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Thema: Was wenn die Menschheit doch allein im Universum wäre?

  1. #21
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Habe ich das? Wo?
    Hallo Kibo,

    hier.

    Es fehlt einfach noch mindestens eine weitere Bedingung, mit der Du die von mir genannten Gegenbeispiele ausschliessen kannst.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  2. #22
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    ...also gut, dann betrachten wir eben den Bruch 10/33.

    Da kommen nicht nur 3 hinter dem Komma vor, dennoch wirst Du dort beispielsweise eine 4 vergeblich suchen...
    ein schönes Beispiel denn
    da steht doch eine 4, je nach Betrachtungsweise.

    Wir neigen dazu unsere gewohnte Betrachtungsweise in den Mittelpunkt zu stellen. Das gilt auch für Beobachtungen im Weltall und bei der suche nach leben. Das Weltbild in dem wir im Mittelpunkt stehen und alles dreht sich um uns, haben wir nicht wirklich abgelegt, wir ändern nur das Szenario. Wir sind aber lernfähig und das Spektrum das vor uns liegt ist unendlich und mit den richtigen Betrachtungsweisen werden wir sicher irgendwann leben entdecken.

    Einmal abweichen von den gewohnten Betrachtungsweisen:
    wenn wir das Ergebnis von 10/33 anschauen

    Schreibweise
    Dezimal 0,303030303
    Oktal 0,233115447
    Hexadezimal 0,4D9364D93

    dann finden wir auch die 4
    Grüße
    Wotan

  3. #23
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Ich glaube wir sind uns im Forum alle einig dass die Wahrscheinlichkeit für primitive, einzellige Organismen irgendwo im Universum ausreichend hoch ist um es als Gegeben annehmen zu können.
    Schwieriger wirds schon bei höherentwickeltem Leben, also Mehrzellern, oder auch nur Pflanzen
    Ich glaube nicht, denn Mahananda hat uns gelehrt, dass die Translation der größte Sprung ist, zwischen nix und etwas in Sachen Leben. Bis zur höheren Intelligenz (die ja selbst wir nicht erreicht haben bisher) ist es da nur noch ein kleiner oder großer Schritt. Aber der Zufall die Translation hinzukriegen, den muss man mal erst mal nachmachen. Dieser interessiert nur kaum jemand, weil man ihn nicht kennt. Kennt man dieses Paradoxon, wird man ganz kleinlaut werden.

    Alles andere sofort Nebensache.

    Gruß,
    Dgoe

  4. #24
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    Zitat Zitat von Sissy Beitrag anzeigen
    im Moment glaube ich auf Grund der mir zugänglichen Fakten und Beobachtungen, daß wir in unserer Galaxie die einzige Spezies sind, die ein gewisses technisches Niveau erreicht hat. (...)

    Und ich müßte mich weiterhin all den Herausforderungen meines Lebens stellen. Miete zahlen, Essen kaufen, Kochen, Putzen, für die Familie und Freunde da sein.
    (...)
    Ja, aber auch wenn es dutzende gäbe, tausende, selbst zu Besuch hier kämen, unerkannt oder hochoffiziell, das ändert an Deinen und meinen Lebensumständen null. Miete wird nicht erlassen deswegen, Happihappi muss her, was gekocht werden will und putzen muss sein. Familie und Freunde werden dadurch auch nicht ersetzt.
    Alles baugleich.

    Gruß,
    Dgoe

    P.S.:
    Bis auf böse Gesinnte. Das könnte was durcheinander bringen, aber bis auf Städte- und Völkermord, wie wir es dauernd betrieben haben, und betreiben, zwar schlimm, aber am Ende muss wieder jemand putzen und tun. War doch nie anders.

    Gruß,
    Dgoe
    Geändert von Dgoe (09.10.2015 um 03:45 Uhr)

  5. #25
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    Zitat Zitat von Alex74 Beitrag anzeigen
    Das Fermi-Paradoxon macht nicht notwendigerweise eine Aussage über die Entstehung von Leben sondern fragt wieso wir keine Außerirdischen sehen oder, noch konsequenter: wieso wir auf dem Mutterplaneten unserer Spezies existieren. Bereits die vermutliche Unmöglichkeit von interstellaren Flügen ist doch eigentlich eine hinreichende Antwort.
    Nicht wirklich unmöglich.
    1. Robotersondern die genetisches Material auf andere Planeten pflanzen könnten leicht überall hin geschickt werden.
    2. Mit ein paar Atombomben bestückt könnte ein Raumschiff leicht 90% der Lichtgeschwindigkeit erreichen. Dannach sorgt die Zeitverlangsamung dafür dass jeder noch so ferne Ort in Lebenszeit erreicht werden kann. Einziges Problem sind kleine Teilchen die bei diesen Geschwindigkeiten leicht die Oberfläche beschädigen würden. Man bräuchte also eine Art Schutzschild.
    3. Eine Hochzivilisation würde es auch schaffen überall empfangbare Signale über die Milchstraße zu verstreuen. Selbst wenn es für sie ohne praktischen Nutzen wäre, so würde sie es doch tun. Sie würde zahllose Sonden abschicken, die Signale in alle Richtungen ausstoßen. Insbesondere würde sie Sonden in Richtung Erde schicken, weil bereits vor Milliarden von Jahren sichtbar war, dass die Erde ein bewohnbarer Planet ist.

    Auf diese Weise wäre es leicht die ganze Milchstraße zu besiedeln und mit Relikten von Hochtechnologie zu versehen. Das ist nicht geschehen. Also sind wir alleine. Das ist jedenfalls der Schluss des Fermi-Paradoxon. Fermi hat es als Paradoxon gesehen, weil er eben davon ausgegangen ist, dass eine Besiedlung relativ einfach sein würde. Natürlich gibt es Lösungsvorschläge die davon ausgehen, dass es doch nicht so einfach, oder gar unmöglich ist. Oder dass niemand Lust hätte genetisches Material auf diese Weise zu verbreiten.

  6. #26
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    Zitat Zitat von Sky Darmos Beitrag anzeigen
    Oder dass niemand Lust hätte genetisches Material auf diese Weise zu verbreiten
    Genau das ist es, danke für diese letzte Zeile. Es könnten zahllos viele, vielleicht auch alle, die wenn es sie gibt, auf dergleichen verzichten wollen, selbst wenn es im praktischen Ermessungsspielraum liegt.

    Nimm doch apropos die Chinesen von Früher. Haben die Weltmeere erfolgreich bereist, technologisch problemlos, sogar herausragend an Größe - dennoch alles abgeblasen.

    Wer will denn wissen wie weit fortgeschrittene Zivilisationen wirklich ticken, das ist doch alles nur projeziert. Die zeigen uns den Zeigefinger an die Stirn vielleicht, wenn wir denen klar machen wollen, was sie zu tun hätten.

    Diese Möglichkeit muss man auch mal überdenken, bevor man nur stracks hochrechnet aus unserer möglicherweise tumben Sichtweise.

    Gruß,
    Dgoe

  7. #27
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    Könnte doch ebenso sein, dass es gar nicht sooo unheimlich viele gibt, wenn auch schon einige.

    Diese aber erkannt haben, was wir noch nicht, dass Terraforming, bzw. Äquivalentes nicht richtig funzt und Lebensbedingungen anderorts eine Rarität oder sogar Unmöglichkeit bedeutet ohne Anzug und Maske - nicht nur wegen der atmosphärischen Bedingungen.

    Man überlege mal, dass vielleicht doch überall ziemlich schnell Leben entsteht, wenn alles passt. Fatal. Ohne Ende giftige Mikroben dauernd. Kaum finden sie einen schönen Planeten, schon ist er verseucht von inkompatiblen Biotopen, die schon da sind.

    Das würde stark dezimieren wo man hin könnte. Und Mikroben im Kosmos zu verteilen, wäre ganz sicher die allerletzte Idee.

    Gruß,
    Dgoe

  8. #28
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    Natürlich, höchstselbstverständlich gehe ich von Leben auf Kohlenstoffbasis aus. Nur so gehts. Was anderes ist heute nicht denkbar, kann ja jeder denken, aber ist nonsens. Egal ob Methan, keine Ahnung was, Plasmawesen...
    Nö.
    Tja, und einmal alle im gleichen Boot. Hat sich noch niemand gewundert wie hochpotente Gifte so schnell Wirkung zeigen können? Das ist kein Nebenthema. Was ist mit irdischen Lebewesen, die dagegen immun sind? Die Schildkröte frisst hochgiftige Quallen. Zig Lebewesen sind immun gegen die eines anderen für alle anderen vernichtende Waffe, aber warum? Paar Proteine regeln das schon, und auch aufwendiger vielleicht.

    Aber hier erkennt man bei uns schon, dass es aufs Detail ankommt. Andere Lebensformen, wenn es sie gibt - es wird sie recht sicher geben - und hier her finden, sicher unwahrscheinlicher, aber wenn, kriegen sofort Probleme mit Pilzen, die in der Luft fliegen, ferner mit Viren und Bakterien. Milliarden und Billiarden davon, ganz unterschiedliche. Da dürfte auch mal ganz schnell etwas dabei sein, worauf der organisierte Organismus (organisiert anderswo) erst mal nicht klar kommt ...

    ... und innerhalb von 1 Minute oder 30 Min. alle Viere von sich streckt, nice to meet you.

    Close encounter.

    Gruß,
    Dgoe

  9. #29
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    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    hier.

    Es fehlt einfach noch mindestens eine weitere Bedingung, mit der Du die von mir genannten Gegenbeispiele ausschliessen kannst.
    Das lese ich da nicht heraus, am Besten sagst du einfach welche Bedingung dort fehlen soll.

    mfg
    101010

  10. #30
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    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Zitat Zitat von ralfkannenberg Beitrag anzeigen
    Hallo Kibo,

    hier.

    Es fehlt einfach noch mindestens eine weitere Bedingung, mit der Du die von mir genannten Gegenbeispiele ausschliessen kannst.
    Das lese ich da nicht heraus, am Besten sagst du einfach welche Bedingung dort fehlen soll.
    Hallo Kibo,

    woher soll ich denn wissen, welche Bedingung Du noch zusätzlich haben willst ? Du lieferst eine Behauptung, also liegt es an Dir, auch die passenden Voraussetzungen zu benennen. Die können auch ganz unterschiedlich sein. Alles was ich feststelle, ist, dass Dein Set an Voraussetzungen unvollständig ist. Aber welche Du ergänzen möchtest solltest schon Du selber und nicht jemand anders entscheiden.


    Aber machen wir es doch anders.

    Du hast geschrieben:

    Zitat Zitat von Kibo Beitrag anzeigen
    Wenn das Universum unendlich groß ist, erübrigt sich die Frage, denn dann gibt es im Universum alles was nicht unmöglich ist auch unendendlich oft.
    Darin steht folgende Behauptung:
    Wenn das Universum unendlich groß ist, dann gibt es im Universum alles, was nicht unmöglich ist, auch unendlich oft.

    Ich sehe nicht, warum dem so sein soll, d.h. bitte beweise diese Behauptung.


    Freundliche Grüsse, Ralf

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