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Thema: LIGO: Erste direkte Beobachtung von Gravitationswellen

  1. #1

    Standard LIGO: Erste direkte Beobachtung von Gravitationswellen

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    Gerüchte gab es schon seit einigen Wochen, heute wurde daraus Gewissheit: Mithilfe des Gravitationswellendetektors LIGO in den USA ist es erstmals gelungen, die schon von Albert Einstein vorhergesagten Gravitationswellen zu beobachten. Das entdeckte Signal entstand durch die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher in rund 1,3 Milliarden Lichtjahren Entfernung. (11. Februar 2016)

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  2. #2
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    Seh ich das richtig? Ein nicht einmal 6 Jahre altes Update eines Detektors hat ein astronomisch so ungewöhnliches Ereignis aufgezeichnet, was selbst nicht einmal eine halbe Sekunde dauerte? (wenn ich das Diagramm richtig verstehe)

    Das würde bedeuten, wäre der Detektor 6 Jahre später erweitert worden oder wären die Schwarzen Löcher 6 Jahre früher verschmolzen, hätten wir das nicht mehr mitbekommen?

  3. #3
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    Faszinierend ... wenn es tatsächlich stimmt, allen Prüfungen standhält, und wenn weitere Beobachtungen folgen ...

    Wäre für mich die Entdeckung des Jahrzehnts, obwohl man das ja eigtl. irgendwann erwarten durfte.

    Ist die Präzision hoch genug, um zweifelsfrei sagen zu können, dass es sich ausschließlich um Quadrupolwellen gemäß der ART handelt?
    Gruß
    Tom

    «while I subscribe to the "Many Worlds" theory which posits the existence of an infinite number of Toms in an infinite number of universes, I assure you that in none of them am I dancing»

  4. #4
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    Zitat Zitat von TomS Beitrag anzeigen
    Faszinierend ... wenn es tatsächlich stimmt, allen Prüfungen standhält, und wenn weitere Beobachtungen folgen ...
    Endlich mal jemand, der ähnlich skeptisch ist wie ich !

    Und wenn nicht, so ware das übrigens auch kein Weltuntergang, sondern nur der Anreiz, weiter zu arbeiten, denn:

    Zitat Zitat von TomS Beitrag anzeigen
    Wäre für mich die Entdeckung des Jahrzehnts, obwohl man das ja eigtl. irgendwann erwarten durfte.
    Dem schliesse ich mich an.

    Zumal weitere Beobachtungen in der Pipeline liegen dürften und dann auch weitere dazukommen werden.


    Ich mag einfach nicht die "Headline", sondern das fundierte Resultat, auch wenn das ein bisschen länger dauert.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
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    Ich verstehe die Frage nicht ganz,

    die Quadrupole sind doch "nur die" 1. Näherung, die Beobachtung höherer Multipole dürfte lange aussichtslos sein.
    Das Meßprinzip ist doch daran "angepaßt".

    Grüße Senf

  6. #6
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    Hallo Ralf,

    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Ich mag einfach nicht die "Headline", sondern das fundierte Resultat, auch wenn das ein bisschen länger dauert.
    das verstehe ich nicht. Im Artikel steht doch:

    Zitat Zitat von Astronews.com
    Das jetzt aufgespürte Signal der Verschmelzung Schwarzer Löcher, das als GW150914 bezeichnet wird, wurde dann mit einer statistischen Signifikanz von mehr als fünf Standardabweichungen beobachtet - damit gilt es praktisch als ausgeschlossen, dass es sich um einen Zufall oder ein Störsignal handelt.
    dieses Ergebnis, wie auch im Bild dargestellt, sieht für mich sehr überzeugend aus. Ich denke man kann den vielen Beteiligten gratulieren.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  7. #7
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    ... die Quadrupole sind doch "nur die" 1. Näherung, die Beobachtung höherer Multipole dürfte lange aussichtslos sein.
    Alternative Theorien enthalten neben den Tensor- auch Skalar- und/oder Vektorfelder, demnach auch niedrigere Multipole; darum ging es mir.
    Gruß
    Tom

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  8. #8
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    ... dieses Ergebnis, wie auch im Bild dargestellt, sieht für mich sehr überzeugend aus. Ich denke man kann den vielen Beteiligten gratulieren.
    Ich bin auch nicht soooo skeptisch; Tatsache ist jedoch, dass nur ein einziges Experiment genau ein Ereignis gemessen hat; Wiederholungen wären also sehr wünschenswert
    Gruß
    Tom

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  9. #9
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    das verstehe ich nicht. Im Artikel steht doch:
    Das jetzt aufgespürte Signal der Verschmelzung Schwarzer Löcher, das als GW150914 bezeichnet wird, wurde dann mit einer statistischen Signifikanz von mehr als fünf Standardabweichungen beobachtet - damit gilt es praktisch als ausgeschlossen, dass es sich um einen Zufall oder ein Störsignal handelt.
    dieses Ergebnis, wie auch im Bild dargestellt, sieht für mich sehr überzeugend aus. Ich denke man kann den vielen Beteiligten gratulieren.
    Hallo Bernhard,

    weisst Du, wie oft ich sowas schon gelesen haben ? Und wie oft es für mich überzeugend aussah ? Und dann doch nichts war ?

    Das ist ja nichts Schlimmes und ich bin der letzte, der auf Irrtümer abweisend reagiert. Aber ich will aus der Erfahrung heraus einfach noch etwas zuwarten, ehe ich mich überzeugen lassen will. Zumal ich an den Gravitationswellen wegen der zahlreichen indirekten Nachweise ohnehin keinen Zweifel habe, d.h. es geht hier ohnehin "nur" um die experimentelle Bestätigung. Aber eben: ich will nicht noch einmal enttäuscht werden.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #10
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    @ TomS # Multipole,

    K.A. ob's hilfreich ist, auf der PK wurde auch nach der Quantenphysik gefragt.
    Antwort war: Wellenformen passen perfekt zur ART, Gravitonen müssen Masse=0 haben, sonst sähe es anders aus.

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