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Thema: Gravitationswellen und Energie durch Kollabieren

  1. #1
    Registriert seit
    04.07.2007
    Beiträge
    28

    Standard Gravitationswellen und Energie durch Kollabieren

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    Hallo Allerseits,

    Kann jemand mir erklären, warum durch Kollabieren von schwarzen Löchern gewaltige Energie entsteht, welche dann Gravitationswellen erzeugt? Die Gravitation kommt aus Masse, und die Masse bleibt beim Kollabieren konstant.
    Grüße,
    Moe

  2. #2
    Registriert seit
    05.07.2011
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    1.361

    Standard

    Zitat Zitat von farahnaz Beitrag anzeigen
    Kann jemand mir erklären, warum durch Kollabieren von schwarzen Löchern gewaltige Energie entsteht, welche dann Gravitationswellen erzeugt? Die Gravitation kommt aus Masse, und die Masse bleibt beim Kollabieren konstant.
    Elektromagnetische Wellen entstehen durch beschleunigte Ladungen. Das System ist insgs. neutral, lediglich die Ladungsverteilung ändert sich zeitlich. Die elektrische Ladung ist dabei natürlich konstant. Elektromagnetische Wellen entstehen trotzdem.

    Im Falle der Gravitationswellen verhält es sich ähnlich. Diese resultieren aus der zeitlichen Änderung der Massenverteilung. Im Falle eines Gravitationskollapses einer exakt sphärisch symmetrischen Massenverteilung bleibt das Gravitationsfeld im Außenraum der ursprünglichen Massenverteilung konstant; es resultieren keine Gravitationswellen.
    Gruß
    Tom

    «while I subscribe to the "Many Worlds" theory which posits the existence of an infinite number of Toms in an infinite number of universes, I assure you that in none of them am I dancing»

  3. #3
    Registriert seit
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    Beiträge
    355

    Standard

    Das System der beiden schwarzen Löcher enhält neben deren Masse auch noch potentielle (Gravitations-)Energie und kinetische Energie - sie umkreisen sich ja mit "rasender" Geschwindigkeit. Deren Anziehung (pot. Energie) wird quasi vollständig in kinetische Energie umgewandelt, und ein großer Teil dieser kin. Energie wird dabei wiederum in Form der Gwellen abgestrahlt. Ohne dieses Abstrahlen würden sie einfach in gleichbleibendem Abstand umeinanderkreisen.
    Der Rest dieser kin. Energie bleibt als Eigenrotation des schw. Lochs übrig - unter Berücksichtigung der Spins der beiden Löcher vor dem Verschmelzen.

  4. #4
    Registriert seit
    04.07.2007
    Beiträge
    28

    Standard

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    Vielen Dank,

    Jetzt verstehen ich das Prinzip und das Vorgehen.

    Grüße,
    Moe

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