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Thema: Chang'e 5 T1: China setzt Mondprogramm fort

  1. #1

    Standard Chang'e 5 T1: China setzt Mondprogramm fort

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    Die chinesische Raumfahrtbehörde hat gestern Abend eine unbemannte Sonde Richtung Mond gestartet. Ziel der inoffiziell als Chang'e 5 T1 bezeichneten Mission ist es, Technologien zu testen, die für eine Probenrückholmission zum Mond benötigt werden. Diese ist für 2017 geplant. Chang'e 5 T1 wird einmal um den Mond herumfliegen und Ende des Monats zur Erde zurückkehren. (24. Oktober 2014)

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  2. #2
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    Ich wünsche den Chinesen viel Glück für diese Mission - hoffen wir, dass es klappt! Jede Raumfahrtnation, die zusätzliche Proben von der Mondoberfläche (oder sonst irgend einer planetaren Oberfläche) zurück bringen kann, ist ein Gewinn für die Wissenschaft.
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  3. #3
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    Ich habe mich schon oft gefragt, warum die Space Shuttle nicht auch erstmal kurz in die Erdatmosphäre eintauchen um langsamer zu werden. Es wäre dann kein so dicker und teurer Hitzeschild notwendig. Diese Sonde erreicht ja offenbar trotz dieses Landeverfahrens ihr Ziel.

  4. #4
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    Nun, die Space Shuttles sind Geschichte. Normalerweise ist sowas nicht nötig, weil Hitzeschilde gut mit der Hitze bei der Rückkehr aus dem Erdorbit auskommen. Bei der Rückkehr vom Mond (oder gar vom Mars) sind die Geschwindigkeiten jedoch viel höher. Das setzt konventionelle Hitzeschilde sehr viel stärkeren Belastungen aus (selbst wenn der Hitzeschild die Temperaturen aushält, die Wärme muss ja irgendwie abgebaut werden, sonst schmilzt sie z.B. die Halterungen des Hitzeschildes bzw. die eigentlich zu schützende Kapsel im Inneren). Es gibt verschiedene Ansätze: die Apollo-Kapseln hatten ablative Hitzeschilde, wo die Wärme mit den abgetragenen Partikeln fortgetragen wurde. Die Chinesen haben nun einen anderen Ansatz gewählt: erst ein bisschen eintauchen, um unter die Fluchtgeschwindigkeit zu fallen und beim anschliessenden Orbit die angefallene Wärme abzubauen, bevor man endgültig eintaucht. Weil es eine sehr präzise Steuerung des Eintrittswinkels braucht, macht man das für bemannte Missionen normalerweise nicht (weil da definitiv nichts schiefgehen darf).
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