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Thema: DE, Dark Energy (vis à vis)

  1. #1
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    Standard DE, Dark Energy (vis à vis)

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    Alles andere ist doch nur Geblubber und Blubberschwall.

    (01) Eine Kraft, die sich sich volumenvergrößernd auswirkt, sollte sich pro Volumenvergrößerung abschwächen. Aber schon gar nicht ansteigen lassen ohne weitere Zutat. Und noch weniger immer immer stärker werden, einfach so.

    Da müssen Erklärungen her, und sich hinter einem nichts sagenden Gerede zu verstecken, ist langweilig, peinlich und respektlos vor der aufmerksamen Zuhörerschaft.

    Wie hätte Emilie Noether das gesehen?

  2. #2
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    Jetzt nimmst du mal die letzte Gleichung dieses Abschnitts, und versuchst, sie aus der letzten Gleichung dieses Artikels (nur das erste "=") herzuleiten. Und dann reden wir weiter.
    Geändert von Ich (04.05.2015 um 08:51 Uhr)

  3. #3
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    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Wie hätte Emilie Noether das gesehen?
    Du meinst Emmy Noether? Ich befürchte, die hatte von Deutschland und alles deutsche so richtig die Schnauze voll.


    Ansonsten sehe ich aber auch, dass da einige Leute aus ihren Elfenbeinturm kommen müssten. Es geht nicht, dass die Wissenschaft nur für sich selbst Schriften produziert, aber die geneigte Zuhörerschaft links liegen lässt. Und wenn sie mal etwas populärwissenschaftliches von sich geben, das auch noch teuer bezahlen lassen.

    Ich weiss, dass das weniger an den Wissenschaftler selber liegt, sondern mehr an den Verlagen und an der Politik, die die notwendige Anerkennung für populärwissenschaftliche Arbeiten verweigert. Allerdings ist hier hauptsächlich die universitäre Selbstverwaltung gefordert, und somit geht der Ball doch wieder an die Professoris und Doktoris zurück.

    Hier jedenfalls ist die geforderte Aufklärung nicht zu leisten.

    mit freundlichen Grüssen
    pane

  4. #4
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    Standard

    Zitat Zitat von pane Beitrag anzeigen
    Ansonsten sehe ich aber auch, dass da einige Leute aus ihren Elfenbeinturm kommen müssten. Es geht nicht, dass die Wissenschaft nur für sich selbst Schriften produziert, aber die geneigte Zuhörerschaft links liegen lässt. Und wenn sie mal etwas populärwissenschaftliches von sich geben, das auch noch teuer bezahlen lassen.

    Ich weiss, dass das weniger an den Wissenschaftler selber liegt, sondern mehr an den Verlagen und an der Politik, die die notwendige Anerkennung für populärwissenschaftliche Arbeiten verweigert. Allerdings ist hier hauptsächlich die universitäre Selbstverwaltung gefordert, und somit geht der Ball doch wieder an die Professoris und Doktoris zurück.
    Hallo pane,

    und was willst Du einem Publikum vermitteln, das schon Mühe bekundet, 1 und 1 richtig zu addieren, von Ableitungen und solchen verwerflichen Dingen ganz zu schweigen und dass es vermutlich auch nie lernen wird, dass man die Lichtgeschwindigkeit nicht subtrahieren kann ?

    Ich sage nicht, dass das die Schuld des Publikums ist - das hat vermutlich privat und beruflich ganz andere Prioritäten und das ist ja auch gut so, aber eben: sobald man dann anschauliche Halbwahrheiten mitteilt kriechen alle Cranks und Anti's aus ihren Löchern und halten den Wissenschaftlern jahrzehntelang vor, dass die keine Ahnung haben. Und wenn man die Leute mit Integralen und Tensoren vollmüllt, werden sie mit dem Vorwurf des Elfenbeinturmes konfrontiert.

    Und unter den beiden Alternativen sehe ich auch die zweite als das geringere Übel an.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  5. #5
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    Idee

    Zitat Zitat von Ich Beitrag anzeigen
    Jetzt nimmst du mal die letzte Gleichung dieses Abschnitts, und versuchst, sie aus der letzten Gleichung dieses Artikels (nur das erste "=") herzuleiten. Und dann reden wir weiter.
    Du meinst aus:
    W = -p * ΔV
    zu:
    (d/dt)*(ρa³) = - (p/c²)*(d/dt)*(a³)

    Das könnte aber etwas länger dauern...

    Mir fällt schon mal auf, dass auf der einen Seite dieses Rho drin ist, auf der anderen stattdessen das -(p/c²).
    Die stehen für Druck (p) und Dichte (ρ) und a ist der Skalenfaktor, c ist ja klar, LG.
    W ist die Arbeit, V ist Volumina, das Delta steht für die Differenz aus V1 und V2, glaube ich.

    Hm. (Pausenglocke)

    P.S.: auch hier mal schnell erwähnt, dass meine verstimmte Tonlage in #1 aus einer frustrierenden Onlinerecherche heraus entstanden ist und diese Ergebnisse gemeint waren, keineswegs Forenmitglieder (hatte es versäumt deutlich zu machen).

    Gruß,
    Dgoe

  6. #6
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    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Hm. (Pausenglocke)
    Ich gebe mal drei Tipps, um das auf Schulniveau zu drücken:

    0) Schreibe statt W = -p * ΔV, besser d/dt( W ) = -p d/dt( V )
    1) W = mc²
    2) V = a³

    und versuche aber auch zu verstehen, was das jeweils bedeutet.
    Freundliche Grüße, B.

    Überhaupt droht ja jedem universelle Geltung heischenden Ansatz die Sphinx der modernen Physik, die Quantentheorie - T. Kaluza, 1921

  7. #7
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    Ja, wobei ρ*V = m = E/c². Man betrachtet hier ein Stückchen Raum, wie von Davis dargestellt, und was sich darin tut. Wie groß das Stückchen Raum ist kürzt sich bis auf den Skalenfaktor wieder raus, aber vielleicht fällt dir die Vorstellung leichter, wenn du dem Volumen für a=1 eine bestimmte Größe gibst. EDIT: oder du nimmst a selber als Kantenlänge eines Würfels, wie Bernhard vorschlägt. Das geht auch.

  8. #8
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    Vielen Dank Bernhard,

    heute aber nicht mehr, ich setze mich aber wieder ran.

    Gruß,
    Dgoe

    Edit:
    Oh, ok, danke Ich!
    Wenigstens habe ich schon mal nicht die falschen Terme notiert, was ich zwar aus Berhards Antwort schon gefolgert hatte, aber dennoch. *freu*
    Geändert von Dgoe (05.05.2015 um 15:55 Uhr)

  9. #9
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    Zitat Zitat von Dgoe Beitrag anzeigen
    Du meinst aus:
    W = -p * ΔV
    zu:
    (d/dt)*(ρa³) = - (p/c²)*(d/dt)*(a³)
    Hallo Dgoe,

    Du hast einen Motor mit sagen wir 4 Zylindern.

    Nun schau Dir mal einen der Zylinder an. Wenn Du auf den Kolben Druck ausübst und den Kolben also in den Zylinder hineinschiebst, so wird das Volumen im Zylinder kleiner.

    Und sobald Du den Druck wieder wegnimmst, wird der Kolben wieder nach aussen gedrückt, d.h. das Volumen wird wieder grosser.

    Indem ich also Druck ausübe und den Kolben in den Zylinder gegen die Kraft des Volumens hineinschiebe, "speichere" ich Energie im Zylinder,und sobald der Druck nachlässt wird diese Energie wieder freigesetzt.

    Dabei kommt es keineswegs auf das Gesamtvolumen an, sondern auf die Volumendifferenz, wobei wir nun der Einfachheit stillschweigend annehmen, dass der Zylinder gross genug ist, also so gross, dass immer ein hinreichend grosses Restvolumen übrigbleibt.

    Die Energie ist also eng korrelliert mit dem Druck und mit der Volumendifferenz und man kann also zeigen, dass betragsmässig die Energie gleich dem Produkt der beiden Zahlen ist, also |W| = |p| * |ΔV|.

    Du bringst also mehr Energie in den Zylinder, wenn das Volumen kleiner wird, woraus das Minuszeichen resultiert und die Gleichung wird zu:

    W = -p * ΔV


    Das ist also die Ausgangsgleichung.


    Freundliche Grüsse, Ralf

  10. #10
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    Hallo Dgoe,

    und nun erlauben wir uns noch einen nur qualitativen Ausblick für die Nacht - zusammensetzen wollen wir das dann erst morgen:

    Bernhard hat ja schon geschrieben: W = mc², das ist die berühmte Einstein'sche Formel.

    Und da kommt eine Masse m vor.

    Und wie hängt die Masse m mit dem Volumen V zusammen: wie kannst man die Masse von 1m * 1m * 1m Wasser und von 1m * 1m * 1m Gold bestimmen ? Welche Grösse musst Du in einer Tabelle nachschauen, wenn Du wissen willst, wieviel Masse ein Material zu einem gewissen Volumen hat ?

    Nun, Du wirst verwenden, dass die Dichte von Wasser 1 und die Dichte von Gold 19 ist. Zwar bekommst Du nun ein falsches Ergebnis, weil ich diese Dichtewerte nicht in SI-Einheiten, sondern in "Gramm pro Kubikzentimeter" oder bei flüssigen Körpern in "Kilogramm pro Liter" angegeben ist, aber hier erhält man die SI-Einheiten sehr einfach, wenn man sich überlegt, wie schwer 1m * 1m * 1m Wasser ist; genau, das wiegt rund 1 Tonne, also 1000 kg.

    Somit ist die Dichte von Wasser in SI-Einheiten 1000 und diejenige von Gold in SI-Einheiten ~19000.


    Kurz und gut, kleine Gute-Nacht-Aufgabe:

    wie lautet der Zusammenhang zwischen Masse m, Dichte ρ und Volumen V ?


    Freundliche Grüsse, Ralf

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