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Thema: Ist die Erde um ihre Längsachse "gekippt"? Meldung über eine beobachtete Begebenheit

  1. #21
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    Hallo Hobby-Astronomen,

    das Rätsel heißt locker vom Hocker atmosphärische oder terrestrische Refraktion https://de.wikipedia.org/wiki/Terrestrische_Refraktion

    Man kann die Sonne noch sehen, obwohl sie geometrisch bereits unter dem Horizont ist!
    Sonne und Mond sind am Horizont oval zusammengequetscht, weil der untere Rand "hochgezogen" wird, obwohl er schon unter ist.
    Das hängt zusammen mit Luftdruck, niedriger Temperatur und Temperaturgradient. In der Wüste haben wir die Fata Morgana.

    Es wird sich dort nicht vor einigen Jahren das Mikroklima hinterm Berg geändert haben, daß die Sonne jetzt im Winter sichtbar ist.
    Es wird mal so und mal so sein, vlt auch mehrere Winter hintereinander, alles andere ist ein (falscher) Erinnerungseffekt oder?

    Grüße Senf

  2. #22
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    Hallo MAC,

    mittlerweile bin ich bei 0.95m (ich hatte für die Projektion fälschlicherweise sin statt cos verwendet)

    Ich weiss es im Moment auch nicht. Und habe grad kein Papier zur Hand. Hast du die Schieflage (ergibt 20 Grad nach RPE) der Berg/Hausebene gegenüber der Sonnensystemebene berücksichtigt?

  3. #23
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    Hallo,

    hier handelt es sich um ein Faltengebirge, Zusammenstoß zweier Kontinentalplatten.
    Durch Plattentektonik entstanden und durch die Gezeitenkräfte immer in Bewegung gehalten. Auf einer Faltung hebt sich schon einmal etwas und es können sich Winkel ändern. Auch innerhalb weniger Jahre.
    Grüße
    Wotan

  4. #24
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    Ja aber eine Hebung wäre so ziemlich das Gegenteil. Gut, hebt sich hier, sinkt dort. Nur auf so relativ kurze Distanzen undenkbar als Erklärung, meine ich.

    JHafners Beobachtung grundsätzlich in Zweifel zu ziehen, ist schon recht verwegen (Schublade unten). Entweder scheint die Sonne oder nicht - da fällt mir gerade ein, vielleicht war das Wetter schuld? Bis es dann vor 6 Jahren aufgeklart ist... scherz.

    Fata Morgana is gut, hihi.

    Habt Ihr die Tage von den Erdrutschbewegungen in Asien gehört? Nur als Beispiel. Hier braucht nur eine kleine Schneise von wenigen Metern herhalten, schon ist das Phänomen erklärt.

    Oder nicht?

    Gruß,
    Dgoe

  5. #25
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    das Rätsel heißt locker vom Hocker atmosphärische oder terrestrische Refraktion https://de.wikipedia.org/wiki/Terrestrische_Refraktion

    Man kann die Sonne noch sehen, obwohl sie geometrisch bereits unter dem Horizont ist!
    Sonne und Mond sind am Horizont oval zusammengequetscht, weil der untere Rand "hochgezogen" wird, obwohl er schon unter ist.
    Das hängt zusammen mit Luftdruck, niedriger Temperatur und Temperaturgradient. In der Wüste haben wir die Fata Morgana.

    Es wird sich dort nicht vor einigen Jahren das Mikroklima hinterm Berg geändert haben, daß die Sonne jetzt im Winter sichtbar ist.
    Hallo Herr Senf,

    natürlich, genau das ist es - da hätte ich auch draufkommen müssen, zumal ich sowas auch schon beobachtet habe !


    Freundliche Grüsse, Ralf

  6. #26
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    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    JHafners Beobachtung grundsätzlich in Zweifel zu ziehen, ist schon recht verwegen (Schublade unten).
    Hallo Dgoe,

    auch wenn ich es eigentlich nicht nötig habe mich hier zu rechtfertigen, erkläre ich diesen Punkt halt auch noch: Wir kennen nicht die Ausbildung von JHafner und deswegen ist es überhaupt nicht sicher, dass er verlässliche Beobachtungsangaben über Ereignisse machen kann, die mehrere Jahre in der Vergangenheit liegen. Es liegen also keine Gründe vor sich mit diesem Thema wirklich ernsthaft auseinander zu setzen. Es bleibt eine Freizeitbeschäftigung .
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  7. #27
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    Hallo Dgoe,

    Google Earth ist hierbei wirklich beeindruckend. Die 1950m (Abstand Haus zum Punkt des Bergkamms auf der Erdoberfläche) hatte ich allerdings geometrisch aus der Höhendifferenz von 800hm + 47. Breitengrad + 23 Grad Erdachsenneigung abgeleitet.

  8. #28
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    Zitat Zitat von RPE Beitrag anzeigen
    aus der Höhendifferenz von 800hm ... abgeleitet.
    Äh, wo kam diese Angabe bitte gleich wieder her? Ich habe bisher nur gelesen, dass sich der Bergkamm auf 1200 m über Normalnull befindet.
    Freundliche Grüße, B.

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  9. #29
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    Zitat Zitat von Herr Senf Beitrag anzeigen
    das Rätsel heißt locker vom Hocker atmosphärische oder terrestrische Refraktion https://de.wikipedia.org/wiki/Terrestrische_Refraktion
    Hm? Ich weiß nicht so recht. JHafner beschreibt in #1 doch eher einen systematischen Effekt. Das passt mMn nicht so recht auf Wettererscheinungen.

    Wie gesagt, ich tippe aktuell eher auf ver...e oder ein Mißverständnis.

    EDIT und Scherz: Vielleicht hat die ETH Zürich da oben am Bergkamm ja ein bisher unbemerkt gebliebenes Endlager für ausgemusterte Schwarze Löcher angelegt :-)) .
    Geändert von Bernhard (22.12.2015 um 00:33 Uhr)
    Freundliche Grüße, B.

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  10. #30
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    Hallo Bernhard,

    das war auch nicht auf Dich gemünzt. Lag nur so in der Luft. Grundsätzlich ja auch ein Parameter, wie zuverlässig der Beobachter mit seinen Angaben ist. Muss man berücksichtigen, sehe ich ein.

    Die Sonne scheint ins Schlafzimmer, wird gefeiert. War ansonsten der Dachgiebel in der Sonne? Sicherlich Tage zuvor schon. War dieser aber damals auch nie in der Sonne? Wie kommt man auf genau 6 Jahre, vielleicht nur 5 oder gar 7? Wie weit sind die Nachbarn entfernt?

    Besser noch, wie weit musste man vom Haus weg gehen, bis die Sonne damals kam? Ich nehme an, dass das dortige Terrain auch nicht ganz flach ist und Erinnerungen über solche Details eh fehlen.


    @Ralf & Senf:
    Was isn an Fata Morgana Effekten anders vor 6-7 Jahren zu heute? NEIN, passt nicht, finde ich.

    Gruß,
    Dgoe

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