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Thema: Mondbasislager

  1. #11
    fspapst Gast

    Standard

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    Zitat Zitat von Wirich Beitrag anzeigen
    Aber selbst wenn die Menschheit das überleben sollte, so gibt es auf jeden Fall noch eine weitere deadline, nämlich die Sonne.
    Die Menschheit sollte eher etwas dafür tun, die nächsten 1000 Jahre zu überleben, ohne sich selber zu vernichten.

    Und bei einer so langen Zeitskala (bis die Erde nicht mehr in der habitablen Zone der Sonne ist) wird sich die Menschheit auch ohne Anstrengung -
    - in den Weltraum ausgebreitet haben. (mehrere Sonnensysteme)
    - vergeistigt haben. (was auch immer darunter verstanden sein mag)
    - vernichtet haben. (Lebensgrundlage vernichtet wegen Umweltschädigung)
    - sich zum Tier zurück entwickelt haben. (Genetische degeneration oder Gentechnik-GAU)
    - seine technischen Grundlagen verloren haben. (verloren wegen Ressourcenknappheit)
    - auf den Mars umgesiedelt haben. (Der dann natürlich in der habitablen Zone liegen müsste, was nur ein Zwischenschritt zum ersten Beispiel wäre)
    - Elvis Presley vergessen haben. (sehr unwahrscheinlich)

    Gruß
    FS

  2. #12
    Registriert seit
    03.01.2007
    Beiträge
    8

    Standard

    Zitat Zitat von Orbit Beitrag anzeigen
    Wirich

    Das wäre in ein paar Milliarden Jahren. Ist also eine ziemlich langfristige Planung!
    Das wäre etwa so, wie wenn eine Firma, die seit einem Jahr existiert, nun ihren Umzug in Tausend Jahren vorbereiten würde; denn Menschen gibt es erst seit ein paar Millionen Jahren.

    Willkommen im Forum!
    Orbit
    Hallo,

    da hast du natürlich recht, das wäre wirklich eine sehr langfristige Planung.
    Könnte aber nicht schaden.
    Vor allem, weil das ein unausweichlicher Endpunkt ist, der nach ggw. Wissensstand wohl mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kommen wird und deswegen auf jeden Fall gemeistert werden sollte.
    Und wenn man bedenkt, was da sowohl an technologischen als auch sonstigen, z.B. logistischen, Aufgaben auf die Menschheit wartet, um dieses Überlebensproblem im großen Maßstab zu lösen, dann sollte man vllt. darauf hoffen, daß die Menschheit möglichst früh damit anfängt, sich dieser Aufgabe zu stellen.
    Vielen Dank für das willkommen, auf eine gute Zeit hier.

    MfG,

    Wirich!

  3. #13
    Registriert seit
    11.03.2006
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    Hallo Wirich,

    willkommen im Forum.

    Nicht daß man hier beim Kirche-im-dorf-lassen besonders zimperlich wäre, aber die Planung einer Evakuierung der Erde oder gar des Sonnensystems, vor dem von Dir genannten Hintergrund, erscheint mir deutlich verfrüht. Besonders angesichts der Tatsache, daß es (zumindest so weit mir bekannt) keine höheren Landbewohner gibt, die auch nur 1/10 des verbleibenden Zeitraumes als Art überlebt hätten und das sogar ganz ohne menschliches Zutun.

    Übrigens, nicht erst das roter-Riese-Stadium der Sonne wird die Erde unbewohnbar machen. Wenn wir ihr nicht innerhalb allerkürzester Zeit zuvorkommen, schafft sie das auch ganz ohne unser ‚Hilfe‘ „schon“ in rund 0,5 Milliarden Jahren.

    Herzliche Grüße

    MAC

  4. #14
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    1.166

    Standard Erst der Mond dann der Mars und dann.....

    Hei,
    Die NASA braucht den Mond! Er ist wi oben schon gesagt der rste TEST!
    Was da geht geht auch auf dem Mars. Und da will man(n) ja hin.
    Nur es ist Utopie zu glauben mit den Aufbruch ins Weltall lassen wir auch all unsere "irdischen"Probleme hinter uns.
    Wer hier Krieg führt wird dies auch auf einem besiedelten Mars tun.
    Und wer hat die Rechte auf den Mars? Die NASA? Die USA?
    Welche Rechtslage wird dort herschen. Guantanamo 2?
    Sind wir wirklich schon bereit für den Kosmos?
    Nicht das hier ein falsches Bild aufkommt. Ich wäre der erste dermit dem Space-Elevator fahren würde und träume schon seit 30 JAhren Astronaut zu werden, aber ..............
    Wir solltenerst mal die Mrd Dollar der Rüstungsindustrie für den Weltraum bekommen. Was meint ihr was dann möglich wäre??????????????

  5. #15
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    TomTom333
    Was meint ihr was dann möglich wäre??????????????
    Star wars.

    Im Ernst: Die ersten beiden Zeilen Deines Beitrages kann man im Rahmen dieses Threads so stehen lassen. Der Rest ist off-topic. Im Unterforum 'Smalltalk' könntest Du allenfalls darüber diskutieren - sofern Du jemanden findest, der Lust auf eine solche Diskussion hat.

    Orbit

  6. #16
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    Neulich habe ich gelesen, dass die Apollo (14 glaub ich) ein Ionenmessgerät am Mond abgestellt hatten.

    14 Tage nach Abflug schlug es aus. Also muss ein Gas aus dem Mondboden gekommen sein. Auch ein Beben zu der Zeit wurde Registriert.

    Also was könnte das für ein entweichendes Gas sein? CO2+H20?
    Wenn man so auf den wahrscheinlichsten Ursprung des Mondes sieht, nicht einmal so unwahrscheinlich...
    Das meiste Wasser hat der Mond in den Weltraum verloren. Aber im Magmakern könnte noch etwas akkumuliert sein...


    Oder hat die aufsteigende Lava einfach Sauerstoff aus dem SiO2 geschlagen?? Eine Atembare Wolke?

    Aber entstehen Beben nicht meist durch Tektonik?? Wie kann dann der Mond beben? Rückstoß der Lava / des Gases??

    Kann man dieses Gas irgendwie auffangen? Hat man es damals auf die Zusammensetzung untersucht, oder hattte man nicht die Möglichkeit/Interesse dazu (so nach dem Motto 'da wird nichts sein, also lieber nur ein billiges Teil')??

  7. #17
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    Oder hat die aufsteigende Lava einfach Sauerstoff aus dem SiO2 geschlagen?
    _Mars_
    Der Mond enthält wohl kein flüssiges Magma mehr:
    http://www.scinexx.de/wissen-aktuell...009-01-27.html
    Aber entstehen Beben nicht meist durch Tektonik?? Wie kann dann der Mond beben?
    Trotzdem der Mond erstarrt ist, besitzt er auch eine Unstetigkeitsfläche, durch welche Beben ausgelöst werden:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Mond
    Die Erde hat deren drei.
    Orbit

  8. #18
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    Ach ja, danke,

    hier stehts: Alle 14 Tage Mondbeben... Gravitation erzeugt Spannung... 100 lokale Stellen...


    Und dabei werden Gase frei? Ich vermute mal die stammen noch aus einer tektionisch besseren Zeit (flüssiger Kern)



    Die haben die Zirkone doch von der Oberfläche genommen... Ich glaube, dass doch noch in der Mitte ein winziger unbedeutender kern flüssig sein muss: Durchwälzung durch Erdanziehung, Ausflockungswärme (wird beim Kritallisieren/Fest werden freigesetzt),....

  9. #19
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    Ich glaube, dass doch noch in der Mitte ein winziger unbedeutender kern flüssig sein muss:
    _Mars_
    Die Kerntemperatur wird zwar auf rund 1600 Grad geschätzt, und Eisen schmilzt etwas darunter, aber eben: nur unter Normaldruck. Der Eisenkern ist also kaum flüssig.
    Und weiter draussen reichen offenbar die nach aussen abfallenden Temperaturen auch nicht mehr für flüssiges Magma. Irgendwelche chemischen Prozesse werden dort aber schon noch stattfinden, und Spurengase gibt es auch in Festkörpern.
    Schon möglich, dass die durch Ritzen, die sich bei Mondbeben bilden könnten, entweichen.
    Die haben die Zirkone doch von der Oberfläche genommen...
    Offenbar können die aus diesem Oberflächengestein zusammen mit andern Daten auch auf die Entstehungsgeschichte im Innern schliessen.
    Es wäre schön, wenn sich zu dieser Frage Bynaus wieder mal melden würde.
    Orbit.

  10. #20
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    Irgendwelche chemischen Prozesse werden dort aber schon noch stattfinden, und Spurengase gibt es auch in Festkörpern.
    Wusste ich bis jetzt noch nicht, wieder mal was neues gelernt. Man lernt immer wieder dazu....
    Wahrscheinlich durch dieses Wärmeverteilungsgesetz (Die Wahrscheinlichkeit, dass Wärme von kleineren zum größeren fließt ist höher, als die umgekehrt. Trotzdem passiert es und ergibt in so großem Umfang wohl auch Spurengase)

    Aber ein Film aus Flüssigkeit muss doch bestehen, oder nimmt der Druck so rapide ab??

    (Jetzt nicht um deiner Aussage zu widersprechen, sondern um das physikalische Prinzip dahinter zu verstehen)

    Ist dieser Film nur so klein, dass er praktisch nicht vorkommt, oder nur einzelne Moleküle immer wieder von fest zu flüssig und retour wechseln??

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