde pro Jahr heute die Abbremsung auf 24 Stunden mit einbeziehen). Wörtlich heißt es:

    Immediately after the separation of the proto-Earth and proto-Moon, the rotation period of the proto-Earth becomes 5.7 h.
    Und jetzt wünsche ich allen hier ein möglichst langes Leben und dem Forum einen möglichst langen Bestand, damit viel der User hier noch von Ihren Wissenschaftskollegen aufgezeigt bekommen, dass die Mondentstehung niemals vor 4,5 Mia. Jahren erfolgt sein kann.
    Geändert von Dieter Bremer (16.03.2016 um 10:51 Uhr)

  9. #129
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    Hallo Dieter Bremer,

    Der Admin hat deutlich genug aufgeschrieben warum die Sperre erfolgte. Ihre Mutmaßungen haben damit nichts zu tun.

    Darüber hinaus wurden nur Sie gesperrt, weil Sie hier gegen den Mainstream posten (z.B. Mondentstehung vor 65000 Jahren) und wir Ihren Posts auf Basis des Mainstreams widersprechen.



    Zitat Zitat von Dieter Bremer Beitrag anzeigen
    Die 5,7 Stunden Rotationszeit beziehen sich bei de Meijer und van Westrenen auf die Zeit NACH der Mondentstehung (weil man ja meint, das war vor 4,5 Mia. Jahren passiert und muss unter den 4 cm Entfernung des Mondes von der Erde pro Jahr heute die Abbremsung auf 24 Stunden mit einbeziehen).
    Tatsächlich macht der Text http://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/1001/1001.4243.pdf eine ganz andere Aussage: Ab Zeile 350
    Angular momentum of the “proto-Earth” in the one-body state is redistributed between the Earth and Moon in the two-body state. ... The angular momentum of the present Earth-Moon system is a vectorial sum of the angular momentum due to the Moon’s rotation around Earth (2.9*10^34 kg m²/s) in a plane with a 5.1° angle with respect to the plane of the ecliptic, and the Earth rotation around its axis (5.9*10^33 kg m²/s) tilted 23.5°. The resultant angular momentum of 3.5*10^34 kg m²/s has a tilt of 9.7°. If the proto-Earth mass equals 90 per cent of its current mass (as suggested by terrestrial accretion models, e.g. Halliday, 2004), and if the shape of the proto-Earth is assumed to be an oblate ellipsoidal with a longer axis twice as long as the shorter axes, angular momentum conservation leads to an Earth rotation period of 5.8 h
    5,8 h Rotiationsdauer für die Protoerde, also die Erde mit der Masse des Mondes.

    Herzliche Grüße

    MAC

  10. #130
    Registriert seit
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    Standard

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    Hallo Dieter,

    Sissy hat nicht gegen die Regeln verstoßen. Die geschlossenen Themen sind gut am Threadtitel zu orientieren. Direkte Aspekte daraus hast Du hier unnötigerweise immer wieder aufs Neue eingebracht und wiederholt, anstatt auf hiesige Punkte adäquat einzugehen.

    Es war aber auch vorher schon klar, dass es Dir schwer fallen würde, mMn.

    Gruß,
    Dgoe

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