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Thema: LIGO: Erste direkte Beobachtung von Gravitationswellen

  1. #61
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    Was Einstein geleistet hat war schon enorm. Hier mal die Quellen:
    - Theorie der Gravitationswellen http://articles.adsabs.harvard.edu/c.........688E.pdf (9 Seiten)
    - Die Allgemeine Relativitätstheorie: http://myweb.rz.uni-augsburg.de/~eck...49_769-822.pdf
    - Die spezielle Relativitätstheorie: http://myweb.rz.uni-augsburg.de/~eck...17_891-921.pdf (Zur Elektrodynamikk bewegter Körper)
    - Äquivalenz Masse und Energie (E=mc2): http://myweb.rz.uni-augsburg.de/~eck...18_639-641.pdf (Ist die Trägheit von seinem Energieinhalt abhängig?)

    Interessant ist natürlich, dass diese Theorien gut lesbar in Deutsch geschrieben sind - heutzutage ist ja die Standardsprache englisch. Schön finde ich auch, wie Einstein z.B. in der speziellen RT schon Beispiele bringt, die
    Als Nicht-Physiker fällt es mir zwar schwer, den Formeln zu folgen. Man bekommt aber doch einen guten Eindruck, um was es in den Theorien denn eigentlich geht.
    Es gibt eine Theorie, die besagt, wenn jemals irgendwer genau herausfindet, wozu das Universum da ist und warum es da ist, dann verschwindet es auf der Stelle und wird durch noch etwas Bizarreres und Unbegreiflicheres ersetzt. Es gibt eine andere Theorie, nach der das schon passiert ist. (D. Adams)

  2. #62
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    Zitat Zitat von MoreInput Beitrag anzeigen
    Was Einstein geleistet hat war schon enorm. Hier mal die Quellen:
    Hey, vergiss nicht den Photoelektrischen Effekt, für dessen Deutung Einstein immerhin den Nobelpreis bekam
    Geändert von FrankSpecht (15.02.2016 um 01:21 Uhr) Grund: Link geändert - hoffentlich ist das die Originalarbeit
    cs, Frank
    frank-specht.de

  3. #63
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    Zitat Zitat von DELTA3 Beitrag anzeigen
    Das ist mir zu hoch, das verstehe ich nicht. Wenn die Amplitude größer wird, muss doch auch die Leistung größer werden.
    Bei gleicher Frequenz, ja, allerdings nimmt ja auch die Frequenz der Wellen ab.

    Grüße UMa

  4. #64
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    Hallo von mir mal wieder !

    und eine Frage an euch Experten:
    ich habe noch keine Aussage zur Frequenz der nachgewiesenen Grav.welle gefunden.
    Wiki beschreibt, daß erdbasierte Lasereinterferometrie (also LIGO) Wellen mit 10 Hz bis 100 kHz nachweisen kann.
    Welche Frequenz hatte nun die Welle, die uns hier "durchgeschüttelt " hat ?
    Und UMa verwirrt mich mit der Aussage, daß die Wellenlänge mit dem Abstand von der Quelle variiert (oder habe ich das falsch verstanden?)
    Gruß von Ispom

  5. #65
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    Ispom, ja die Frequenz ist in dem Bereich, aber veränderlich.
    Guckst du hier im Paper oben auf Seite 3
    http://journals.aps.org/prl/pdf/10.1...ett.116.061102

    Over 0.2 s, the signal increases in frequency
    and amplitude in about 8 cycles from 35 to 150 Hz



    UMa hast du falsch verstanden. Die Amplitude nimmt mit dem Abstand ab. Die Wellenlänge 'variiert' mit der Masse der ineinander spiralenden Objekte.
    Geändert von RPE (16.02.2016 um 12:46 Uhr)

  6. #66
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    Zitat Zitat von ispom Beitrag anzeigen
    Hallo von mir mal wieder !

    und eine Frage an euch Experten:
    ich habe noch keine Aussage zur Frequenz der nachgewiesenen Grav.welle gefunden.
    Wiki beschreibt, daß erdbasierte Lasereinterferometrie (also LIGO) Wellen mit 10 Hz bis 100 kHz nachweisen kann.
    Welche Frequenz hatte nun die Welle, die uns hier "durchgeschüttelt " hat ?
    Und UMa verwirrt mich mit der Aussage, daß die Wellenlänge mit dem Abstand von der Quelle variiert (oder habe ich das falsch verstanden?)
    Hängt das Letztere evtl mit der Hubble-Konstante, die ja eigentlich ein variabler Parameter ist, zusammen?
    Als engagierter und faszinierter Laie freue ich mich über Hinweise, die meinen Horizont erweitern.

  7. #67
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    danke RPE für die Aufklärung und für den guten link !

    besonders die Abb. FIG 2 ist sehr informativ.
    Geändert von ispom (16.02.2016 um 15:31 Uhr)
    Gruß von Ispom

  8. #68
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    Unterliegen eigentlich Gravitationswellen genauso einer "Rotverschiebung" wie Lichtwellen?

    Haben sich die Frequenzen f also auf f/1.09 während der letzten 1.3 Mrd Jahre verringert?

  9. #69
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    https://dcc.ligo.org/LIGO-P1500218/public/main

    The observed frequency of the signal is redshifted by a factor of(1 +z), where z is the cosmological redshift.
    There is no intrinsic mass or length scale in vacuum general relativity, and the dimensionless quantity that incorpo-
    rates frequency is fGm=c3. Consequently, a redshifting of frequency is indistinguishable from a rescaling of the
    masses by the same factor [32, 33]. We therefore measure redshifted masses m, which are related to source frame
    masses by m= (1 +z) m source. However, the GW amplitude AGW, Eq. (2), also scales linearly with the mass
    and is inversely proportional to the comoving distance in an expanding universe. This implies that AGW/1=DL
    and from the GW signal alone we can directly measure the
    luminosity distance, but not the redshift.
    so ganz blicke ich das auch nicht. einerseits sagt man, das die frequenz redshifted sei, aber man das nicht messen könne?!
    sondern nur die massen anhand der amplitude?!

    aber die amplitude ist doch direkt abhängig von der entfernung! wie will man denn dann auf die massen schliessen, wenn man
    die entfernung nicht weiss?! die frequenz taugt ja auch nicht, weil unbekannter redshift.....

    irgendwie beisst sich die katze in den schwanz.

    kann jemand aufklären?
    Geändert von IceyJones (16.02.2016 um 14:48 Uhr)

  10. #70
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    @ IceyJones,

    das ist der sogenannte Luminositätsabstand wie bei Sternen.
    Aus der Signalform, anschwellender Sinus mit höherwerdender Frequenz und abruptem Zusammenbruch,
    kann man die "Stärke" des Ereignisses vor Ort berechnen. Man hat die Frequenz des letzten Umlaufs der
    Löcher umeinander. Diese können sich maximal mit 0,5 LG umkreisen, die Höchstgeschwindigkeit auf den
    Ereignishorizonten. Hier hatten wir fast ein symmetrisches Szenario. Werden die SL-Massen größer,
    dann wachsen die Ereignishorizonte linear, so auch die Umlaufbahnen und die Letztfrequenz wird kleiner.
    Aus den ca 250 Hz kann also über den Radius die Gesamtmasse so um 60 Mo abgeschätzt werden.
    Die sorgfältigen Simulationsrechnungen sagen, das ca. 5% also 3 Mo als Gravitationswellen abgestrahlt werden.
    Dann hat man über E = m*c² auch die Kollapsenergie, die man mit der Signalstärke auf der Erde vergleicht.

    Grüße Senf
    Geändert von Herr Senf (16.02.2016 um 16:38 Uhr)

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