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Thema: DEEP IN - Directed Energy Propulsion for Interstellar Exploration

  1. #11
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    Naja der Yuri Millner hat ja 2016 versprochen, das Konzept im Rahmen von Breakthrough Starshot mit 100 Millionen Dollar zu alimentieren. Die werden schon fleißig daran forschen. Es wird da aber kaum regelmäßige Updates zum Stand der Entwicklung geben. Das notwendige Laserarray wäre eine mächtige offensive und defensive Waffe, und die miniaturisierte Elektronik ist hinter dicken Patenten. Alles streng geheim.

  2. #12
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    Die einzige Lösung für die "Kzinti-Lektion"-Problematik wäre, den Laser auf der Mondrückseite zu bauen. Da kann er lange genug auf die Sonde feuern, um sie zu beschleunigen - aber niemals gegen die Erde gerichtet werden.

    Die Übertragung der Daten zur Erde kann natürlich schon länger dauern als 4.5 Jahre, wenn die Sonde - wie etwa New Horizons - nur über eine relativ geringe Bandbreite verfügt und deshalb über eine längere Zeit (in der sie sich immer weiter von der Erde entfernt) senden muss. Trotzdem dauert die Übertragung stets so lange (in Jahren) wie die Distanz zwischen Erde und Sonde zum Sendezeitpunkt in Lichtjahren.
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  3. #13
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    Zitat Zitat von Bynaus Beitrag anzeigen
    Die einzige Lösung für die "Kzinti-Lektion"-Problematik wäre, den Laser auf der Mondrückseite zu bauen. Da kann er lange genug auf die Sonde feuern, um sie zu beschleunigen - aber niemals gegen die Erde gerichtet werden.
    .
    Ich habe zum Laserantrieb eine Verständnisfrage.
    Wie will man den Laser nach einem Mondumlauf auf die Raumsonde oder Sonden optisch neu ausrichten, wenn diese keine eigene Energie für Licht produzieren
    oder die Lichtquelle zu schwach ist.

    Gruß,
    Jens

  4. #14
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    So wie man auch Teleskope ausrichtet
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  5. #15
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    Zitat Zitat von pauli Beitrag anzeigen
    So wie man auch Teleskope ausrichtet
    Sterne kann ich durch ein Teleskop sehen. Eine dunkle Raumsonde kann ich nicht sehen, wenn diese nicht ausreichend
    beleuchtet ist.
    Oder?

    Gruß,
    Jens

  6. #16
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    Die Sonde muss ja irgendwie mit der Erde kommunizieren. Ausserdem wissen wir ja, wo sie ist (rein aus der Analyse und Extrapolation ihrer Bewegung). Kombination der beiden sollte es problemlos möglich machen, die Sonde nach Bedarf nochmals anzupeilen.

    Allerdings, bei einer kleinen Sonde ohne Besatzung ist die Beschleunigung nach maximal ein paar Tagen vorbei.
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  7. #17
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    Nach der Idee von Lubin soll nach 10 Minuten jede dieser Sonden auf die Endgeschwindigkeit beschleunigt sein. Danach wird die nächste Sonde gestartet. Dies soll dann nach seiner Idee eine Kette von Sonden ergeben, die dann das Foto oder ähnliches bei der Passage der ersten Sonde an Alpha-Centauri zur Erde weiterleitet.

    Bei "Breakthrough Starshot" soll es wohl eher ein Schwarm von Sonden sein, soweit ich das richtig verstanden habe.

  8. #18
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    Zitat Zitat von MGZ Beitrag anzeigen
    Die Idee, Raumschiffe mit einem Laser anzutreiben, ist nicht neu. Tatsächlich ist es sogar einer der Zukunftstechnologien der Raumfahrt, deren Entwicklung als einigermaßen fortgeschritten bezeichnet werden kann. https://en.wikipedia.org/wiki/Laser_propulsion

    Das Problem ist natürlich, dass so ein Laser einen schlechten Wirkungsgrad hat. Entsprechend braucht man große Laser, und um große Dinge ins All zu schießen braucht man ein großes Budget.
    Wenn wir Raumsonden extern antreiben wollen, ist ein Hybridsystem besser. Ein Laserstrahl für die PV Module und ein Ionenstrahl für die Kompensation des Bremsimpulses.
    In einer Ionenkanone auf der Mondrückseite wird ein Gas in Plasma umgewandelt, dann mittels elektrischen Feld in Ionen und Elektronen getrennt.
    Der Elektronenfluss erzeugt um den Plasmastrahl ein Magnetfeld, das ihn bündelt.
    Eine Ionenkanone wäre leichter, billiger und die Impulsübertragung wäre deutlich größer.

    Gruß,
    Jens

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