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Thema: Gravitations-Veranschaulichungen

  1. #1
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    Standard Gravitations-Veranschaulichungen

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    Hallo,

    Herzlich Willkommen in diesem Thread zu Gravitations Veranschaulichungen!

    Wie kann man ein Gefühl dafür gewinnen, wenigstens einen Eindruck, wie stark die Schwerkraft ist? Blöde Frage, denkt man gleich, hat doch jeder schon von klein auf gelernt.

    Aber eben nur auf der Erde, die dortigen Verhältnisse wollen wir auch gar nicht lange erörtern. Der Sinn steht uns mehr nach den Superlativen. Wir wollen am Liebsten gleich Vollgas geben, aber ohne gleich abzuheben, was ist noch greifbar, ist die Frage!?

    Was ist so richtig kräftig in Sachen Schwerkraft (Hey, nenn es ruhig auch Gravitation), ohne gleichzeitig riesig groß zu werden? Ja, genau, die Maxi Wheels Variante.

    Was kann einer der größten kompakten Körper, die wir kennen - also ein klein wenig viel mehr größer als die Erde - so bieten in Sachen Gravitation, bzw. Schwerkraft?

    - Was darf es denn sein auf der Waage, Herr Kunde?
    - Ja, nehmen wir vorsorglich doch gleich mal 20 Milliarden Sonnenmassen für's Erste.
    - Kein Problem. Gebongt.

    Das is so big - das weiß man dann vorher und is auch so usus - das schleppt man nicht heim, das wird vor Ort zerlegt.

    Und zwar in:

    • - Wie weit reicht diese Gravitation? In Verhältnis zu normal menschlich erfahrbaren Werten? Unabhängig dessen, wie weit diese Entfernungen selber auch immer unvorstellbar ist, oder unbegreiflich.
    • - Welche Entfernung ist äquivalent zu dem Druck, bzw. Sogs eines Kusses, eines Fingerschnipps?
    • - Wenn man einen schweren Wagen (oder feste Wand) stemmt - mittlere Schuhe und Untergrund, wieviel Newton ist das? Wie weit ...
    • - vereinfacht: In welcher Entfernung wird noch 1 Newton Kraft ausgeübt? Hey, doch ganz vereinfacht.
    Geändert von Dgoe (22.09.2014 um 06:08 Uhr)

  2. #2
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Hallo Dgoe,


    das wäre eine (sehr) leichte Übungsaufgabe: Berechne die Beschleunigung auf einen Testkörper, von einer Materieansammlung mit einer Masse M = 20 Milliarden Sonnenmassen in einer Entfernung von d = ... Lichtjahren mit Hilfe der Formel a = G * M / d² in m/s². Die Masse des Testkörpers ist bei einer entsprechend großen Entfernung völlig egal (Raumfahrer, Sonne, usw.).
    mach' ich.

    Kannst Du mir eine Formel zeigen, wo ich die Lichtjahre nicht ausfüllen muss, sondern zum Ergebnis gehören?

    Gruß,
    Dgoe

  3. #3
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    Hallo Dgoe,

    wenn Du auf diesem Gebiet Veranschaulichungen haben willst, musst Du lernen mit Exponenten zu jonglieren. Billiger ist das leider nicht zu haben. Was ist also zu tun? Du rufst die Wikipedia auf, (überweist dort zuerst den jährlichen Kostenausgleich) und notierst dann den genäherten Wert für ein Lichtjahr in m aus dem zugehörigen Artikel.

    Selbst wenn Du die angegebene Formel umdrehst und die Entfernung ausrechnest musst Du die Umrechnung von Lichtjahren in m verstanden haben. Ich persönlich würde also die Vorgabe weiter verfolgen. Man könnte in der Formel eventuell die Umrechnung von Lichtjahren nach m auch mit in die Gravitationskonstante packen, aber das wäre eine weitere leichte Übungsaufgabe.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Bernhard
    Billiger ist das leider nicht zu haben.
    Ich muss zugeben, dass ich für solche Sachen gerne Google verwende:
    G*20e9 *2e30 kg /(10 light years)^2
    oder
    sqrt(G*20e9 *2e30 kg /1 m/s^2) in light years
    Google erkennt sogar, dass 1 m/s² zusammengehört! Das ist schon toll, finde ich.

  5. #5
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    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Das ist schon toll, finde ich.
    Da zeigt sich einmal mehr, dass google keine Suchmaschine ist, bzw. sein will, sondern ein System mit künstlicher Intelligenz. Scheint tatsächlich zu funktionieren...
    Danke für den Hinweis. Verlassen würde ich mich darauf allerdings nicht.

  6. #6
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Verlassen würde ich mich darauf allerdings nicht.
    Ein, zwei "Sanity Checks", wie man auf bairisch sagt, sollte man schon durchführen, das ist klar.

  7. #7
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    @Dgoe

    Spin (Eigendrehimpuls) der Fermionen ist nicht nur die Ursache der Eigenschaft, die als Masse bezeichnet wird sondern verantwortlich für jegliche Dynamik (Bewegung-jegliche Wechselwirkung) im Universum somit auch natürlich für die dynamische geometrische des Raumes als ganzes (das Universum) wobei das letztere Phänomen als Gravitation bekannt ist.

  8. #8
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    Ich habe eine private Nachricht vom Webmaster bekommen, in der darauf hingewiesen wurde, dass dieser Beitrag gegen Lehrmeinung (Main Strom !) ist und verschoben werden sollte.
    Kann Jemand mir erklären was hinsichtlich der Gravitation der Lehrmeinung entspricht?

    Gibt es überhaupt eine einheitliche Meinung (in Mainstream) was die Gravitationstheorien betrifft.Wenn Ja welche?
    und wieso sollte diese Feststellung (Spin als Ursache jeglicher physikalischen Wechselwirkung) gegen Mainstream sein?

  9. #9
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    Hallo Zarathustra,

    wilkommen im Forum.

    Leider hast Du mit Deinem ersten Beitrag etwas Schiffbruch erlitten, weil Du eine Behauptung aufgestellt hast, die mit ihrer Aussage in ein spezielles Unterforum gehört.

    Mit "Main Stream" ist das Standardmodell der Teilchenphysik gemeint. Dieses Modell ist nach derzeitigem Stand unseres Wissens dasjenige, welches am wenigsten Zusatzannahmen benötigt, um die Welt um uns herum zu erklären.

    Es läßt sich nicht mit unseren üblichen Alltagserfahrungen veranschaulichen, es ist ein mathematisches Model. Es besteht eine sehr kleine Wahrscheinlichkeit, daß das Model prinzipiell falsch ist. Aber derzeit haben wir nix besseres, um die Welt zu erklären.

    Modelle, Theorien oder Fragestellungen, welche das Standardmodel wiederlegen sollen, werden im Unterforum "gegen den Mainstream" behandelt.

    Soweit ich das Standardmodel verstanden habe, wird dort das Higgsbosom als das Teilchen betrachtet, welches jedem anderen Teilchen seine "Masse" verleit. Und diese Masse innerhalb der Raumzeit bewirkt die Gravitation. Da das Higsbosom jedoch Spin "0" hat, steht Deine Aussage dazu im Wiederspruch und gehört in das angegebene Unterforum.

    Wir und auch der Webmaster reagieren in dieser Hinsicht sehr "empfindlich", da in der Vergangenheit viele "Möchtegern-Physiker" mit ungenügender Kenntnis der Fakten/Experimente zu den in den letzten 100 Jahren erworbenen Kenntnissen bei uns aufschlugen und sehr schnell beleidigend und pöbelnd durchs Forum polterten, wenn wir ihnen Rechenfehler oder prinzipielle Fehler/Lücken in ihren Privattheorien aufzeigten.

    Hier im Forum sind sowol beobachtende Astronomen, Physiker, (also studierte Profis) als auch Amateurastronomen, oder interessierte Laien unterwegs. Wenn jemand eine Behauptung aufstellt, wird erwartet, daß die Behauptung mit korrekten Berechnungen untermauert wird.

    Grüße
    Sissy

  10. #10
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    wird dort das Higgsbosom als das Teilchen betrachtet, welches jedem anderen Teilchen seine "Masse" verleit
    Nicht ganz, eher so:
    Bei den "zusammengesetzten" Teilchen kommen fast 99% der Masse aus der Bindungsenergie mit Eo=m*c².
    Das Higgs mit 125 GeV verleit nicht die "restlichen" Massen, sondern der Higgs-Mechanismus über das Higgs-Feld, an das die Teilchen koppeln.
    Das Higgs-Boson ist die "Störung" diese Feldes und gleichzeitig sein Nachweis, man hat es gesucht, um den Mechanismus zu verifizieren.
    Grüße Senf

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