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Thema: Gravitationswellen: Neuer Detektor aLIGO wird eingeweiht

  1. #1

    Standard Gravitationswellen: Neuer Detektor aLIGO wird eingeweiht

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    Im US-amerikanischen Hanford wird morgen mit Advanced LIGO eine neue Generation von Gravitationswellen-Observatorien eingeweiht. Entscheidende Komponenten dafür wurde zuvor bei Hannover getestet. Von dem Detektor erhoffen sich die Wissenschaftler den ersten direkten Nachweis der von Einstein postulierten Wellen. Die erste Messkampagne soll im Herbst beginnen. (18. Mai 2015)

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  2. #2
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    Zitat Zitat von Artikel
    Die aLIGO-Instrumente sollten, so die Erwartung, bei Erreichen der Design-Empfindlichkeit jährlich mehrere Gravitationswellen-Ereignisse nachweisen.
    Ich denke bei den Gravitationswellen-Ereignissen an Supernovae/verschmelzende Black Holes? Wie weit entfernt kann man die dann etwa nachweisen? Nur aus der Milchstraße oder auch aus anderen Galaxien?
    Wie weit entfernt kann man sich umkreisende Neutronensterne nachweisen?

    Grüße
    Geändert von SRMeister (18.05.2015 um 22:22 Uhr)
    Absence of evidence does not mean evidence of absence.

  3. #3
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    Im Schröder "Gravitation" gibt es eine Beispielrechnung:

    2 Neutronensterne umkreisen sich in 20 km Abstand,
    wenn die sich im nächsten Virgo-Galaxienhaufen befinden ca. 50 Mio Lj
    gibt es eine Amplitude von 10-21 bzw. Längenänderung von 10-3 fm.
    Das sollte jetzt nachweisbar sein, aber die Störungen müssen "rausgerechnet" werden.

    Grüße Senf

  4. #4
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    Hallo Senf,

    wären dass dann nicht recht viele Gravitationswellensender in so einem riesigen Umkreis? Ist das Messverfahren prinzipiell genau genug um die Quellen dann von ihrer Richtung her zu unterscheiden?

    Hätte man mit niedrigerer Genauigkeit dann nicht bisher schon überhaupt irgendwas finden müssen?

    Was passiert mit dem ganzen Forschungszweig, wenn auch diesmal wieder nix gemessen wird?

    Fragen über Fragen und ich bin immernoch skeptisch

    Grüße,
    SR
    Absence of evidence does not mean evidence of absence.

  5. #5
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    Ich nehme an, man kommt jetzt in den Bereich, wo man von der Theorieseite in ernsthafte Schwierigkeiten geraet, sollte man nichts messen koennen. Was eine bahnbrechende Erkenntnis waere. Ich glaube aber, sie werden was messen, nur eine Frage der noch unvorhergesehenen Probleme bei der Messtechnik und Datenauswertung, also kurzum nur eine Frage der Zeit. Ich bin gespannt!

  6. #6
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    Zitat Zitat von RPE Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, man kommt jetzt in den Bereich, wo man von der Theorieseite in ernsthafte Schwierigkeiten geraet, sollte man nichts messen koennen.
    Derartige Spekulationen finde ich wenig interessant, denn man sollte nicht davon ausgehen, dass die Theoretiker nicht in der Lage wären angepasste Modelle zu entwickeln.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  7. #7
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    Ich gehe ganz sicher davon aus, dass man bei Nichtexistenz von Gravitationswellen die gesamte ART kippen muss. Das wäre sicher erheblich dramatischer als ein "angepasstes Modell".

  8. #8
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    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Ich gehe ganz sicher davon aus, dass man bei Nichtexistenz von Gravitationswellen die gesamte ART kippen muss.
    Ich würde im Fall des Falles über einen Dämpfungskoeffizienten des Vakuums nachdenken. Die Zeitdilatationseffekte der RT wird die Menschheit auch bei negativem Ausgang der G-Wellen-Experimente nicht mehr los.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  9. #9
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    Zitat Zitat von Bernhard Beitrag anzeigen
    Ich würde im Fall des Falles über einen Dämpfungskoeffizienten des Vakuums nachdenken. Die Zeitdilatationseffekte der RT wird die Menschheit auch bei negativem Ausgang der G-Wellen-Experimente nicht mehr los.
    Wie willst du denn so was in die ART einbauen? Stell' ich mir extrem schwierig vor.
    Gravtitationswellen sind nur ein kleiner Effekt, sicher. Aber m. E. nicht einfach wegzukorrigieren, sondern ein integraler Bestandteil der Theorie.

  10. #10
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    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Wie willst du denn so was in die ART einbauen?
    Man könnte ganz frech wieder einmal den Energie-Impuls-Tensor bemühen und dort eine Art Response-Feld einbauen, das die Wellen per verallgemeinerter Interferenz einfach "verschluckt".
    Freundliche Grüße, B.

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